Pantheon (Rom)

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Fassade des Pantheons
Grundriss des unter Hadrian fertiggestellten Pantheons
Kuppel des Pantheon vom Hügel Gianicolo auf dem rechten Tiberufer aus gesehen
Das Pantheon bei Nacht

Das Pantheon (griechisch Πάνθειον (ἱερόν) oder auch Πάνθεον, von πᾶν pân ‚alles‘ und θεός theós ‚Gott‘, italienisch auch La Rotonda ‚die Rotunde‘) ist ein antikes Bauwerk in Rom und seit 609 n. Chr. eine Kirche.

Das möglicherweise bereits unter Kaiser Trajan um 114 n. Chr. begonnene und unter Kaiser Hadrian um 118 n. Chr. fertiggestellte[1] Pantheon besaß für mehr als 1700 Jahre die größte Kuppel der Welt, gemessen am Innendurchmesser, und gilt allgemein als am besten erhaltenes Bauwerk der römischen Antike. Sein Einfluss auf die Architekturgeschichte, vor allem die der Neuzeit, ist enorm. Das Pantheon besteht aus zwei Hauptelementen, einem Pronaos mit rechteckigem Grundriss und Tempelfassade im Norden sowie einem kreisrunden, überkuppelten Zentralbau im Süden.

Gebaut auf dem Marsfeld war der dritte beziehungsweise vierte Wiederaufbau des Pantheon mutmaßlich ein allen Göttern Roms geweihtes Heiligtum.[2] Dass Statuen des Mars und der Venus, der römischen Ursprungsgottheiten, sowie eine Statue des göttlich gesprochenen Caesar aufgestellt waren, berichtet der Historiker Cassius Dio. Welche Götter insgesamt hier verehrt werden sollten, ist jedoch umstritten, zumal nicht restlos geklärt ist, ob das Pantheon seiner Urbestimmung nach gar kein Tempel, sondern ein imperiales Repräsentanzgebäude gewesen sein mag, das trotz klassischer Traditionselemente säkularen Zwecken diente.[2]

Seit dem 13. Mai 609 dient das Pantheon als katholische Kirche, geweiht der heiligen Maria (Sancta Maria ad Martyres),[3] in der vor allem an hohen Feiertagen Messen gefeiert werden. Die Kirche wurde am 23. Juli 1725 von Papst Benedikt XIII. zur Titeldiakonie erhoben. Papst Pius XI. übertrug diese am 26. Mai 1929 an die 400 Meter entfernte Kirche Sant’Apollinare alle Terme Neroniane-Alessandrine.

Der Begriff Pantheon wird heute auch allgemein auf ein Gebäude angewendet, in dem bedeutende Persönlichkeiten bestattet sind, was von der späteren Nutzung des römischen Pantheons herrührt. Zudem wurde der Ausdruck auch in der Religionswissenschaft verwendet, um die Gesamtheit der Götter einer Religion zu bezeichnen.

Baugeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Pantheon ist der Nachfolger eines Tempels, den Agrippa nach seinem Sieg bei Actium von 27 bis 25 v. Chr. zu Ehren seines Freundes und Förderers Augustus am selben Ort hatte errichten lassen, wobei der Renaissance-Architekt Palladio davon ausging, dass Agrippa nur den Portikus angefügt habe.[2] Dieser Nachfolgertempel war bereits als Rundbau angelegt und hatte etwa die gleichen Ausmaße und dieselbe Ausrichtung wie das heute zu sehende Gebäude. Er brannte während eines Feuers im Jahr 80 n. Chr. nieder und wurde unter Kaiser Domitian wiederaufgebaut. Das Aussehen des domitianischen Baus ist unbekannt. Lediglich sein Fußbodenniveau ist zwischen dem des ersten und dem des heutigen Gebäudes erhalten.

Im Jahr 110 brannte das Pantheon infolge eines Blitzschlages erneut ab. Die Forschung schreibt den Wiederaufbau traditionell dem Kaiser Hadrian zu und datiert die Errichtung des späteren Bauwerks auf die Jahre zwischen 118 und 125. Jüngste, noch nicht eingehend diskutierte Forschungsergebnisse lassen aufgrund von Ziegelstempeln eine Bauzeit bereits von 114 bis 119 n. Chr. möglich erscheinen, also einen Baubeginn noch unter Hadrians Vorgänger Trajan.[4] Einhellig wird davon ausgegangen, dass Hadrian den Tempel eingeweiht hatte.[2] Die architektonische Zuweisung an Apollodor von Damaskus hingegen ist umstritten,[5] ebenso dessen Verbannung und Hinrichtung nachdem Hadrian ihn seiner Dienste enthoben hatte.[2]

Ob und wie lange man das Pantheon danach kultisch genutzt hat, lässt sich nicht genau bestimmen. Die Forschung beklagt die mangelhafte literarische Quellenlage, deren Gründe unbekannt sind.[6] Der Geschichtsschreiber Cassius Dio erwähnt noch, dass Hadrian dort Gericht abgehalten hat.[7] Spätestens Anfang des 5. Jahrhunderts, unter Kaiser Honorius, muss der Tempelbetrieb endgültig eingestellt worden sein. Der oströmische Kaiser Phokas schenkte das Pantheon im Jahre 608 dem Papst Bonifatius IV. Dieser ließ dort viele Gebeine aus Katakomben beisetzen, die man für die Reliquien von Märtyrern hielt, und weihte am 13. Mai 609 das Pantheon dem Patrozinium Sancta Maria ad Martyres, dem Gedächtnis Mariens und aller Märtyrer. Dies ist der Ursprung des seit dem Jahre 835 begangenen Festes Allerheiligen.

Später bekam der Bau dann den Namen Santa Maria Rotonda. Zu einem unbekannten Zeitpunkt in nachantiker Zeit wurden zwei Säulen auf der Ostseite des Pronaos durch Säulen aus den Nerothermen ersetzt. Als der oströmische Kaiser Konstans II. im Jahr 663 Rom besuchte, ließ er die vergoldeten Bronzeplatten, mit denen die Kuppel gedeckt war, abnehmen und nach Konstantinopel schaffen. Papst Gregor III. sorgte 735 für eine neue Bleiverdachung.[8]

Das Pantheon um 1835 mit den von Bernini entworfenen Glockentürmen über dem Pronaos

1270 wurde ein Glockenturm über dem Pronaos errichtet. Im Laufe des 15. und 16. Jahrhunderts wurde der Platz vor dem Pantheon im Auftrag mehrerer Päpste freigeräumt und eingeebnet, so dass die heutige Piazza della Rotonda entstand. Seit dem 16. Jahrhundert wurde das Pantheon zur Grabeskirche bedeutender Persönlichkeiten, später auch des italienischen Königshauses. Im 17. Jahrhundert veranlasste Papst Urban VIII. aus der Familie der Barberini die Entfernung der bronzenen Platten, mit denen der Dachstuhl des Pronaos verkleidet war, und ließ sie größtenteils zu 80 Kanonen für die Engelsburg verarbeiten, zum Teil aber auch für das Ziborium des Petersdoms verwenden. Die Bevölkerung Roms prägte daraufhin das Sprichwort Quod non fecerunt barbari, fecerunt Barberini „Was die Barbaren nicht schafften, das schafften die Barberini“. Anstelle des Glockenturms aus dem 13. Jahrhundert ließ Urban zwei von Bernini entworfene Türme im Osten und Westen des Pronaos errichten. 1883 wurden diese wieder abgerissen.

Insgesamt gehört das Pantheon zu den am besten erhaltenen Bauten der römischen Antike, was vor allem seiner recht frühen Umwandlung in eine Kirche zu verdanken ist.

Baubeschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Pantheon Agrippas[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Porträt des Agrippa (Louvre)

Agrippa ließ seinen Bau auf dem Marsfeld auf dem Gelände errichten, das zuvor Pompeius bzw. Marcus Antonius gehört hatte. In unmittelbarer Nähe entstanden weitere von ihm geplante und finanzierte Bauprojekte, wie etwa die Agrippa-Thermen oder die Saepta Iulia, eine große Versammlungshalle, deren Bau bereits Caesar begonnen hatte.[9] Das Pantheon Agrippas entsprach noch weitgehend dem überlieferten Typ eines Tempels.[10] An einen rechteckigen Bau (mit den Maßen 20 m × ca. 44 m) mit einem Pronaos an einer der Längsseiten schloss sich im Süden ein Rundbau an. Die Ausrichtung war also genau umgekehrt als bei dem heute vorhandenen Bau Hadrians. Der ältere Pronaos, auf dessen Überreste man bei 1892/1893 sowie 1996/1997 durchgeführten Grabungen stieß, lag an derselben Stelle wie der des Nachfolgerbaus, war allerdings etwas breiter. Er besaß entweder eine zehnsäulige Front oder aber eine Achtsäulenstellung in antis. Im Pronaos waren Statuen des Augustus und des Agrippa aufgestellt. Im Bereich der Rotunde stieß man bei den Grabungen auf eine runde Mauer, die dieselbe Fläche umschloss, die auch der spätere Rundbau beanspruchte. Im Unterschied zum Nachfolgerbau war dieser Gebäudeteil allerdings nicht überdacht. Es handelte sich um einen kreisrunden, offenen Hof von ungefähr 44 m Durchmesser, der von einer etwa zwei Meter hohen Mauer umgeben und mit Marmorplatten (Pavonazzetto) gepflastert war. Cassius Dio überliefert, dass hier Götterstatuen (er nennt Mars und Venus) sowie eine Statue Caesars aufgestellt waren. Dieser Bau Agrippas wurde durch einen Brand zerstört und im Jahr 80 unter Domitian wieder errichtet. Der vollständigen Neugestaltung in hadrianischer Zeit ging möglicherweise ein weiterer Brand in der Zeit Trajans voraus.

Das Pantheon hadrianischer Zeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Vorplatz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nördlich des Pantheons liegt heute die Piazza della Rotonda mit dem dort aufgestellten ägyptischen Obelisken. Zu Zeiten Hadrians lag das Straßenniveau zwischen 1,50 und 2,50 m unter dem heutigen. Zum Nordeingang des Baus führte ein ungefähr 60 × 120 m[11] messender, mit Travertinplatten gepflasterter Platz, der im Westen, Norden und Osten von Säulenhallen rechtwinklig eingefasst war. Die Hallen wurden von Säulen aus grauem Granit getragen und fußten auf einer Reihe von fünf Stufen aus Marmor (Giallo antico). Der Pronaos des Pantheons wurde im Westen und im Osten durch je ein Brunnenbecken aus prokennesischem Marmor mit den Säulenhallen verbunden. Die beiden Statuen der Flussgötter Tiber und Nil, die heute auf dem Kapitolsplatz aufgestellt sind, könnten ursprünglich hier als Brunnenfiguren gedient haben.

Aufgrund der modernen Bebauung der Gegend nördlich des Pantheons sind die archäologischen Befunde zu dem gesamten Vorplatz recht spärlich. So bleiben beispielsweise die genaue Lage und das Aussehen der nördlichen Säulenhalle reine Spekulation, da hierzu keine Befunde existieren. Eine Struktur, die sich im Zentrum des Platzes befand, lässt sich heute nicht mehr klar identifizieren.

Der Pronaos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der dem Rundbau im Norden vorgelagerte Pronaos erweckt den Eindruck eines typisch römischen Podiumstempels. Er besitzt einen rechteckigen, 33,10 × 15,50 Meter messenden Grundriss und ist nur von der nördlichen Seite aus zugänglich. Während sich heute eine dreistufige Treppe über nahezu die gesamte Nordseite des Pronaos entlangzieht, war dieser ursprünglich nur über zwei jeweils 7,30 Meter breite Treppen zu betreten. Die Nordfassade wird durch eine Säulenstellung aus acht unkannelierten korinthischen Säulen aus grauem ägyptischen Granit vom Mons Claudianus mit Säulenbasen aus Marmor gegliedert. Die Inschrift auf dem Fries, in der Agrippa erwähnt wird, stammt aus hadrianischer Zeit.[12] Eine zweite Inschrift erwähnt noch eine Restaurierung des Gebäudes im Jahr 202 n. Chr. durch die Kaiser Septimius Severus und Caracalla.[13] Das darüberliegende Giebelfeld ist heute leer, war in der Antike aber vermutlich durch einen Adler geschmückt, der die Corona civica in den Fängen hielt.[14]

Eingangsbereich mit 6 Meter hoher Bronzetür

Das Innere des Pronaos wird durch vier Reihen aus je zwei unkannelierten korinthischen Säulen in drei Schiffe aufgeteilt und erinnert an den typisch etruskisch-römischen Tempel. Den Fußboden bedecken Platten aus Marmor, Granit und Travertin, die einfache Kreis- und Rechteckmuster bilden. Die beiden Seitenschiffe schließen im Süden mit je einer Apsis ab, wo vermutlich ursprünglich Statuen des Augustus und des Agrippa aufgestellt waren. Die Südwand des Pronaos ist reich mit Marmorplatten verziert und wird durch korinthische Pilaster, ebenfalls aus Marmor, gegliedert. Die hölzernen Balken des Dachstuhls waren in der Antike mit Bronzeplatten verkleidet. Das Mittelschiff, mit einer größeren Breite als die Seitenschiffe, endet mit einer 6 Meter hohen Bronzetür, bei der es sich um die wiederverwendete Tür aus dem Bau des Agrippa handeln könnte.[15] Durch sie betritt man die Rotunde.

Von außen sieht man, dass das Satteldach des Pronaos bis zur Höhe des Kuppelansatzpunktes ragt. An der östlichen und westlichen Fassade dieses Zwischenbaus werden Architrav, Fries und Geison des Pronaos bis zum Ansatzpunkt an die Rotunde weitergeführt, die Säulenstellung wird durch marmorne Pilaster fortgeführt. An den Bereichen, die höher als der Pronaos liegen, weist der Bau keine Spuren von weiteren Inkrustationen auf und wird nur noch durch zwei Gesimse und ein Tympanon gegliedert.

Die Rotunde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schnittdarstellung der Rotunde des Pantheons, James Ferguson, A History of Architecture in All Countries, London 1893
Blick in die Kuppel des Pantheon

Der wichtigste Baubestandteil des Pantheons ist ein überwölbter Rundbau von 43,30 m Innendurchmesser und -höhe. Das tragende Mauerwerk besteht aus Opus caementitium mit Ziegeln als verlorener Schalung unterbrochen durch Ausgleichslagen. Die Ausgleichslagen bestehen im unteren Bereich aus Travertin und Tuff, im mittleren Bereich aus Ziegeln und im oberen Bereich zum großen Teil aus Tuff, so dass das Gewicht mit der Höhe abnimmt. In der Kuppel besteht der Zuschlag aus leichtem Lapilli-Tuff. Die tragenden Mauern ruhen auf einem 7,50 m breiten und 4,60 m tiefen ringförmigen Fundament aus Gussmauerwerk mit Travertin als Ausgleichslagen.[16] Die Außenfassade dieser Rotunde ist recht einfach gestaltet und wird lediglich durch drei Gesimse gegliedert. Deutlich zu erkennen sind auch die halbkreisförmigen Entlastungsbögen aus Ziegeln, die den enormen Schub der Kuppel abfangen sollen. Es finden sich heute keine Spuren, die darauf hindeuten würden, dass die Fassade in der Antike mit Marmorplatten verkleidet gewesen wäre.

Die Rotunde vermittelt ein gänzlich anderes Raumgefühl als der Pronaos. Dem typischen Aufbau eines rechteckigen römischen Podiumstempels steht der kreisrunde, von der riesigen Kuppel dominierte Innenraum gegenüber, wie er in der römischen Tempelarchitektur kein Vorbild hat. Die ursprüngliche, reiche Ausstattung des Innenraums mit verschiedenfarbigem Gestein aus allen Teilen des Mittelmeerraums hat sich in ihren Grundzügen bis heute erhalten. Der Fußboden greift die Gestaltung im Pronaos wieder auf und ist mit einem Muster aus großen Quadraten und Kreisen aus Porphyr, grauem Granit und Giallo Antico (dem begehrten gelben Marmor aus Simitthu), die von Bahnen aus Pavonazzetto gerahmt werden, überzogen. Die umlaufende Wand ist in zwei Dekorzonen unterteilt. In der unteren Zone wird die Wand durch sieben Nischen sowie das Eingangsportal gegliedert. Lediglich das Tonnengewölbe über dem Eingang und die Kalotte der Südnische schneiden auch in die obere Wandzone ein. Die Nischen besitzen abwechselnd einen halbrunden bzw. einen rechteckigen Grundriss. Sie werden gerahmt von Eckpfeilern mit korinthischen Kapitellen. In die Nischen eingestellt sind je zwei kannelierte korinthische Säulen. Außer in der Südnische befinden sich in allen nochmals je drei Ädikulen. Hier waren in der Antike möglicherweise Statuen verdienter Römer aus republikanischer Zeit aufgestellt. Auch zwischen den einzelnen Nischen sind nochmals Ädikulen vorgeblendet. Die freibleibenden Wandteile der unteren Dekorzone sind mit einem geometrischen Muster aus Kreis- und Rechteckfeldern aus verschiedenfarbigem Gestein bedeckt. Nach oben hin schließt die untere Zone mit einem reich verzierten Gebälk ab. Die Inkrustation der darüber liegenden Attikazone ist heute nicht mehr original erhalten, konnte aber in einem kurzen Abschnitt nach Zeichnungen von Baldassare Peruzzi und Raffael rekonstruiert werden. Sie war mit einem ähnlichen, aber zierlicheren Muster bedeckt, wie die darunterliegende Zone.

Das ganze abschließend, befindet sich auf dem Bauwerk die gewaltige Kuppel. Sie besitzt einen Durchmesser von etwa 43,45 m. Zu einer Kugel vervollständigt würde sie etwa einen halben Meter unter dem Boden hindurch führen. Der römische Beton (opus caementitium) der Kuppel wurde aus leichtem, vulkanischen Tuff- und Bimsstein vermischt. Zur weiteren Gewichtsersparnis wird die Kuppel durch fünf konzentrische Ringe aus je 28 Kassetten gegliedert, wobei die Kassetten der einzelnen Ringe nach oben hin immer kleiner werden. Die Gliederung der Kassetten entspricht nicht jener der darunterliegenden Wand, sondern ist leicht versetzt. Ursprünglich war die Kuppel innen bemalt und jede Kassette trug einen bronzenen und evtl. vergoldeten Stern bzw. eine Rosette. Am Scheitelpunkt der Kuppel befindet sich eine kreisrunde Öffnung, das Opaion, von neun Metern Durchmesser, das neben dem Eingangsportal die einzige Lichtquelle des Innenraums darstellt. Um das hierdurch eindringende Regenwasser abzuleiten, ist der Boden des Kuppelsaals leicht zum Zentrum hin geneigt und an strategisch günstigen Stellen mit kleinen Abflüssen versehen. Am Außenbau ist die Mauer unterhalb der Kuppel höher als im Innenraum, sodass die Kuppel – von außen betrachtet – keine komplette Halbkugel darstellt. Außen ist die Kuppel mit Bronzeplatten gedeckt, deren antike Originale allerdings nicht mehr erhalten sind.

Innenraum des Pantheons heute

Deutung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name Pantheon, der für die Antike allerdings nur spärlich nachgewiesen ist,[17] legt bereits eine Weihung an alle oder zumindest mehrere Götter nahe. Welche Gottheiten genau im Pantheon verehrt werden sollten, bleibt aber unklar. Innerhalb des Heiligtums aufgestellte Götterstatuen werden von Cassius Dio (53, 27) erwähnt, namentlich nennt er aber nur Mars und Venus. Eine Möglichkeit wäre, die Verehrung sämtlicher Gestirn- bzw. Wochengötter zu rekonstruieren, also auch von Sol, Luna, Mercurius, Jupiter und Saturnus. Ebenfalls denkbar ist, dass Agrippa ein Heiligtum für Augustus und dessen Familie, die Iulier, sowie deren göttliche Ahnen und Schutzpatrone geplant hatte. Die von Cassius Dio erwähnte Aufstellung einer Statue des Gaius Iulius Caesar, Augustus’ vergöttlichtem Adoptivvater, im Heiligtum spricht hierfür. Eine vergleichbare Anlage, der Nemrut Dağı, ist aus dem kleinen hellenistischen Königreich von Kommagene bekannt, hier allerdings in Verbindung mit königlichen Bestattungen.[18] Cassius Dio berichtet weiter, Augustus habe angeordnet, dass seine Statue nicht im Heiligtum, sondern außerhalb, im Pronaos, aufgestellt werden solle. Eine göttliche Verehrung seiner Person noch zu Lebzeiten hätte wohl kaum zum Bild des primus inter pares gepasst, das Augustus von sich propagieren ließ.

Ein runder, offener Hof, der von einer Mauer eingegrenzt wird und über einen Torbau rechteckigen Grundrisses zu betreten ist, ist als Heiligtum aus der römischen Architekturgeschichte bereits aus der Zeit vor Augustus bekannt.[19] Es scheint sich dabei um einen besonders ehrwürdigen altitalischen Bautypus zu handeln, weshalb Agrippa ihn auch für sein Monument wählte. Durch das Anfügen des tempelartigen Pronaos und die ungewöhnliche Größe verlieh er ihm allerdings eine Monumentalität, die vergleichbare ältere Anlagen nicht besessen hatten. Das gleiche Vorgehen, altitalische Bauformen mit kostbaren Materialien oder monumentalen Ausmaßen zu kombinieren, findet sich auch bei anderen Bauwerken aus der Zeit des Augustus, wie etwa der Ara Pacis oder dem Augustusmausoleum.

Als Hadrian das Pantheon neu errichten ließ, verzichtete er darauf, seinen Namen an dem Bau anbringen zu lassen, sondern nannte in der Inschrift auf dem Fries des Pronaos Agrippa als Bauherren. Dies entspricht ganz der Politik Hadrians, der so seine tugendhafte Zurückhaltung inszenieren konnte. Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass das hadrianische Pantheon nicht grundsätzlich denselben Zweck erfüllte wie sein augusteischer Vorgänger. Die nun gewählte Bauform des überkuppelten Zentralraums findet in der damaligen Tempelarchitektur allerdings keine Vorbilder. Wolfram Martini stellte daher die These auf, beim Pantheon Hadrians habe es sich ursprünglich nicht um einen Sakralbau, sondern um eine Kaiseraula, einen Audienz- und Gerichtsraum, als Teil eines Kaiserforums gehandelt.[20] Er zieht dafür Parallelen zu überkuppelten Sälen in der kaiserlichen Palastarchitektur, beispielsweise zur Domus Aurea Neros. Martini unterlässt es allerdings, den Vorgängerbau Agrippas und dessen Bedeutung in seine These mit einzubeziehen. Die den Himmel abbildenden Kugelkuppel, das Opaion als Öffnung zu den Gestirnen, dessen Licht im Laufe des Tages über die Kuppel wandert, sowie die Siebenzahl der Wandnischen deuten auch für das hadrianische Pantheon auf eine Nutzung als Tempel der Gestirngottheiten hin. Das Opaion stellt auch in dem neuen Bau die direkte Verbindung zum offenen Himmel her, die ein wichtiges Element in Agrippas Pantheon gewesen war und die durch die Errichtung der Kuppel verloren zu gehen drohte.

Forschungsansätze außerhalb der Klassischen Altertumswissenschaften und Bauforschung machen seit den späten 1990er Jahre geltend, dass die Metrik des Bauwerks dem Versuch der neupythagoreischen Philosophie folgt, die Wissenschaften des Quadriviums – also Arithmetik, Geometrie, Musik und Astronomie – in ein harmonisches Ganzes zu integrieren. Das Pantheon wäre demnach ein Abbild des pythagoreischen Kosmos in mathematischer Umsetzung.[21]

Nutzung als Grabmal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grab Raffaels

Ab der Renaissance wurde das Pantheon als Grabeskirche verwendet. Bedeutende Künstlerpersönlichkeiten wurden hier begraben, unter anderem die Maler Raffael (1483–1520), Perino del Vaga (1501–1547), Giovanni da Udine (1487–1564), Taddeo Zuccari (1529–1566) und Annibale Carracci (1560–1609), der Architekt Baldassare Peruzzi (1481–1536) sowie der Komponist Arcangelo Corelli (1653–1713). Raffael ließ sich in einem antiken römischen Sarkophag bestatten, an dem das von Pietro Bembo verfasste Distichon angebracht wurde: ILLE HIC EST RAPHAEL TIMUIT QUO SOSPITE VINCI / RERUM MAGNA PARENS ET MORIENTE MORI „Hier ist jener Raffael, zu dessen Lebenszeit die große Mutter aller Dinge (die Natur) fürchtete, (von ihm) besiegt zu werden, und als er starb, (selbst) zu sterben.“ Auch andere Personen, wie beispielsweise Raffaels Verlobte Maria Bibbiena oder das Herz des Kardinals Ercole Consalvi fanden im Pantheon ihre letzte Ruhestätte. Nach der Vereinigung Italiens diente der Bau dann als Grablege der ersten beiden italienischen Könige Viktor Emanuel II. und Umberto I. Auch Margarethe von Italien, Ehefrau Umbertos I., hat ihre Grabstätte im Pantheon. Im Gegensatz zu den anderen Kirchen Roms, die der jeweiligen Religionsgemeinschaft – also in den allermeisten Fällen der katholischen Kirche – gehören, ist das Pantheon (wie auch die Kirche Santa Maria degli Angeli e dei Martiri) im Besitz des italienischen Staates.

Nachwirkung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits in der Antike entstanden Bauten, die sich an der Architektur des Pantheons orientierten, wie zum Beispiel der noch unter Hadrian errichtete Zeus-Asklepios-Tempel im Asklepieion von Pergamon. Ab der frühen Neuzeit wurde sein Einfluss auf die Architekturgeschichte dann besonders stark, als das Pantheon zum Prototyp für zahllose Kuppelbauten von der Renaissance bis ins 19. Jahrhundert wurde, wie etwa für Andrea Palladios Villa La Rotonda bei Vicenza, den Petersdom in Rom, Jules Hardouin-Mansarts Invalidendom und Jacques-Germain Soufflots Kirche Sainte-Geneviève (später Panthéon) in Paris, Friedrich Weinbrenners Kirche St. Stephan in Karlsruhe, Karl Friedrich Schinkels Altes Museum in Berlin, Thomas Jeffersons Rotunde, Hauptgebäude der University of Virginia, und indirekt auch für William Thorntons Kapitol in Washington (Stahlkuppel). Sein striktes Raumprogramm war auch Vorbild für die Revolutionsarchitektur gegen Ende des 18. Jahrhunderts. Auch die von Albert Speer geplante Große Halle in Berlin weist deutliche Bezüge zum Pantheon auf. Durch seine spätere Nutzung als Grabeskirche wurde der Bau zusätzlich zum Namensgeber für andere Grablegen national bedeutsamer Personen, wie etwa für das bereits genannte Panthéon in Paris, das Pantheon in Tiflis oder das Pantheon der spanischen Könige im Escorial.

Technische Daten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Orgel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Orgel wurde während der Restaurierungsarbeiten 1925–1933 durch die Orgelbaufirma Tamburini erbaut. Das Instrument hat 8 Manualregister, die auf zwei Manualwerke registriert werden können, und 2 Pedalregister. Die Trakturen sind elektrisch.[23] Die wegen der Feuchtigkeit des Gebäudes notwendig gewordene Restaurierung der Orgel besorgte im Jahr 2003 ebenfalls die Firma Tamburini.

I Hauptwerk
Principal 8′
Bordon 8′
Gamba 8′
Coro viole 8′
Oktave 4′
Flauto 4′
Quinte 22/3
Ripieno V
II Positiv
Principale 8′
Bordone 8′
Gamba 8′
Coro viole 8′
Ottava 4′
Flauto 4′
Quinte 22/3
Ripieno V
Pedalwerk
Contrabbass 16′
Bass 8′
  • Koppeln: I/I (Superoktavkoppel), II/I (auch als Suboktavkoppel), I/P, II/P

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kjeld De Fine Licht: The Rotunda in Rome. A study of Hadrian’s Pantheon. Kopenhagen 1968.
  • Heinz-Joachim Fischer: Rom. Zweieinhalb Jahrtausende Geschichte, Kunst und Kultur der Ewigen Stadt. DuMont, Köln 2001, ISBN 3-7701-5607-2, S. 219–222.
  • Christoph Grau: Pantheon Projekt. Textem, Hamburg 2011, ISBN 978-3-941613-30-0.
  • Doris und Gottfried Gruben: Die Türe des Pantheon. In: Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts. Römische Abteilung. Band 104, 1997, S. 3–74.
  • Andreas Grüner: Das Pantheon und seine Vorbilder. In: Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts. Römische Abteilung. Band 111, 2004, S. 495–512.
  • Gerd Heene: Baustelle Pantheon. Planung, Konstruktion, Logistik. Bau + Technik, Düsseldorf 2004, ISBN 3-7640-0448-7.
  • Wolf-Dieter Heilmeyer: Apollodorus von Damaskus, der Architekt des Pantheon. In: Jahrbuch des Deutschen Archäologischen Instituts. Band 90, 1975, S. 316–347, ISSN 0070-4415.
  • Wolf-Dieter Heilmeyer, Ellen Schraudolph, Hildegard Wiewelhove: Der Ruhm des Pantheon. Antikensammlung Staatliche Museen zu Berlin, 1992, ISBN 3-88609-276-3.
  • Heinz-Otto Lamprecht: Opus caementitium. Bautechnik der Römer. Römisch-Germanisches Museum, Köln, 5. Auflage. Beton-Verlag, Düsseldorf 2001, ISBN 3-7640-0350-2.
  • Tod A. Marder, Mark Wilson Jones: The Pantheon: From Antiquity to the Present. Cambridge University Press, New York 2015.
  • Wolfram Martini: Das Pantheon Hadrians in Rom. Das Bauwerk und seine Deutung (= Sitzungsberichte der Wissenschaftlichen Gesellschaft an der J. W. Goethe-Universität Frankfurt am Main. Band XLIV, Nr. 1). Steiner, Stuttgart 2006, ISBN 978-3-515-08859-6.
  • Rainer Norten: Die Pantheonidee um 1800: Untersuchungen über das Auftreten der Rotunde in den alten und neuen Bauaufgaben im Zeitalter des Klassizismus in Deutschland, Berlin 1986, DNB 861235215 (Dissertation TU Berlin 1986, 315 Seiten).
  • Jürgen Rasch: Die Kuppel in der römischen Architektur. Entwicklung, Formgebung, Konstruktion. In: Architectura. Band 15, 1985, S. 117–139.
  • Norbert Reiss: Das römische Pantheon: ein psychoanalytischer Begriffsspaziergang zu Sublimierung, Heilsversprechen und Erhabenem, Berlin, 1990, DNB 947038566 (Dissertation FU Berlin 1991, 185 Seiten).
  • Lambert Rosenbusch (Hrsg.): Pantheon. Second Scientific Meeting. Helms, Schwerin 2002, ISBN 3-935749-12-0 englisch.
  • Gert Sperling: Das Pantheon in Rom. Abbild und Maß des Kosmos. Ars Una, Neuried 1999, ISBN 3-89391-854-X.
  • Eine vierbeinige Spinne für den Kuppelschluss. In: FAZ, 4. Oktober 2007, zur Rekonstruktion der Bautechnik (Heene-Buch).
  • Dierk Thode: Untersuchungen zur Lastabtragung in spätantiken Kuppelbauten (= Studien zur Bauforschung, Nr. 9). Koldewey-Gesellschaft, Darmstadt 1975, DNB 760439206 Dissertation TH Darmstadt, Fachbereich 15 - Architektur, 1975, 188 Seiten).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Pantheon (Rom) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Bilder

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lise M. Hetland: Dating the Pantheon. In: Journal of Roman Archaeology. 20, 2007, S. 95–112; vgl. Geneviève Lüscher: Des Kaisers neue Ziegel. In: Die Zeit, Nr. 52/2006; ablehnend Mary T. Boatwright: Hadrian and the Agrippa Inscription of the Pantheon. In: Thorsten Opper (Hrsg.): Hadrian. Art, Politics and Economy. British Museum, London 2013, S. 19–30.
  2. a b c d e Gert Sperling: Das Pantheon in Rom, Abbild und Maß des Kosmos, Vorwort VII-XVI und Einleitung S. 1-12
  3. „Wir bezweifeln nicht, dass Bonifatius [d. i. Papst Bonifatius IV.] die Katakomben Roms beraubt hat, um ganze Wagenladungen sogenannter Märtyrerknochen in die Konfession des neuen Heiligtums zu versenken“ liest man bei Ferdinand Gregorovius, Geschichte der Stadt Rom im Mittelalter, Bd. I, S. 289. ISBN 3-406-07107-4
  4. Lise M. Hetland: Dating the Pantheon. In: Journal of Roman Archaeology. 20, 2007, S. 95–112; vgl. Geneviève Lüscher: Des Kaisers neue Ziegel. In: Die Zeit, Nr. 52/2006; ablehnend Mary T. Boatwright: Hadrian and the Agrippa Inscription of the Pantheon. In: Thorsten Opper (Hrsg.): Hadrian. Art, Politics and Economy. British Museum, London 2013, S. 19–30. Lothar Haselberger und Doris Gruben beispielsweise errechnen einen Baubeginn 114/115; Lothar Haselberger: Entzifferung eines antiken Werkplanes. In: Spektrum der Wissenschaft. August 1995, S. 296 f.; Doris Gruben, Gottfried Gruben: Die Türe des Pantheon. In: Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Römische Abteilung. Band 104, 1997, S. 3–74.
  5. Wolf-Dieter Heilmeyer: Apollodorus von Damaskus, der Architekt des Pantheon. In: Jahrbuch des Deutschen Archäologischen Instituts. Band 90, 1975, S. 316–347. Dagegen skeptisch etwa Christoph Höcker: Apollodorus [14]. In: Der Neue Pauly (DNP). Band 1, Metzler, Stuttgart 1996, ISBN 3-476-01471-1.
  6. Mangels Evidenz für eindeutige Interpretationen sprechen Pantheon-Experten, wie De Fine Licht von „obscure points“, Lars Alvegård von „an ancient architectural riddle“ und Godfrey/Hemsoll von einem „design“, das eigentlich nie verstanden worden sei, obwohl es von jeder Generation neu interpretiert werde (nach Sperling)
  7. Cassius Dio 69 (68),7,1.
  8. Anton Henze u. a., Rom und Latium. Reclam Stuttgart, 1981. = Reclams Kunstführer Italien Band V
  9. Saepta Iulia.
  10. So mit einigen der folgenden Einzelheiten Romolo A. Staccioli: Guida di Roma Antica. Itinerari archeologici .... 1994, Milano, ISBN 88-17-16585-9, S. 332 ff.
  11. Martini: Das Pantheon Hadrians in Rom. S. 13 f.
  12. CIL 6, 896: M(arcus) Agrippa L(uci) f(ilius) co(n)s(ul) tertium fecit.
  13. CIL 6, 896, Z. 2 ff. […] Pantheum vetustate corruptum cum omni cultu restituerunt.
  14. Fine Licht: The Rotunda in Rome. S. 45 f.
  15. Gottfried Gruben: Die Türe des Pantheon. Gruben geht noch von einer älteren Rekonstruktion des augusteischen Baus aus, nach der das Pantheon von Süden her über einen halbrunden Hof im Bereich der späteren Rotunde betreten wurde und sich eine rechteckige Cella im Bereich des späteren Pronaos befand. Seine These über eine eventuelle Wiederverwendung der Bronzetüren bleibt jedoch auch bei der aktuellen Rekonstruktion des Baus des Agrippa anwendbar.
  16. Filippo Coarelli: Rom. Ein archäologischer Führer. Verlag von Zabern, Mainz 2000, ISBN 3-8053-2685-8, S. 55–109, hier: S. 282.
  17. Plinius der Ältere benutzt den Begriff Pantheum in seiner Naturalis historia, z. B. 36, 38: Agrippae Pantheum decoravit Diogenes Atheniensis; in columnis templi eius Caryatides probantur inter pauca operum, sicut in fastigio posita signa, sed propter altitudinem loci minus celebrata. (deutsch: „Diogenes von Athen stattete das Pantheon des Agrippa aus; seine Karyatiden an den Säulen des Tempels werden als seltene Kunstwerke beurteilt, ebenso die Bildnisse, die am Giebel platziert sind, jedoch werden diese aufgrund der hohen Lage dieses Ortes in geringerem Maß gerühmt.“)
  18. Martini: Das Pantheon Hadrians in Rom. S. 39 f.
  19. Grüner: Das Pantheon und seine Vorbilder.
  20. Martini: Das Pantheon Hadrians in Rom.
  21. Gert Sperling: The “Quadrivium” in the Pantheon of Rome. In: Kim Williams, Michael J. Ostwald (Hrsg.): Nexus II: Architecture and Mathematics. Edizioni dell'Erba, Fucecchio (Florenz) 1998, S. 127–142.
  22. a b c d e f g h i Rasch: Die Kuppel in der römischen Architektur. Entwicklung, Formgebung, Konstruktion.
  23. Informationen zur Orgel (PDF; 4,89 MB) pfarre.kirche.at, S. 142

Koordinaten: 41° 53′ 55″ N, 12° 28′ 37″ O