Olivier Tambosi

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Olivier Tambosi (* 7. Juli 1963 in Paris) ist ein österreichischer Musiktheaterregisseur.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tambosi studierte Philosophie und Theologie an der Universität Wien und Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Wien.[1]

Nachdem er in der Freien Wiener Szenze zunächst Werke aus dem Bereich Schauspiel und Musical inszeniert hatte, gründete er 1989 die freie Operngruppe Neue Oper Wien, deren künstlerische Leitung er bis 1993 innehatte.[1][2] Anschließend war er bis 1996 Oberspielleiter für Musiktheater am Stadttheater Klagenfurt.[1]

Seit 1996 wirkt er international als Regisseur für Oper und Operette und inszeniert Werke verschiedener musikalischer Stilrichtungen vom Barock bis zur Zeitgenössischen Musik. Regiearbeiten führten ihn in Deutschland, Österreich und in der Schweiz zum Beispiel an die Oper Graz, das Landestheater Linz, die Wiener Volksoper, die Staatsoper Hannover, das Staatstheater am Gärtnerplatz, das Theater Biel Solothurn sowie weltweit unter anderem an das Teatro Liceu Barcelona, das Royal Opera House, die Metropolitan Opera, die San Francisco Opera, die San Diego Opera, die Finnische Nationaloper und die Oper in Strasbourg.[1][2]

Er inszenierte zudem unter anderem bei den Bregenzer Festspielen, Lucerne Festival, Maggio Musicale Fiorentino und beim Saito Kinen Festival in Japan.[1][2]

Dabei arbeitete er mit international bedeutenden Sängern und Dirigenten zusammen.

Tambosi ist mit der Schweizer Sopranistin Christiane Boesiger verheiratet.[2]

Inszenierungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e Volksoper Wien: Tambosi Olivier. Abgerufen am 25. September 2021.
  2. a b c d Radiokulturhaus: Ö1 Klassik-Treffpunkt: Olivier Tambosi. Abgerufen am 25. September 2021.
  3. Hamlet | Chronik der Bregenzer Festspiele. Abgerufen am 25. September 2021.
  4. Jenufa (2001). In: Royal Opera House Collections. Abgerufen am 25. September 2021 (englisch).
  5. Luisa Miller 2003. In: Royal Opera House Collections. Abgerufen am 25. September 2021 (englisch).
  6. Jenufa: The Metropolitan Opera. In: Opera News. Abgerufen am 25. September 2021 (englisch).