Wisła Płock

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Wisła Płock
Logo des Vereins
Basisdaten
Name Wisła Płock Spółka Akcyjna
Sitz Płock
Gründung 1947
Farben blau-weiß
Präsident Polen Tomasz Marzec
Website wisla.plock.pl
Erste Fußballmannschaft
Cheftrainer Polen Radosław Sobolewski
Spielstätte Kazimierz-Górski-Stadion
Plätze 12.800
Liga Ekstraklasa
2020/21 12. Platz
Heim
Auswärts
Ausweich

Der ZKS Wisła Płock ist ein Sportunternehmen aus der Stadt Płock an der Weichsel.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1947 als Wisła Płock gegründet, wurde der Klub im Jahr 1992 in Petrochemia Płock, 1999 in Petro Płock und im Jahr 2000 in Orlen umbenannt, bis man der Mannschaft im Jahr 2002 wieder ihren ursprünglichen Namen gab.

Wisła Płock gehört zu den erfolgreichsten Teams der jüngeren polnischen Handballgeschichte.

Fußballabteilung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bisher blieb dem Team ein Titel in der Meisterschaft verwehrt, in der Saison 2004/05 erreichte man den 4. Platz. Den größten Erfolg erreichte die Mannschaft mit dem Gewinn des polnischen Fußballpokals 2006 gegen Zagłębie Lubin. International scheiterte Wisła Płock 2003/04 in der Qualifikation zum UEFA-Pokal an FK Ventspils. Am letzten Spieltag der Ekstraklasa 2006/07 musste Wisła Płock ins polnische Unterhaus absteigen. In der Saison 2009/10 folgte der Abstieg in die drittklassige 2. Liga Gruppe Ost, jedoch gelang sofort wieder der Aufstieg. In der Saison 2015/16 schaffte der Verein wieder den Aufstieg in die Ekstraklasa und konnte zudem in der darauffolgenden Saison den Klassenerhalt realisieren.

Die traditionellen Vereinsfarben sind Blau und Weiß.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Namensänderungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1947 – KS Elektrycznosc Płock
  • 1950 – ZS Ogniwo Płock
  • 1955 – ZS Sparta Płock
  • 1955 – Płocki KS Wisła
  • 1963 – ZKS Wisła Płock
  • 1992 – ZKS Petrochemia Płock
  • 1999 – KS Petro Płock
  • 2000 – KS Orlen Płock
  • 2002 – ZKS Wisła Płock

Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Europapokalbilanz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dreimal trat das Team im UEFA-Pokal an, und dreimal scheiterten sie an der Auswärtstorregel.

Saison Wettbewerb Runde Gegner Gesamt Hin Rück
2003/04 UEFA-Pokal Qualifikation Lettland FK Ventspils (a)3:3(a) 1:1 (A) 2:2 (H)
2005/06 UEFA-Pokal 2. Qualifikationsrunde Schweiz Grasshopper Zürich (a)3:3(a) 0:1 (A) 3:2 (H)
2006/07 UEFA-Pokal 2. Qualifikationsrunde Ukraine Tschornomorez Odessa (a)1:1(a) 0:0 (A) 1:1 (H)
Legende: (H) – Heimspiel, (A) – Auswärtsspiel, (N) – neutraler Platz, (a) – Auswärtstorregel, (i. E.) – im Elfmeterschießen, (n. V.) – nach Verlängerung

Gesamtbilanz: 6 Spiele, 1 Sieg, 4 Unentschieden, 1 Niederlage, 7:7 Tore (Tordifferenz ±0)

Kader 2020/21[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: 5. März 2021[1]

Nr. Position Name
1 Polen TW Krzysztof Kamiński
2 Polen AB Damian Michalski
3 Serbien AB Milan Obradović
5 Polen AB Bartłomiej Sielewski ((C)ein weißes C in blauem Kreis)
6 Polen MF Damian Rasak
7 Polen AB Piotr Tomasik
8 Polen ST Patryk Tuszyński
9 Polen ST Dawid Kocyła
10 Georgien MF Giorgi Merebashvili
11 Polen ST Piotr Pyrdoł
14 Polen ST Mateusz Szwoch
15 Litauen MF Titas Milašius
17 Polen MF Hubert Adamczyk
18 Polen AB Alan Uryga
19 SpanienSpanien ST Airam Cabrera
20 Slowenien ST Luka Šušnjara
21 Polen MF Rafał Wolski
22 Polen TW Jakub Wrąbel
Nr. Position Name
23 Slowakei MF Filip Lesniak
24 SpanienSpanien AB Ángel García
25 Polen AB Jakub Rzeźniczak
26 Irland ST Cillian Sheridan
27 Norwegen MF Torgil Øwre Gjertsen
28 Polen MF Maciej Ambrosiewicz
29 Polen MF Kacper Kondracki
30 Polen AB Paweł Żuk
31 Polen TW Bartłomiej Żynel
32 Polen MF Fryderyk Gerbowski
33 Polen AB Damian Zbozień
37 Polen ST Mateusz Lewandowski
44 SpanienSpanien AB Julio Rodríguez
89 Polen MF Aleksander Pawlak
94 Montenegro MF Dušan Lagator
96 Polen MF Wojciech Szumilas
99 Polen TW Bartłomiej Gradecki

Handballabteilung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste Herren-Mannschaft spielt in der höchsten Liga Polens, der PGNiG Superliga Mężczyzn. Sie nahm 2004/05, 2005/06 und 2006/07 an der EHF Champions League teil, schied aber jeweils in der Vorrunde aus. International gefürchtet ist die für euphorische Stimmung bekannte „Sportshall“ von Wisła Płock, wo das Team beispielsweise in der Saison 2005/06 sogar den THW Kiel schlug. 2008/09 schied Wisła ohne Punktgewinn in der ersten Gruppenphase aus. 2011/12 erreichte man in der Champions League nach einem vierten Platz in der Vorrunde das Achtelfinale, wo erneut der THW Kiel der Gegner ist.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Polnischer Meister: 1995, 2002, 2004, 2005, 2006, 2008, 2011
  • Polnischer Pokal: 1992, 1995, 1996, 1997, 1998, 1999, 2001, 2005, 2007, 2008, 2022

Bekannte Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kader 2021 in der 90minut.pl

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]