Rubin Okotie

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Rubin Okotie

Okotie bei einem Länderspiel, 2014

Spielerinformationen
Voller Name Rubin Rafael Okotie
Geburtstag 6. Juni 1987
Geburtsort KaratschiPakistan
Größe 188 cm
Position Stürmer
Vereine in der Jugend
1994–1998
1998–2001
2001–2005
SC Wiener Viktoria
SK Rapid Wien
FK Austria Wien
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
2005–2007
2007–2010
2010–2011
2010–2012
2011–2012
2012–2013
2013–2014
2014
2014–2016
2016–
FK Austria Wien II
FK Austria Wien
1. FC Nürnberg II
1. FC Nürnberg
VV St. Truiden (Leihe)
SK Sturm Graz
FK Austria Wien
Sønderjysk Elitesport (Leihe)
TSV 1860 München
Beijing Enterprises Group FC
55 (19)
57 (21)
7 0(1)
4 0(0)
9 0(1)
43 (12)
13 0(1)
15 (11)
57 (21)
0 0(0)
Nationalmannschaft2
0
0
2005–2006
2006–2007
2007–2008
2008–
Österreich U-17
Österreich U-18
Österreich U-19
Österreich U-20
Österreich U-21
Österreich
4 0(0)
2 0(1)
13 0(1)
9 0(2)
7 0(2)
18 0(2)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: Saisonende 2015/16

2 Stand: 8. Juli 2016

Rubin Rafael Okotie [ˈruːbɪn oˈkoːti̯ə] (* 6. Juni 1987 in Karatschi, Pakistan) ist ein österreichischer Fußballspieler. Er spielt auf der Position eines Stürmers beim chinesischen Zweitligisten Beijing Enterprises Group FC.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Okotie ist Absolvent der vom FK Austria Wien geführten Frank-Stronach-Fußballakademie. Bei der Austria rückte er zu Beginn der Saison 2007/08 in den A-Kader und damit in die Bundesliga auf, nachdem er zwei Jahre lang bei den in der Ersten Liga (der zweithöchsten österreichischen Spielklasse) spielenden Austria Amateuren Stammspieler gewesen war. Sein erstes Tor erzielte er am 23. Februar 2008 im Spiel gegen den FC Red Bull Salzburg, in dem er zum 3:1-Sieg das 1:0 beisteuerte. In der Saison 2008/09 wurde Okotie mit der Austria Pokalsieger; im Finale erzielte er das 1:0. Außerdem war er in dieser Saison mit 14 Treffern gemeinsam mit Milenko Ačimovič der torgefährlichste Spieler der Austria. In der Saison 2009/10 absolvierte der Stürmer lediglich sieben Pflichtspiele für Austria Wien, nachdem bei ihm im September 2009 ein Knorpelschaden im rechten Knie diagnostiziert worden war.

Obwohl er seitdem kein Pflichtspiel mehr bestritten hatte, wurde er zur Saison 2010/11 vom 1. FC Nürnberg verpflichtet.[1] Am letzten Spieltag der Hinrunde kam er als Einwechselspieler in der Nachspielzeit zu seinem ersten Einsatz in der deutschen Bundesliga. Nachdem er sich in Nürnberg in der Rückrunde nicht hatte durchsetzen können, wurde er im August zum belgischen Erstligisten VV St. Truiden verliehen.[2] Dort erzielte er am 10. Spieltag in seinem dritten Saisonspiel seinen ersten Saisontreffer bei der 2:4-Niederlage gegen Beerschot AC. Da er aber nicht die gewünschte Spielpraxis bekam, wechselte er auf Leihbasis zum österreichischen Erstligisten SK Sturm Graz.[3]

Im Sommer 2012 wechselte er endgültig ablösefrei zum SK Sturm Graz und unterzeichnete einen bis Sommer 2013 gültigen Vertrag.[4] Nach eineinhalb Jahren bei den Grazern kehrte er im Sommer 2013 zum FK Austria Wien zurück.[5] Ende Jänner 2014 wurde Okotie an den dänischen Klub Sønderjysk Elitesport verliehen.[6] Im Juli 2014 wechselte er zum deutschen Zweitligisten TSV 1860 München.[7] Sein Debüt für 1860 gab er beim Auftakt der Saison 2014/15 im Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern und erzielte dort beide Tore der Gäste zur 2:3-Auswärtsniederlage.[8] Er etablierte sich fortan als Mittelstürmer in der Startaufstellung des TSV 1860.[9]

Nachdem Okoties Vertrag beim TSV 1860 im Juni 2016 abgelaufen war, wechselte er ablösefrei zum chinesischen Zweitligisten Beijing Enterprises Group FC, bei dem er einen Zweieinhalbjahresvertrag erhielt.[10]

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rubin Okotie bei der U-20-Weltmeisterschaft 2007

Im Juli 2006 erreichte Okotie mit der österreichischen U-19-Auswahl das Semifinale bei der U-19-Europameisterschaft in Polen. Im Juli 2007 bestätigte dieses im Spielerstamm nur wenig veränderte Team als österreichische U-20-Auswahl den Erfolg und gelangte bei der U-20-Weltmeisterschaft in Kanada bis ins Semifinale. Er kam in allen sieben Turnierspielen zum Einsatz und erzielte dabei zwei Tore.

Von Teamchef Karel Brückner wurde er für das Freundschaftsspiel gegen die Türkei am 19. November 2008 erstmals in die A-Nationalmannschaft berufen und stand in der Startelf. Bis 2009 bestritt er vier Länderspiele. Aufgrund seiner Knieprobleme und der schwächer werdenden Leistungen wurde er danach nicht mehr nominiert.

Im August 2014 wurde Okotie von Teamchef Marcel Koller wieder für den Kader der österreichischen Nationalmannschaft für die Qualifikation zur Europameisterschaft 2016 nominiert.[11] Sein erstes Tor für die Nationalmannschaft erzielte er am 12. Oktober 2014 im Wiener Ernst-Happel-Stadion zum 1:0-Sieg gegen Montenegro.[12]

Bei der Fußball-Europameisterschaft 2016 in Frankreich wurde er in das Aufgebot Österreichs aufgenommen. In der Auftaktpartie gegen Ungarn wurde er in der 65. Minute eingewechselt, nachdem kurz zuvor das 0:1-Gegentor gefallen war. Das Spiel endete 0:2. In den verbleibenden Partien bis zum Ausscheiden nach der Gruppenphase kam er nicht mehr zum Einsatz.

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Sohn einer Österreicherin und eines Nigerianers verbrachte seine ersten vier Lebensjahre mit seiner Familie in Barcelona. 1991 übersiedelte die Familie nach Wien.

Okotie ist seit dem 9. September 2014 Vater eines Sohnes[13][14] und seit dem 19. November 2014 verheiratet.[15]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Titel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Okotie Neu-Cluberer, abgerufen am 6. Juni 2010
  2. Fix: Okotie wechselt leihweihe zu St. Truiden, transfermarkt.de vom 20. Oktober 2011
  3. Sturm Graz leiht Okotie, fcn.de vom 31. Jänner 2012
  4. Rubin Okotie wechselt zum SK Sturm, kleine Zeitung online vom 29. Juni 2012
  5. Austria: Okotie kommt fix, Barazite auch?
  6. Austria-Stürmer Okotie leihweise nach Dänemark
  7. Wer kommt? Wer geht? Die „weiß-blaue Transferliste“. In: tsv1860.de. 6. Juli 2014, abgerufen am 7. August 2014.
  8. Zweitliga-Wahnsinn gegen 1860 München: Kaiserslautern dreht Partie in Unterzahl. In: Spiegel online. 4. August 2014, abgerufen am 3. November 2014.
  9. Okotie meidet die Couch. In: tz. 9. Oktober 2014, abgerufen am 3. November 2014.
  10. „Wechsel zu Pekinger Zweitligisten“, orf.at vom 8. Juli 2016, abgerufen am 8. Juli 2016.
  11. Okotie vor Comeback in Österreichs Team. In: Abendzeitung. 26. August 2014, abgerufen am 27. August 2014.
  12. Österreich besiegt Montenegro. In: Österreichischer Fußball-Bund. 12. Oktober 2014, abgerufen am 12. Oktober 2014.
  13. Vaterfreuden für Rubin Okotie
  14. Okotie: Warten auf den 10. September
  15. Rubin Okotie sagt seiner Vanessa heimlich "Ja". In: tz. 21. November 2014, abgerufen am 25. November 2014.