Michael S. Cullen

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Michael S. Cullen (* 9. Juni 1939 in New York City, USA) ist ein US-amerikanischer Historiker, Journalist und Publizist. Er lebt in Berlin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Studium der russischen Sprache und Literatur (Bachelor of Arts am Brooklyn College 1962) kam Cullen 1962 nach Deutschland und lebt seit 1964 in Berlin. 1984 beendete er sein Studium der Geschichte an der Freien Universität Berlin.

Er veröffentlichte zahlreiche Publikationen zu Berliner Themen und ist in mehreren Projekten mit dem Schwerpunkt Baugeschichte engagiert. Sein besonderes Interesse gilt dem Reichstagsgebäude in Berlin. 1971 war er der Ideengeber für das Projekt „Verhüllter Reichstag“. Er schickte damals eine Ansichtskarte mit dem Bild des Reichstags an Christo und Jeanne-Claude und konnte sie so für das Projekt interessieren. Es sollte aber noch bis zum Juni 1995 dauern, bis der Reichstag tatsächlich verhüllt wurde.

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kenneth Noland: Paintings 1969-1970, Ausstellungskatalog 1972, Galerie Mikro, Berlin
  • Leipziger Straße Drei - Eine Baubiographie, in: Mendelssohn-Studien, Berlin 1982
  • Der Reichstag - Parlament, Denkmal, Symbol, Berlin 1983
  • Christo - Der Reichstag (m. Wolfgang Volz), Frankfurt/Main 1984
  • Das Minenfeld des Geschmacks: Des Künstlers perfide Politikerfalle -- Stucks Bild ‘Die Jagd nach dem Glück’ im Reichstag Berlin 1899, in: Museum Villa Stuck (Hg.) Franz von Stuck 1963–1928, München 1984
  • Juden als Sammler und Mäzene, in: Julius Schoeps (Hg.) Juden als Träger bürgerlicher Kultur in Deutschland, Burg 1989
  • Berlin als preußische Hauptstadt und junge Kaiserstadt in der New York Times, in: Gerhard Brunn, Jürgen Reulecke, Berlin, Blicke auf die deutsche Metropole, Essen 1989
  • Das Brandenburger Tor (m. Uwe Kieling), Berlin 1990
  • Hauptstadt und Regierungssitz, in: Michael Mönninger (Hg.) Das Neue Berlin, Frankfurt 1991
  • Platz der Republik, vom Exerzierplatz zum Regierungsviertel, Berlin 1992
  • Dem Deutschen Volke, Das Reichstagsgebäude in Berlin, in: Ingeborg Flagge, Wolfgang Jean Stock (Hg.) Architektur und Demokratie -
  • Bauen für die Politik von der amerikanischen Revolution bis zur Gegenwart, Stuttgart 1992
  • Der Deutsche Reichstag - Geschichte eines Parlaments (m. Uwe Kieling), Berlin 1992
  • Christo & Jeanne-Claude, Der Reichstag dem Deutschen Volke, (m. Wolfgang Volz),Bergisch Gladbach 1995
  • Glaube, Liebe, Hoffnung - Aus der Baugeschichte der Charité, in: Antje Müller-Schubert, Susanne Rehm, Caroline Hake, Sara Harten (Hg.) Charité - Fotografischer Rundgang durch ein Krankenhaus, Berlin 1997
  • Durchgangszimmer, in: Jörg Platz (Hg.) Mein Berlin Zimmer, 25. Bekenntnisse zu dieser Stadt, Frankfurt/Main 1997
  • Wo liegt Hitler? Öffentliches Erinnern und kollektives Vergessen als Stolperstein der Kultur, Berlin 1999
  • Der Reichstag, Parlament, Denkmal, Symbol, 3. Edition, Berlin 1999
  • Das Holocaust-Denkmal, Dokumentation einer Debatte, Zürich 1999
  • Das Brandenburger Tor, ein deutsches Symbol, (m. Uwe Kieling), Berlin 1999
  • Streit um Symbole, Die Kuppel des Reichstagsgebäudes, in: Heinrich Wefing (Hg.) "Dem Deutschen Volke" - Der Bundestag im Berliner Reichstagsgebäude, Bonn 1999
  • Megatechnik mit Nanogewissen - die "anständige" Firma Topf & Söhne in Erfurt, in: Aleida Assmann, Frank Hiddemann, Eckhard Schwarzenberg (Hg.) Firma Topf & Söhne -- Hersteller der Öfen für Auschwitz, Ein Fabrikgelände als Erinnerungsort?, Frankfurt/Main 2002
  • Dem Deutschen Volke - Die Geschichte der Berliner Bronzegießer Loevy (Hg. m. Hellmuth Braun, Michael Dorrmann), Berlin-Köln 2003
  • Le Reichstag - au coeur des tensions de l'histoire allemande, Berlin 2004
  • Kurze Geschichte des Reichstagsgebäudes in Berlin, in: Edmund Budrich (Hg.) Das deutsche Parlament, 5. edition, Opladen 2009

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Auskunft des Bundespräsidialamtes