Ricky Williams

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Ricky Williams
Ricky Williams3.jpg
Ricky Williams (2009)
Position(en):
Runningback
Trikotnummer(n):
34
geboren am 21. Mai 1977 in San Diego, Kalifornien
Karriereinformationen
Aktiv: 19992011
NFL Draft: 1999 / Runde: 1 / Pick: 5
College: Texas
Teams
Karrierestatistiken
Yards im Laufspiel     10.009
Touchdowns     66
Schnitt     4,1 Yards pro Lauf
Stats bei NFL.com
Stats bei pro-football-reference.com
Karrierehöhepunkte und Auszeichnungen

Errick Lynne „Ricky“ Williams, Jr. (* 21. Mai 1977 in San Diego, Kalifornien), ist ein ehemaliger US-amerikanischer American-Football-Spieler auf der Position des Runningbacks. Er spielte elf Jahre in der National Football League (NFL) und gewann im College Football die Heisman Trophy.

Minor League Baseball und College Football[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1995 bis 1998 spielte er für Farmteams der Philadelphia Phillies Baseball in den Minor League Baseball. An der University of Texas in Austin spielte er College Football und erzielte er 20 NCAA-Rekorde und gewann 1998 die Heisman Trophy und den Walter Camp Award.

NFL[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die New Orleans Saints und besonders deren Head Coach Mike Ditka waren von Ricky Williams so überzeugt, dass sie im NFL Draft von 1999 ihre Rechte für ihre sechs Spieler in diesem Jahr, und die Rechte für die erste und dritte Runde im NFL Draft 2000, an die Washington Redskins abgaben, um Williams als einzigen Spieler in dem Draft an fünfter Stelle auszuwählen.[1]

Nach drei Spielzeiten wurde er 2002 zu den Miami Dolphins getauscht, wo er zwei weitere Jahre spielte. Am 14. März 2004 wurde bekannt, dass er im Dezember 2003 positiv auf Marihuana getestet wurde. Dies brachte ihm eine Strafe über 650.000 US-Dollar und eine Sperre für vier Spiele ein. Da er 2004 wiederholt Marihuana konsumiert hatte, zog er sich kurz vor Saisonbeginn im August vom Spiel zurück und studierte Ayurveda. Die Dolphins hatten anschließend eine der schlechtesten Saisons seit Jahren.

Am 24. Juli 2005 kehrte er offiziell zu den Dolphins zurück, wobei er einen Teil seines Handgeldes zurückzahlte. Auf einer Pressekonferenz entschuldigte er sich dafür, die Mannschaft kurz vor dem Saisonstart im Stich gelassen zu haben. Nachdem Williams erneut des Drogengebrauchs überführt wurde, erhielt er eine einjährige Sperre für die Saison 2006. In dieser spielte er stattdessen bei den Toronto Argonauts in der Canadian Football League (CFL).

Zur Saison 2007 kehrte Ricky Williams in die NFL und zu den Dolphins zurück und spielte drei Jahre dort bevor er 2011 zu den Baltimore Ravens wechselte. Bei den Ravens schaffte er es, mittlerweile nur noch als Ersatz Runningback, als 26. Spieler in der Geschichte der NFL, die 10.000 Yards-Marke zu übertreffen.[2]

Privat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Willams lebt vegetarisch und ist Unterstützer der Tierrechtsorganisation People for the Ethical Treatment of Animals (PETA). Er wurde mit Sozialer Phobie diagnostiziert und begründet seinen Cannabis-Konsum hiermit; dies würde deutlich besser helfen, als das Medikament Paroxetin.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ricky Williams – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Mike Beacom: ProFootballWeekly.com - Rewind: Remembering the Ricky Williams trade. In: profootballweekly.com. 20. Oktober 2010; abgerufen am 30. November 2013 (englisch): „Seems obscene, doesn't it? Eight picks (including two each in the first and third round) for the No. 5 pick.“
  2. Chris Jones: Former Baltimore Ravens RB Ricky Williams has big plans for retirement - ESPN The Magazine - ESPN. Ricky Williams spent his career running from the stereotypical image of an NFL player. In: espn.go.com. 13. August 2012; abgerufen am 30. November 2013 (englisch): „He finished this part of his life with the Baltimore Ravens, as a backup but having become only the 26th man to rush for more than 10,000 yards over the course of a remarkable career.“
  3. espn.go.com/run-ricky-run, Run Ricky Run – offizielle Website. Abgerufen am 9. Mai 2015.