Preiskontrolle

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Eine Preiskontrolle ist ein Markteingriff, der die Marktpreise von staatlicher Seite aus direkt beschränkt, indem er es Marktteilnehmern verbietet, Güter und Dienstleistungen zu bestimmten Preisen anzubieten. Preiskontrollen werden oft damit gerechtfertigt, als unfair empfundene Marktergebnisse zu vermeiden. Häufig soll den Armen mit Preiskontrollen geholfen werden. Beispielsweise sollen die Kontrolle von Mietpreisen erschwinglichen Wohnraum ermöglichen oder Mindestlöhne Armut bekämpfen. Preiskontrollen können aber auch das Gegenteil ihrer erwünschten Wirkung erreichen, etwa wenn durch die kontrollierten Mietpreise weniger Wohnraum instand gehalten oder angeboten wird oder Mindestlöhne Arbeitslosigkeit befördern.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. N. G. Mankiw: Principles of Economics. 6. Auflage, South-Western College Publications. S. 120.