Portal:Orgel/Artikel des Monats

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Die Marienbasilika in Kevelaer verfügt über eine Orgelanlage, die mit ihren 135 Registern die größte deutsch-romantische Orgel der Welt darstellt. Sie besteht aus der Hauptorgel auf der Westempore und einem Fernwerk auf der nördlichen Querhausempore ohne eigene Spielanlage. mehr



Zukünftige Artikel[Quelltext bearbeiten]

Die Orgel von St. Pankratius in Hamburg-Neuenfelde wurde 1688 von Arp Schnitger erbaut und ist seine größte zweimanualige Orgel. Das Instrument verfügt über 34 Register, von denen etwa die Hälfte noch original erhalten ist. Der Ort Neuenfelde gehört zum Alten Land und wurde erst 1937 nach Hamburg eingemeindet. mehr


Die hier beschriebene Orgel aus dem Hause der Nürnberger Orgelbau-Anstalt von Johannes Strebel befindet sich in der katholischen Pfarrkirche St. Michael in Stadtsteinach und zählt zu den vier größten erhaltenen Orgeln dieser Orgelbauerfamilie. Sie ist die einzige Strebel-Orgel, die heute noch in einer katholischen Pfarrkirche erklingt und steht unter Denkmalschutz. mehr


Die Orgel der Evangelisch-reformierten Kirche (Georgskirche) in Weener ist ein Spätwerk Arp Schnitgers (1710), an dem bereits seine Söhne mitwirkten. Johann Friedrich Wenthin ergänzte 1782 die geschwungenen Pedaltürme. Die mehrfach umgebaute Orgel verfügt heute über 29 Register auf zwei Manualen und einem Pedal. mehr


Die Orgel von St. Laurentius (Schönberg) wurde 1847 eingeweiht und ist die größte heute noch erhaltene Orgel des Wismarer Orgelbaumeister Friedrich Wilhelm Winzer (1811–1886), der sich um die Durchsetzung der Prinzipien des Orgelbautheoretikers und Liszt-Freundes Johann Gottlob Töpfer bemühte. mehr


Die Orgel der Kathedrale von Faro im Süden Portugals wurde 1715/1716 von Arp Schnitger in seiner Hamburger Werkstatt gebaut. Sie verfügt über 25 Register, die auf zwei Manuale und Pedal verteilt sind. Das Instrument wurde von Schnitgers Schüler Johann Hinrich (H)ulenkampf aufgestellt. Das Instrument verfügte ursprünglich über 22 Register auf zwei Manualen, von denen acht vollständig und drei teilweise erhalten ist. Nach mehreren Umbauten infolge von Erdbeben hat die Orgel heute 25 Register und ein selbstständiges Pedal. mehr

Bisherige Artikel[Quelltext bearbeiten]

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2018[Quelltext bearbeiten]

  • Juli 2018

Jan Pieterszoon Sweelinck (* im April 1562 in Deventer; † 16. Oktober 1621 in Amsterdam) war ein niederländischer Organist und Komponist. Als Virtuose und Pädagoge war er international geschätzt und übte maßgeblichen Einfluss auf die Norddeutsche Orgelschule aus. mehr


  • Mai 2018

Die Orgel der Emmauskapelle Hatzfeld wurde 1706 von Johann Christian Rindt gebaut und ist sein einziges erhaltenes Werk. Die kleine Orgel verfügt über sieben Register auf einem Manuale ohne Pedal. Sie ist im Grundbestand erhalten und eine der ältesten spielbaren Orgeln in Nordhessen. mehr


  • März 2018

Die Orgeln der Martinikerk in Groningen sind die große Schnitger-Orgel auf der Westempore und die kleine Chororgel. Die Hauptorgel geht im Kern auf das 15. Jahrhundert zurück und erreichte ihre heute maßgebliche Gestalt im 18. Jahrhundert, als sie durch Arp Schnitger, seinen Sohn Franz Caspar Schnitger und Albertus Antonius Hinsz erweitert wurde. Sie verfügt über 52 klingende Register auf drei Manualen und Pedal und ist eine der größten und bekanntesten Barockorgeln Nordeuropas. Die Chororgel ist das ehemalige Rückpositiv der Klosterorgel von Nunhem aus dem Jahr 1744 und besitzt 12 Register. mehr


  • Januar 2018
Kloosen-Orgel in Riga von 1734

Die Orgel der Petrikirche in Riga ist ein internationales Orgelneubauprojekt für die Petrikirche in Riga. Geplant ist, die barocke Orgel von Gottfried Kloosen aus dem Jahr 1734 als deutsch-lettisches Gemeinschaftsprojekt von der Dresdner Orgelwerkstatt Wegscheider rekonstruieren zu lassen. Die Orgel wird entsprechend der originalen Disposition über 43 Register verfügen, die auf drei Manuale und Pedal verteilt sind. mehr


2017[Quelltext bearbeiten]

  • November 2017

Die Orgel von St. Peter und Paul in Cappel (Niedersachsen) wurde 1679–1680 von Arp Schnitger erbaut und gilt als die besterhaltene Schnitger-Orgel. Die Orgel verfügt über zwei Manuale, Pedal und 30 Register, von denen 28 original sind. Weltberühmt wurde das Instrument durch Helmut Walchas Schallplattenaufnahmen der Orgelwerke Bachs (1950–1952). mehr


  • September 2017
Tabulaturnotation des Präludiums in e von Nicolaus Bruhns

Nicolaus Bruhns (manchmal Bruhn oder Bruns; * Dezember 1665 in Schwabstedt; † 29. Märzjul./ 8. April 1697greg. in Husum) war ein Komponist der norddeutschen Orgelschule und ein Orgel- und Geigenvirtuose. Sein überliefertes Werk umfasst vier vollständige Orgelwerke sowie zwölf geistliche Kantaten und enthält einige außergewöhnlich originelle Stücke. mehr


  • Juli 2017
Orgel der Ägidienkirche in Lübeck

Die Orgellandschaft Schleswig-Holstein umfasst den historisch gewachsenen Orgelbestand der Kulturlandschaft Schleswig-Holstein. Ihre Ursprünge reichen bis in die spätgotische Zeit zurück. Aber erst im 17. Jahrhundert entstand eine eigenständige Orgellandschaft, die den wechselnden Einflüssen benachbarter Kulturregionen (vor allem aus Hamburg, Lübeck und Dänemark) ausgesetzt war. Im 18. Jahrhundert prägte die Schnitger-Schule und ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts das dänische Orgelbauunternehmen Marcussen & Søn die Orgellandschaft maßgeblich. In der Moderne traten neben die Restaurierung historischer Instrumente einige überregional bedeutende Neubauten unterschiedlicher Stilrichtungen. mehr


  • Mai 2017

Die Orgeln der Kathedrale von Nantes sind die Hauptorgel auf der Westempore sowie die Chororgel. Letztere wurde 1896 von Louis Debierre gebaut und ist mit 31 Registern die größte Chororgel Frankreichs. Die Hauptorgel von Merklin-Schutze aus dem Jahr 1868 verfügt über 74 Register, die auf vier Manuale und Pedal verteilt sind. mehr



  • März 2017

Die Orgel der Warnfried-Kirche (Osteel) ist eine der besterhaltenen Renaissanceorgeln Norddeutschlands. 1619 wurde sie von Edo Evers unter Verwendung älteren Pfeifenmaterials gebaut und ist nahezu vollständig erhalten. Das bedeutende Instrument verfügt über 13 Register, zwei Manuale und ein angehängtes Pedal. mehr


  • Januar 2017

Die Orgel der Zionskirche in Worpswede wurde 2011–2012 von Hendrik Ahrend in Anlehnung an das Vorgängerinstrument von Dietrich Christoph Gloger aus dem Jahr 1762 gebaut. Sie verfügt über 22 Register, die auf zwei Manualen und Pedal verteilt sind. Der bedeutende Neubau bereichert die Orgellandschaft zwischen Elbe und Weser und ist als Stilorgel mit kammermusikalischer Konzeption besonders für die Darstellung der Orgelwerke Johann Sebastian Bachs geeignet. mehr


2016[Quelltext bearbeiten]

  • November 2016

Die Orgel der Schlosskirche in Lahm wurde 1728–1732 von Heinrich Gottlieb Herbst aus dem mitteldeutschen Halberstadt im fränkischen Lahm erbaut. Da die barocke Substanz im Wesentlichen erhalten blieb, ist sie ein wertvolles Zeugnis des mitteldeutschen Orgelbaus im 18. Jahrhundert. Die Orgel besitzt zwei Manuale und Pedal sowie 29 klingende Register. mehr


  • September 2016

Die Orgel von St. Mauritius (Hollern) wurde von 1688 bis 1690 von Arp Schnitger erbaut und verfügt über 24 Register auf zwei Manualen und Pedal. Etwa die Hälfte des originalen Pfeifenbestandes und der Großteil des Gehäuses sind erhalten. mehr


  • August 2016

Die beiden Orgeln von St-Sernin de Toulouse wurden 1889 von Aristide Cavaillé-Coll (Hauptorgel) und 1876/1932 von Puget (Chororgel) erbaut. Die Hauptorgel mit 54 Registern auf 3 Manualen befindet sich auf der Westempore und zählt als reifes Spätwerk Cavaillé-Colls zu den bekanntesten Orgeln der Welt. Charles-Marie Widor widmete ihr seine 10. Orgelsinfonie, die Symphonie romane. mehr



  • Juli 2016

Die Orgel der Marienkirche (Barth) ist die Buchholz-Orgel mit dem größten Originalbestand an Orgelpfeifen in Deutschland. Die frühromantische Orgel wurde von den Berliner Orgelbauern Johann Simon Buchholz und (überwiegend) Carl August Buchholz erbaut. Sie verfügt heute über drei Manuale und Pedal mit 50 Registern. mehr


  • Juni 2016

Die Orgel der altreformierten Kirche in Bunde wurde 1979/1980 unter von der Orgelbauwerkstatt Alfred Führer in Wilhelmshaven erbaut. Das Instrument ist von überregionaler Bedeutung und steht klanglich und handwerklich in der Tradition historischer Orgeln des norddeutschen Barock und modellhaft für eine neue Phase im Orgelbau, die eine Synthese zwischen Gemeindegesangorgel und Charakterorgel anstrebt. mehr


  • Mai 2016

Die Orgel der Simultankirche Bechtolsheim wurde 1756 von den Brüdern Johann Philipp und Johann Heinrich Stumm, aus Sulzbach bei Rhaunen, erbaut. Die 27 klingenden Register sind auf zwei Manuale und ein Pedal verteilt. Das Instrument gehört somit zu den größten Stumm-Orgeln. Der Spieltisch befindet sich auf der linken Seite des Gehäuses, welches sich im Originalzustand befindet. Das Pfeifenwerk besteht aus Holz und Zinn. Die Orgel wurde bisher dreimal restauriert bzw. umgebaut: 1765/1767 erfolgten Reparaturen durch die Werkstatt Stumm, 1899 ein Umbau durch Heinrich Bechstein (Groß-Umstadt) und 1977 eine Restaurierung durch Gebr. Oberlinger (Windesheim). mehr


  • April 2016

Die Orgel der Larrelter Kirche wurde von 1618 bis 1619 von Johannes Millensis gebaut und von 1848 bis 1855 von Gerd Sieben Janssen umgebaut. Trotz verschiedener Umbauten ist noch etwa die Hälfte der alten Renaissance-Register erhalten. Die Orgel verfügt über elf Register auf einem Manual und angehängtem Pedal und spiegelt den frühen niederländischen Einfluss auf den Orgelbau in Ostfriesland wider. mehr



  • März 2016
Amalien-Orgel in Berlin

Die Orgel der Pfarrkirche Zur frohen Botschaft (auch Amalien-Orgel) in Berlin-Karlshorst ist eine 1755 von Johann Peter Migendt und Ernst Julius Marx für Prinzessin Anna Amalie von Preußen erbaute Orgel. Sie verfügt über 22 Register auf zwei Manualen und Pedal. mehr


  • Februar 2016

Bei den Orgeln von St. Peter und Paul in (Bühl) handelt es sich um eine 1928 von der Überlinger Werkstätte Wilhelm Schwarz & Sohn gelieferte und aufgestellte, im Originalzustand erhaltene, pneumatische Großorgel und eine Chororgel von Rieger Orgelbau aus dem Jahr 1976. mehr


  • Januar 2016

Die Orgel des Klosters Altenberg wurde 1757 von Johann Wilhelm Schöler (Bad Ems) gebaut und 1758 aufgestellt. Sie besitzt 23 Register, zwei Manuale und Pedal. Nahezu unverändert erhalten, ist das wertvolle historische Instrument ein klingendes Zeugnis des spätbarocken Orgelbaus. mehr


2015[Quelltext bearbeiten]

  • Dezember 2015

Die Orgeln des Aachener Doms stammen von 1939, gehen jedoch auf ein älteres Instrument zurück. Die heutige Orgelanlage verfügt über 89 Register und wird mit zwei Kleinorgeln ergänzt. mehr


  • November 2015

Die Orgel der Martinikerk von Sneek in der niederländischen Provinz Friesland wurde 1710/1711 von Arp Schnitger gebaut. Sie verfügt heute über 38 Register, die auf drei Manuale und Pedal verteilt sind. Nach eingreifenden Umbauten in den Jahren 1898 und 1925 sind noch das Gehäuse und vier Register ganz und sechs teilweise von Schnitger erhalten, einschließlich der Prospektpfeifen. mehr


  • Oktober 2015

Die Orgeln der Jakobikirche (Lübeck) sind die Große Orgel auf der Westempore, die Stellwagen-Orgel an der Nordwand und die im originalen Gehäuse rekonstruierte Lettnerorgel in der dreischiffigen Backsteinhallenkirche St. Jakobi zu Lübeck. mehr


  • September 2015

Die Orgel von St. Trinitatis (Warlitz) wurde von 1769 bis 1770 von Johann Georg Stein aus Lüneburg erbaut. Neben dem größeren Instrument in Trebel ist sie eine von den beiden einzigen erhaltenen Instrumenten ihres Erbauers, der in Erfurt bei Johann Georg Schröter gelernt und die Prinzipien des thüringischen Orgelbaus nach Norddeutschland exportiert hatte. Sie ist die einzige historische Barockorgel Mecklenburgs mit einem erhaltenen kurzbecherigen Zungenregister sowie einem erhaltenen barocken Streichregister. Das Instrument verfügt über 9 Register auf einem Manual. Das angehängte Pedal wurde erst um 1867 durch Friedrich Friese III hinzugefügt. Das Instrument wurde in seinem Pfeifenbestand niemals verändert oder umintoniert und repräsentiert dadurch heute den sehr seltenen Fall eines authentisch erhaltenen Klangbildes einer thüringischen Barockorgel. mehr


  • August 2015
„Sonnenorgel“ der Peterskirche Görlitz

Die Orgellandschaft Sachsen umfasst den historisch gewachsenen Orgelbestand der Kulturlandschaft Sachsen. Ihre Ursprünge reichen bis in die spätgotische Zeit zurück. Aber erst im 17. Jahrhundert entstand eine eigenständige sächsische Orgellandschaft. Der Kulturraum war in der Geschichte wechselnden Einflüssen benachbarter Orgellandschaften unterworfen, was dadurch begünstigt wurde, dass sich die Gebietsgrenzen im Verlauf der Jahrhunderte mehrfach änderten. Von den insgesamt etwa 2500 Orgeln der sächsischen Kulturregion sind mehr als 130 historische Instrumente vom 17. bis 19. Jahrhundert vollständig oder größtenteils erhalten. Die Region ist nachhaltig durch das Wirken von Gottfried Silbermann und seine Schule geprägt. In der Moderne zeichnet sich die Orgellandschaft durch zahlreiche Restaurierungen und Rekonstruktionen historischer Instrumente aus, die durch einige überregional bedeutende Neubauten unterschiedlicher Stilrichtungen ergänzt werden. mehr



  • Juli 2015

Die erste bekannte Orgel des Domes zu Halberstadt wurde in den Jahren 1357(?)–1361 von Nicolaus Faber ohne Pedal erbaut. Das Pedal wurde wahrscheinlich im Rahmen einer Überholung durch Gregor Kleng im Jahre 1495 hinzugefügt, und auch die vorhandenen Klaviaturen wurden erweitert. Michael Praetorius beschreibt die Orgel in seiner Syntagma musicum II. Die heutige Domorgel wurde 1965 von Orgelbauwerkstatt Eule erbaut. Sie verfügt über 66 Register auf vier Manualen und Pedal. mehr


  • Juni 2015

Die Wöckherl-Orgel in der Wiener Franziskanerkirche ist die älteste bespielbare Orgel von Wien. Das Instrument von Johann Wöckherl aus dem Jahr 1642 verfügt über 20 Register, die auf zwei Manuale und Pedal verteilt sind. In den Jahren 2009/2010 führte Orgelbau Kuhn eine Restaurierung durch, die die Rekonstruktion dreier verlorener Register einschloss. mehr


  • Mai 2015

Die Orgeln der Der Aa-Kerk (Groningen) sind die „Bolswarder“ Orgel im südlichen Querschiff und die große Schnitgerorgel auf der Westempore. Letztere wurde von Arp Schnitger 1702 gebaut und im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgebaut. Sie verfügt heute über 40 Register auf drei Manualen und Pedal und ist ein Klangdenkmal von europäischer Bedeutung. mehr


  • April 2015

Die beiden erhaltenen Orgeln der St.-Marien-Kirche in Stralsund stammen aus den Jahren 1659 bzw. 1906. Sie wurden von Friedrich Stellwagen und Barnim Grüneberg geschaffen. Die von Friedrich Stellwagen geschaffene Hauptorgel aus dem Jahr 1659 gehört zu Norddeutschlands bedeutendsten Barockorgeln. mehr


  • März 2015

Die Orgel des Klosters Engelberg ist die grösste Orgel der Schweiz. Die Orgel geht auf ein Instrument von Friedrich Goll aus den Jahren 1876/77 zurück und steht in der Stiftskirche des Benediktinerklosters Engelberg in Engelberg. Nach Erweiterungsumbauten verfügt das Instrument heute über 137 Register auf vier Manualen und Pedal. Sie ist nicht zu verwechseln mit der in der gleichen Kirche vorhandenen, kleineren Chororgel von 1902 mit 26 Registern. mehr


  • Februar 2015

Die Orgel der Basilique de Valère in Sion, Schweiz, zählt neben den Instrumenten in Rysum, Kiedrich und Ostönnen zu den ältesten spielbaren Orgeln der Welt. Die im Kern spätgotische Schwalbennestorgel geht wahrscheinlich auf das Jahr 1435 zurück. Nach einem barocken Erweiterungsumbau in den Jahren 1686 bis 1688 durch Christoph Aebi verfügt das Instrument heute über acht Register. Das Gehäuse von 1435 ist original erhalten, zudem zwei gotische Register ganz und zwei teilweise. mehr


  • Januar 2015
Kauffmann-Orgel im Wiener Stephansdom

Der Stephansdom in Wien verfügt über drei Orgeln: Die Kauffmann-Orgel von 1960, die von Rieger 1991 errichtete Domorgel und die 2009 ebenfalls von Rieger erbaute Haydn-Orgel. mehr


2014[Quelltext bearbeiten]

  • Dezember 2014
Ebert-Orgel in Innsbruck

Die Ebert-Orgel der Hofkirche in Innsbruck ist die größte, nahezu unversehrt erhaltene Renaissanceorgel Österreichs. Sie verfügt über 15 Register auf zwei Manualen und angehängtem Pedal. Die Hofkirche in Innsbruck verfügt über insgesamt zwei Orgeln: Das hier besprochene Instrument wurde im 16. Jahrhundert durch den Orgelbauer Jörg Ebert geschaffen, die andere Orgel um 1900 durch den 1847 geborenen Hans Mauracher. mehr


  • November 2014
Cavaillé-Coll-Orgel in Notre-Dame de Paris

Die Orgeln der Kathedrale Notre-Dame de Paris sind die Hauptorgel und die Chororgel. Die Hauptorgel hat heute 110 Register auf fünf Manualen und besteht im Kern aus einer Orgel Aristide Cavaillé-Colls von 1868. Sie gehört zu den bekanntesten Orgeln weltweit. mehr


  • Oktober 2014

Die Orgel von St. Martini et Nicolai in Steinkirchen wurde von 1685 bis 1687 von Arp Schnitger erbaut und zählt zu seinen besterhaltenen Orgeln. Das Instrument aus seiner frühen Schaffensperiode verfügt über 28 Register auf zwei Manualen und Pedal. mehr


  • September 2014
Compenius-Orgel in Schloss Frederiksborg

Die Orgel von Schloss Frederiksborg wurde von Esaias Compenius dem Älteren 1605 bis 1610 mit 27 hölzernen Registern für das Schloss Hessen bei Wolfenbüttel geschaffen. Sie ist aus kostbaren Materialien kunstvoll gefertigt und steht heute im dänischen Schloss Frederiksborg. Aufgrund des unveränderten Erhaltungszustands ist die Orgel eines der bedeutendesten Originalinstrumente an der Schwelle von der Renaissance zum Frühbarock. mehr


  • August 2014

Die Hauptorgel der Klosterkirche Fürstenfeld wurde 1736 von Johann Georg Fux gebaut. Da das Instrument noch weitgehend unverändert erhalten ist, gilt es als eines der bedeutendsten Denkmäler des barocken Orgelbaus in Bayern. Fux bezog sieben Register aus der Vorgängerorgel ein, die auf etwa 1630 zurückgehen. Ungewöhnlich sind die hölzernen Pfeifen im Prospekt, die versilbert und bemalt sind. Die Höhe von 16 Metern und Breite von 11,5 Metern machen dieses Instrument zu einem der größten Orgeln in Bayern, obwohl es über nur 27 Registern verfügt, die auf zwei Manuale und Pedal verteilt sind. Josef Zeilhuber schuf 1948 die zweimanualige Chororgel mit 25 Registern. mehr


  • Juli 2014

Die drei Orgeln von St. Lorenz in Nürnberg bilden eine Orgelanlage, die zu den größten der Welt gehört. Sie besteht aus der Hauptorgel (auf der Hauptempore unter der Rosette), der Laurentiusorgel (die Schwalbennestorgel im Langschiff) und der Stephanusorgel (Chororgel im oberen Hallenchorumgang). Mit 162 Registern und insgesamt über 12.000 Pfeifen beherbergt die Lorenzkirche damit die zweitgrößte Orgelanlage in Deutschland nach der größten Orgel Deutschlands in Passau und die größte Orgelanlage einer evangelischen Kirche in Deutschland. Alle drei Orgeln lassen sich über zwei elektronische Zentralspieltische im Kirchenschiff und auf der Westempore spielen. Die Laurentiusorgel sowie die Stephanusorgel verfügen über separate, mechanische Spieltische. mehr


  • Juni 2014
Kayser-Orgel in Blexen, St. Hippolyt

Die Orgellandschaft Oldenburg bezeichnet die Orgelregion im ehemaligen Herzogtum Oldenburg. Westlich ist sie von der Orgellandschaft Ostfriesland und östlich durch die Weser von der Orgellandschaft zwischen Elbe und Weser abgegrenzt. Etwa 50 historische Orgeln vor 1900 sind hier vollständig oder in Teilen seit dem Ende des 16. Jahrhunderts erhalten und machen Oldenburg zu einer bedeutenden Orgellandschaft. Neben zahlreichen Restaurierungen hat die Orgelwerkstatt Alfred Führer zwischen 1950 und 2000 weit mehr als 100 Orgeln neu gebaut und die Orgellandschaft Oldenburg entscheidend geprägt. mehr


  • Mai 2014
Große Silbermann-Orgel im Freiberger Dom (1710–1714)

Gottfried Silbermann (* 14. Januar 1683 in Kleinbobritzsch (Erzgebirge); † 4. August 1753 in Dresden) gilt als der bedeutendste mitteldeutsche Orgelbauer der Barockzeit. Seine Instrumente waren bereits zu seinen Lebzeiten berühmt und nahmen elsässische Einflüsse in den sächsischen Orgelbau auf. Von insgesamt 50 Orgelneubauten Silbermanns sind 31 erhalten und prägen die Orgellandschaft Sachsen nachhaltig. Die Orgeln, die er und sein Bruder Andreas Silbermann sowie dessen Sohn Johann Andreas Silbermann bauten, sind als „Silbermann-Orgeln“ weltbekannt. Außerdem baute Gottfried Silbermann besaitete Tasteninstrumente, unter anderem Cembali, Clavichorde und Hammerflügel, und trieb deren Weiterentwicklung voran. mehr


  • April 2014

Die Orgel von St. Pankratius in Hamburg-Ochsenwerder, einem Stadtteil von Hamburg, wurde von Arp Schnitger im Jahr 1707/1708 gebaut und mehrfach umgebaut. Ihre heutige Gestalt hat sie bei dem Neubau durch Rudolf von Beckerath im Jahr 1966 erhalten, der das alte Gehäuse und die erhaltenen Register von Schnitger einbezog. Das Instrument verfügt über 24 Register, die auf zwei Manuale und Pedal verteilt sind. mehr


  • März 2014

Bei den Orgeln von St. Peter und Paul in (Bühl) handelt es sich um eine 1928 von der Überlinger Werkstätte Wilhelm Schwarz & Sohn gelieferte und aufgestellte, im Originalzustand erhaltene, pneumatische Großorgel und eine Chororgel von Rieger Orgelbau aus dem Jahr 1976. mehr


  • Februar 2014

Die Orgel der Grasberger Kirche wurde 1693–1694 von Arp Schnitger für das Hamburger Waisenhaus am Rödingsmarkt erbaut und 1788 nach Grasberg überführt und in umgebauter Form aufgestellt. Sie zählt zu den besterhaltenen Schnitger-Orgeln. Die Orgel verfügt über zwei Manuale und Pedal mit insgesamt 21 Register, von denen noch 14 original sind. mehr


  • Januar 2014

Zu den fünf Orgeln der Klosterkirche Muri gehören die Grosse Orgel aus dem frühen 17. Jahrhundert, zwei kleinere Orgeln aus der Mitte des 18. Jahrhunderts sowie originalgetreue Nachbauten eines Positivs und eines Regals. Die Grosse Orgel mit 34 Registern befindet sich auf der Westempore der zentralen Kuppelhalle. In den Nischen beidseits des gegenüberliegenden Chorbogens befinden sich zwei weitere Emporen mit Orgeln, rechts über dem Kreuzabnahme-Altar die Epistelorgel mit 16 Registern, links über dem Petrus-Altar die Evangelienorgel mit acht Registern. Das Positiv und das Regal (beide tragbar) werden im Chor verwendet. Die 1992 gegründete Vereinigung «Freunde der Klosterkirche Muri» veranstaltet regelmässig Orgelkonzerte. Auf vier Emporen finden weitere Musiker mit ihren Instrumenten Platz, so dass die Klosterkirche besonders gut für szenische Oratorien geeignet ist. mehr


2013[Quelltext bearbeiten]

  • Dezember 2013

Die Orgel von St. Kiliani ist eine barocke Orgel in der St.-Kiliani-Kirche der ostwestfälischen Stadt Höxter. Die Orgel wurde im Jahr 1710 von Hinrich Klausing aus Herford erbaut und steht heute unter Denkmalschutz. Nach mehreren Umbauten verfügt sie heute über 34 Register auf drei Manualen und Pedal. mehr


  • November 2013

Die Orgel der Rysumer Kirche gilt als das älteste in seinem Pfeifenbestand weitgehend erhaltene Instrument dieser Art in Nordeuropa, und zählt neben den Instrumenten in Sion, Kiedrich und Ostönnen zu den ältesten spielbaren Orgeln der Welt. Die Orgel der Rysumer Kirche geht in ihrem Grundbestand auf das Jahr 1457 zurück und verfügt über sieben Register auf einem Manual. Im Rahmen der Restaurierung im Jahr 1959/60 durch Ahrend & Brunzema wurden verlorene Register rekonstruiert und das spätgotische Gehäuse wiederhergestellt. Wesentliche Teile des Gehäuses und des Pfeifenbestandes sind erhalten. mehr


  • Oktober 2013

Die 1793 fertiggestellte Hauptorgel der Klosterkirche St. Verena in Rot an der Rot, ist eine von vier von Johann Nepomuk Holzhey gebauten dreimanualigen Großorgeln. Ebenfalls von Holzhey gefertigt ist die kleinere Chororgel von 1787. Die Klosterkirche St. Verena wurde von 1777 bis 1786, während der Amtszeit der Äbte Mauritius Moritz und Willebold Held, neu erbaut und ausgestattet. mehr


  • September 2013

Die Orgeln der Kathedrale von Nancy sind eine Hauptorgel auf der Westempore sowie eine Chororgel. Die Hauptorgel geht zurück auf ein Instrument, das 1763 von dem Orgelbauer Nicolas Dupont erbaut wurde. Er errichtete sie auf der Orgelempore über dem Hauptportal der Kathedrale Notre-Dame de l'Annonciation von Nancy. Im Jahr 1861 baute Aristide Cavaillé-Coll das Instrument tiefgreifend um. Nach weiteren Umbauten im 20. Jahrhundert verfügt die Orgel heute über 64 Register, die auf vier Manuale und Pedal verteilt sind. Sie verbindet den klassisch-französischen mit dem symphonischen Orgelbau. mehr


  • August 2013

Die vierteilige Orgelanlage des Freiburger Münsters, bestehend aus der Marienorgel im nördlichen Querschiff, der Langschifforgel (Schwalbennestorgel), der Michaelsorgel auf der Empore unter dem Turm (Michaelskapelle) und der Chororgel ist mit 144 Registern auf vier Manualen und Pedal eine der größten Orgeln Deutschlands und der Welt. Die Orgeln stammen von verschiedenen Orgelbauern (Rieger, Marcussen, Späth und Fischer+Krämer) aus den Jahren 1964 bis 1966, teilweise erneuert und umgebaut 1990 und 2001. Ende 2008 wurde die Michaelsorgel durch einen Neubau der Orgelbaufirma Metzler aus Dietikon bei Zürich ersetzt. mehr


  • Juli 2013

Die Orgel der Evangelischen Kirche Worfelden wurde 1623/24 von Adam Knauth für die Darmstädter Schlosskirche gebaut und 1831 in Worfelden aufgestellt. Sie verfügt über sechs Register und ist nahezu unverändert erhalten. Das wertvolle historische Instrument ist eine der ältesten Orgeln Deutschlands und ein klingendes Zeugnis für den hessischen Orgelbau aus der Übergangszeit zwischen Renaissance und Frühbarock. mehr


  • Juni 2013

Die Orgel der Großen Kirche (Leer) hat eine Geschichte von über vierhundert Jahren. Das Instrument in der Großen Kirche im ostfriesischen Leer ist im Laufe der Zeit immer wieder erweitert worden, wobei in den jeweiligen Grundbestand nicht wesentlich eingegriffen wurde, sodass noch Pfeifen aus dem 16. Jahrhundert erhalten sind. Das Instrument verfügt heute über 37 Register auf drei Manualen und Pedal, nachdem es ursprünglich nur neun Register besaß. Optisch eigentümlich wirkt die moderne Anlage mit zwei Rückpositiven. mehr


  • Mai 2013

Die Orgel der St.-Bartholomaei-Kirche in Demmin ist eine 1818 gebaute Buchholz-Orgel, die 1867 durch den Stettiner Orgelbaumeister Barnim Grüneberg umgebaut und erweitert wurde. Die größte in Deutschland erhaltene Orgel aus der Werkstatt Grüneberg wurde in den Jahren 1998 bis 2003 restauriert. Die romantische Orgel besitzt vier Manuale und Pedal sowie 52 klingende Register. mehr


  • April 2013

Die Gröninger Orgel ist die legendäre Orgel, die David Beck 1592 bis 1596 mit 59 Registern für das Schloss in Gröningen schuf. Weithin bekannt wurde sie durch die Orgelprobe am 2. August 1596, als sie von den 53 namhaftesten Organisten der Zeit geprüft und eingeweiht wurde. Durch Umbauten und Verfall ging das Innenwerk verloren. Im Wesentlichen ist nur der Prospekt in St. Martini in Halberstadt erhalten. Dort soll ab 2012 die Gröninger Orgel rekonstruiert werden. mehr


  • März 2013

Die Hamburger Orgellandschaft beschreibt den Orgelbestand der Freien und Hansestadt Hamburg in seiner historischen Entwicklung. Die Kulturregion grenzt im Süden an die Orgellandschaft Lüneburg, im Westen an die Orgellandschaft zwischen Elbe und Weser und nördlich der Elbe an die Orgellandschaft Schleswig-Holstein. Zwar erlangte Hamburg im norddeutschen Raum aufgrund günstiger Rahmenbedingungen eine führende Stellung im Orgelbau, war aber vielfältig in die umgebenden Kulturgebiete eingebunden und nahm keine Sonderrolle ein. Unter Einfluss der Orgelbauerfamilie Scherer, von Gottfried Fritzsche und Arp Schnitger, die in der Hansestadt wirkten, erreichte der Orgeltyp der norddeutsche Barockorgel einen Höhepunkt und hat den Orgelbau weltweit geprägt. Da die meisten historischen Orgeln im Laufe der Zeit durch Neubauten ersetzt oder durch Kriege und Katastrophen zerstört wurden, bestimmen heute zahlreiche Neubauten das Bild der Orgellandschaft. mehr


  • Februar 2013

Die 1969 geweihten Orgeln des Würzburger Domes wurden von der Bonner Orgelmanufaktur Klais gebaut. Das Vorgängerinstrument wurde 1937 erbaut, im Zweiten Weltkrieg jedoch völlig zerstört. Die Orgelanlage besteht aus der fünfmanualigen Hauptorgel mit 87 Registern an der westlichen Sängerempore und der Chororgel im südlichen Querhaus, die über 20 Register verfügt. Seit 2012 sind beide Instrumente von einem Generalspieltisch im Bereich der Querhausorgel anspielbar. mehr


  • Januar 2013

Die Orgel von St. Cosmae et Damiani in Stade wurde 1675/1688 von Berendt Hus und seinem Gesellen und Neffen Arp Schnitger gebaut und gilt als eine der bedeutendsten Barockorgeln Norddeutschlands. Sie verfügt über 42 Register auf drei Manualen und Pedal. Von besonderer Klangqualität sind die Holzflöten im Brustwerk und die neun original erhaltenen Zungenregister. Die 16′-Basis der Orgel verleiht dem Klang Gravität und stellt einen wirkungsvollen Kontrast zu den brillanten Mixturen im Plenum dar. mehr


2012[Quelltext bearbeiten]

Schweimb-Orgel im Kloster Lamspringe (1696)
  • Dezember 2012

Die Orgellandschaft Südniedersachsen umfasst das Gebiet der Landkreise Goslar, Göttingen, Hameln-Pyrmont, Hildesheim, Holzminden, Northeim und Osterode am Harz sowie die Stadt Salzgitter. Über 70 historische Orgeln vom 17. bis 19. Jahrhundert sind in der südniedersächsischen Orgellandschaft vollständig oder in Teilen erhalten. In Einbeck, Herzberg am Harz, Hildesheim und Göttingen entstanden einflussreiche Orgelwerkstätten mit teils langer Familientradition. Hinzu traten Einflüsse aus den benachbarten Regionen wie Hamburg, Thüringen, Ostwestfalen und Hessen. In der Moderne zeichnet sich der Kulturraum durch zahlreiche Restaurierungen und Rekonstruktionen historischer Instrumente aus, die durch einige überregional bedeutende Neubauten unterschiedlichster Stilrichtungen ergänzt werden. mehr


Köhler-Orgel in Bamberg
  • November 2012

Johann Christian Köhler (* 31. Juli 1714 in Groß Rosenburg; † 1761 in Reisdorf) war ein Orgelbauer aus Frankfurt am Main. Er heiratete in die Orgelbauerfamilie Wegmann ein und führte deren Tradition fort. Stilistisch sind seine Werke dem ausgehenden Barock und dem Rokoko zuzurechnen. Charakteristisch für die Gestaltung seiner Prospekte sind die seitlichen Harfenfelder für das Pedalwerk, die profilierten Gesimse und das reiche Schnitzwerk. Köhler bevorzugte mehrere Register in der 8′-Lage (Äquallage) und den Einsatz zahlreicher Nebenregister. Er gehört zu den bedeutendsten Vertretern des südhessischen Orgelbaus. mehr


  • Oktober 2012

Die Orgel der Lutherkirche Apolda wurde 1894 von der Firma Wilhelm Sauer in Frankfurt (Oder) erbaut. Sie ist ein typisches Beispiel für den Orgelbau der deutschen Spätromantik. Nach zwei Umbauten in den Jahren 1933 und 1953 bis 1959 verfügt das Instrument über 47 Register, verteilt auf drei Manualen und Pedal. mehr


  • September 2012

Die Orgel der Uttumer Kirche ist eine der bedeutendsten Renaissanceorgeln, die noch nahezu vollständig original erhalten und spielbar ist. Das wertvolle Instrument im ostfriesischen Uttum wurde um 1660 unter Verwendung älteren Pfeifenmaterials aus dem 16. oder dem Anfang des 17. Jahrhunderts von einem unbekannten Meister erbaut und spiegelt die Blütezeit niederländischer Orgelkunst der Renaissance wider, wie sie auch in die Orgellandschaft Ostfriesland Eingang gefunden hat. Die Orgel verfügt über neun Register auf einem Manual und kein Pedal. mehr


  • August 2012

Die Orgel der Evangelischen Kirche Nieder-Moos wurde 1790/91 von Johann-Markus Oestreich gebaut. Das nahezu unverändert erhaltene Instrument verfügt über 23 Registern und ist die bedeutendste hessische Denkmalorgel aus der Zeit des Klassizismus. mehr


  • Juli 2012

Die Orgel der St.-Bartholomaei-Kirche in Demmin ist eine 1818 gebaute Buchholz-Orgel, die 1867 durch den Stettiner Orgelbaumeister Barnim Grüneberg umgebaut und erweitert wurde. Die größte in Deutschland erhaltene Orgel aus der Werkstatt Grüneberg wurde in den Jahren 1998 bis 2003 restauriert. Die romantische Orgel besitzt 52 klingende Register, verteilt auf vier Manuale und Pedal. mehr


  • Juni 2012

Die Frauenkirche (München) verfügt über insgesamt vier Orgeln, die alle von der Werkstatt Thomas Jann Orgelbau aus Allkofen (Laberweinting/Niederbayern) erbaut wurden. Die Hauptorgel auf der Westempore und die Andreasorgel auf einer kleinen Empore im südlichen Seitenschiff bilden die „eigentliche“ Orgelanlage. In der Sakramentskapelle befindet sich noch eine Holzorgel. Außerdem gibt es im Dom ein kleines Orgelpositiv.mehr


  • Mai 2012

Die Orgel der Ludgerikirche (Norden) wurde 1686 bis 1692 von Arp Schnitger gebaut. Sie verfügt über 46 Register, fünf Werke, drei Manuale und Pedal ist damit nach der Orgel der Jacobikirche in Hamburg Schnitgers zweitgrößtes erhaltenes Werk in Deutschland und die größte Orgel in Ostfriesland. Historisch und musikalisch stellt sie ein Kunstwerk von internationalem Rang dar.mehr


  • April 2012

Die Hauptkirche Sankt Michaelis in Hamburg besitzt fünf Orgeln: die Marcussen-Orgel auf der Konzertempore, die große Steinmeyer-Orgel auf der Westempore, darüber im Dachboden ein Fernwerk mit Generalspieltisch, in der Krypta die romantische Felix Mendelssohn Bartholdy Orgel und seit dem Advent 2010 die Carl-Phillip-Emanuel-Bach-Orgel auf der Südempore. mehr


  • März 2012

Die Orgel der Stadtkirche Waltershausen von Tobias Heinrich Gottfried Trost, die im Jahr 1755 vollendet wurde, ist ein herausragendes Beispiel des Thüringer Orgelbaus des 18. Jahrhunderts. Mit 47 Registern, drei Manualen und Pedal ist sie die größte Barockorgel in Thüringen. Hinter dem dreigeschossigen Prospektaufbau sind noch ca. 70 % der Originalsubstanz an Pfeifen erhalten. mehr


Hauptorgel in Lüneburg, St. Johannis
  • Februar 2012

Die Orgeln von St. Johannis (Lüneburg) sind die große historische Hauptorgel auf der Westempore und die Chororgel in der fünfschiffigen gotischen Hallenkirche St. Johannis in Lüneburg. Das große Instrument hat seine heutige Gestalt im Wesentlichen im Jahr 1553 und durch die barocken Erweiterungen erhalten und verfügt heute über drei Manuale und 51 Register. Daneben befindet sich noch eine zweimanualige Chororgel der Firma Kuhn aus dem Jahr 2010 mit 23 Registern in der Kirche. mehr


„Moritzorgel“ in Halle
  • Januar 2012

Die Orgel der Moritzkirche (Halle), im Volksmund kurz Moritzorgel genannt, wurde im Jahre 1925 als opus 1307 von der Firma Wilhelm Sauer, Frankfurt (Oder) erbaut. Sie verfügt über 63 Register (darunter 4 Transmissionen), verteilt auf drei Manuale und Pedal. Die Traktur ist rein pneumatisch, das Windladensystem der Spieltraktur ist die Taschenlade. Sie ist als Denkmalorgel ein bedeutendes Beispiel deutscher spätromantischer Orgelbaukunst. mehr


2011[Quelltext bearbeiten]

Gabler-Orgel in Weingarten
  • Dezember 2011

Die Orgel der Basilika St. Martin (Weingarten), der Klosterkirche der Abtei Weingarten, wurde in den Jahren 1737 bis 1750 von Joseph Gabler erbaut. Die weltberühmte Barockorgel verfügt über 63 Register und ist weitgehend erhalten. Neben der Großen Orgel gibt es in der Kirche noch die kleinere Chororgel, die 1743 ebenfalls von Joseph Gabler errichtet wurde, inzwischen aber mehrfach völlig überarbeitet bzw. neu errichtet wurde. mehr


Ulrichsorgel in Augsburg
  • November 2011

Die Geschichte der Orgeln in der Basilika St. Ulrich und Afra (Augsburg) reicht weit in den Anfang des elften christlichen Jahrhunderts zurück. Heute steht auf der Westempore die große Ulrichsorgel (IV/P/68 – erbaut 1982 durch Orgelbau Sandtner, Dillingen/Donau). Etwas versteckter – in der Schneckenkapelle über der Sakristei – befindet sich die Marienorgel (II/P/17, erbaut 1925 durch die Gebrüder Hindelang, Ebenhofen/Allgäu). Im Hochchor der Basilika steht zusätzlich noch ein fahrbare Truhenorgel (I/5, erbaut 2003 durch Orgelbau Maier, Hergensweiler).


  • Mai 2011

Die Orgellandschaft Hessen weist einen Orgelbestand aus vier Jahrhunderten mit einigen überregional bedeutenden Werken auf. Die Anfänge der Orgellandschaft reichen ins 13. Jahrhundert zurück. Im 18. Jahrhundert erlebte der hessische Orgelbau seine Blütezeit und ging schließlich im 20. Jahrhundert in der allgemeinen Entwicklung des deutschen Orgelbaus auf. Er war vielfältigen Einflüssen ausgesetzt und ist aufs Ganze gesehen wenig einheitlich geprägt. Dies ist vor allem den verschiedenen hessischen Staaten und den wechselnden Grenzverläufen in der Geschichte Hessens geschuldet. Die kulturelle Konkurrenz zwischen den Landgrafschaften führte zu einer Öffnung gegenüber Einflüssen aus den benachbarten Orgelregionen in Thüringen, Franken, dem Rheinland, der Pfalz und Westfalen. Andererseits entstanden zahlreiche lokale Werkstätten mit teils langer Familientradition.


2010[Quelltext bearbeiten]

  • Oktober 2010

Aristide Cavaillé-Coll (* 4. Februar 1811 in Montpellier; † 13. Oktober 1899 in Paris) war ein französischer Orgelbauer, Akustiker, Wissenschaftler und Erfinder. Er gilt als maître des maîtres („Meister der Meister“) der französischen Orgelbauer der Romantik und gehört zu den bedeutendsten Orgelbauern aller Zeiten. Erstmals setzte er den Barkerhebel, eine pneumatische Maschine zur Erleichterung des Tastenanschlags, ein. Ferner gelang ihm die absolute Stabilisierung des Winddrucks durch den Einsatz von Parallel-Faltenbälgen. Seine mittlere Schaffensperiode ist von intensiver akustischer und technischer Forschung bestimmt, die unter anderem zur Vervollkommnung der überblasenden Flötenregister, unterschiedlichen Winddrücke innerhalb eines Register und des Schwellwerkes führte. Weltruhm erlangte er durch den Bau der Orgeln von St-Sulpice und Notre-Dame de Paris.


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  • April 2010

Die Orgellandschaft Ostfriesland ist mit mehr als 90 historisch bedeutenden Orgeln aus sechs Jahrhunderten eine der reichsten Orgellandschaften der Welt. 60 von ihnen stammen aus der Zeit vor 1850. Hinzu kommen 15 historische Prospekte, hinter denen neue Werke eingebaut sind. Während im 15. und 16. Jahrhundert der niederländische Orgelbau für Ostfriesland prägend war, traten im 17. und 18. Jahrhundert Einflüsse aus Hamburg und Westfalen hinzu. Der ostfriesische Orgelbau im 19. Jahrhundert war bis etwa 1870 konservativ ausgerichtet und schuf Instrumente nach barocken Bauprinzipien. Da zwischen 1870 und 1950 verhältnismäßig wenig neue Orgelwerke gebaut wurden, blieben viele historische Instrumente erhalten.


2009[Quelltext bearbeiten]

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  • November 2009

Arp Schnitger (* 1648, vermutlich in Schmalenfleth; getauft am 9. Juli 1648 in Golzwarden, heute Brake; begraben 28. Juli 1719 in Neuenfelde) war einer der berühmtesten Orgelbauer seiner Zeit und der Vollender der norddeutschen Barockorgel. Sein Wirkungskreis erstreckte sich über Nordeuropa, wo er über 100 Orgelneubauten schuf und stilbildend war. Etwa 30 seiner Instrumente sind in ihrer Grundsubstanz noch erhalten.


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  • April 2009

Die fünf Orgeln des Domes St. Stephan (Passau) wurden in den Jahren 1978 bis 1980 und 1993 von der Passauer Orgelbaufirma Eisenbarth errichtet. Sie bilden – gemessen an der Anzahl der Pfeifenreihen – zusammen die größte Domorgel der Welt, sowie die fünftgrößte Orgel der Welt.

Bereits 1467 stand im Vierungsbereich eine Orgel. 1688 erbaute Leopold Freund eine Orgel mit etwa 28 Registern auf der Westempore. 1715 kamen zwei Pfeilerorgeln in der Vierung dazu; sie wurden von Johann Ignaz Egedacher erbaut. Dieser erbaute 1731 auch eine neue Orgel auf der Westempore, deren Prospekt noch heute die Hauptorgel auf der Westempore beherbergt. 1858 wurden die Pfeilerorgeln auf die westlichen Seitenemporen versetzt. 1890 ersetzte ein Neubau Martin Hechenbergers die alte Egedacher-Orgel auf der Westempore.


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  • März 2009

Die Orgel von St. Martin befindet sich in der Stadtpfarrkirche Sankt Martin im oberschwäbischen Memmingen, einer in ihrer heutigen Form um 1325 begonnenen und um 1500 vollendeten dreischiffigen Basilika, die Hauptkirche des evangelisch-lutherischen Kirchenbezirkes Memmingen ist. Seit über 500 Jahren gibt es Orgeln in der Martinskirche.

Die heutige Orgel wurde 1998 durch die Firma Goll gebaut und im Stile der französischen Romantik disponiert. Sie wird nicht nur im Gottesdienst sondern auch bei Konzerten und Meisterkursen gespielt.


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  • Februar 2009

Die Orgel in der Moritzkirche Halle (Saale), im Volksmund kurz Moritzorgel genannt, wurde im Jahre 1925 als opus 1307 von der Firma Wilhelm Sauer, Frankfurt (Oder) erbaut. Sie verfügt über 63 Register (darunter 4 Transmissionen), verteilt auf drei Manuale und Pedal. Die Traktur ist rein pneumatisch, das Windladensystem der Spieltraktur ist die Taschenlade. Sie ist als Denkmalorgel ein bedeutendes Beispiel deutscher spätromantischer Orgelbaukunst.


2007[Quelltext bearbeiten]

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  • Februar 2007

Die beiden Orgeln der Kirche San Juan Bautista in Marchena/Andalusien sind typische Beispiele für verschiedene Phasen der Hochblüte des spanischen Orgelbaus.

Die Orgel auf der Epistelseite wurde 1765 von Juan de Chavarría Murugarren gebaut. Der Name des Erbauers lässt auf baskische Herkunft schließen. In Andalusien waren außer Meistern aus ganz Spanien auch französische, flämische und sogar maurische Orgelbauer tätig. Die Orgel auf der Evangelienseite wurde 1802 von Francisco Rodríguez gebaut. Man nimmt an, dass er der Schule von Jordi Bosch zuzurechnen ist. Das Instrument wurde 2003 von Gerhard Grenzing restauriert.


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  • Januar 2007

Die Orgel der St.-Nikolai-Kirche (Stralsund) wurde durch Carl August Buchholz im Jahr 1841 fertiggestellt und im Oktober 2006 nach einer umfangreichen Sanierung wieder eingeweiht.

Am 14. Februar 1829 reichte Buchholz eine Disposition zur Orgel mit 48 Registern auf drei Manualen und Pedal ein, wobei die Pläne aufgrund der als zu hoch angesehenen Kosten zurückgestellt wurden. Im Jahr 1837 wurden nach Mitwirkung des Orgelsachverständigen August Wilhelm Bach und des Generalsuperintendenten von Pommern Carl Ritschl Dispositionsänderungen unter Vergrößerung des bisherigen Plans vorgenommen. Mit Joseph Haydns Schöpfung wurde die Orgel am 8. August 1841 eingeweiht.


2006[Quelltext bearbeiten]

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  • Dezember 2006

Die Orgel des Stiftes Zwettl wurde in den Jahren 1728 bis 1731 erbaut und 1981 bis 1983 (durch Gerhard Hradetzky) und 1991 (durch Jürgen Ahrend) restauriert und weitgehend in den Originalzustand zurückversetzt. Reichtum und gleichzeitige Abgeschiedenheit des Klosters verschonte das kostbare Instrument vor den zweifelhaften Ver(un)besserungen späterer Zeit, durch die viele historische Orgeln der Nachwelt verloren gingen. Erbaut wurde die Orgel von Johann Ignaz Egedacher aus Salzburg.