Südweststeiermark

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Südweststeiermark: Bezirke Deutschlandsberg und Leibnitz

Koordinaten: 46° 49′ N, 15° 22′ O

Als Südweststeiermark bezeichnet man den Bereich der folgenden politischen Bezirke der Steiermark:

Die beiden Bezirke stellen eine Raumplanungsregion der Steiermark dar. Sie liegen südlich und südwestlich von Graz und großteils westlich der Mur, und können so zur Südsteiermark ebenso wie zur Weststeiermark gerechnet werden. Statistisch fallen sie in die NUTS-Region West- und Südsteiermark (AT225), die neben diesen beiden Bezirken auch den nördlich gelegenen Bezirk Voitsberg umfasst.

Landschaftlich umfasst die Region das Leibnitzer Feld (Teile des Murtals), Laßnitztal und Sulmtal, die Südteile des Weststeirischen Hügellands (Riedelland), mit dem Sausal, die steirischen Anteile der Windischen Bühel, die Ostabdachung der Koralpe und die Nordflanke des Poßruck.

Die Region hat 1.547 km² Katasterfläche, davon 796 km² Dauersiedlungsraum, und 136.241 Einwohner (Stand: 1. Jänner 2014, Gebietsstand 2015). 53 % der Gesamtfläche sind Dauersiedlungsraum (nach der Südoststeiermark der zweithöchste Wert aller steirischen Regionen), die Bevölkerungsdichte liegt bei 89 EW/km² (Steiermark 74, Österreich 100), im Dauersiedlungsraum bei 174 EW/km² (Steiermark 233, Österreich 259).

Regionale Zentren sind die beiden Bezirkshauptstädte Leibnitz (11.627 EW) und Deutschlandsberg (11.434 EW). Als teilregionale Versorgungszentren haben Bedeutung: Arnfels, Ehrenhausen an der Weinstraße, Eibiswald, Gamlitz, Gleinstätten, Gralla, Groß Sankt Florian, Heiligenkreuz am Waasen, Lannach, Lebring-Sankt Margarethen, Leutschach an der Weinstraße, Pölfing-Brunn, Preding, Sankt Georgen an der Stiefing, Schwanberg, Schwarzautal, Stainz, Straß in Steiermark, Wagna, Wies und Wildon.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Abteilung 16 – Landes- und Gemeindeentwicklung: Regionsprofil Südweststeiermark. Wien, aktuelle Fassung: Oktober 2011 (PDF, raumplanung.steiermark.at)