Poison (Band)

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Poison
Poison-gm.png
Allgemeine Informationen
Genre(s) Glam Metal
Gründung 1983
Website www.poisonweb.com
Gründungsmitglieder
Bret Michaels
Matt Smith (bis 1985)
Bobby Dall (seit 1984)
Rikki Rockett
Aktuelle Besetzung
Bret Michaels
Rikki Rockett
Bass, Keyboard, Hintergrundgesang
Bobby Dall (seit 1984)
Leadgitarre, Hintergrundgesang
C.C. DeVille (1985–1991, seit 1996)
Ehemalige Mitglieder
Leadgitarre, Keyboard, Hintergrundgesang
Richie Kotzen (1992–1993)
Leadgitarre, Hintergrundgesang
Blues Saraceno (1993–1996)
Leadgitarre, Hintergrundgesang
Matt Smith (1984–1985)
Synthesizer, Hintergrundgesang
Jonathan Combs (1984)
Bass, Hintergrundgesang
Patrick Bircher (1984)
Bass, Hintergrundgesang
Brian Bircher (1984)
Leadgitarre, Hintergrundgesang
James „Weezy“ Peters (1983–1984)
Bass, Hintergrundgesang
Timothy „Tim“ Grace (1983–1984)

Poison ist eine US-amerikanische Glam-Metal-Band aus Harrisburg, Pennsylvania. Die Band feierte ihre größten Erfolge Ende der 1980er Jahre und zu Beginn der 1990er Jahre. Mit über 15 Millionen verkauften Alben alleine in den USA zählen Poison zu den erfolgreichsten Rockbands ihrer Zeit. Der abwertende Begriff „Poser Metal“ wurde oftmals auf die Band angewendet und teilweise durch sie definiert; in der Metal-Szene wurde sie vehement abgelehnt, die Kritik an ihr mischte sich oft mit homophoben Äußerungen[1].

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1983–1986: Bandgründung und erste Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Poison wurden 1983 in Harrisburg, Pennsylvania unter dem Namen Paris gegründet. Die Band bestand zu Beginn aus Sänger Bret Michaels (bürgerlicher Name Bret Michael Sychak), Schlagzeuger Rikki Rockett (bürgerlicher Name Richard Ream), Bassist Bobby Dall (bürgerlicher Name Kuy Kendall) und dem Gitarristen Matt Smith. Ein erstes Demo enthielt die Tracks Rocks Like a Rocker, Razor’s Edge und Steal Away.

Im März 1984 wurde der Musikproduzent Kim Fowley, der unter anderem schon The Runaways beim Beginn ihrer Karriere geholfen hatte, auf die Band aufmerksam und überredete sie, nach Los Angeles umzusiedeln, um dort ihr Debütalbum aufzunehmen. Aufgrund von Unstimmigkeiten zwischen Fowley und der Band kam dieses Vorhaben aber nicht zustande. Eine Umbenennung musste allerdings erfolgen, da Bob Welch seine Rechte am Namen Paris geltend machte, die er durch seine eigene Band innehatte.[2]

Wegen Fowleys Tipps benannte sich die Band daraufhin in Poison um und kreierte ein auffälliges Image. Sie verfremdeten ihr Aussehen weiblich und nutzten Eyeliner, Puder, Lippenstift und jede Menge Haarspray, um ein Glam-Metal-Image aufzubauen. Durch einfache und eingängige Songs schaffte es die Band, beim Label Atlantic Records Interesse zu wecken. Das Label finanzierte der Band ein Demo, das die Songs No. 1 Bad Boy, Want Some, Need Some und Blame It on You enthielt, war aber nicht an einer Albumproduktion interessiert.

Mit der neuen Managerin Vicky Hamilton (die spätere Managerin von Guns n’ Roses) begann die Band erneut die Suche nach einem Plattenvertrag. Als die Freundin von Gitarrist Matt Smith ihr erstes Kind erwartete, stieg dieser aus der Gruppe aus und zog nach Harrisburg zurück. Bei Auditions für den Posten des Gitarristen, bei denen Smith noch anwesend war,[2] spielte auch Slash vor, der wenig später mit Guns N’ Roses Weltruhm erlangte. Zwischen den beiden Gruppen entwickelte sich deshalb zu Beginn ihrer Karrieren eine Feindschaft, die sie bei gemeinsamen Auftritten und über die Medien fortführten. Die Band entschied sich schließlich für den ehemaligen Screaming Mimis-Gitarristen C.C. DeVille als neues Mitglied. Besonders ein von ihm geschriebener Song seiner alten Band, Talk Dirty to Me, gefiel der Band gut und sie nahmen ihn auf.

1986–1991: Auf der Erfolgswelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach DeVilles Einstieg und mithilfe seiner Fähigkeiten als Songwriter nahm die Band mit einem vergleichsweise mageren Budget von $23.000 ihr Debütalbum Look What the Cat Dragged In zusammen mit dem Produzenten Rik Browde in 12 Tagen auf und veröffentlichte es im Jahr 1986 bei Enigma Records. Ausgiebige Tourneen im Vorprogramm von Quiet Riot, Loudness und Cheap Trick, die positiven Reaktionen auf das Video zur Single Talk Dirty to Me sowie der exklusive Support-Slot der Amerikatour von Ratt erhöhten die Präsenz der Band in den Medien und trugen dazu bei, dass das Album bis auf Platz drei der Billboard 200 kletterte. Am Ende verkauft sich die Platte über 3 Millionen Mal. Nachdem Kiss-Sänger Paul Stanley bei einem Auftritt in Dallas, Texas mit der Band zusammen den Kiss-Klassiker Rock ’N’ Roll All Nite darbot, der von der Band für den Soundtrack zum Film Less Than Zero (deutsch: Unter Null) aufgenommen wurde, kamen Gerüchte auf, dass Stanley die nächste Platte der Band produzieren würde.[3]

Entgegen dieser Vermutungen produzierte Tom Werman das Nachfolgealbum Open Up and Say… Ahh!. Das Album schaffte 1989 den Sprung auf Platz 2 der Billboard 200 und beinhaltete mit der Ballade Every Rose Has Its Thorn einen Song, der sowohl in den Billboard Hot 100 als auch in den US-Airplay-Charts Platz eins erreichte.[4]

Nach einer Support-Tour für David Lee Roth folgte die erste Headlining-Tour für die Band in den USA mit Lita Ford und Britny Fox als Vorbands. Ihr Europadebüt gaben Poison im Sommer 1990 bei einigen unangekündigten Clubshows in England, bevor sie im August in Donington Park beim Monsters of Rock-Festival auftraten.

PNC Bank Arts Center, Holmdel (NJ), 2006

Das ebenfalls 1990 erschienene dritte Studioalbum Flesh & Blood ließ Reife erkennen, da die Band weniger Make-Up nutzte und sich statt auf ihr Glamrock-Aussehen mehr auf die Musik konzentrierte. Das Album erreichte erneut Platz 2 der US-Charts und ließ eine fast zweijährige Tourphase in Amerika, Europa und Australien folgen.

In dieser Zeit wurde die Band auf Tour von Bands wie Warrant, Don Dokken, Slaughter, Alice in Chains, den BulletBoys und Trixter begleitet. Bei einer Show in Reno im Mai erschienen Led-Zeppelin-Gitarrist Jimmy Page und Whitesnake-Sänger David Coverdale auf der Bühne, um mit der Band eine Jam-Session abzuhalten.

1991–1999: Wechselnde Gitarristen und schwindender Erfolg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weil es während der Tour mehrfach Meinungsverschiedenheiten gegeben hatte, die schlussendlich zum Ausstieg von Warrant aus der Tour geführt hatten, wurden Gerüchte über eine bevorstehende Trennung laut. Aufgrund eines doppelten Fingerbruchs bei Gitarrist Dall während eines Streits und einer Bronchitis-Erkrankung von Michaels wurde die Tour schließlich abgebrochen.[5]

Im November 1991 erschien das Live-Album Swallow This Live, das gleichzeitig das vorerst letzte Album mit C.C. DeVille war. Bei den MTV Video Music Awards 1992 spielte DeVille unter dem Einfluss von Drogen und Alkohol ein völlig anderes Stück als der Rest der Band,[6] woraufhin es backstage zu Handgreiflichkeiten zwischen Michaels und ihm kam.[7] Nach diesem Vorfall wurde DeVille aus der Band geworfen.

Poison verpflichteten den Gitarren-Virtuosen Richie Kotzen als Ersatz und begannen mit den Aufnahmen zum nächsten Album, das den Arbeitstitel Resurrection trug, schließlich aber als Native Tongue erschien. Als Studiogäste waren auf dem Album die Bläsersektion von Tower of Power, Sheila E. und Timothy B. Schmit zu hören. Das Album erreichte nur Platz 16 der Billboard 200 und blieb nur dreizehn Wochen notiert, womit es nicht an die früheren Erfolge der Band anknüpfen konnte. Ende 1993 musste Kotzen die Band wieder verlassen, nachdem er gestand, mit einer Exfreundin von Rikki Rockett liiert zu sein.[8]

Für Ritchie Kotzen kam Blues Saraceno zu Poison. Die Band absolvierte eine Südamerikatour mit ihm, bevor sie seinen Einstieg bekannt gab. Am 24. Mai 1994 verletzte sich Michaels bei einem Autounfall, er erlitt mehrere Brüche, woraufhin die Produktionsarbeiten für das neue Album Crack a Smile vorerst auf Eis gelegt wurden. Erst fast ein Jahr später konnte die Band mit der Fertigstellung des Albums fortfahren.[9] Aufgrund der im selben Jahr bekannt werdenden Beziehung zur Baywatch – Die Rettungsschwimmer von Malibu-Schauspielerin Pamela Anderson war Michaels in dieser Zeit häufiger Gast in Artikeln der Boulevardpresse.

Obwohl das Album Crack a Smile bereits fertiggestellt war, entschied sich die Plattenfirma Capitol Records Ende 1996 dazu, zuerst die Best-of-Kompilation Greatest Hits 1986-1996 herauszugeben. Sie enthielt mit Lay Your Body Down und Sexual Thing auch zwei Songs des geplanten Studioalbums. In den folgenden zwei Jahren erschien keinerlei neues Material und die Mitglieder gingen ihren eigenen Karrieren nach.

1999–2007: Neue Studioalben und Live-Erfolg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

PNC Bank Arts Center, Holmdel (NJ), 2006

Ende 1998 entstand neuer Kontakt zwischen C.C. DeVille und der Band und man verstand sich gut, woraufhin dieser Mitte 1999 wieder als fester Gitarrist engagiert wurde. Die sich anschließende Greatest Hits-Reunion-Festivaltour mit Ratt, Great White und den L. A. Guns verlief erfolgreich und das bereits zwei Jahre zuvor veröffentlichte zugehörige Album hatte sich bis dahin über eine Million mal verkauft.

Schließlich wurde das lange zurückgehaltene Album Crack a Smile, erweitert um einige Songs und deshalb umbenannt zu Crack a Smile … And More, im Jahr 2000 veröffentlicht. Kurz darauf erschien mit Power to the People über das bandeigene Label Cyanide Music ein weiteres Album mit fünf neuen Songs und vielen Livemitschnitten der 1999er-Tour. Im gleichen Jahr erschien außerdem noch ein Poison-Tribute-Album mit dem Titel Show Me Your Hits. Alle drei Alben waren kommerzielle Misserfolge und konnten nicht an die erfolgreichen Alben der Vergangenheit anknüpfen, sei es durch die lange Wartezeit oder durch die Qualität der Aufnahmen.

Im Sommer 2000 wurde eine weitere Tour zusammen mit Cinderella, Dokken und Slaughter gespielt. Im Jahr 2001 folgte der Glam Slam Metal Jam mit es zusammen mit Quiet Riot, Warrant und Enuff Z’Nuff als Standardunterstützung. Bei einigen Konzerten traten darüber hinaus auch Bulletboys, Vince Neil und Great White auf. Eine weitere Tour mit Styx und Survivor wurde begonnen, doch sie musste schon nach wenigen Konzerten abgesagt werden, da sich Bassist Bobby Dall eine Wirbelsäulenverletzung zuzog.[10]

Im Jahr 2001 erschien die Single Rockstar exklusiv auf der Website der Band. Das 2002 erschienene Studioalbum mit dem Titel Hollyweird floppte kommerziell, aber die anschließende Hollyweird World Tour mit Cinderella, Winger und Faster Pussycat wurde gut besucht. Bei einem Konzert im PNC Bank Arts Center in Holmdel, New Jersey unterstützten alle Mitglieder von Drowning Pool die Band bei der Darbietung des Kiss-Coversongs Rock ’N’ Roll All Night.[11]

Auf der 2003er Tour Harder, Louder, Faster wurde die Band von Skid Row und Vince Neil unterstützt. Im gleichen Jahr erschien eine Balladen-Kompilation namens Best of Ballads and Blues, für die die Band die beiden Songs Something to Believe In und Stand neu einspielte.

Am 31. August 2003 geriet in Clarkston, Michigan einer der Trucks, der die Ausrüstung der Band transportierte, in Brand. In ihm waren neben den Bühnenaufbauten auch das Soundsystem und einige Instrumente sowie diverse andere Utensilien verladen. Die Harder, Louder, Faster-Tour wurde mit vermindertem Equipment fortgeführt.[12] Im Sommer 2004 unterstützten Poison Kiss auf deren US-Tour. Danach folgte eine Pause, in der sich Michaels seiner Solokarriere widmete.

Die Kompilation The Best of Poison: 20 Years of Rock, veröffentlicht im Jahr 2006, war das erfolgreichste Album der Band seit mehr als 15 Jahren und erreichte als erstes Album seit Native Tongue 1993 wieder die Top 20 der Billboard 200. Auf der zugehörigen Tour spielte die Band erstmal seit fast zwei Jahren wieder live und mit neuem Equipment.[13] Im Juni 2007 erschien das Studioalbum Poison’d!, ein Album ausschließlich bestehend aus Coverversionen. Mit Position 32 in den Billboard 200 war es wesentlich erfolgreicher als alles andere Studiomaterial, das seit 1993 veröffentlicht worden war.[14]

seit 2007: Touring und Inaktivität[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bret Michaels mit Poison beim Moondance Jam, 2008

Von Juli 2007 bis April 2009 suchte Frontmann Bret Michaels in drei Staffeln der Reality-Dokusoap Rock of Love des Musiksenders MTV seine Traumfrau, die er jeweils aus 20 Bewerberinnen auswählen musste. Die Teilnehmerinnen mussten sich in verschiedenen Wettbewerben, z. B. Schlammcatchen, beweisen. Die Gewinnerin erhielt ein Preisgeld. Die Serie war ein Spin-off zu Flavor of Love.

Im Frühjahr 2010 wurde Michaels zweimal innerhalb von zwei Wochen per Notoperation das Leben gerettet, nachdem er zunächst eine Appendektomie durchführen lassen musste[15] und anschließend eine Hirnblutung[16] erlitten hatte.

Im Jahr 2011 wurde die Band verklagt, weil zwei ihrer Songs, geschrieben von C.C. DeVille, eigentlich der bereits nicht mehr existierenden Band Kid Rocker, für die DeVille sie ursprünglich geschrieben hatte, gehören würden.[17] Ein kalifornisches Gericht wies die Klage im April 2013 mit der Begründung ab, dass dem Kläger die Ähnlichkeiten bereits viel früher hätten auffallen müssen und nicht erst im Jahr 2011. Außerdem würden diesbezügliche Ansprüche nur rückwirkend für drei Jahre gelten.[18]

2012 fand die bisher letzte Headliner-Tour Rock of Ages 2012 mit Def Leppard und Lita Ford statt. Seitdem konzentrieren sich die Mitglieder auf ihre Soloprojekte und absolvieren nur unregelmäßig Support-Auftritte. Im Frühjahr und Sommer 2017 geht die Band zusammen mit Def Leppard und Tesla auf Tour.[19] Für 2018 ist eine neue Headliner-Tour geplant.[20]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Band war und ist vor allem in Nordamerika erfolgreich. Ihr Debütalbum Look What the Cat Dragged In erreichte in den USA Platz 3 der Charts, blieb über zwei Jahre in den Billboard 200 und verkaufte sich über 3 Millionen Mal. Der Nachfolger Open Up and Say… Ahh! wurde noch erfolgreicher als sein Vorgänger und verkaufte sich alleine in den USA über 5 Millionen Mal. Das dritte Album Flesh & Blood verkauft sich in den USA über 4 Millionen Mal. Die folgenden Alben nach der Studiopause von 1993 bis 2000 konnten an diesen Erfolg nicht anknüpfen, die Band blieb aber mit Touren mit ihrem alten Material erfolgreich.

Das Album Open Up and Say … Ahh! erreichte in Australien Platz 7 und in Neuseeland Platz eins. Dabei blieb es in beiden Ländern über ein Jahr in der Hitliste.[21][22]

Zwölf Singles der Band erreichten die Billboard Hot 100, davon fünf die Top Ten. Die Ballade Every Rose Has Its Thorn kletterte 1988 bis auf Platz eins der US-Charts.

In Europa war die Band vor allem im Vereinigten Königreich erfolgreich. Dort erreichten elf Singles die britischen Charts und das Album Flesh & Blood stieg 1990 bis auf Platz drei. Im restlichen Europa und im deutschsprachigen Raum war die Band nie sonderlich erfolgreich, womit auch zu erklären ist, dass sich die Tour-Aktivitäten fast ausschließlich auf die USA beschränken.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studioalben

Jahr Titel Chartplatzierungen[14] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
1986 Look What the Cat Dragged In 300! 300! 300! Silber 3 3-fach-Platin
(101 Wo.)
2005 als Rock Breakout Years: 1987 und 2006 in einer Remastered 20th Anniversary Edition mit drei Bonustracks wiederveröffentlicht
1988 Open Up and Say … Ahh! 300! 300! 30
(1 Wo.)
18 Gold
(21 Wo.)
2 5-fach-Platin
(70 Wo.)
2008 in einer Remastered 20th Anniversary Edition mit einem Bonustrack und einem Interview wiederveröffentlicht
1990 Flesh & Blood 31
(14 Wo.)
17
(12 Wo.)
11
(13 Wo.)
3 Gold
(11 Wo.)
2 3-fach-Platin
(63 Wo.)
2010 in einer Remastered 20th Anniversary Edition mit zwei Bonustracks wiederveröffentlicht
1993 Native Tongue 60
(9 Wo.)
39
(1 Wo.)
24
(5 Wo.)
20
(3 Wo.)
16 Gold
(13 Wo.)
2000 Crack a Smile... And More 300! 300! 300! 300! 131
(1 Wo.)
2002 Hollyweird 300! 300! 300! 300! 103
(1 Wo.)
2007 Poison’d! 300! 300! 300! 300! 32
(4[23] Wo.)
Coveralbum, 8 neue Lieder und 5 bereits erschienene

Livealben

Jahr Titel Chartplatzierungen[14] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
1991 Swallow This Live 300! 300! 300! 52
(2 Wo.)
51 Gold
(13 Wo.)
16 Livesongs und 4 neue Lieder
2000 Power to the People 300! 300! 300! 300! 166
(1 Wo.)
5 neue Lieder und 12 Livesongs, in einigen Fällen auch als sechstes Studioalbum klassifiziert

weitere Livealben

  • 2006: Seven Days Live
  • 2008: Live Raw and Uncut

Kompilationen

Jahr Titel Chartplatzierungen[14] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
2003 Best of Ballads & Blues 300! 300! 300! 300! 141
(1 Wo.)
2006 The Best of Poison: 20 Years of Rock 300! 300! 300! 300! 17 Gold
(29 Wo.)
2010 Poison - 10 Great Songs 300! 300! 300! 300! 145
(1 Wo.)
2014 als Poison: The Millennium Collection wiederveröffentlicht
Nummer-eins-Alben
Top-10-Alben 1 3
Alben in den Charts 2 2 3 4 12

weitere Kompilationen

  • 1996: Poison’s Greatest Hits: 1986–1996 (US: Doppelplatin)
  • 2001: Poison – Rock Champions
  • 2010: Poison – Box Set (Collector’s Edition)
  • 2011: Nothin' But A Good Time: The Poison Collection
  • 2011: Double Dose: Ultimate Hits
  • 2013: Poison: Icon
  • 2014: Poison: Gold

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chartplatzierungen

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[14] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
1987 Talk Dirty to Me
Look What the Cat Dragged In
300! 300! 67
(3 Wo.)
9
(16 Wo.)
Cry Tough
Look What the Cat Dragged In
300! 300! 97
(1 Wo.)
300!
I Want Action
Look What the Cat Dragged In
300! 300! 300! 50
(10 Wo.)
I Won’t Forget You
Look What the Cat Dragged In
300! 300! 300! 13
(21 Wo.)
1988 Nothin' but a Good Time
Open Up and Say … Ahh!
300! 300! 35
(6 Wo.)
6
(19 Wo.)
Wiederveröffentlichung in UK 1989 (Platz 48)
Fallen Angel
Open Up and Say … Ahh!
300! 300! 59
(2 Wo.)
12
(16 Wo.)
Every Rose Has Its Thorn
Open Up and Say … Ahh!
38
(12 Wo.)
12
(19 Wo.)
13
(9 Wo.)
1 Gold
(21 Wo.)
in Europa erst 1989 veröffentlicht
1989 Your Mama Don’t Dance
Open Up and Say … Ahh!
300! 300! 13
(7 Wo.)
10
(14 Wo.)
Cover von Loggins and Messina
1990 Unskinny Bop
Flesh & Blood
300! 300! 15
(7 Wo.)
3 Gold
(19 Wo.)
Something to Believe In
Flesh & Blood
300! 300! 35
(6 Wo.)
4 Gold
(21 Wo.)
1991 Ride the Wind
Flesh & Blood
300! 300! 300! 38
(12 Wo.)
Life Goes On
Flesh & Blood
300! 300! 300! 35
(13 Wo.)
So Tell Me Why?
Swallow This Live
300! 300! 25
(2 Wo.)
300!
1993 Stand
Native Tongue
300! 39
(2 Wo.)
25
(3 Wo.)
50
(10 Wo.)
Until You Suffer Some (Fire & Ice)
Native Tongue
300! 300! 32
(3 Wo.)
300!
Nummer-eins-Singles 1
Top-10-Singles 5
Singles in den Charts 1 2 11 12

weitere Singles

  • 1987: Rock and Roll All Nite (Cover von Kiss)
  • 1991: (Flesh & Blood) Sacrifice
  • 1994: Body Talk
  • 1994: The Scream (Promo-Single)
  • 2000: Be the One / Shut Up, Make Love
  • 2000: Power to the People
  • 2000: The Last Song
  • 2001: Rockstar
  • 2002: Squeeze Box (Cover von The Who)
  • 2003: Shooting Star
  • 2006: We’re an American Band (Cover von Grand Funk Railroad)
  • 2007: What I Like About You (Cover von The Romantics)
  • 2007: SexyBack (Cover von Justin Timberlake)

Videoalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Charts[14] Anmerkungen
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
1989 Sight for Sore Ears  ?
(11 Wo.)
VHS
enthält alle Musikvideos zu den Alben Look What the Cat Dragged In und Open Up and Say … Ahh!
2001 als Teil von Poison Greatest Video Hits wiederveröffentlicht
1991 Flesh, Blood & Videotape  ?
(8 Wo.)
VHS
enthält alle Musikvideos zum Album Flesh & Blood und mehrere Interviews
2001 als Teil von Poison Greatest Video Hits wiederveröffentlicht
2001 Greatest Video Hits  ? Gold
(7 Wo.)
DVD
enthält alle Musikvideos der Band zu diesem Zeitpunkt
2008 Live, Raw & Uncut 8[24]
(9 Wo.)
DVD
Mitschnitt eines Konzerts im Verizon Wireless Amphitheatre in St. Louis, Missouri im Sommer 2007

weitere Videoalben

  • 1992: Swallow This Live: Flesh & Blood World Tour (VHS)
  • 1993: Seven Days Live (VHS, seit 2006 auch als DVD)
  • 1999: VH1 Behind the Music: Poison (VHS, seit 2010 auch als DVD)
  • 2003: Nothing but a Good Time! Unauthorized (DVD)
  • 2005: Poison Video Hits (DVD)
  • 2006: The Best of Poison: 20 Years of Rock (DVD)

Tributealben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2000: Bret Michaels presents: A Salute to Poison: Show Me Your Hits

Auszeichnungen für Musikverkäufe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Goldene Schallplatte

  • AustralienAustralien Australien
    • 1990: für die Single „Unskinny Bop“
  • NeuseelandNeuseeland Neuseeland
    • 1990: für das Album „Flesh & Blood“
  • KanadaKanada Kanada
    • 1990: für die Single „Unskinny Bop“
    • 1992: für die VHS „Sight for Sore Ears“
    • 2006: für das Album „Poison’s Greatest Hits: 1986–1996“

Platin-Schallplatte

  • NeuseelandNeuseeland Neuseeland
    • 1989: für das Album „Open Up and Say... Ahh!“
  • KanadaKanada Kanada
    • 1987: für das Album „Look What the Cat Dragged In“
    • 1993: für das Album „Native Tongue“

4x Platin-Schallplatte

  • KanadaKanada Kanada
    • 1990: für das Album „Open Up and Say... Ahh!“
    • 1991: für das Album „Flesh & Blood“
Land Silver disc icon.png Silber Gold record icon.svg Gold Platinum disc icon.png Platin Quellen
AustralienAustralien Australien 0 1 0 australianfuncountdowns.blogspot.de
KanadaKanada Kanada 0 3 10 musiccanada.com
NeuseelandNeuseeland Neuseeland 0 1 1 nztop40.co.nz: nztop40.co.nz & nztop40.co.nz
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 0 7 13 riaa.com
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 1 2 0 bpi.co.uk
Insgesamt 1 14 24

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Irwin Stambler: The Encyclopedia of Pop, Rock and Soul. 3. überarbeitete Auflage. St. Martin’s Press, New York City 1989, ISBN 0-312-02573-4, S. 528–530.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. “As you know there is an US glam fag band called POISON, what do you think of them?”
    - “I haven’t heard them yet (luckily!), but our bass player told me that he saw a video with them and he got sick for two weeks after it. When I first saw their lp cover, I thought: ‘Oh, nice US chicks, I would like to fuck one of them.....’ But then I learned that it were boys. (At least they pretended to be male.......) (Maybe they are ‘crossovers’) If they should become as fameous as (or should I say ‘notorius’?) as MOTLEY CRAP or PISSED SISTER, we’ll probably have to change our name. Maybe to POISONED, ’cause we don’t want to be mixed up with all that homo shit.” Poison. infernal massacre. In: Jon Kristiansen: Slayer. N° 1 à 5. Rosières en Haye: Camion Blanc 2009, S. 363.
  2. a b Interview mit Matt Smith bei poisonfanclub.com vom 15. April 1999
  3. KISS’ Paul Stanley: ‘It’s going full speed and anyone in the way is gonna get creamed’ - 2Fast2Die vom 20. Januar 2016 (englisch)
  4. Poison Poised For No. 1 With Red-hot 'Every Rose' - Orlando Sentinel vom 18. Dezember 1988 (englisch)
  5. Antidote For Poison: Bret Michaels Tries Going Solo As Rumors About His Band Grow - Chicago Tribune vom 14. Oktober 1991 (englisch)
  6. C.C. DeVille: No longer Poison to be around The Topeka Capital-Journal vom 23. Juni 2000 (englisch)
  7. Poison’s Bret Michaels: CC DeVille and I Beat the ‘Living Crap Out of Each Other’ - Loudwire vom 8. Mai 2015 (englisch)
  8. Interview mit Richie Kotzen (Memento vom 17. September 2004 im Internet Archive) bei ElectricBasement vom 14. September 2004 (englisch)
  9. Biografie der Band auf der Seite des Moondance Jam, abgerufen am 18. Februar 2017 (englisch)
  10. Poison tour dates canceled as bassist undergoes emergency surgery - twenty-two 'Glam Slam Metal Jam' dates canceled - MTV vom 7. August 2001 (englisch)
  11. DROWNING POOL Make Onstage Appearance At POISON Show - Blabbermouth.net vom 16. Juli 2002 (englisch)
  12. POISON'S Stage And Gear Destroyed By Fire - Blabbermouth.net vom 31. August 2003 (englisch)
  13. Interview mit Rikki Rockett zur 20 Years of Rock-Tour bei Sleaze Roxx, 13. Juli 2006 (englisch)
  14. a b c d e f Chartquellen: DE AT CH UK US1 US2 US3 US4
  15. Bret Michaels on Appendectomy: "I Could Have Died" - US Weekly vom 17. April 2010 (englisch)
  16. Bret Michaels Remains Hospitalized After Brain Hemorrhage - ABC News vom 24. April 2010 (englisch)
  17. Poison Responds to Song Theft Allegations (Exclusive) - The Hollywood Reporter vom 27. Oktober 2011 (englisch)
  18. Poison Wins Battle In Suit Claiming It Ripped Off Songs - Law360 vom 8. April 2013 (englisch)
  19. DEF LEPPARD Announces North American Tour With POISON And TESLA - Blabbermouth.net vom 12. Januar 2017 (englisch)
  20. BRET MICHAELS Wants POISON To Embark On Headlining Tour In 2018, Says He Is Open To Making New Music With Band - Blabbermouth.net vom 24. Januar 2017 (englisch)
  21. Open Up And Say... Ahh! in den australischen Charts
  22. Open Up And Say... Ahh! in den neuseeländischen Charts
  23. Billboard 200 vom 14. Juli 2007
  24. POISON: Top 10 Debut For 'Live, Raw & Uncut’ DVD - Blabbermouth.net vom 28. Juli 2008 (englisch)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]