Rallye Dakar 2009

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Die Rallye Dakar 2009 war die 31. Veranstaltung der Rallye Dakar, jedoch erst die 30. Rallye Dakar, die auch tatsächlich ausgetragen wurde.

Vorausgegangen war die Absage der Rallye Dakar 2008 aufgrund von Terrordrohungen. Als Konsequenz aus den Terrordrohungen und der darauf folgenden Absage der Rallye fand die Rallye Dakar im Jahr 2009 nicht mehr in Afrika, sondern in Südamerika statt.

Die Rallye startete am 3. Januar 2009 in Buenos Aires und endete dort am 18. Januar 2009. Insgesamt waren rund 9.000 km Strecke zu bewältigen, dabei führte die Rallye durch Argentinien und Chile.[1]

Überblick[Bearbeiten]

Die Amaury Sport Organisation war der Veranstalter der Rallye. Rallye-Leiter war der Franzose Etienne Lavigne.

500 Teams aus 50 Nationen starteten die Rallye, davon 217 mit Motorrädern, 25 mit Quads, 177 mit Automobilen und 81 mit Trucks. Insgesamt nahmen 837 Fahrer teil.

Die Rallye Dakar 2009 stieß in Südamerika auf ein unerwartet hohes Zuschauerinteresse. Zum Teil standen während einer Etappe bis zu einer Million Zuschauer an der Strecke.

Die Veranstalter der Rallye Dakar wollten eine Rallye schaffen, die mit denen in Afrika mindestens ebenbürtig ist, damit nicht der Eindruck entsteht, es handele sich um keine „echte“ Rallye Dakar. Es stellte sich jedoch heraus, dass die Rallye härter wurde als geplant. So mussten die Motorradfahrer oftmals in den Dünen übernachten, weil sie es tagsüber nicht mehr bis zum Biwak schafften. Wegen heftiger Regenschauer wurden viele Pisten selbst für die Geländewagen unpassierbar, so dass in der zweiten Woche nahezu jede Etappe verkürzt werden musste.

Gesamtsieger bei den Automobilen wurde das Gespann de Viliers/von Zitzewitz auf dem Race Touareg von Volkswagen Motorsport.

Route[Bearbeiten]

Etappen

Die Rallye begann mit einer Schauveranstaltung am 2. Januar in Buenos Aires, zu der über 500.000 Zuschauer kamen. Die gesamte Renndistanz betrug 9.578 Kilometer, von denen 5.652 in die Wertung eingingen. Am 10. Januar fand ein Ruhetag in Valparaíso statt. Es wurden zehn Etappen in Argentinien und drei in Chile ausgetragen.

Die Etappen zu Beginn fanden auf Schotterpisten in der Pampa statt, bei denen hauptsächlich über Landgüter der dort lebenden Bauern gefahren wurde. Im Verlauf der Rallye wurden auch die Anden auf Straßen mit bis zu 4.000 Metern Höhe überquert, und es wurde durch die Atacamawüste mit den größten Sanddünen der Welt gefahren.

Wegen schweren Unwetters wurde die elfte Etappe abgesagt. Bei den Lastwagen wurde die siebte Etappe in eine Überführungsetappe umgewandelt, da sie unter den herrschenden Wetterbedingungen keinen Wettkampf austragen konnten.

Etappe Datum Von Nach Verbindung Wertung Verbindung Gesamt
km km km km
1 3. Januar ArgentinienArgentinien Buenos Aires ArgentinienArgentinien Santa Rosa 196 371 166 733
2 4. Januar ArgentinienArgentinien Santa Rosa ArgentinienArgentinien Puerto Madryn 0 237 600 837
3 5. Januar ArgentinienArgentinien Puerto Madryn ArgentinienArgentinien Jacobacci 70 616 8 694
4 6. Januar ArgentinienArgentinien Jacobacci ArgentinienArgentinien Neuquén 4 459 25 488
5 7. Januar ArgentinienArgentinien Neuquén ArgentinienArgentinien San Rafael 173 506 84 763
6 8. Januar ArgentinienArgentinien San Rafael ArgentinienArgentinien Mendoza 76 395 154 625
7 9. Januar ArgentinienArgentinien Mendoza ChileChile Valparaíso 80 419 317 816
10. Januar Ruhetag in Valparaíso
8 11. Januar ChileChile Valparaíso ChileChile La Serena 245 294 113 652
9 12. Januar ChileChile La Serena ChileChile Copiapó 88 449 0 537
10 13. Januar ChileChile Copiapó ChileChile Copiapó 20 666 0 686
11 14. Januar ChileChile Copiapó ArgentinienArgentinien Fiambalá 20 215 445 680
12 15. Januar ArgentinienArgentinien Fiambalá ArgentinienArgentinien La Rioja 4 253 261 518
13 16. Januar ArgentinienArgentinien La Rioja ArgentinienArgentinien Córdoba 161 545 47 753
14 17. Januar ArgentinienArgentinien Córdoba ArgentinienArgentinien Buenos Aires 224 227 341 792

Teilnehmer[Bearbeiten]

Motorräder[Bearbeiten]

217 Motorradfahrer starteten die Rallye. Die Motorradklasse wurde von den großen 690er-KTM dominiert.

KTM war das einzige Werksteam bei der Rallye. Es wollte nun verstärkt den Kundensport fördern und setzte nur noch fünf Werks-Motorräder ein. Die größten Favoriten auf den Gesamtsieg waren Marc Coma, der Dakar-Sieger von 2006, und der zweimalige Dakar-Sieger und Titelverteidiger Cyril Despres. Aller Voraussicht nach würden diese Fahrer den Gesamtsieg unter sich ausmachen. Für Etappensiege kam aber auch Comas Edelhelfer Jordi Viladoms, der auch schon eine Etappe für sich entscheiden konnte, in Frage. Die weiteren Fahrer des Teams, Alain Duclos und Gerard Farrés Guell beschränkten ihre Tätigkeit eher auf die Unterstützung ihrer Kapitäne und würden weniger in den Kampf um Tagessiege eingreifen.

Stärkstes Privatteam war Vectra Racing um den ehemaligen Werksfahrer David Casteu. Er nahm sich viel vor und wollte ebenfalls in den Kampf um den Gesamtsieg eingreifen. Der Niederländer Frans Verhoeven und der Chilene Francisco Lopez waren ebenfalls nicht zu unterschätzen und würden zumindest um Tagessiege mitfahren können.

Des Weiteren starteten mehrere ambitionierte Privatfahrer, darunter der US-Amerikaner Jonah Street, der Portugiese Hélder Rodrigues, der Norweger Pal Anders Ullevalseter und der Franzose David Frétigné.

Frétigné war der einzige der Topfahrer, der sein Glück auf einer anderen Maschine als auf einer KTM versuchte. Er trat mit seiner kleinen 450er-Yamaha an. Damit würde er auf schnellen Passagen Zeit verlieren, konnte aber in den Dünen und auf langen Strecken die Vorteile des geringeren Gewichts ausspielen. Die 450er-Yamaha kann leichter aus dem Sand befreit werden, wenn man sich festgefahren hat, und sie belastet die Reifen weniger, was die Gefahr von Reifenschäden verringert.

Automobile[Bearbeiten]

177 Automobilfahrer starteten die Rallye. Die Favoriten auf den Gesamtsieg waren die Werksteams von Volkswagen und Mitsubishi.

Nachdem das Team Volkswagen Motorsport von Sportchef Kris Nissen in den vergangenen Jahren mehrmals gute Platzierungen erreichte und oft die schnellsten Fahrzeuge im Feld hatte, jedoch nie einen Gesamtsieg erringen konnte, war es bei der Rallye Dakar 2009 der Topfavorit. Die Spitze des Teams war der ehemalige Rallye-Weltmeister Carlos Sainz, der zum dritten Mal an der Rallye teilnahm. Der Südafrikaner Giniel de Villiers wurde schon 2006 nur knapp geschlagen und war diesmal erneut einer der Geheimfavoriten. Weiterhin fuhren im Team der Deutsche Dieter Depping und der US-Amerikaner Mark Miller, beide jedoch nur mit Außenseiterchancen auf den Gesamtsieg. Volkswagen setzte mit dem VW Race Touareg II auf ein sehr ausgereiftes Fahrzeug, um technischen Problemen weitgehend aus dem Weg zu gehen. Angetrieben wird das Fahrzeug von einem Dreiliter-Fünfzylinder-TDI mit 280 PS und 600 Nm Drehmoment.[2]

Ralliart, das Werksteam von Mitsubishi, das seit 2001 durchgehend die Rallye gewinnen konnte, war auch bei dieser Rallye wieder einer der Topfavoriten. Kapitän des Teams war der neunmalige Dakar-Sieger Stéphane Peterhansel. Unterstützt wurde er von seinen Teamkollegen Luc Alphand, Hiroshi Masuoka und Nani Roma, die zusammen ebenfalls auf drei Dakar-Siege kommen, und auch bei dieser Rallye wieder in den Kampf um die vorderen Position hätten eingreifen können. Um den Ansprüchen der südamerikanischen Pisten gerecht zu werden, musste nun auch das Team ein Dieselfahrzeug konstruieren. So trat Mitsubishi bei der Rallye Dakar 2009 erstmals mit dem neuen Racing Lancer an, der den alten Benziner Pajero Evolution ablöste. Die Leistung des mit vier Turboladern angetriebenen Dreiliter-V6-Diesels beträgt 280 PS, 25 mehr als beim alten Benziner. Besonders beim Drehmoment legte das Fahrzeug ordentlich zu, indem es von 412 auf 650 Nm stieg. Zugleich sank der Spritverbrauch des Fahrzeugs. Dennoch galt ein Gesamtsieg als fragwürdig, da das Fahrzeug bisher wenig erprobt war und sich die Zuverlässigkeit im Laufe der Rallye erst erweisen müsste.[3]

BMW X3 von Orlando Terranova

Das private, aber hochprofessionell arbeitende X-Raid-Team von Sven Quandt stellte mit 80 Mann und sechs BMW X3 CC die insgesamt größte Truppe. Vorher eher ein Außenseiter, startete das Team dieses Mal mit ernsthaften Ambitionen auf den Gesamtsieg in die Rallye. Der Topfahrer des Teams war der ehemalige Dakar-Etappensieger und amtierende Marathonrallye-Weltmeister Nasser Al-Attiyah. Zudem wollte der talentierte Franzose Guerlain Chicherit erstmals um den Gesamtsieg bei der Rallye mitfahren. Die Kapitäne des Teams erhielten Unterstützung von vier Fahrern, die sich ebenfalls beweisen wollten: der argentinische Lokalmatador Orlando Terranova, der Russe Leonid Novitskiy und die beiden Niederländer Peter van Merksteijn und Rene Kuipers. Die BMW X3 CC werden von Dreiliter-Sechszylinder-Turbodieseln, die von den Ingenieuren im BMW-Entwicklungszentrum in Steyr konstruiert wurden, angetrieben. Diese leisten bis zu 291 PS und haben ein maximales Drehmoment von 640 Nm. Der Leistungsvorteil bringt den Fahrzeugen einen Höchstgeschwindigkeitsvorteil von fünf Kilometern pro Stunde ein, was sie vor allem auf den zahlreichen schnellen Abschnitten ausnutzen konnten. Dem Team kam daher das neue Streckenprofil mit wenig Dünen und vielen Hochgeschwindigkeitsabschnitten zugute.[4]

Bestenfalls Außenseiterchancen hatte der US-Amerikaner Robby Gordon in seinem privaten Hummer H3. Sein Fahrzeug ist eine komplett andere Konstruktion als die der Topteams. Das Fahrzeug ist auf dem Baja-Reglement aufgebaut und darf daher extrem lange Federwege haben, allerdings auch nur Heckantrieb. Auch der Siebenliter-V8-Benziner entspricht dem Gegenteil der anderen Motoren. Robby Gordon wäre mit diesem Fahrzeug in der Lage gewesen, in den Dünen seine Vorteile gegenüber den anderen Fahrzeugen auszuspielen. Auf den langen geraden Passagen musste er allerdings Abstriche bei der Höchstgeschwindigkeit machen.

Ohne Aussichten auf größere Erfolge ging auch das kleine Overdrive Racing-Team von Teamchef Grégoire De Mévius ins Rennen. Die Fahrer des Teams waren der Rallyefahrer und Europaparlamentarier Krzysztof Hołowczyc und der Extrembergsteiger Ivar Erik Tollefsen. Das Team fuhr auf den Nissan Navara, die in der Südafrikanischen Offroad-Meisterschaft werksseitig von Nissan eingesetzt werden. Diese werden von Vierliter-V6-Benzinern mit 290 PS angetrieben. Die Chancen des Teams bestanden in der Zuverlässigkeit der ausgereiften Fahrzeuge und in der Tatsache, dass die Topteams auf dem unbekannten Terrain in Schwierigkeiten geraten könnten.

Der Deutsche Matthias Kahle startete auch wieder bei dieser Rallye Dakar in seinem Buggy mit Honda-Motor. Er hatte keine Möglichkeiten, an der Spitze mitzumischen, nahm sich aber eine Top-15-Platzierung als Ziel vor.

Der ehemalige Motorrad-Topfahrer Isidre Esteve Pujol nahm zum ersten Mal nach seinem schweren Sturz im März 2007, aufgrund dessen er nun im Rollstuhl sitzt, wieder an der Rallye Dakar teil. Er startete in einem SsangYong Kyron in der Produktionswagen-Klasse.

Weitere bekannte Teilnehmer waren die WTCC-Piloten Yvan Muller und Tom Coronel.

Trucks[Bearbeiten]

Bei den Trucks, von denen insgesamt 81 die Rallye starteten, schien es wieder auf einen Kampf zwischen den Niederländern und den Russen hinauszulaufen.

Zu den Topfavoriten zählte das Kamaz-Werksteam mit seinen Fahrern Wladimir Tschagin, Firdaus Kabirow und Iligizar Mardeew. Tschagin siegte bereits fünf Mal, Kabirow ein Mal.

Das zweite Werksteam war MAN mit seinem Kapitän und Titelverteidiger Hans Stacey. Sein Ziel war es, auch in diesem Jahr wieder die Rallye zu gewinnen. Sein Helfer war MAN-Entwicklungsleiter Franz Echter.

Die de Rooys starteten auch bei der Rallye Dakar 2009 wieder auf ihrem selbstaufgebauten Ginaf-Truck. Dieses Mal jedoch nicht mit dem ehemaligen Dakar-Sieger Jan de Rooy am Steuer, sondern seinem Sohn Gerard de Rooy.

Ebenfalls nicht zu unterschätzen waren der tschechische Tatra-Fahrer Aleš Loprais, Neffe des sechsmaligen Dakar-Siegers Karel Loprais, und das niederländische Ginaf Rally Power-Team um seine Kapitäne Wulfert Van Ginkel und Marcel Van Vliet.

Rennverlauf[Bearbeiten]

Etappe 1[Bearbeiten]

Motorräder

Rang Fahrer Fahrzeug Zeit
1 SpanienSpanien Marc Coma KTM 690 Rallye 02:46:17
2 PolenPolen Jacek Czachor KTM 690 +00:22:05
3 SlowakeiSlowakei Miran Stanovnik KTM LC 4 Rallye +00:24:42
4 NiederlandeNiederlande Frans Verhoeven KTM 690 Rallye +00:26:14
5 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jonah Street KTM 690 +00:26:22

Quads

Rang Fahrer Fahrzeug Zeit
1 FrankreichFrankreich Christophe Declerck Yamaha Raptor 04:00:16
2 TschechienTschechien Josef Macháček Yamaha Raptor +00:12:56
3 UruguayUruguay Luis Henderson Suzuki LTR 450 +00:15:50

Autos

Rang Fahrer Fahrzeug Zeit
1 KatarKatar Nasser Al-Attiyah
SchwedenSchweden Tina Thörner
BMW X3 CC 02:36:15
2 SpanienSpanien Carlos Sainz
FrankreichFrankreich Michel Périn
VW Race Touareg II +00:02:17
3 SudafrikaSüdafrika Giniel de Villiers
DeutschlandDeutschland Dirk von Zitzewitz
VW Race Touareg II +00:02:40
4 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mark Miller
SudafrikaSüdafrika Ralph Pitchford
VW Race Touareg II +00:04:21
5 FrankreichFrankreich Luc Alphand
FrankreichFrankreich Gilles Picard
Mitsubishi Racing Lancer +00:04:44

Trucks

Rang Fahrer Fahrzeug Zeit
1 NiederlandeNiederlande Marcel Van Vliet
NiederlandeNiederlande Herman Vaanholt
NiederlandeNiederlande Gerard Van Veenendaal
GINAF X2222 03:15:07
2 NiederlandeNiederlande Gerard de Rooy
BelgienBelgien Tom Colsoul
NiederlandeNiederlande Marcel Van Melis
GINAF X2223 +00:00:02
3 RusslandRussland Ilgizar Mardeev
RusslandRussland Viatcheslav Mizyukaev
RusslandRussland Ayrat Mardeev
Kamaz 4326 +00:00:22
4 RusslandRussland Firdaus Kabirow
RusslandRussland Aydar Belyaev
RusslandRussland Andrey Mokeev
Kamaz 4326 +00:02:00
5 TschechienTschechien Aleš Loprais
TschechienTschechien Vojtěch Štajf
TschechienTschechien Milan Holáň
Tatra 815-2 ZO R45 12.400 +00:02:45

Marc Coma konnte auf seiner 690er-KTM gleich auf der ersten Etappe einen Vorsprung von 22 Minuten auf die Konkurrenz, angeführt von Jacek Czachor, herausfahren. Dabei profitierte er auch durch die Reifenschäden seiner größten Konkurrenten Cyril Despres und David Casteu, die sich für das falsche Material entschieden. Despres verlor dadurch rund 41 Minuten, Casteu sogar über eine Stunde.

Die Autowertung wurde von Nasser Al-Attiyah vom X-Raid-Team gewonnen. Sein Teamkollege Guerlain Chicherit war ebenfalls sehr schnell unterwegs, verspielte mit einem Überschlag jedoch jegliche Chancen auf den Gesamtsieg. Der Deutsche Dieter Depping verlor aufgrund von Elektronikproblemen seines VW Race Touareg etwa ein Stunde. Die weiteren Werks-VW beendeten die Etappe auf den Plätzen zwei bis vier. Mitsubishi zeigte sich schwächer als erwartet. Luc Alphand und Stéphane Peterhansel lagen nach der ersten Etappe bereits knapp fünf Minuten zurück. Zudem musste mit Hiroshi Masuoka ein Anwärter auf den Gesamtsieg die Rallye vorzeitig beenden. Überraschen konnte der Lokalmatador Orlando Terranova, der mit seinem BMW X3 den siebten Platz belegte.

Marcel Van Vliet gewann die Lastwagenwertung mit zwei Sekunden Vorsprung vor Gerard de Rooy. Wladimir Tschagin verlor über drei Minuten, obwohl er anfänglich schnell unterwegs war.[5]

Etappe 2[Bearbeiten]

Motorräder

Rang Fahrer Fahrzeug Zeit
1 NiederlandeNiederlande Frans Verhoeven KTM 690 Rallye 02:14:48
2 FrankreichFrankreich Cyril Despres KTM 690 Rallye +00:00:41
3 FrankreichFrankreich David Frétigné Yamaha WRF 450 +00:01:04
4 SpanienSpanien Jordi Viladoms KTM 690 Rallye +00:01:33
5 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jonah Street KTM 690 +00:01:51

Quads

Rang Fahrer Fahrzeug Zeit
1 FrankreichFrankreich Christophe Declerck Yamaha Raptor 02:55:58
2 FrankreichFrankreich Hubert Deltrieu Polaris Outlaw 525 +00:02:40
3 PolenPolen Rafal Sonik Yamaha Raptor +00:03:23

Autos

Rang Fahrer Fahrzeug Zeit
1 SpanienSpanien Carlos Sainz
FrankreichFrankreich Michel Périn
VW Race Touareg II 01:56:14
2 FrankreichFrankreich Stéphane Peterhansel
FrankreichFrankreich Jean-Paul Cottret
Mitsubishi Racing Lancer +00:01:14
3 SudafrikaSüdafrika Giniel de Villiers
DeutschlandDeutschland Dirk von Zitzewitz
VW Race Touareg II +00:01:56
4 SpanienSpanien Joan Roma
SpanienSpanien Lucas Cruz Senra
Mitsubishi Racing Lancer +00:02:48
5 FrankreichFrankreich Luc Alphand
FrankreichFrankreich Gilles Picard
Mitsubishi Racing Lancer +00:03:54

Trucks

Rang Fahrer Fahrzeug Zeit
1 NiederlandeNiederlande Gerard de Rooy
BelgienBelgien Tom Colsoul
NiederlandeNiederlande Marcel Van Melis
GINAF X2223 02:21:42
2 RusslandRussland Firdaus Kabirow
RusslandRussland Aydar Belyaev
RusslandRussland Andrey Mokeev
Kamaz 4326 +00:02:00
3 NiederlandeNiederlande Marcel Van Vliet
NiederlandeNiederlande Herman Vaanholt
NiederlandeNiederlande Gerard Van Veenendaal
GINAF X2222 +00:08:38
4 RusslandRussland Wladimir Tschagin
RusslandRussland Sergei Sawostin
RusslandRussland Eduard Nikolajew
Kamaz 4326 +00:09:22
5 RusslandRussland Ilgizar Mardeev
RusslandRussland Viatcheslav Mizyukaev
RusslandRussland Ayrat Mardeev
Kamaz 4326 +00:19:46

Frans Verhoeven gewann die zweite Etappe vor Cyril Despres mit 41 Sekunden Vorsprung. David Frétigné konnte überraschen, indem er mit seiner unterlegenen 450er-Yamaha nur gut eine Minute nach Verhoeven das Ziel erreichte. Marc Coma hatte mit technischen Problemen zu kämpfen, blieb aber in der Gesamtwertung mit immer noch knapp 14 Minuten Vorsprung in Führung.

Der ehemalige Rallye-Weltmeister Carlos Sainz entschied die Etappe für sich und übernahm gleichzeitig die Führung in der Gesamtwertung. Er profitierte davon, dass sich Al-Attiyahs Beifahrerin Tina Thörner vernavigierte und er dadurch knapp sieben Minuten einbüßte. Stéphane Peterhansel belegte mit gut einer Minute Rückstand auf Sainz den zweiten Platz und konnte damit erstmals das Potenzial des neuen Mitsubishi Racing Lancer ausschöpfen.

Gerard de Rooy konnte mit seinem Ginaf knapp vier Minuten auf den zweitplatzierten Kamaz-Fahrer Firdaus Kabirow herausfahren und übernahm die Führung in der Lastwagenwertung. Titelverteidiger Hans Stacey hatte zu diesem Zeitpunkt des Rennens bereits deutlich über eine Stunde Rückstand.[6]

Etappe 3[Bearbeiten]

Motorräder

Rang Fahrer Fahrzeug Zeit
1 SpanienSpanien Marc Coma KTM 690 Rallye 05:18:17
2 NorwegenNorwegen Pål Anders Ullevålseter KTM 690 Rallye +00:17:49
3 SpanienSpanien Jordi Viladoms KTM 690 Rallye +00:17:49
4 FrankreichFrankreich David Casteu KTM 690 Rallye +00:18:16
5 SpanienSpanien Gerard Farrés Guell KTM 690 Rallye +00:18:42

Quads

Rang Fahrer Fahrzeug Zeit
1 TschechienTschechien Josef Macháček Yamaha Raptor 06:41:59
2 FrankreichFrankreich Christophe Declerck Yamaha Raptor +00:01:47
3 SpanienSpanien Joan Manuel Gonzalez Yamaha Raptor 700 +00:12:55

Autos

Rang Fahrer Fahrzeug Zeit
1 KatarKatar Nasser Al-Attiyah
SchwedenSchweden Tina Thörner
BMW X3 CC 04:29:27
2 SpanienSpanien Carlos Sainz
FrankreichFrankreich Michel Périn
VW Race Touareg II +00:00:35
3 DeutschlandDeutschland Dieter Depping
DeutschlandDeutschland Timo Gottschalk
VW Race Touareg II +00:01:40
4 SudafrikaSüdafrika Giniel de Villiers
DeutschlandDeutschland Dirk von Zitzewitz
VW Race Touareg II +00:04:01
5 FrankreichFrankreich Stéphane Peterhansel
FrankreichFrankreich Jean-Paul Cottret
Mitsubishi Racing Lancer +00:05:31

Trucks

Rang Fahrer Fahrzeug Zeit
1 RusslandRussland Wladimir Tschagin
RusslandRussland Sergei Sawostin
RusslandRussland Eduard Nikolajew
Kamaz 4326 05:15:59
2 NiederlandeNiederlande Gerard de Rooy
BelgienBelgien Tom Colsoul
NiederlandeNiederlande Marcel Van Melis
GINAF X2223 +00:03:24
3 RusslandRussland Firdaus Kabirow
RusslandRussland Aydar Belyaev
RusslandRussland Andrey Mokeev
Kamaz 4326 +00:07:12
4 NiederlandeNiederlande Wulfert Van Ginkel
NiederlandeNiederlande Willem Tijsterman
NiederlandeNiederlande Richard de Rooy
GINAF X2222 +00:16:01
5 NiederlandeNiederlande Hans Stacey
BelgienBelgien Charly Gotlib
NiederlandeNiederlande Bernard Der Kinderen
MAN TGS 18.480 +00:18:05

Auf der dritten Etappe war Marc Coma wieder siegreich und konnte seinen Vorsprung deutlich ausbauen. Auf dem zweiten Platz folgten Jordi Viladoms und Pal Anders Ullevalseter zeitgleich mit fast 18 Minuten hinter dem Tagessieger. Cyril Despres hatte erneut mit Reifenschäden zu kämpfen und lag nach der dritten Etappe bereits über 90 Minuten zurück. David Frétigné konnte sich auf den zweiten Platz in der Gesamtwertung vorarbeiten.

Nasser Al-Attiyah entschied die Etappe wieder für sich und machte 35 Sekunden auf den Gesamtwertungsführenden Carlos Sainz gut. Sainz' Vorsprung betrug nach der dritten Etappe immer noch knapp vier Minuten. Luc Alphand hingegen verlor aufgrund eines Lecks im Treibstofftank mehr als eine halbe Stunde und lag in der Gesamtwertung damit nun zu weit zurück, um in den Kampf in der Gesamtwertung eingreifen zu können.

Bei den Lastwagen siegte Wladimir Tschagin. In der Gesamtwertung führte weiterhin Gerard de Rooy vor Tschagins Teamkollegen Kabirow.[7]

Etappe 4[Bearbeiten]

Motorräder

Rang Fahrer Fahrzeug Zeit
1 SpanienSpanien Marc Coma KTM 690 Rallye 04:09:32
2 FrankreichFrankreich Cyril Despres KTM 690 Rallye +00:01:17
3 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jonah Street KTM 690 +00:01:21
4 FrankreichFrankreich David Frétigné Yamaha WRF 450 +00:04:31
5 ChileChile Francisco Lopez KTM 690 Rallye +00:07:37

Quads

Rang Fahrer Fahrzeug Zeit
1 SpanienSpanien Joan Manuel Gonzalez Yamaha Raptor 700 05:18:33
2 FrankreichFrankreich Christophe Declerck Yamaha Raptor +00:16:18
3 ItalienItalien Eric Carlini Polaris Outlaw 525 +00:18:59

Autos

Rang Fahrer Fahrzeug Zeit
1 SpanienSpanien Carlos Sainz
FrankreichFrankreich Michel Périn
VW Race Touareg II 03:42:57
2 KatarKatar Nasser Al-Attiyah
SchwedenSchweden Tina Thörner
BMW X3 CC +00:00:06
3 FrankreichFrankreich Luc Alphand
FrankreichFrankreich Gilles Picard
Mitsubishi Racing Lancer +00:02:24
4 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mark Miller
SudafrikaSüdafrika Ralph Pitchford
VW Race Touareg II +00:04:20
5 SpanienSpanien Joan Roma
SpanienSpanien Lucas Cruz Senra
Mitsubishi Racing Lancer +00:05:38

Trucks

Rang Fahrer Fahrzeug Zeit
1 NiederlandeNiederlande Gerard de Rooy
BelgienBelgien Tom Colsoul
NiederlandeNiederlande Marcel Van Melis
GINAF X2223 04:20:27
2 RusslandRussland Wladimir Tschagin
RusslandRussland Sergei Sawostin
RusslandRussland Eduard Nikolajew
Kamaz 4326 +00:00:46
3 RusslandRussland Firdaus Kabirow
RusslandRussland Aydar Belyaev
RusslandRussland Andrey Mokeev
Kamaz 4326 +00:04:55
4 RusslandRussland Ilgizar Mardeev
RusslandRussland Viatcheslav Mizyukaev
RusslandRussland Ayrat Mardeev
Kamaz 4326 +00:08:52
5 DeutschlandDeutschland Franz Echter
DeutschlandDeutschland Detlef Ruf
DeutschlandDeutschland Artur Klein
MAN TGS 18.480 +00:13:30

Auch auf der vierten Etappe war Marc Coma wieder Schnellster. Er sicherte sich vor Cyril Despres und Jonah Street mit über einer Minute Vorsprung den Tagessieg. In der Gesamtwertung entstand hinter Coma ein Zweikampf um den zweiten Platz zwischen Street und Frétigné.

In der Automobilwertung ging der Tagessieg wieder an Carlos Sainz mit einem Vorsprung von gerade einmal sechs Sekunden vor Al-Attiyah. Die Mitsubishi-Piloten ließen erneut sehr viel Zeit liegen. Inzwischen lagen alle Fahrer des Teams in der Gesamtwertung schon mehr als 15 Minuten zurück.

Bei den Trucks konnte de Rooy die Etappe wieder für sich entscheiden.[8]

Etappe 5[Bearbeiten]

Motorräder

Rang Fahrer Fahrzeug Zeit
1 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jonah Street KTM 690 06:41:06
2 NiederlandeNiederlande Frans Verhoeven KTM 690 Rallye +00:05:53
3 ChileChile Francisco Lopez KTM 690 Rallye +00:07:34
4 FrankreichFrankreich David Casteu KTM 690 Rallye +00:09:36
5 PortugalPortugal Hélder Rodrigues KTM 690 Rallye +00:10:35

Quads

Rang Fahrer Fahrzeug Zeit
1 SpanienSpanien Joan Manuel Gonzalez Yamaha Raptor 700 08:52:38
2 TschechienTschechien Josef Macháček Yamaha Raptor +00:24:06
3 ArgentinienArgentinien Marcos Patronelli Can-Am 800 +01:11:38

Autos

Rang Fahrer Fahrzeug Zeit
1 SudafrikaSüdafrika Giniel de Villiers
DeutschlandDeutschland Dirk von Zitzewitz
VW Race Touareg II 05:47:43
2 DeutschlandDeutschland Dieter Depping
DeutschlandDeutschland Timo Gottschalk
VW Race Touareg II +00:02:18
3 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Robby Gordon
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Andy Grider
Hummer H3 +00:04:12
4 KatarKatar Nasser Al-Attiyah
SchwedenSchweden Tina Thörner
BMW X3 CC +00:05:23
5 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mark Miller
SudafrikaSüdafrika Ralph Pitchford
VW Race Touareg II +00:08:59

Trucks

Rang Fahrer Fahrzeug Zeit
1 RusslandRussland Firdaus Kabirow
RusslandRussland Aydar Belyaev
RusslandRussland Andrey Mokeev
Kamaz 4326 06:43:56
2 RusslandRussland Wladimir Tschagin
RusslandRussland Sergei Sawostin
RusslandRussland Eduard Nikolajew
Kamaz 4326 +00:12:19
3 NiederlandeNiederlande Gerard de Rooy
BelgienBelgien Tom Colsoul
NiederlandeNiederlande Marcel Van Melis
GINAF X2223 +00:12:28
4 TschechienTschechien Tomáš Tomeček
TschechienTschechien Vojtěch Morávek
TschechienTschechien Radomír Smolka
Tatra 815 +00:53:24
5 DeutschlandDeutschland Franz Echter
DeutschlandDeutschland Detlef Ruf
DeutschlandDeutschland Artur Klein
MAN TGS 18.480 +00:56:01

Die Favoriten Coma und Despres wurden beide durch Reifenschäden rund 20 Minuten lang aufgehalten. Davon konnte Jonah Street profitieren, da ihm aufgrund dessen der erste Etappensieg bei der Rallye gelang. Die dahinterplatzierten Frans Verhoeven und Francisco Lopez konnte er deutlich distanzieren.

Dieter Depping war über weite Teile der Strecke der Schnellste. Letztendlich ging der Sieg jedoch an seinen Teamkollegen Giniel de Villiers. Depping wurde Zweiter, dahinter der US-Amerikaner Robby Gordon in seinem Hummer. Al-Attiyah konnte auf Sainz gut zehn Minuten an Boden gut machen und übernahm damit wieder die Führung in der Gesamtwertung. Sein Ersatzteileträger Peter van Merksteijn schied aus, weil sein Fahrzeug Feuer fing.

Der Etappensieg ging bei den Trucks an Kabirow. Damit setzte er sich in der Gesamtwertung auf den zweiten Platz vor seinen Teamkollegen Tschagin und lag nun nur noch 13 Sekunden hinter dem Führenden de Rooy.[9]

Etappe 6[Bearbeiten]

Motorräder

Rang Fahrer Fahrzeug Zeit
1 FrankreichFrankreich Cyril Despres KTM 690 Rallye 02:03:20
2 SpanienSpanien Marc Coma KTM 690 Rallye +00:02:09
3 SpanienSpanien Jordi Viladoms KTM 690 Rallye +00:05:15
4 ChileChile Francisco Lopez KTM 690 Rallye +00:09:41
5 FrankreichFrankreich David Frétigné Yamaha WRF 450 +00:10:30

Quads

Rang Fahrer Fahrzeug Zeit
1 TschechienTschechien Josef Macháček Yamaha Raptor 02:49:47
2 SpanienSpanien Joan Manuel Gonzalez Yamaha Raptor 700 +00:10:04
3 FrankreichFrankreich Hubert Deltrieu Polaris Outlaw 525 +00:15:14

Autos

Rang Fahrer Fahrzeug Zeit
1 SudafrikaSüdafrika Giniel de Villiers
DeutschlandDeutschland Dirk von Zitzewitz
VW Race Touareg II 02:12:33
2 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mark Miller
SudafrikaSüdafrika Ralph Pitchford
VW Race Touareg II +00:00:20
3 SpanienSpanien Carlos Sainz
FrankreichFrankreich Michel Périn
VW Race Touareg II +00:03:30
4 FrankreichFrankreich Stéphane Peterhansel
FrankreichFrankreich Jean-Paul Cottret
Mitsubishi Racing Lancer +00:08:07
5 SpanienSpanien Joan Roma
SpanienSpanien Lucas Cruz Senra
Mitsubishi Racing Lancer +00:09:13

Trucks

Rang Fahrer Fahrzeug Zeit
1 RusslandRussland Wladimir Tschagin
RusslandRussland Sergei Sawostin
RusslandRussland Eduard Nikolajew
Kamaz 4326 02:31:58
2 RusslandRussland Firdaus Kabirow
RusslandRussland Aydar Belyaev
RusslandRussland Andrey Mokeev
Kamaz 4326 +00:00:20
3 NiederlandeNiederlande Gerard de Rooy
BelgienBelgien Tom Colsoul
NiederlandeNiederlande Marcel Van Melis
GINAF X2223 +00:25:53
4 NiederlandeNiederlande Martin Van Den Brink
NiederlandeNiederlande Pieter Stijkel
NiederlandeNiederlande Erwin Lagerweij
GINAF X2222 +00:55:37
5 SpanienSpanien Pep Vila Roca
SpanienSpanien Moises Torrellardona
SpanienSpanien Joachim Busoms
Mercedes 1844-AK +01:28:40

Cyril Despres konnte auf der sechsten Etappe seinen ersten Etappensieg bei der Rallye Dakar des Jahres 2009 erzielen. Er nahm Marc Coma gut zwei Minuten ab, lag in der Gesamtwertung aber weiterhin anderthalb Stunden zurück. Comas Vorsprung auf den Nächstplatzierten, Jonah Street, lag bereits über 40 Minuten, da Street eine Viertelstunde nach Coma das Ziel erreichte. Dritter ist weiterhin Frétigné.

Al-Attiyah war der der schnellste Autofahrer, fuhr aber zu Beginn eine andere Route als vorgegeben, da er mit Kühlerproblemen zu kämpfen hatte und daher nicht sein beschädigtes Fahrzeug überlasten wollte. Sein Sieg wurde ihm allerdings nachträglich aberkannt und Al-Attiyah disqualifiziert, da er neun Kontrollpunkte ausgelassen hatte, obwohl nur vier erlaubt sind. Damit verlor das X-Raid-Team seinen einzigen Anwärter auf den Gesamtsieg und spielte von da an nur noch eine Nebendarstellerrolle. Giniel de Villiers wurde damit trotz fünf Minuten Rückstand auf Al-Attiyah nachträglich zum Sieger gekürt. Mark Miller wurde Zweiter mit 20 Sekunden Rückstand auf seinen Teamkollegen. In der Gesamtwertung führt nun erstmals der Südafrikaner de Villiers mit knapp acht Minuten Vorsprung vor dem Spanier Sainz. Luc Alphand musste als zweiter Mitsubishi-Pilot aufgeben, da sein Beifahrer Gilles Picard bei einer Befreiungsaktion aus einem Sumpf kollabierte und ins Krankenhaus gebracht werden musste. Der Franzose Christian Lavieille hatte ebenfalls großes Pech, da sein Fahrzeug abbrannte.

Gerard de Rooy verlor die Führung in der Lastwagenwertung, da er das Ziel auf der Etappe mit knapp 26 Minuten hinter Kabirow erreichte. De Rooy rutschte damit in der Gesamtwertung auf den dritten Platz hinter Kabirow und Tschagin ab.[10]

Etappe 7[Bearbeiten]

Motorräder

Rang Fahrer Fahrzeug Zeit
1 ChileChile Francisco Lopez KTM 690 Rallye 02:36:09
2 SpanienSpanien Marc Coma KTM 690 Rallye +00:03:57
3 FrankreichFrankreich Cyril Despres KTM 690 Rallye +00:05:21
4 FrankreichFrankreich David Frétigné Yamaha WRF 450 +00:08:58
5 FrankreichFrankreich David Casteu KTM 690 Rallye +00:14:07

Quads

Rang Fahrer Fahrzeug Zeit
1 ArgentinienArgentinien Marcos Patronelli Can-Am 800 03:41:37
2 UruguayUruguay Luis Henderson Suzuki LTR 450 +00:14:01
3 FrankreichFrankreich Hubert Deltrieu Polaris Outlaw 525 +00:21:05

Autos

Rang Fahrer Fahrzeug Zeit
1 SpanienSpanien Carlos Sainz
FrankreichFrankreich Michel Périn
VW Race Touareg II 02:35:27
2 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mark Miller
SudafrikaSüdafrika Ralph Pitchford
VW Race Touareg II +00:03:41
3 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Robby Gordon
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Andy Grider
Hummer H3 +00:04:13
4 SpanienSpanien Joan Roma
SpanienSpanien Lucas Cruz Senra
Mitsubishi Racing Lancer +00:05:37
5 FrankreichFrankreich Guerlain Chicherit
FrankreichFrankreich Matthieu Baumel
BMW X3 CC +00:06:08

Dem Chilenen Francisco Lopez gelang ausgerechnet auf der Etappe, die in seinem Heimatland Chile endete, sein erster Etappensieg bei der Rallye Dakar. In der Gesamtwertung setzte sich Frétigné vor Street auf die Verfolgerposition hinter dem Spitzenreiter Coma.

Carlos Sainz verbuchte seinen dritten Tagessieg bei der Rallye. Auf Mark Miller und Robby Gordon konnte er rund vier Minuten herausfahren. Er setze sich zudem in der Gesamtwertung mit einem Vorsprung von gerade einmal neun Sekunden vor de Villiers, der auf der Etappe über sieben Minuten an Boden auf Sainz verlor. Stéphane Peterhansel hatte Probleme mit dem überhitzenden Motor seines Mitsubishi. Nachdem er zwei Mal ein Feuer löschen musste, ging der Motor kurze Zeit später endgültig kaputt und Peterhansel war zur Aufgabe gezwungen. Damit befand sich nur noch der Werks-Mitsubishi von Nani Roma im Rennen, allerdings schon mit einer halben Stunde Rückstand.[11]

Etappe 8[Bearbeiten]

Motorrad

Rang Fahrer Fahrzeug Zeit
1 FrankreichFrankreich Cyril Despres KTM 690 Rallye 04:07:39
2 SpanienSpanien Marc Coma KTM 690 Rallye +00:01:49
3 ChileChile Francisco Lopez KTM 690 Rallye +00:02:56
4 FrankreichFrankreich Alain Duclos KTM 690 Rallye +00:12:39
5 SpanienSpanien Jordi Viladoms KTM 690 Rallye +00:13:12

Quads

Rang Fahrer Fahrzeug Zeit
1 TschechienTschechien Josef Macháček Yamaha Raptor 04:49:24
2 ArgentinienArgentinien Marcos Patronelli Can-Am 800 +00:02:51
3 FrankreichFrankreich Hubert Deltrieu Polaris Outlaw 525 +00:07:00

Autos

Rang Fahrer Fahrzeug Zeit
1 SpanienSpanien Carlos Sainz
FrankreichFrankreich Michel Périn
VW Race Touareg II 03:47:19
2 DeutschlandDeutschland Dieter Depping
DeutschlandDeutschland Timo Gottschalk
VW Race Touareg II +00:04:02
3 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mark Miller
SudafrikaSüdafrika Ralph Pitchford
VW Race Touareg II +00:04:12
4 SpanienSpanien Joan Roma
SpanienSpanien Lucas Cruz Senra
Mitsubishi Racing Lancer +00:04:15
5 SudafrikaSüdafrika Giniel de Villiers
DeutschlandDeutschland Dirk von Zitzewitz
VW Race Touareg II +00:10:48

Trucks

Rang Fahrer Fahrzeug Zeit
1 NiederlandeNiederlande Gerard de Rooy
BelgienBelgien Tom Colsoul
NiederlandeNiederlande Marcel Van Melis
GINAF X2223 02:47:33
2 RusslandRussland Wladimir Tschagin
RusslandRussland Sergei Sawostin
RusslandRussland Eduard Nikolajew
Kamaz 4326 +00:01:42
3 TschechienTschechien Aleš Loprais
TschechienTschechien Vojtěch Štajf
TschechienTschechien Milan Holáň
Tatra 815-2 ZO R45 12.400 +00:02:12
4 BrasilienBrasilien André De Azevedo
BrasilienBrasilien Majkel Justo
TschechienTschechien Jaromir Martinec
Tatra 815 +00:06:00
5 RusslandRussland Firdaus Kabirow
RusslandRussland Aydar Belyaev
RusslandRussland Andrey Mokeev
Kamaz 4326 +00:07:34

Auf dem ersten Etappe nach dem Ruhetag siegte der Franzose Despres mit knapp zwei Minuten vor Coma und knapp drei Minuten vor Lopez. Despres konnte sich damit in der Gesamtwertung vor Jonah Street vorschieben, lag aber weiterhin über 90 Minuten hinter Coma.

Der rallyepistenartige Charakter der Strecke kam dem ehemaligen WRC-Piloten Carlos Sainz zugute. Er konnte die Etappe für sich entscheiden und gut vier Minuten auf Depping und Miller herausfahren. De Villers verlor zehn Minuten auf Sainz. Bemerkenswert ist, dass Matthias Kahle die letzten 18 Kilometer rückwärtsfahrend zurücklegte, da ihm infolge eines Getriebeschadens alle Vorwärtsgänge ausfielen.

Bei den Trucks konnte de Rooy wieder einen Etappensieg für sich verbuchen. Er wurde gefolgt von Tschagin mit einem Rückstand einer Minute und 42 Sekunden. Titelverteidiger Hans Stacey gab das Rennen auf.[12]

Etappe 9[Bearbeiten]

Motorräder

Rang Fahrer Fahrzeug Zeit
1 NiederlandeNiederlande Frans Verhoeven KTM 690 Rallye 06:26:33
2 FrankreichFrankreich David Frétigné Yamaha WRF 450 +00:03:09
3 SpanienSpanien Marc Coma KTM 690 Rallye +00:04:59
4 FrankreichFrankreich Cyril Despres KTM 690 Rallye +00:06:03
5 ChileChile Francisco Lopez KTM 690 Rallye +00:08:40

Quads

Rang Fahrer Fahrzeug Zeit
1 TschechienTschechien Josef Macháček Yamaha Raptor 08:20:54
2 ArgentinienArgentinien Marcos Patronelli Can-Am 800 +00:00:39
3 FrankreichFrankreich Hubert Deltrieu Polaris Outlaw 525 +00:17:26

Autos

Rang Fahrer Fahrzeug Zeit
1 SpanienSpanien Carlos Sainz
FrankreichFrankreich Michel Périn
VW Race Touareg II 05:56:08
2 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mark Miller
SudafrikaSüdafrika Ralph Pitchford
VW Race Touareg II +00:01:47
3 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Robby Gordon
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Andy Grider
Hummer H3 +00:02:16
4 ArgentinienArgentinien Orlando Terranova
FrankreichFrankreich Alain Guehennec
BMW X3 CC +00:10:06
5 SudafrikaSüdafrika Giniel de Villiers
DeutschlandDeutschland Dirk von Zitzewitz
VW Race Touareg II +00:12:01

Trucks

Rang Fahrer Fahrzeug Zeit
1 RusslandRussland Firdaus Kabirow
RusslandRussland Aydar Belyaev
RusslandRussland Andrey Mokeev
Kamaz 4326 07:02:04
2 RusslandRussland Wladimir Tschagin
RusslandRussland Sergei Sawostin
RusslandRussland Eduard Nikolajew
Kamaz 4326 +00:00:30
3 NiederlandeNiederlande Gerard de Rooy
BelgienBelgien Tom Colsoul
NiederlandeNiederlande Marcel Van Melis
GINAF X2223 +00:16:59
4 BrasilienBrasilien André De Azevedo
BrasilienBrasilien Majkel Justo
TschechienTschechien Jaromir Martinec
Tatra 815 +00:25:27
5 RusslandRussland Ilgizar Mardeev
RusslandRussland Viatcheslav Mizyukaev
RusslandRussland Ayrat Mardeev
Kamaz 4326 +00:35:58

Zwischenzeitlich war David Frétigné schnellster Motorradfahrer. In den Dünen zum Schluss der Etappe ließ er jedoch etwas Zeit liegen, sodass der Niederländer Frans Verhoeven seinen zweiten Tageserfolg bei der Rallye feiern konnte. Mit über drei Minuten Rückstand folgten hinter ihm Frétigné und Lopez. Jonah Street wurde durch eine Verletzung am Handgelenk zur Aufgabe gezwungen.

Auch auf der neunten Etappe konnte Carlos Sainz wieder siegen. Hinter ihm folgten Miller und Gordon mit rund zwei Minuten Rückstand. Orlando Terranova schaffte mit seinem vierten Platz wieder ein sehr gutes Resultat. Nani Roma hingegen vernavigierte sich und erreichte das Ziel erst knapp 25 Minuten hinter Sainz. Damit verspielte er seine letzte Chance auf den Gesamtsieg, denn er lag nun schon fast eine Stunde zurück.

Wladimir Tschagin war schnellster Lastwagenfahrer mit einem Vorsprung von 24 Minuten auf den Brasilianer André de Azevedo. Die Zeiten von Kabirow und de Rooy wurden jedoch nachträglich geändert, da sie minutenlang anhielten, um einem verunglückten Truck-Team Hilfe zu leisten. Dadurch wurde Kabirow nachträglich zum Sieger gekürt.[13]

Etappe 10[Bearbeiten]

Motorräder

Rang Fahrer Fahrzeug Zeit
1 SpanienSpanien Jordi Viladoms KTM 690 Rallye 06:35:26
2 FrankreichFrankreich Alain Duclos KTM 690 Rallye +00:01:06
3 NorwegenNorwegen Pål Anders Ullevålseter KTM 690 Rallye +00:02:07
4 PortugalPortugal Hélder Rodrigues KTM 690 Rallye +00:08:29
5 FrankreichFrankreich David Casteu KTM 690 Rallye +00:08:44

Quads

Rang Fahrer Fahrzeug Zeit
1 ArgentinienArgentinien Marcos Patronelli Can-Am 800 08:20:30
2 TschechienTschechien Josef Macháček Yamaha Raptor +00:00:28
3 FrankreichFrankreich Hubert Deltrieu Polaris Outlaw 525 +00:52:38

Autos

Rang Fahrer Fahrzeug Zeit
1 SpanienSpanien Carlos Sainz
FrankreichFrankreich Michel Périn
VW Race Touareg II 05:32:55
2 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Robby Gordon
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Andy Grider
Hummer H3 +00:00:21
3 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mark Miller
SudafrikaSüdafrika Ralph Pitchford
VW Race Touareg II +00:07:39
4 FrankreichFrankreich Guerlain Chicherit
FrankreichFrankreich Matthieu Baumel
BMW X3 CC +00:12:25
5 SpanienSpanien Joan Roma
SpanienSpanien Lucas Cruz Senra
Mitsubishi Racing Lancer +00:15:01

Trucks

Rang Fahrer Fahrzeug Zeit
1 RusslandRussland Wladimir Tschagin
RusslandRussland Sergei Sawostin
RusslandRussland Eduard Nikolajew
Kamaz 4326 05:14:40
2 NiederlandeNiederlande Gerard de Rooy
BelgienBelgien Tom Colsoul
NiederlandeNiederlande Marcel Van Melis
GINAF X2223 +00:01:43
3 RusslandRussland Firdaus Kabirow
RusslandRussland Aydar Belyaev
RusslandRussland Andrey Mokeev
Kamaz 4326 +00:03:56
4 RusslandRussland Ilgizar Mardeev
RusslandRussland Viatcheslav Mizyukaev
RusslandRussland Ayrat Mardeev
Kamaz 4326 +00:32:10
5 TschechienTschechien Aleš Loprais
TschechienTschechien Vojtěch Štajf
TschechienTschechien Milan Holáň
Tatra 815-2 ZO R45 12.400 +00:32:37

Comas Teamkollege Jordi Viladoms konnte seinen ersten Etappensieg bei der Rallye Dakar 2009 verbuchen. Dahinter folgten Alain Duclos mit etwa einer Minute Rückstand und der Portugiese Hélder Rodrigues mit achteinhalb Minuten Rückstand. Sie konnten davon profitieren, dass sich Despres, Coma und Lopez verfuhren. David Frétigné verlor noch mehr Zeit und so betrug Comas Polster auf ihn in der Gesamtwertung inzwischen schon über 80 Minuten.

In der Automobilwertung siegte Carlos Sainz zum vierten Mal in Folge. Robby Gordon verpasste seinen ersten Etappensieg um nur 21 Sekunden. Nani Roma wurde durch eine drohende Motorüberhitzung ausgebremst und verlor eine Viertelstunde. Mark Miller und Giniel de Villiers lagen in der Gesamtwertung nun schon deutlich hinter Sainz. Millers Rückstand betrug über 27 Minuten, de Villiers Rückstand sogar schon über 41 Minuten. Orlando Terranova musste aufgrund einiger Überschläge infolge eines Fahrfehlers die Rallye aufgeben. Auf dieser Etappe kam es zur kuriosen Situation, dass sich sprichwörtlich zwei Deutsche in der Wüste trafen. Matthias Kahle hing mit seinem Buggy auf der Abfahrt von einer Düne im Sand fest. Dieter Depping konnte ihn auf der Auffahrt auf die Düne nicht sehen und steuerte daher in dieselbe Richtung wie Kahle. Als Depping die Düne überquerte, konnte er sein Fahrzeug nicht mehr vom Kurs wegsteuern, weil er die Düne herunterrutschte. Dabei traf er Kahle im Heck. Es wurde dabei aber glücklicherweise niemand verletzt und die Fahrzeuge blieben weitgehend unbeschädigt, sodass beide die Rallye ohne Probleme fortsetzen konnten.

Tschagin gewann die Lastwagenwertung. Den zweiten Platz belegte de Rooy mit einer Minute und 44 Sekunden Rückstand, dahinter Tschagins Teamkollege Kabirow mit vier Minuten Rückstand.[14]

Etappe 12[Bearbeiten]

Motorräder

Rang Fahrer Fahrzeug Zeit
1 FrankreichFrankreich Cyril Despres KTM 690 Rallye 03:57:37
2 SpanienSpanien Marc Coma KTM 690 Rallye +00:01:23
3 SpanienSpanien Gerard Farrés Guell KTM 690 Rallye +00:09:47
4 FrankreichFrankreich David Casteu KTM 690 Rallye +00:09:51
5 ChileChile Francisco Lopez KTM 690 Rallye +00:10:16

Quads

Rang Fahrer Fahrzeug Zeit
1 ArgentinienArgentinien Marcos Patronelli Can-Am 800 04:42:58
2 TschechienTschechien Josef Macháček Yamaha Raptor +00:35:56
3 FrankreichFrankreich Hubert Deltrieu Polaris Outlaw 525 +00:36:02

Autos

Rang Fahrer Fahrzeug Zeit
1 SudafrikaSüdafrika Giniel de Villiers
DeutschlandDeutschland Dirk von Zitzewitz
VW Race Touareg II 04:06:43
2 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mark Miller
SudafrikaSüdafrika Ralph Pitchford
VW Race Touareg II +00:16:17
3 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Robby Gordon
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Andy Grider
Hummer H3 +00:25:27
4 DeutschlandDeutschland Dieter Depping
DeutschlandDeutschland Timo Gottschalk
VW Race Touareg II +00:42:02
5 RusslandRussland Leonid Novitskiy
RusslandRussland Oleg Tyupenkin
BMW X3 CC +00:55:25

Trucks

Rang Fahrer Fahrzeug Zeit
1 RusslandRussland Wladimir Tschagin
RusslandRussland Sergei Sawostin
RusslandRussland Eduard Nikolajew
Kamaz 4326 04:39:49
2 RusslandRussland Firdaus Kabirow
RusslandRussland Aydar Belyaev
RusslandRussland Andrey Mokeev
Kamaz 4326 +00:01:47
3 NiederlandeNiederlande Gerard de Rooy
BelgienBelgien Tom Colsoul
NiederlandeNiederlande Marcel Van Melis
GINAF X2223 +00:24:40
4 NiederlandeNiederlande Wulfert Van Ginkel
NiederlandeNiederlande Willem Tijsterman
NiederlandeNiederlande Richard de Rooy
GINAF X2222 +01:10:40
5 BrasilienBrasilien André De Azevedo
BrasilienBrasilien Majkel Justo
TschechienTschechien Jaromir Martinec
Tatra 815 +01:31:09

Auf der zwölften Etappe ging der Tagessieg an Cyril Despres. Er machte zugleich über zehn Minuten auf David Frétigné, der mit Ölproblemen zu kämpfen hatte, gut und setzte sich damit in der Gesamtwertung vor Frétigné auf den zweiten Platz. Insgesamt war dies der 20. Tageserfolg, den Despres auf einer Etappe der Rallye Dakar feiern konnte. Marc Coma ließ es aufgrund seines komfortablen Vorsprungs in der Gesamtwertung etwas langsamer angehen und erreichte das Ziel eine Minute und 23 Sekunden nach Despres. Dritter wurde Gerard Farrés Guell mit knapp zehn Minuten Rückstand.

Carlos Sainz, der Spitzenreiter in der Automobilwertung, stürzte in einen drei Meter tiefen Graben und blieb auf dem Dach liegen. Sein Beifahrer Michel Périn erlitt bei dem Unfall eine Schulterverletzung und war nicht mehr in der Lage, weiterzufahren. Für das Team bedeutete dies das Ende der Rallye. Von seinem Ausfall konnte Giniel de Villiers profitieren, da er mit zweieinhalb Minuten Vorsprung vor Mark Miller die Führung in der Gesamtwertung übernahm. Dies gelang ihm auch vor allem dadurch, dass er auf der Etappe über 16 Minuten auf Miller herausfahren und sich so an die Spitze in der Gesamtwertung setzen konnte. An dem großen Vorsprung war sein Beifahrer Dirk von Zitzewitz maßgeblich beteiligt, da er am schnellsten aus den Dünen herausfand und so den großen Vorsprung ermöglichte. Nani Roma steckte mehrere Stunden im Sand fest und fiel daher in der Gesamtwertung auf den zehnten Rang zurück. Robby Gordon übernahm Platz drei.

Bei den Trucks übernahm Wladimir Tschagin nach seinem Etappensieg auch die Führung in der Gesamtwertung und lag eine Minute und 33 Sekunden vor Kabirow.[15]

Etappe 13[Bearbeiten]

Motorräder

Rang Fahrer Fahrzeug Zeit
1 FrankreichFrankreich Cyril Despres KTM 690 Rallye 02:33:35
2 SpanienSpanien Marc Coma KTM 690 Rallye +00:01:45
3 FrankreichFrankreich David Frétigné Yamaha WRF 450 +00:02:37
4 SpanienSpanien Jordi Viladoms KTM 690 Rallye +00:03:52
5 FrankreichFrankreich David Casteu KTM 690 Rallye +00:03:55

Quads

Rang Fahrer Fahrzeug Zeit
1 SpanienSpanien Carlos Avendano Suzuki LTR 450 02:53:12
2 TschechienTschechien Josef Macháček Yamaha Raptor +00:02:12
3 FrankreichFrankreich Hubert Deltrieu Polaris Outlaw 525 +00:02:49

Autos

Rang Fahrer Fahrzeug Zeit
1 SpanienSpanien Joan Roma
SpanienSpanien Lucas Cruz Senra
Mitsubishi Racing Lancer 02:33:48
2 PolenPolen Krzysztof Hołowczyc
BelgienBelgien Jean-Marc Fortin
Nissan Navara +00:07:18
3 FrankreichFrankreich Guerlain Chicherit
FrankreichFrankreich Matthieu Baumel
BMW X3 CC +00:07:27
4 DeutschlandDeutschland Dieter Depping
DeutschlandDeutschland Timo Gottschalk
VW Race Touareg II +00:10:00
5 RusslandRussland Leonid Novitskiy
RusslandRussland Oleg Tyupenkin
BMW X3 CC +00:10:33

Trucks

Rang Fahrer Fahrzeug Zeit
1 RusslandRussland Firdaus Kabirow
RusslandRussland Aydar Belyaev
RusslandRussland Andrey Mokeev
Kamaz 4326 03:01:51
2 NiederlandeNiederlande Gerard de Rooy
BelgienBelgien Tom Colsoul
NiederlandeNiederlande Marcel Van Melis
GINAF X2223 +00:02:12
3 DeutschlandDeutschland Franz Echter
DeutschlandDeutschland Detlef Ruf
DeutschlandDeutschland Artur Klein
MAN TGS 18.480 +00:02:36
4 BrasilienBrasilien André De Azevedo
BrasilienBrasilien Majkel Justo
TschechienTschechien Jaromir Martinec
Tatra 815 +00:02:47
5 RusslandRussland Wladimir Tschagin
RusslandRussland Sergei Sawostin
RusslandRussland Eduard Nikolajew
Kamaz 4326 +00:04:33

Auch der Tagessieg auf der 13. Etappe ging wieder an Despres. Er erreichte das Ziel eine Minute und 45 Sekunden vor Coma und zwei Minuten und 47 Sekunden vor Frétigné. Der Chilene Lopez musste unglücklicherweise auf der vorletzten Etappe der Rallye aufgeben, da sein Motorrad einen Motorschaden hatte. Er ließ sich zunächst noch von einem anderen Motorrad ziehen, brach das Vorhaben aber wenig später aus Sicherheitsgründen ab.

Die Volkswagen mussten nur ihren großen Vorsprung in der Gesamtwertung ins Ziel retten und so entschied sich das Team für eine ungewöhnliche Taktik. De Villiers und Miller hielten an und warteten auf Dieter Depping. Depping sollte vorausfahren, damit nicht ein führender Volkswagen, wie auf der Etappe zuvor, durch ein unerwartet auftretendes Hindernis verunfallt und aus dem Rennen ausscheidet. Robby Gordon konnte die dadurch entstandene Gelegenheit auf seinen ersten Etappensieg jedoch nicht nutzen, da er wegen technischen Problemen etwa 20 Minuten lang anhalten musste. Stattdessen sicherte sich der Mitsubishi-Pilot Nani Roma den Etappensieg und erzielte damit den ersten Erfolg für sein Team bei der Rallye Dakar 2009. Mit über sieben Minuten Rückstand folgten ihm der Pole Holowczyc und der Franzose Chicherit, die sich beide ihre WRC-Erfahrung auf der rallyepistenartigen Strecke zunutze machen konnten.

Tschagin wurde von mehreren kleinen Problemen aufgehalten und so konnte Kabirow die Etappe für sich entscheiden. Kabirow übernahm dadurch auch die Führung in der Gesamtwertung mit nur drei Minuten Vorsprung vor seinem Teamkollegen. Der Deutsche Franz Echter wurde Dritter hinter Gerard de Rooy und erzielte damit seine erste Podiumsplatzierung.[16]

Etappe 14[Bearbeiten]

Motorräder

Rang Fahrer Fahrzeug Zeit
1 PortugalPortugal Hélder Rodrigues KTM 690 Rallye 01:42:37
2 NorwegenNorwegen Pål Anders Ullevålseter KTM 690 Rallye +00:02:07
3 FrankreichFrankreich Cyril Despres KTM 690 Rallye +00:02:41
4 SpanienSpanien Jordi Viladoms KTM 690 Rallye +00:03:31
5 FrankreichFrankreich David Casteu KTM 690 Rallye +00:04:37

Quads

Rang Fahrer Fahrzeug Zeit
1 SpanienSpanien Jose Maria Pena Yamaha Raptor 700 02:14:23
2 TschechienTschechien Josef Macháček Yamaha Raptor +00:00:08
3 FrankreichFrankreich Hubert Deltrieu Polaris Outlaw 525 +00:01:50

Autos

Rang Fahrer Fahrzeug Zeit
1 SudafrikaSüdafrika Giniel de Villiers
DeutschlandDeutschland Dirk von Zitzewitz
VW Race Touareg II 01:35:43
2 RusslandRussland Leonid Novitskiy
RusslandRussland Oleg Tyupenkin
BMW X3 CC +00:00:02
3 PolenPolen Krzysztof Hołowczyc
BelgienBelgien Jean-Marc Fortin
Nissan Navara +00:00:17
4 SpanienSpanien Joan Roma
SpanienSpanien Lucas Cruz Senra
Mitsubishi Racing Lancer +00:00:38
5 FrankreichFrankreich Guerlain Chicherit
FrankreichFrankreich Matthieu Baumel
BMW X3 CC +00:00:50

Trucks

Rang Fahrer Fahrzeug Zeit
1 RusslandRussland Firdaus Kabirow
RusslandRussland Aydar Belyaev
RusslandRussland Andrey Mokeev
Kamaz 4326 01:49:56
2 RusslandRussland Wladimir Tschagin
RusslandRussland Sergei Sawostin
RusslandRussland Eduard Nikolajew
Kamaz 4326 +00:00:39
3 DeutschlandDeutschland Franz Echter
DeutschlandDeutschland Detlef Ruf
DeutschlandDeutschland Artur Klein
MAN TGS 18.480 +00:01:27
4 NiederlandeNiederlande Gerard de Rooy
BelgienBelgien Tom Colsoul
NiederlandeNiederlande Marcel Van Melis
GINAF X2223 +00:02:19
5 NiederlandeNiederlande Marcel Van Vliet
NiederlandeNiederlande Herman Vaanholt
NiederlandeNiederlande Gerard Van Veenendaal
GINAF X2222 +00:12:17

Vor dem Start der Schlussetappe lagen der Portugiese Rodriguez und der Norweger Ullevalseter in der Gesamtwertung gerade einmal 44 Sekunden auseinander. Daher bahnte sich ein Zweikampf zwischen beiden Fahrern um den fünften Platz an. Hélder Rodrigues entschied die Schlussetappe für sich und behauptete seinen fünften Rang in der Gesamtwertung. Ullevalseter wurde Zweiter hinter Rodrigues. Da seine Hinterreifen zum Schluss der Etappe abbauten, verlor er gut zwei Minuten. Dritter wurde Despres mit knapp drei Minuten Rückstand.

Zu Beginn der Etappe lieferten sich Guerlain Chicherit, Krzysztof Holowczyc und Leonid Novitskiy einen engen Kampf um den Etappensieg. Letztendlich schlug aber der Gesamtwertungsführende Giniel de Villiers zu, der sich nur zwei Sekunden vor Novitskiy setzte. Die Nächstplatzierten Holowczyc, Roma und Chicherit blieben alle innerhalb einer Minute hinter de Villiers.

Firdaus Kabirow gewann auch die letzte Etappe der Rallye Dakar. Er erreichte das Ziel gut dreieinhalb Minuten vor Tschagin, der anhalten musste, um seine brennenden Bremsen zu löschen.[17]

Endstand[Bearbeiten]

Motorräder

Rang Fahrer Fahrzeug Zeit
1 SpanienSpanien Marc Coma KTM 690 Rallye 52:14:33
2 FrankreichFrankreich Cyril Despres KTM 690 Rallye +01:25:38
3 FrankreichFrankreich David Frétigné Yamaha WRF 450 +01:38:56
4 FrankreichFrankreich David Casteu KTM 690 Rallye +02:17:54
5 PortugalPortugal Hélder Rodrigues KTM 690 Rallye +02:22:11
6 NorwegenNorwegen Pål Anders Ullevålseter KTM 690 Rallye +02:25:02
7 SpanienSpanien Jordi Viladoms KTM 690 Rallye +02:28:29
8 NiederlandeNiederlande Frans Verhoeven KTM 690 Rallye +02:50:39
9 NiederlandeNiederlande Henk Knuiman KTM 690 +03:22:41
10 PortugalPortugal Paulo Gonçalves Honda CRF 450 X +04:12:42

Quads

Rang Fahrer Fahrzeug Zeit
1 TschechienTschechien Josef Macháček Yamaha Raptor 68:22:06
2 ArgentinienArgentinien Marcos Patronelli Can-Am 800 +02:34:00
3 PolenPolen Rafal Sonik Yamaha Raptor +07:42:34
4 FrankreichFrankreich Hubert Deltrieu Polaris Outlaw 525 +11:13:31
5 TschechienTschechien Oldřich Bražina Yamaha 660 +15:59:51
6 SpanienSpanien Carlos Avendano Suzuki LTR 450 +16:44:15

Autos

Rang Fahrer Fahrzeug Zeit
1 SudafrikaSüdafrika Giniel de Villiers
DeutschlandDeutschland Dirk von Zitzewitz
VW Race Touareg II 48:10:57
2 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mark Miller
SudafrikaSüdafrika Ralph Pitchford
VW Race Touareg II +00:08:59
3 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Robby Gordon
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Andy Grider
Hummer H3 +01:46:15
4 NorwegenNorwegen Ivar Erik Tollefsen
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Quin Evans
Nissan Navara +06:04:34
5 PolenPolen Krzysztof Hołowczyc
BelgienBelgien Jean-Marc Fortin
Nissan Navara +06:37:49
6 DeutschlandDeutschland Dieter Depping
DeutschlandDeutschland Timo Gottschalk
VW Race Touareg II +08:43:29
7 TschechienTschechien Miroslav Zapletal
TschechienTschechien Tomas Ourednicek
Mitsubishi L200 +11:03:08
8 RusslandRussland Leonid Novitskiy
RusslandRussland Oleg Tyupenkin
BMW X3 CC +13:15:13
9 FrankreichFrankreich Guerlain Chicherit
FrankreichFrankreich Matthieu Baumel
BMW X3 CC +14:49:49
10 SpanienSpanien Joan Roma
SpanienSpanien Lucas Cruz Senra
Mitsubishi Racing Lancer +17:27:46
15 DeutschlandDeutschland Matthias Kahle
DeutschlandDeutschland Thomas Schünemann
Honda Buggy Fast&Speed +21:38:55

Trucks

Rang Fahrer Fahrzeug Zeit
1 RusslandRussland Firdaus Kabirow
RusslandRussland Aydar Belyaev
RusslandRussland Andrey Mokeev
Kamaz 4326 49:34:46
2 RusslandRussland Wladimir Tschagin
RusslandRussland Sergei Sawostin
RusslandRussland Eduard Nikolajew
Kamaz 4326 +00:03:39
3 NiederlandeNiederlande Gerard de Rooy
BelgienBelgien Tom Colsoul
NiederlandeNiederlande Marcel Van Melis
GINAF X2223 +00:59:56
4 RusslandRussland Ilgizar Mardeev
RusslandRussland Viatcheslav Mizyukaev
RusslandRussland Ayrat Mardeev
Kamaz 4326 +06:46:30
5 DeutschlandDeutschland Franz Echter
DeutschlandDeutschland Detlef Ruf
DeutschlandDeutschland Artur Klein
MAN TGS 18.480 +07:19:41
6 BrasilienBrasilien André De Azevedo
BrasilienBrasilien Majkel Justo
TschechienTschechien Jaromír Martinec
Tatra 815 +09:31:18
7 SpanienSpanien Pep Vila Roca
SpanienSpanien Moises Torrellardona
SpanienSpanien Joachim Busoms
Mercedes 1844-AK +16:06:40
8 NiederlandeNiederlande Wulfert Van Ginkel
NiederlandeNiederlande Willem Tijsterman
NiederlandeNiederlande Richard de Rooy
GINAF X2222 +16:29:47
9 SpanienSpanien Jordi Juvanteny
SpanienSpanien Jose Luis Criado
SpanienSpanien Fina Roman
MAN TGS 26.480 +19:53:45
10 UngarnUngarn Zoltan Szaller
UngarnUngarn Lazlo Karoly Pocsik
UngarnUngarn Tibor Csitari
MAN M2000 18.280 +20:27:01

113 Biker, 13 Quadfahrer, 91 Autofahrer und 54 Lastwagenfahrer konnten das Ziel bei der Rallye erreichen.

Marc Coma wurde der erste Sieger bei der ersten Rallye Dakar auf dem südamerikanischen Kontinent und verbuchte seinen insgesamt dritten Gesamtsieg. Er sicherte sich den Sieg mit einer Stunde und 25 Minuten Vorsprung auf den letztmaligen Dakar-Sieger Cyril Despres. David Frétigné beendete die Rallye auf seiner kleinen 450er-Yamaha überraschend auf dem dritten Platz, nur 13 Minuten hinter Despres. Auf den weiteren Plätzen lagen Casteu, Rodrigues, Ullevalseter, Viladoms und Verhoeven.

Bei den Quads siegte der Tscheche Josef Macháček. Er beendete die Rallye zwei Stunden und 34 Minuten vor dem Lokalmatador Marcos Patronelli.

Giniel de Villiers, der Sieger der Autowertung, ist der erste Fahrer vom afrikanischen Kontinent, der die Rallye Dakar für sich entscheiden konnte. Zudem wurde er der erste Fahrer eines Dieselfahrzeugs, der bei der Rallye siegte. Sein Teamkollege Mark Miller wurde mit neun Minuten Rückstand Zweiter, Robby Gordon in seinem großen Hummer Dritter. Überraschend belegten Ivar Erik Tollefsen und Krzysztof Holowczyc in ihren ehemaligen Werks-Nissan die Plätze Vier und Fünf. Dies gelang ihnen durch ihre konstanten Ergebnisse, da sie keine größeren Defekte hatten. Dieter Depping wurde Sechster, Matthias Kahle Fünfzehnter. Der einzige Mitsubishi-Fahrer, der das Ziel erreichen konnte, Nani Roma, wurde nur Zehnter. Auch das X-Raid-Team blieb hinter den Erwartungen zurück, nachdem Al-Attiyah disqualifiziert wurde.

In der Kategorie der Produktionswagen siegte Nicolas Gibon im Toyota Land Cruiser. Zweiter wurde Xavier Foy. In der Gesamtwertung belegten sie die Positionen 14 und 16.

Für das Kamaz-Team war die Rallye Dakar 2009 sehr erfolgreich. Kabirow siegte, Tschagin wurde Zweiter. Er verpasste damit die Gelegenheit, mit Rekord-Dakarsieger Karel Loprais gleichzuziehen. Ilgizar Mardeew wurde als dritter Kamaz-Fahrer Vierter. Dazwischen reihte sich nur Gerard de Rooy ein. Franz Echter erzielte einen guten fünften Platz.[18]

Zwischenfälle[Bearbeiten]

Bereits während der ersten Etappe verletzten sich die Briten Paul Green und Matthew Harrison schwer, als sich ihr Fahrzeug überschlug. Beide Männer wurden zu einem lokalen Krankenhaus gebracht, wo sie auch Tage später noch in kritischem Zustand waren.

Der 49-jährige französische Motorradfahrer Pascal Terry meldete am 4. Januar 2009 auf der zweiten Etappe von Santa Rosa de Toay (Provinz La Pampa) nach Puerto Madryn (Provinz Chubut) per Funk, dass seinem Motorrad das Benzin ausgegangen sei. Anschließend meldete er sich nicht wieder und blieb vermisst. Da die Suche anfangs nicht mit vollem Engagement durchgeführt wurde und es eine Reihe an Missverständnissen gab, konnte er nur noch tot in der Nacht zum 8. Januar aufgefunden werden. Die Autopsie der Leiche ergab, dass er bereits am 5. Januar an einem Lungenödem gestorben war.[19][20]

Auf der zehnten Etappe am 13. Januar wurde der 48-jährige spanische Motorradfahrer Cristóbal Guerrero nach einem heftigen Unfall schwer verletzt. 24 Stunden nach dem Unfall lag er immer noch im Koma und befand sich in kritischem Zustand.

Während der zwölften Etappe am 15. Januar stürzte der Führende Carlos Sainz mit seinem VW Race Touareg in eine vier Meter tiefe Schlucht. Sein Co-Pilot Michel Périn zog sich bei dem Unfall eine Schulterverletzung zu, was für das Team das Ende der Rallye bedeutete.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Rallye Dakar 2009 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatDakar 2008 – Die Karawane zieht über die Anden. Abgerufen am 4. März 2009.
  2. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatRallye Dakar VW – die bissigen Verfolger. Abgerufen am 4. März 2009.
  3. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatRallye Dakar Mitsubishi – das Nonplusultra. Abgerufen am 4. März 2009.
  4. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatRallye Dakar X-Faktor BMW plus Hummer-Star. Abgerufen am 4. März 2009.
  5. Rennbericht zu Etappe 1
  6. Rennbericht zu Etappe 2
  7. Rennbericht zu Etappe 3
  8. Rennbericht zu Etappe 4
  9. Rennbericht zu Etappe 5
  10. Rennbericht zu Etappe 6
  11. Rennbericht zu Etappe 7
  12. Rennbericht zu Etappe 8
  13. Rennbericht zu Etappe 9
  14. Rennbericht zu Etappe 10
  15. Rennbericht zu Etappe 12
  16. Rennbericht zu Etappe 13
  17. Rennbericht zu Etappe 14
  18. Rückblick und Endstände
  19. www.kicker.de: Pascal Terry ist tot (7. Januar 2009)
  20. www.motorsport-magazin.com: Pascal Terry tot aufgefunden (7. Januar 2009)