Mille Miglia 1955

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Mercedes-Benz 300 SLR mit der Startnummer 722; der Siegerwagen von Stirling Moss
Stirling Moss am Steuer des Mercedes-Benz 300 SLR mit der Startnummer 658 beim Oldtimer Grand Prix auf der Nordschleife des Nürburgrings 1977. Mit diesem Wagen wurde Juan Manuel Fangio bei der Mille Miglia 1955 Gesamtzweiter.
Der Bandini 750 Sport von Saverio Rusconi und Giovanni Sintoni beim Start in Brescia
Ferrari 121LM, hier beim Gaisbergrennen 2009. Dieses Ferrari-Rennwagenmodell gab bei der Mille Miglia sein Renndebüt; am Steuer Eugenio Castellotti, der nach einem Reifenschaden ausfiel.
Maserati meldete nur einen Werkswagen, einen 300S.

Die 23. Mille Miglia fand am 1. und 2. Mai 1955 statt und war der dritte Wertungslauf der Sportwagen-Weltmeisterschaft dieses Jahres.

Vor dem Rennen[Bearbeiten]

Als 1953 die Sportwagen-Weltmeisterschaft eingeführt wurde, bekam die Mille Miglia den Status eines Weltmeisterschaftslaufes. Auch 1955 zähle die Veranstaltung zur Meisterschaft. Vor dem 1000-Meilen-Rennen gingen bereits zwei Wertungsläufe über die Bühne. Die Saisoneröffnung, das 1000-km-Rennen von Buenos Aires, endete mit dem Überraschungssieg der international unbekannten Argentinier Enrique Saenz-Valiente und José-Maria Ibanez auf einem Ferrari 375 Plus. Das folgende 12-Stunden-Rennen von Sebring gewannen Mike Hawthorn und Phil Walters auf einem von Briggs Cunningham gemeldeten Jaguar D-Type.

Das Rennen[Bearbeiten]

Der Mythos Moss[Bearbeiten]

Geprägt hatte die Mille Miglia dieses Jahres der britische Rennfahrer Stirling Moss. Schon zu seiner aktiven Zeit zählte der Erfolg des damaligen Daimler-Benz-Werksfahrer bei diesem Rennen zu den größten Erfolgen seiner Karriere. Über die Jahre wurde aus dem Erfolg ein Mythos. In den vielen Jahrzehnten, die seit dem Ende der Rennveranstaltung 1957 vergangen sind, verblassten im Gegensatz zum Moss-Erfolg 1955 viele Triumphe und Tragödien davor und danach. Für Alfred Neubauer, den Rennleiter von Mercedes-Benz, war die Leistung von Moss das beste Rennen seiner Karriere, unerreicht in Perfektion und Souveränität[1]. Kritiker hielten entgegen, dass Moss seine mit einem Schnitt von 157,651 km/h erzielte Rekordfahrzeit von 10:07:48,000 Stunden, bei besten äußeren Bedingungen gefahren hatte. Dazu kam die akribische Vorbereitung seines Beifahrers, des britischen Motorsport-Journalisten Denis Jenkinson, der den gesamten Streckenverlauf aufgezeichnet hatte und Moss im Stile eines Rallye-Co-Piloten vorsagte. Die Wetterbedingungen waren jedoch für alle Teilnehmer identisch und eine perfekte Vorbereitung war genauso wenig untersagt wie die Teilnahme eines kompetenten Beifahrers.

Der Vorsprung, den Moss bis ins Ziel auf die Konkurrenz herausfahren konnte, war enorm. Seinen Teamkollegen Juan Manuel Fangio, zu diesem Zeitpunkt bereits zweifacher Formel-1-Welmeister, distanzierte er um 32 Minuten. Der drittplatzierte Ferrari-Werkspilot Umberto Maglioli lag schon eine Dreiviertelstunde zurück.

Teams, Fahrzeuge und Fahrer[Bearbeiten]

Wie in all den Jahren seit Wiederbeginn der Veranstaltung nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs 1948 bestritten sowohl Profi- als auch Amateur-Rennfahrer das Rennen. Durch die Vielzahl an Fahrzeugklassen erlebten die 1000-Meilen – zum Leidwesen vieler Profis – eine Flut am Meldungen von Amateuren. 1952 hatte man mit 502 Startern am Rennwochenende die 500er-Marke an Teilnehmern durchstoßen. Nach einem Rückgang in den beiden Folgejahren steigerte sich diese Zahl 1955 auf 534 Starter. Organisatorisch war diese Zahl an Fahrzeugen kaum mehr zu bewältigen. Zehn Jahre nach dem Ende des Krieges war die Vielzahl an privat gemeldeten Ferraris, Porsches und O.S.C.A.s ein auch Indiz dafür, dass in Europa wieder Wohlstand Platz griff.

Mercedes-Benz war 1954 mit einer Werksmannschaft in den internationalen Motorsport zurückgekehrt und engagierte sich neben der Formel 1 auch im Sportwagensport. Bei der Mille Miglia gab der Mercedes-Benz 300 SLR sein Renndebüt. Im Gegensatz zum sechszylindrigen Straßenwagen 300 SL mit Flügeltüren war der SLR ein offener Zweisitzer, dessen Gitterrohrrahmen weitestgehend dem des Formel-1-Wagens entsprach. Der Radstand betrug 2380 mm. Eine Besonderheit für den Einsatz in Le Mans war die Luftbremse, ein breiter Schild hinter dem Fahrer, der hydraulisch aufgestellt werden konnte, um den Luftwiderstand drastisch zu erhöhen und die Bremswirkung der Trommelbremsen aus hohen Geschwindigkeiten zu unterstützen. Der Achtzylinder-F1-Motor wurde auf drei Liter bzw. 2983 cm³ (Bohrung und Hub 78 mm) erweitert und leistete 196 kW (266 PS) bei 7450/min. Stirling Moss und Juan Manuel Fangio fuhren jeweils einen 300 SLR. Die Teamkollegen Karl Kling und Hans Herrmann pilotierten 300 SL. Dazu kamen zwei nicht vom Werksteam gemeldete 300 SL, die von John Fitsch und Olivier Gendebien gefahren wurden.

Hatte die Scuderia Ferrari bei der Mille Miglia bisher immer Rennwagen mit V12-Motoren an den Start gebracht, brach man in diesem Jahr mit dieser Tradition. Die 188 und 121LM hatten jeweils einen Sechszylinder-Reihenmotor. Während der 118LM schon beim 1000-km-Rennen von Buenos Aires gefahren wurde, gab der 121LM bei der Mille Miglia sein Renndebüt. Drei 118LM wurden für Umberto Maglioli, Piero Taruffi und Paolo Marzotto vorbereitet, während man Eugenio Castellotti einen 121LM anvertraute. Ein weiterer Werkswagen, ein 750 Monza, wurde für Sergio Sighinolfi bereitgestellt.

Neben einer Fülle an privat gemeldeten A6GCS war nur ein Werks-Maserati gemeldet. Cesare Perdisa pilotierte einen 300S. Der Maserati 300S war eine Weiterentwicklung des Tip 2500 Sport, der offiziell als Talbot 2500 Sport bezeichnet wurde, weil er aus einer Zusammenarbeit zwischen Maserati und Automobiles Talbot entstand. Der Aufbau der Fahrgestelle aus runden und ovalen Rahmen wurde zuerst bei Maserati begonnen und in weiterer Folge bei Gilco Design abgeschlossen. Giulio Alfieri entwickelte einen 3-Liter-6-Zylinder-Motor mit drei Weber-Vergasern und Doppelzündung. Als Leistung wurden 260 PS (191 kW) angegeben. Das Getriebe war mit dem Differential verblockt. Hinten gab es Querblattfedern und vorne Schraubenfedern. Die 300S hatten Trommelbremsen. Das Leichtmetallgehäuse hatte sternförmig angebrachte perforierte Kühlrippen.

Aston Martin war zum letzten Mal bei der Mille Miglia mit einem Werksteam vertreten. Zwei D2/4 wurden für Paul Frère und Tommy Wisdom gemeldet. Peter Collins bestritt das Rennen auf einem DB3S.

Ergebnisse[Bearbeiten]

Schlussklassement[Bearbeiten]

Pos. Klasse Nr. Team Fahrer/Beifahrer Fahrzeug Fahrzeit
1 S +2.0 722 DeutschlandDeutschland Daimler Benz AG Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Stirling Moss
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Denis Jenkinson
Mercedes-Benz 300 SLR 10:07:48,000
2 S +2.0 658 DeutschlandDeutschland Daimler Benz AG ArgentinienArgentinien Juan Manuel Fangio Mercedes-Benz 300 SLR 10:39:33,000
3 S +2.0 705 ItalienItalien Scuderia Ferrari ItalienItalien Umberto Maglioli
ItalienItalien Luciano Monteferrario
Ferrari 118LM 10:52:47,000
4 S 2.0 621 ItalienItalien Francesco Giardini Maserati A6GCS 11:15:32,000
5 GT +1.3 417 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten John Fitch
DeutschlandDeutschland Kurt Gesell
Mercedes-Benz 300 SL 11:29:21,000
6 S +2.0 724 ItalienItalien Scuderia Ferrari ItalienItalien Sergio Sighinolfi Ferrari 750 Monza 11:33:27,000
7 GT +1.3 428 BelgienBelgien Olivier Gendebien
BelgienBelgien Jacques Washer
Mercedes-Benz 300 SL 11:36:00,000
8 T +1.5 541 DeutschlandDeutschland Porsche DeutschlandDeutschland Wolfgang Seidel
DeutschlandDeutschland Helm Glöckler
Porsche 550 Spyder 12:08:17,000
9 S 2.0 646 ItalienItalien Luigi Bellucci Maserati A6GCS 12:09:10,000
10 GT +1.3 445 ItalienItalien Salvatore Casella Mercedes-Benz 300 SL 12:11:15,000
11 S +2.0 700 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich George Abecassis Austin-Healey 100S 12:21:43,000
12 S 2.0 631 ItalienItalien Siro Sbraci Maserati A6GCS 12:24:31,000
13 GT +1.3 408 ItalienItalien Carlo Castelbarco
ItalienItalien Angelo Savoretti
Fiat 8V Zagato 12:24:43,000
14 S 1.5 542 FrankreichFrankreich Luc Descollanges
FrankreichFrankreich Robert Nicol
Osca MT4 1500 12:29:56,000
15 S +2.0 717 ItalienItalien Kammamuri Ferrari 250 Monza 12:40:42,000
16 GT +1.3 441 Brasilien 1889Brasilien Hernando da Silva Ramos
FrankreichFrankreich Jean-Claude Vidilles
Aston Martin DB2/4 12:43:50,000
17 S 2.0 650 ItalienItalien Enrico Sterzi
ItalienItalien Vittoriano Vigano
Maserati A6GCS 12:49:04,000
18 GT +1.3 411 ItalienItalien Carlo Croce Lancia Aurelia 12:52:29,000
19 S +1.3 451 ItalienItalien V. Vanini
ItalienItalien Ivo Baderacco
Alfa Romeo 1900SS 12:56:11,000
20 S 2.0 647 ItalienItalien Luigi Olivari Maserati A6GCS 12:57:31,000
weitere Platzierungen (Auszug)
21 GT +1.3 244 DeutschlandDeutschland Richard von Frankenberg
DeutschlandDeutschland Peter Oberndorf
Porsche 356 1300 Super 12:58:39,000
22 S +1.3 354 DeutschlandDeutschland Rainer Günzler Porsche 356 1500 Super 12:58:46,000
23 S 1.5 548 DeutschlandDeutschland Ernst Lautenschlager
DeutschlandDeutschland Rudi Scholl
Porsche 550 Spyder 12:59:46,000
24 S 1.1 518 FrankreichFrankreich Claude Bourillot Osca MT4 1100 13:01:21,000
25 GT 1.3 238 DeutschlandDeutschland Wolfgang von Trips Porsche 356 1300 Super 13:02:55,000
35 S 750 021 FrankreichFrankreich Claude Storez DB HBR 13:19:03,000
36 S +2-0 708 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lance Macklin Austin-Healey 100 13:19:53,000
37 GT +1.3 501 ItalienItalien Salvatore Leto di Priolo
ItalienItalien Massimo Leto di Priolo
Fiat 8V Zagato 13:21:36,000
46 S 2.0 614 ItalienItalien Franco Cortese
ItalienItalien Achille Stazzi
Fiat 8V Zagato 13:35:25,000
50 GT +1.3 447 ItalienItalien Armando Morelli Lancia Aurelia B20 13:42:46,000
57 S 1.5 554 BelgienBelgien Gilberte Thirion
SchweizSchweiz Nadege Ferrier
Gordini T15S 13:52:18,000
67 S 750 022 FrankreichFrankreich Élie Bayol DB HBR 13:58:45,000
72 GT 1.3 257 DeutschlandDeutschland Max Nathan
DeutschlandDeutschland Heinz Schellhaas
Porsche 356 1300 Super 14:11:15,000
75 GT 1.3 230 ItalienItalien Mario Braida
ItalienItalien Giacinto Bovio
Alfa Romeo Giulietta Sprint 14:15:45,000
87 GT 1.3 307 DeutschlandDeutschland Wittigo von Einsiedel
ItalienItalien P. Silva
Porsche 356 1300 Super 14:38:30,000
100 T +1.3 325 ItalienItalien Giovanna Maria Cornaggia
ItalienItalien Luigi Grassi
Alfa Romeo 1900TI 14:50:42,000
108 T 750 84 FrankreichFrankreich Jean Rédélé
FrankreichFrankreich Louis Pons
Alpine A106 15:01:43,000
110 T 1.3 151 Erste Hellenische RepublikErste Hellenische Republik Kostas Spiliotakis
Erste Hellenische RepublikErste Hellenische Republik E. Spiliotakis
DKW Sonderklasse 15:03:50,000
125 T 1.3 125 FrankreichFrankreich Bertrand des Garets
FrankreichFrankreich Michel Nicol
Peugeot 203 15:23:19,000
145 S 750 013 ItalienItalien Gianni Balzarini
ItalienItalien Dioscoride Lanza
Moretti 750S Spider 15:45:27,000
150 T 1.3 120 ItalienItalien Marcello Giambertone
ItalienItalien Gianni Brichetti
Fiat 110/103TV 15:48:43,000
162 T 750 182 FrankreichFrankreich Guy Monraisse
FrankreichFrankreich Jacques Féret
Renault 4CV 16:01.20,000
165 T 1.3 060 FrankreichFrankreich Jean-Louis Lemerle
FrankreichFrankreich A. Dugueyt
Panhard Dyna Z 16:05:11,000
175 S 750 56 FrankreichFrankreich J. Vial
FrankreichFrankreich G. Panuel
Renault 4CV 16:19:14,000
188 T 750 81 FrankreichFrankreich Maurice Martin
FrankreichFrankreich Paul Condrillier
Panhard Dyna Z 16:38:50,000
200 TN 1.1 2350 ItalienItalien Rinaldo Bossini
ItalienItalien Riccardo Scola
Fiat 1100/103 16:50:24,000
nnn D OsterreichÖsterreich Helmut Retter
OsterreichÖsterreich Walter Larcher
Mercedes-Benz 180 D 16:52:25,000[2]
225 S 750 70 ItalienItalien A. Tanzi
ItalienItalien Anselmo Capra
Fiat 600 17:34:21,000
240 D 011A BelgienBelgien Emile Butjens
BelgienBelgien Gustave Gosselin
Mercedes-Benz 180 D 17:56:52,000
250 D 01 ItalienItalien Giovanni Gorrini
ItalienItalien Franco Mietta
Fiat 1400 A 18:28:26,000
275 D 07 BelgienBelgien Albino Gombac
ItalienItalien Albino Kobec
Fiat 1400 A 21:15:15,000
279 T 1.3 152 ItalienItalien I. Marzini Fiat 1100/103TV 22:39:54,000
Ausgefallen (Auszug)
S 750 043 Venezuela 1954Venezuela Lino Fayen Moretti 750S Spider
S 750 045 FrankreichFrankreich Jean Lucas DB HBR
T 750 50 FrankreichFrankreich René Cotton
FrankreichFrankreich B. Pochon
Panhard Dyna
T 1.3 102 FrankreichFrankreich Christian Poirot Panhard Dyna 54
GT 1.1 206 ItalienItalien Giorgio Bassi
ItalienItalien Piero Moscatelli
Fiat 1100/103TV
GT 1.1 210 ItalienItalien Nereo Cantuseno
ItalienItalien Corrado Manfredini
Fiat 1100/103TV Zagato
GT 1.3 301 DeutschlandDeutschland Paul-Ernst Strähle
DeutschlandDeutschland Viktor Spingler
Porsche 356 1300 Super
T +1.3 328 ItalienItalien Alfonso Thiele
ItalienItalien Aldo Storzini
Alfa Romeo 1900TI
T +1.3 539 SchwedenSchweden Joakim Bonnier
SchwedenSchweden Bo Boesen
Alfa Romeo 1900TI
GT +1.3 418 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Aston Martin Ltd. BelgienBelgien Paul Frère
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Louis Klemantaski
Aston Martin DB2/4
GT +1.3 436 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Aston Martin Ltd. Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tommy Wisdom
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Peter Bolton
Aston Martin DB2/4
S 1.1 538 FrankreichFrankreich René-Philippe Faure DB HBR
S 1.5 546 ItalienItalien Giulio Cabianca Osca MT4 1500
S 2.0 615 ItalienItalien Giorgio Scarlatti Maserati A6GCS
S 2.0 620 ItalienItalien Maria Teresa de Filippis Maserati A6GCS
S 2.0 628 ItalienItalien Luigi Taramazzo Ferrari 500 Mondial
S 2.0 651 ItalienItalien Luigi Musso Maserati A6GCS
S +2.0 701 DeutschlandDeutschland Daimler Benz AG DeutschlandDeutschland Karl Kling Mercedes-Benz 300 SL
S +2.0 702 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Aston Martin Ltd. Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Peter Collins Aston Martin DB3S
S +2.0 704 DeutschlandDeutschland Daimler Benz AG DeutschlandDeutschland Hans Herrmann
DeutschlandDeutschland Hermann Eger
Mercedes-Benz 300 SL
S +2.0 706 ItalienItalien Luigi Piotti
ItalienItalien Luigi Zannini
Ferrari 750 Monza
S +2.0 709 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ron Flockhart Austin-Healey 100S
S +2.0 712 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Donald Mitchell Healey
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jim Cashmore
Austin-Healey 100
S +2.0 714 ItalienItalien Piero Carini Ferrari 750 Monza
S +2.0 718 ItalienItalien Piero Scotti Ferrari 375MM
S +2.0 723 ItalienItalien Eugenio Castellotti Ferrari 121LM
S +2.0 725 ItalienItalien Scuderia Ferrari ItalienItalien Paolo Marzotto Ferrari 118LM
S +2.0 726 ItalienItalien Franco Bordoni-Bisleri Gordini T24S
S +2.0 727 ItalienItalien Officine Alfieri Maserati ItalienItalien Cesare Perdisa Maserati 300S
S +2.0 728 ItalienItalien Scuderia Ferrari ItalienItalien Piero Taruffi Ferrari 118LM

Renndaten[Bearbeiten]

  • Starter: 534
  • Wetter am Renntag: trocken und warm
  • Distanz: 1597 km
  • Rennserie: 3. Lauf zur Sportwagen-Weltmeisterschaft 1955

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Männer, Frauen und Motoren. Hans Dulk-Verlag, Hamburg 1959 / Motor Buch Verlag, Stuttgart 1970, ISBN 3-87943-159-0
  2. Welt am Sonntag 2. Mai 2010, S. 54: Christof Vieweg: Rasender Stillstand. In Deutschland gab es damals nur zwei Diesel-PKW: den 180 D mit 40 PS und den Borgward Hansa 1800 Diesel mit 42 PS. Die beiden gewannen die 'Mille Miglia' in der Kategorie Diesel, die es 1955 erstmals gab.


Vorgängerrennen
12-Stunden-Rennen von Sebring 1955
Sportwagen-Weltmeisterschaft Nachfolgerennen
24-Stunden-Rennen von Le Mans 1955