Carson Palmer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Carson Palmer
Carson Palmer 2015.JPG
Palmer 2015
Position(en):
Quarterback
Trikotnummer(n):
9, 3
geboren am 27. Dezember 1979 in Fresno, Kalifornien
Karriereinformationen
Aktiv: 20042017
NFL Draft: 2003 / Runde: 1 / Pick: 1
College: Southern California
Teams
Karrierestatistiken
TD-INT     294-187
Geworfene Yards     46.247
Quarterback Rating     87,9
Stats bei NFL.com
Karrierehöhepunkte und Auszeichnungen
College

Carson Palmer (* 27. Dezember 1979 in Fresno, Kalifornien) ist ein ehemaliger US-amerikanischer American-Football-Spieler auf der Position des Quarterbacks. Er spielte in der National Football League (NFL), unter anderem für die Arizona Cardinals, die Oakland Raiders und die Cincinnati Bengals. Palmer besuchte die University of Southern California (USC), wo er 2002 die Heisman Trophy gewann.

Collegekarriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach seinem Abschluss an der Santa Margarita Catholic High School schrieb sich Palmer 1998 an der University of Southern California ein. Er war zweiter Quarterback im Footballteam des Colleges hinter Mike Van Raaphorst, der jedoch nach neun Spielen der USC Trojans wegen seiner Ineffektivität durch Carson Palmer ersetzt wurde. Seinen Durchbruch hatte Palmer in seinem letzten Collegejahr unter dem neuen Offensivkoordinator Norm Chow. Er warf 309 Pässe für 3.942 Yards und 33 Touchdowns bei nur zehn Interceptions und führte die Trojans zu einem 38:17-Sieg über die University of Iowa im Orange Bowl. In einem Spiel gegen Notre Dame warf er 425 Yards, die meisten, die jemals von einem Quarterback gegen Notre Dame erzielt wurden. Wegen dieser außergewöhnlichen Leistungen bekam Carson Palmer die Heisman Trophy verliehen, eine Auszeichnung für den besten Spieler im College Football.

Profikarriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rookie-Saison[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Carson Palmer wurde in der NFL Draft 2003 an erster Stelle von den Cincinnati Bengals ausgewählt. Er war damit nach Vinny Testaverde der zweite Spieler, der sowohl mit dem erste Pick ausgewählt wurde, als auch die Heisman Trophy gewann. In seiner ersten Saison spielte er kein einziges Spiel, da Jon Kitna, der 2001 als Free Agent zu den Bengals gekommen war, jedes Spiel begann. Obwohl die Mannschaft die Saison mit einer Bilanz von acht Siegen und acht Niederlagen, also mit ihrer ersten nicht negativen Bilanz seit 1996 beendeten, wurde für die nächste Saison Palmer und nicht Kitna zum Starter erklärt.

2003–2004[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der ersten Saison als startender Quarterback warf Palmer Pässe über 2.897 Yards und 13 Touchdowns. Einer seiner bemerkenswerten Auftritte war im Dezember im Spiel gegen die Baltimore Ravens. Nachdem Baltimore mit einer 20:3-Führung ins vierte Viertel ging, brachte er sein Team mit drei Touchdowns zum 23:24 zurück ins Spiel. Als die Ravens nach einem Field Goal erneut in Führung gingen, brachte Palmer die Bengals über 60 Yards in acht Spielzügen in Position für das Fieldgoal zum Sieg durch Shayne Graham.

2005 – der Durchbruch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Saison 2005 erreichte Palmer mit den Bengals eine Bilanz von 11-5 und damit den ersten Titel in der AFC North seit 1990. Er wurde der erste Bengal mit einem Quarterback Rating über 100, war mit 3.836 Yards viertbester Passwerfer in der NFL und führte die Liga mit 32 Touchdown-Pässen an. Am 21. Dezember 2005 wurde Carson Palmer in den Pro Bowl gewählt. An diesem Spiel konnte er nicht teilnehmen, da er im Wildcard-Play-offs-Spiel gegen die Pittsburgh Steelers von Defensive Tackle Kimo Oelhoffen am Knie verletzt wurde. Ohne Palmer schieden die Bengals dann aus den Playoffs aus. Bei Palmer wurde eine komplizierte Knieverletzung festgestellt, die sowohl das Kreuzband als auch Knorpel betraf. Er wurde von Dr. Lonnie Paulos in Houston, Texas operiert und konnte in der nächsten Saison wieder spielen.

Obwohl die Bengals in den darauffolgenden Spielzeiten nicht an ihre Erfolge anknüpfen konnten, wurde Carson Palmer 2006 zum MVP des Pro Bowls gewählt.

Im Januar 2018 verkündete Palmer sein Karriereende.[1]

Karrierestatistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Team Comp-Att Comp% Yards TD INT QB Rtg
2003 CIN 0-0 - - - - 0,0
2004 CIN 263-432 60,9 2897 18 18 77,3
2005 CIN 345-509 67,8 3836 32 12 101,1
2006 CIN 324-520 62,3 4035 28 13 93,9
2007 CIN 373-575 64,9 4131 26 20 86,7
2008 CIN 75-129 58,1 731 3 4 69,0
2009 CIN 282-466 60,5 3094 21 13 83,6
2010 CIN 362-586 61,8 3970 26 20 82,4
2011 OAK 199-328 60,7 2753 13 16 80,5
2012 OAK 345-565 61,1 4018 22 14 85,3
2013 ARI 362-572 63,3 4274 24 22 83,9
2014 ARI 141-224 62,9 1626 11 3 95,6
2015 ARI 342-537 63,7 4671 35 11 104,6
2016 ARI 364-597 61,0 4233 26 14 87,2
2017 ARI 164-267 61,4 1.978 9 7 84,4
Gesamt 3.941-6.307 62,5 46.247 294 187 87,9

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Carson Palmer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bergman, Jeremy: Cardinals QB Carson Palmer retires after 15 seasons. 2. Januar 2018. Abgerufen im 2. Januar 2018.