Medina (Kolumbien)

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Medina
Koordinaten: 4° 31′ N, 73° 21′ W
Karte: Cundinamarca
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Medina
Medina auf der Karte von Cundinamarca
Colombia - Cundinamarca - Medina.svg
Lage der gesamten Fläche der Gemeinde Medina auf der Karte von Cundinamarca
Basisdaten
Staat Kolumbien
Departamento Cundinamarca
Stadtgründung 1620
Einwohner 10.183 (2018)
Stadtinsignien
Flag of Medina (Cundinamarca).svg
Escudo medina.png
Detaildaten
Fläche 1915 km2
Bevölkerungsdichte 5 Ew./km2
Höhe 576 m
Zeitzone UTC−5
Stadtvorsitz Diana Marcela Rodríguez Suarez (2016–2019)
Website medina-cundinamarca.gov.co
Kirche in Medina
Kirche in Medina

Medina ist eine Gemeinde (municipio) im kolumbianischen Departamento Cundinamarca. Die Gemeinde hat 10.183 Einwohner, von denen 3.954 im städtischen Teil (cabecera municipal) leben (Stand: 2018).[1] Auf dem Gebiet der Gemeinde befindet sich ein Teil des Naturparks Chingaza.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Medina liegt im Nordosten von Cundinamarca in der Provinz Medina auf einer Höhe von ungefähr 520 Metern an der Ostseite der Ostkordillere der kolumbianischen Anden am Übergang zu den Llanos, 192 km von Bogotá entfernt. Die Durchschnittstemperatur beträgt 25 °C.[2] Die Gemeinde grenzt im Norden an Ubalá, im Osten an Paratebueno, im Süden an Cumaral im Departamento del Meta und im Westen an Gachalá sowie an San Juanito und Restrepo in Meta.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1548 fiel des Gebiet des heutigen Medina unter das Encomienda-System, mit dem die dort lebendenden Indigenen der Chíos und Mámbitas ausgebeutet wurden. Zunächst war Medina teil von Chocontá, das ein Corregimiento war. Seit 1775 hatte Medina selbst den Status eines Corregimientos.[3]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die wichtigsten Wirtschaftszweige von Medina sind Rinderproduktion und Landwirtschaft.[4]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Medina verfügt über einen kleinen Regionalflugplatz, der sich in der Vereda El Tablón befindet. Medina hat Straßenverbindungen nach Villavicencio im Departamento del Meta (über Restrepo und Cumaral) sowie nach Santa María im Departamento de Boyacá (über San Pedro de Jagua und Mámbita in der Gemeinde Ubalá). Die Gemeinde wird zwar von vielen Flüssen durchflossen, diese sind aber nicht schiffbar.[5]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Medina – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hochrechnung der Einwohnerzahlen von Kolumbien auf der offiziellen Seite vom DANE
  2. Informationen zur Geografie auf der Seite der Gemeinde Medina
  3. Informationen zur Geschichte auf der Seite der Gemeinde Medina
  4. Informationen zur Wirtschaft auf der Seite der Gemeinde Medina
  5. Informationen zur Infrastruktur auf der Seite der Gemeinde Medina