Podbeskidzie Bielsko-Biała

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Podbeskidzie Bielsko-Biała
Podbeskidzie Bielsko-Biala Logo.gif
Basisdaten
Name Towarzystwo Sportowe Podbeskidzie Bielsko-Biała
Sitz Bielsko-Biała
Gründung 1907
Farben rot, weiß, blau
Präsident PolenPolen Tomasz Mikołajko
Website www.tspodbeskidzie.pl/
Erste Mannschaft
Trainer SlowakeiSlowakei Ján Kocian
Stadion Stadion Miejski
Plätze 15.292
Liga 1. Liga
2016/17 8. Platz
Heim
Auswärts

Towarzystwo Sportowe Podbeskidzie Bielsko-Biała (IPA: pɔdbɛˈskidʑɛ ˈbʲɛlskɔ ˈbʲawa; 1911–1936: Bielitz-Bialaer Sportverein) ist ein polnischer Fußballverein aus Bielsko-Biała, der gegenwärtig in der 1. Liga, der zweithöchsten Klasse des Landes spielt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Logo des BBSV
Logo des BBTS

Der Verein wurde 1907 als Bielitzer Fussball Klub (BFK)[1] gegründet und wählte Schwarz und Blau zu seinen Vereinsfarben. Ungefähr 1911 erfolgte die Umbenennung in Bielitz-Bialaer Sportverein (BBSV). Mit der Teilung Österreichisch-Schlesiens im Juli 1920 fiel Bielitz an Polen. 1921 war der Verein in einem nicht offiziellen Spiel der zweite Gegner der polnischen Nationalmannschaft.[2] Im Unterschied zu den andern Vereinen hatten die Sportvereine der Sprachinsel von Anfang an auch Polen als Mitglieder aufgenommen, mit denen ein gutes Einvernehmen bestand. Die Satzungen legten nichts über den nationalen Charakter der Vereine fest. Dieser Umstand wurde unter Bürgermeister Przybyla zur planmäßigen Polonisierung der Vereine benützt. Im Bielitz-Bialaer Sportverein meldeten sich 1935 plötzlich zahlreiche neue polnische Mitglieder zum Eintritt an, gewannen die Mehrheit, wählten den deutschen Vorstand ab und benannten den Verein um in Bielsko-Bialskie Towarzystwo Sportowe (BBTS)[3], später wechselte er mehrmals den Namen. 2002 erfolgte der Aufstieg in die 1. Liga. Bekannte frühere Fußballer waren Tomasz Jodłowiec, Adam Kompała, Grzegorz Podstawek, Błażej Radler, Paweł Sibik, Adrian Sikora, Grzegorz Więzik oder als Trainer Krzysztof Pawlak.

2011 sicherte sich die Mannschaft am vorletzten Spieltag mit einem mit 3:0 gewerteten Heimsieg gegen den bereits aus finanziellen Gründen zurückgezogenen Absteiger GKP Gorzów Wielkopolski den zweiten Tabellenplatz hinter ŁKS Łódź und damit den Aufstieg in die Ekstraklasa.[4] Am 1. August 2011 feierte der Klub sein Debüt in der Ekstraklasa. Das Heimspiel vor 3969 Zuschauern gegen Jagiellonia Białystok endete 2:2-Unentschieden. Das erste Ekstraklasator erzielte Róbert Demjan in der 82. Minute.[5] Seine erste Saison in der höchsten polnischen Spielklasse beendete der Verein auf dem 12. Tabellenplatz. In der Saison 2015/16 stieg der Verein als Letzter wieder in die 1. Liga ab.

Größte Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kader in der Saison 2016/17[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: 24. November 2016

Nr. Position Name
1 BrasilienBrasilien TW Gustavo Busatto
2 PolenPolen AB Damian Jakubik
4 PolenPolen AB Robert Menzel
5 PolenPolen AB Mariusz Magiera
6 PolenPolen AB Ariel Wawszczyk
7 PolenPolen MF Adam Deja
8 PolenPolen MF Damian Mikołajewski
9 PolenPolen MF Dariusz Kołodziej
10 PolenPolen AB Marek Sokołowski
11 PolenPolen MF Łukasz Sierpina
13 PolenPolen TW Rafał Leszczyński
14 PolenPolen MF Damian Chmiel
16 PolenPolen MF Michał Janota
17 PolenPolen MF Tomasz Podgórski
18 PolenPolen AB Łukasz Zakrzewski
Nr. Position Name
19 SlowakeiSlowakei AB Martin Baran
23 SlowakeiSlowakei ST Róbert Demjan
24 SlowakeiSlowakei MF Jozef Piaček
27 PolenPolen MF Daniel Feruga
28 PolenPolen MF Szymon Lewicki
30 SlowakeiSlowakei MF Jozef Dolný
31 PolenPolen MF Paweł Tarnowski
33 PolenPolen TW Mateusz Lis
88 AustralienAustralien MF Ilir Pali
95 PolenPolen MF Kamil Jonkisz
- PolenPolen AB Mikołaj Gibas
- PolenPolen MF Konrad Gutowski
- PolenPolen MF Arkadiusz Jaworski
- PolenPolen AB Konrad Kareta
- PolenPolen MF Szymon Szymański

Podbeskidzie´s Rekordtorschützen in der Ekstraklasa[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Treffsicherster Angreifer in Diensten von Podbeskidzie Bielsko-Biała ist Róbert Demjan. Dieser erzielte in bisher 116 Spielen insgesamt 30 Tore.

Platz Name des Spielers Tore Zeitraum
1. SlowakeiSlowakei Róbert Demjan 31 2011–heute
2. PolenPolen Damian Chmiel 17 2011–heute
3. PolenPolen Marek Sokołowski 15 2011–heute
4. PolenPolen Fabian Pawela 11 2012–2014
5. PolenPolen Mateusz Szczepaniak 10 2015–2016
6. PolenPolen Maciej Iwański 8 2014–2015
7. PolenPolen Dariusz Kołodziej 7 2011–heute
PolenPolen Adam Mójta 2015–2016
8. PolenPolen Tomasz Górkiewicz 5 2011–2015
9. PolenPolen Krzysztof Chrapek 4 2013–2015
PolenPolen Bartłomiej Konieczny 2011–2015
PolenPolen Maciej Korzym 2014–2015
PolenPolen Mateusz Możdżeń 2015–2016
SlowakeiSlowakei Anton Sloboda 2014–2016
PolenPolen Bartosz Śpiączka 2014–2015

Bemerkung: Gezählt wurden nur Ligatreffer. Tore in nationalen und internationalen Pokalwettbewerben wurden nicht mit einbezogen.

Podbeskidzie´s Rekordspieler in der Ekstraklasa[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marek Sokołowski ist mit 128 Ligaspielen für Podbeskidzie Bielsko-Biała Rekordspieler.

Platz Name des Spielers Einsätze Zeitraum
1. PolenPolen Marek Sokołowski 138 2011–heute
2. SlowakeiSlowakei Róbert Demjan 125 2011–heute
3. PolenPolen Damian Chmiel 104 2011–heute
4. PolenPolen Piotr Malinowski 103 2011–2015
5. PolenPolen Bartłomiej Konieczny 94 2011–2015
6. SlowakeiSlowakei Richard Zajac 86 2011–2015
7. PolenPolen Dariusz Łatka 80 2011–2014
8. PolenPolen Tomasz Górkiewicz 79 2011–2015
9. PolenPolen Adam Deja 73 2013–heute
10. SlowakeiSlowakei Anton Sloboda 70 2013–2016

Bemerkung: Gezählt wurden nur Ligaspiele. Spiele in nationalen und internationalen Pokalwettbewerben wurden nicht mit einbezogen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Podbeskidzie Bielsko-Biała – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Paweł Bieniecki: BBTS 1907 TS Podbeskidzie 2008. Bielsko-Biała: Arial, 2009, S. 19.
  2. Paweł Bieniecki: BBTS 1907 TS Podbeskidzie 2008. Bielsko-Biała: Arial, 2009, S. 23–25
  3. Walter Kuhn: Geschichte der deutschen Sprachinsel Bielitz (Schlesien)
    Holzner, 1981, S. 392
  4. www.1liga.info.pl
  5. 90minut.pl: Beniaminek gra do końca