Michael Mmoh

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Michael Mmoh Tennisspieler
Michael Mmoh
Mmoh 2019 in Paris
Nation: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Geburtstag: 10. Januar 1998
Größe: 188 cm
Gewicht: 90 kg
1. Profisaison: 2016
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Trainer: Patrick Frandji
Preisgeld: 689.748 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 7:15
Höchste Platzierung: 96 (1. Oktober 2018)
Aktuelle Platzierung: 238
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 1:2
Höchste Platzierung: 419 (11. November 2019)
Aktuelle Platzierung: 419
Grand-Slam-Bilanz
Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Letzte Aktualisierung der Infobox:
11. November 2019
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Michael Mmoh (* 10. Januar 1998 in Riad) ist ein US-amerikanischer Tennisspieler.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mmohs Vater Tony ist sein größter Förderer. Er war selbst 1987 die Nummer 105 der Welt und vertrat Nigeria 1988 bei den Olympischen Spielen in Seoul.

Seit er 13 ist trainiert Mmoh in der IMG Tennis Academy in Bradenton, Florida. Michael Mmoh spielt hauptsächlich auf der ATP Challenger Tour und der ITF Future Tour. Er feierte bislang zwei Einzelsiege auf der Challenger Tour. Im Doppel erfolgte bei den US Open der erste Auftritt auf der ATP World Tour. Hierbei bildete Mmoh ein Doppelpaar mit Frances Tiafoe. Sie gewannen ihre Erstrundenpartie, verloren dann jedoch in der nächsten Runde gegen Scott Lipsky und Rajeev Ram klar in zwei Sätzen. Im Einzel gelang im 2016 erstmals der Einzug in ein Grand-Slam-Turnier. Er triumphierte bei den USTA Boy’s 18s National Championships, womit er sich eine Wildcard für die US Open verdiente, wo er Jérémy Chardy in drei Sätzen unterlag. Mit dem Sieg bei der USTA Pro Circuit's Australian Open Wildcard Challenge verdiente er sich auch für die Australian Open eine Wildcard.[1]

Nachdem Mmoh im September 2018 die Einzeltitel der aufeinanderfolgenden Turniere in Columbus und Tiburon gewann, schaffte er mit dem 96. Rang zum ersten Mal den Sprung unter die Top 100 der Welt.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Legende (Anzahl der Siege)
Grand Slam
ATP World Tour Finals
ATP World Tour Masters 1000
ATP World Tour 500
ATP World Tour 250
ATP Challenger Tour (6)

Einzel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Turniersiege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 13. November 2016 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Knoxville (1) Hartplatz (i) KanadaKanada Peter Polansky 7:5, 2:6, 6:1
2. 6. August 2017 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lexington Hartplatz AustralienAustralien John Millman 4:6, 7:63, 6:3
3. 23. September 2018 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Columbus Hartplatz (i) AustralienAustralien Jordan Thompson 6:3, 7:64
4. 30. September 2018 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tiburon Hartplatz SpanienSpanien Marcel Granollers 6:3, 7:5
5. 10. November 2019 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Knoxville (2) Hartplatz (i) AustralienAustralien Christopher O’Connell 6:4, 6:4

Doppel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Turniersiege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 15. September 2019 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Cary Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Sekou Bangoura PhilippinenPhilippinen Treat Huey
AustralienAustralien John-Patrick Smith
4:6, 6:4, [10:8]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Michael Mmoh – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Björn Walter: Das US-Talent hat viele große Idole. In: spox.com. 7. Januar 2017, abgerufen am 7. Januar 2017.