Wies

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Wies (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wies
Wappen Österreichkarte
Wappen von Wies
Wies (Österreich)
Wies
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Deutschlandsberg
Kfz-Kennzeichen: DL
Fläche: 76,57 km²
Koordinaten: 46° 43′ N, 15° 16′ OKoordinaten: 46° 43′ 13″ N, 15° 16′ 19″ O
Höhe: 341 m ü. A.
Einwohner: 4.420 (1. Jän. 2017)
Postleitzahlen: 8551, 8541, 8542
Vorwahl: 03465, 03467, 03468
Gemeindekennziffer: 6 03 51
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Oberer Markt 14
8551 Wies
Website: www.wies.at
Politik
Bürgermeister: Josef Waltl (Liste ALLER Wieser)
Gemeinderat: (2015)
(21 Mitglieder)
15
3
2
1
15 
Von 21 Sitzen entfallen auf:
  • Liste ALLER Wieser: 15
  • ÖVP: 3
  • SPÖ: 2
  • FPÖ: 1
Lage der Marktgemeinde Wies im Bezirk Deutschlandsberg
Deutschlandsberg Eibiswald Frauental an der Laßnitz Groß Sankt Florian Lannach Pölfing-Brunn Preding Sankt Josef Sankt Martin im Sulmtal Sankt Peter im Sulmtal Sankt Stefan ob Stainz Schwanberg Stainz Wettmannstätten Wies SteiermarkLage der Gemeinde Wies im Bezirk Deutschlandsberg (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Wies ist eine Marktgemeinde mit 4420 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017) im Bezirk Deutschlandsberg in der Steiermark. Im Rahmen der steiermärkischen Gemeindestrukturreform ist sie seit 2015 mit den Gemeinden Wernersdorf, Wielfresen und Limberg bei Wies zusammengeschlossen,[1] und führt den Namen Wies weiter. Grundlage dafür ist das Steiermärkische Gemeindestrukturreformgesetz – StGsrG.[2]

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Wies liegt in der südlichen Weststeiermark am Fuße der Koralpe. Die Gemeinde wird von der Weißen Sulm durchflossen, der Ort Wies liegt auf einer Seehöhe von 341 m. Das Gemeindegebiet reicht auf der Koralm bis zu 2000 m (seit der Gemeindezusammenlegung 2015).

Ortschaften und Katastralgemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde gliedert sich in 17 Ortschaften bzw. 16 Katastralgemeinden (Einwohner und Fläche: Stand 1. Jänner 2015[3][4]):

Ortschaften Ew. Katastralgemeinden Fläche
in ha
Altenmarkt 956 Altenmarkt 0.298,92
Aug 138 Aug 0.132,97
Buchegg 047 Buchegg 0.081,34
Buchenberg 084 Buchenberg-Burgstall 0.413,20
Etzendorf 162 Etzendorf 0.240,07
Gaißeregg 146 Gaißeregg 0.268,22
Gieselegg 058
Kogl 235 Kogl 0.164,08
Lamberg 043
Limberg 253 Limberg 0.409,99
Mitterlimberg 709 Mitterlimberg 0.358,61
Pörbach 143 Pörbach 0.235,06
Unterfresen 456 Unterfresen 1.484,91
Vordersdorf 429 Vordersdorf 0.419,21
Wernersdorf 170 Wernersdorf 0.184,44
Wiel 124 Wiel St. Anna 0.810,93
Wiel St. Oswald 2.096,92
Wies 306 Wies 0.055,96

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit 1. Jänner 1960 wurde ein Teil der damals aufgeteilten Gemeinde Altenmarkt bei Wies mit Wies vereinigt.[5] Der Name der Gemeinde Altenmarkt ist mit 1. Juni 1951 in Altenmarkt bei Wies geändert worden.[6]

Das Gebiet der früheren Gemeinde Vordersdorf wurde am 1. Jänner 1969 mit der Gemeinde Wies zusammengeschlossen.[7]

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fünf der sechs Nachbargemeinden liegen im Bezirk Deutschlandsberg, St. Martin umschließt Pölfing-Brunn und grenzt daher zweimal an.

Schwanberg Sankt Peter im Sulmtal Sankt Martin im Sulmtal
Pölfing-Brunn
St. Georgen im Lavanttal
(Bez. Wolfsberg, Kärnten)
Nachbargemeinden Sankt Martin im Sulmtal
Eibiswald

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bevölkerung in der Marktgemeinde Wies entwickelte sich durch den Beginn der Industrialisierung im 18. Jahrhundert sehr rasch. Die Bekanntheit des Ortes durch die Kirche Zum gegeißelten Heiland auf der Wies trug einiges dazu bei und die Erschließung von Wies durch die Bahn (1872/73) brachte noch einen kleinen Bevölkerungsschub mit sich. Seit dem Jahre 1880 schwankt die Zahl zwischen 2.063 und 2.580.


Bevölkerungsstruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde hatte laut Volkszählung 2001 2.484 Einwohner. 95,8 % der Bevölkerung besaßen die österreichische Staatsbürgerschaft. Zur römisch-katholischen Kirche bekannten sich 95,8 % der Einwohner, 2,0 % waren ohne religiöses Bekenntnis, 0,8 % islamisch und 0,7 % evangelisch.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wies ist ein regionales Schulzentrum.

Schulen in Wies[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Volksschule (VS) Wies
  • Volksschule (VS) Steyeregg
  • Volksschule (VS) Wernersdorf
  • Neue Mittelschule (NMS) Wies
  • Fachschule für Land- und Ernährungswirtschaft Burgstall – St. Martin
  • Erzherzog Johann-Musikschule Wies (EJMS)

Die Polytechnische Schule (PTS) Wies wurde im Sommer 2011 geschlossen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altes Rodungsgebiet[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wies als Industrieort um 1877/78, die Verkehrsanbindung wird auf der Landkarte von der Wieserbahn und einer Reihe von Anschlussbahnen dominiert.

Für das Jahr 1318 ist bei Wies eine Siedlung namens Weczelsgerewt dokumentiert, die auf eine Rodung und den Personennamen Wetzil zurückgeführt wird.[8]

Der Juliputsch 1934 in Wies[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gendarmerieposten des Rayones Wies wurde am 25. Juli 1934 in Alarmbereitschaft versetzt. An der Grenze zu Wies, in Jagernigg, sammelten sich gegen 20:00 Uhr zahlreiche Nationalsozialisten, die angeblich 180 Gewehre, 6.000 Schuss Munition und einige MGs zur Verfügung hatten. An die 100 Mann aus dem Jagernigger Kohlenbergwerk begaben sich nun nach Schwanberg. Gegen 23:00 Uhr fuhren aus Schwanberg und Steyeregg nationalsozialistische Putschisten in Wies ein. Am Ortseingang kam es zu einer Schießerei mit den Ostmärkischen Sturmscharen, wobei der 25-jährige Sturmschärler Karl Masser tödlich getroffen wurde. Zu diesem Zeitpunkt waren circa 100 Putschisten in Wies, die gegen 23:15 Uhr den bereits verlassenen Gendarmerieposten besetzten. Am 26. Juli lösten die Nachrichten vom österreichweiten Scheitern des Putsches umfangreiche Fluchtbewegungen aus, so auch in Wies. Der Gendarmerieposten wurde erst am Morgen des 27. Juli wieder besetzt.[9]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schloss Burgstall um 1820, S. Kölbl,
Lith. Anstalt J.F. Kaiser, Graz
Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Wies
  • Pfarrkirche Wies: Die Ursprünge der Kirche „Zum Gegeißelten Heiland auf der Wies“ gehen in das 18. Jahrhundert zurück. In einer am 7. Oktober 1760 vom Pfarrer von Altenmarkt (heute eine Katastralgemeinde von Wies) ausgefertigten Urkunde ist festgehalten, dass Graf Georg Schrottenbach, Besitzer der örtlichen Herrschaft Burgstall veranlasste, dass in der oberbayerischen Gemeinde Steingaden eine Statue des gegeißelten Heilands auf der Wies gekauft wurde. Dieses Gnadenbild war zu dieser Zeit sehr bekannt und bei vielen Pilgern beliebt. So wurde 1753 eine Statue des gegeißelten Heilands auf der Wies aus Bayern geholt (dort kamen die Pilger in der Wieskirche zusammen) und auf einem Altar in der Kapelle in Altenmarkt aufgestellt. Da die Verehrung des Heilands auf der Wies rasch zunahm, ließ man unter Graf Gundakar von Herberstein 1756 bis 1757 am heutigen Standort der Kirche eine Kapelle errichten, in die die Statue feierlich übertragen wurde. Mehr als 10.000 Menschen sollen damals anwesend gewesen sein. 1766 zählte man bereits 684 Wallfahrten mit 4.800 Beichtenden. Gräfin Maria Anna von Schrottenbach erlitt einige schwere Schicksalsschläge in diesen Jahren und der Bau einer Kirche wurde ihr ein starkes Anliegen. Sie unterstützte den Bau finanziell, der von 1774 bis 1782 dauerte. Baumeister war Johann Fuchs aus Marburg, der mit der Kirche in Wies im Stil des Klassizismus erbaute. Der Turm wurde 1800 bis 1801 von Baumeister Josef Rottmayer errichtet – die ursprünglichen Turmglocken fielen 1916 dem Ersten Weltkrieg zum Opfer. Die Statue des Gegeißelten Heilands bildet das Zentrum des Altaraufbaues der Kirche. Bei ihr befinden sich Statuen der Hl. Maria, des Hl. Josef, der Hl. Anna und des Hl. Joachim. Die Wieser Kirche wurde zu einem beliebten Wallfahrtsort, bis zum so genannten Schwarzen Sonntag vor dem Michaelsfest im September 1850. An diesem Tag fanden 200 Pilger ein Quartier am Dachboden des Bäckermeisters. Er sperrte sie über Nacht ein, damit niemand ohne zu zahlen gehen konnte. Um drei Uhr morgens brach ein Brand aus. Bis Hilfe kam, waren sechs Menschen verbrannt, drei starben noch am nächsten Tag. Viele Verletzte wurden nach Hause gebracht und man sprach von weiteren 30 Toten. Dieses Ereignis wurde in der ganzen Steiermark bekannt. Die Wallfahrten Zum gegeißelten Heiland auf der Wies wurden weniger und erholten sich nur noch sehr zögerlich. Das 400 m² große Deckengemälde der Pfarrkirche mit dem Thema des Te Deums von Anton Bruckner gilt als eines der Hauptwerke des weststeirischen Künstlers Anton Hafner (1912–2012). Das Bild stellt die triumphierende Kirche als himmlisches Jerusalem dar. Es wurde 1956 geschaffen. Die Kirche wurde 2012 mit 19.912 Stimmen zum „Baujuwel der Steiermark“ gewählt.[10]
  • Schloss Burgstall: Auch wenn die Anfänge um das Schloss Burgstall (ursprünglicher Name Lackenberg) ungeklärt sind, so kann man doch sicher sagen, dass es am Ende des 16. Jahrhunderts in seiner derzeitigen Form, als Renaissanceschloss, entstanden ist. Man nimmt allerdings an, dass es bereits in seiner früheren Form das Aussehen eines markanten Wehrbaus besaß. Unter den Besitzern des Schlosses Burgstall finden sich unter anderem die Herren von Walsee, die Ritter von Eibiswald, die Grafen von Schrottenbach, die Grafen von Herberstein und die Fürsten von Liechtenstein.[11]
  • Kulturinitiative KÜRBIS: Die Kulturinitiative in Wies veranstaltet eigene Theaterproduktionen, Konzerte, CD-Publikationen und Lesungen.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Welschlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Welschlauf entwickelte sich in den vergangenen Jahren zu einem echten Highlight der Marathonszene. Er verbindet die Welsch- mit der Schilcherregion und führt durch idyllische Weinorte und entlang rebenbewachsener Hänge der Südsteirischen Weinstraße. Wies und Ehrenhausen wechseln sich jedes Jahr mit der Ausrichtung von Start und Ziel ab.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Politik der Gemeinde Wies gab es bei der Gemeinderatswahl 2005 einen Umschwung an der Spitze. Lag die ÖVP bei der Wahl 2000 noch klar mit 8 Mandaten und 49,15 % der Stimmen vor der SPÖ mit 25,92 % und der Liste Aktiver Wieser mit 12,70 %, so schrumpfte ihr Vorsprung bei der letzten Gemeinderatswahl auf nur noch 2,65 % vor der Liste Aktiver Wieser, die mit ihrem Spitzenkandidaten Josef Waltl den 2. Platz belegte. Dritter wurde die SPÖ mit 21,52 % der Stimmen (-4,40 %) gefolgt von der Namensliste Gemeinsam für Wies mit 7,47 % Stimmenanteil. Die FPÖ konnte mit 5,44 % der Stimmen kein Mandat mehr erringen.

Bei der Gemeinderatswahl 2010 gab es einen Erdrutschsieg der Liste Aktiver Wieser mit Bürgermeister Mag. Josef Waltl. Mit einem Stimmenanteil von 66,26 % (+34,80 %) erreichte man 11 Mandate und damit auch alle 3 Gemeindevorstandssitze. Die Österreichische Volkspartei (ÖVP) erreichte nur mehr 17,58 % (-16,54 %) der Stimmen und 2 Mandate, ebenso die Sozialdemokratische Partei Österreichs (SPÖ) mit 12,49 % (-9,03 %). Die Namensliste „Gemeinsam für Wies“ hat nicht mehr kandidiert. Die Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) erreichte 2,02 % (-3,42 %) der Stimmen, das Bündnis Zukunft Österreichs (BZÖ) 1,65 %. Beide Parteien haben den Einzug in den Gemeinderat nicht geschafft.

Ergebnis der Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl 2015

Der Gemeinderat besteht seit 2015 aus 21 Mitgliedern und hat seit den Gemeinderatswahlen 2015 folgende Verteilung:

  • 15 Liste ALLER Wieser - Josef Waltl
  • 3 ÖVP
  • 2 SPÖ
  • 1 FPÖ

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist seit der Direktwahl 2015 Josef Waltl (Liste ALLER Wieser).[12]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

AUT Wies COA.png

Alle vier Vorgängergemeinden hatten ein Gemeindewappen. Wegen der Gemeindezusammenlegung verloren diese mit 1. Jänner 2015 ihre offizielle Gültigkeit. Die Neuverleihung des Gemeindewappens für die Fusionsgemeinde erfolgte mit Wirkung vom 5. November 2016.[13]
Die neue Blasonierung (Wappenbeschreibung) lautet:

„Im quadrierten Schild oben rechts in Grün ein silberner Panther, dem aus Rachen und Ohr rote Flammen schlagen, oben links in Rot auf grünem Berg silbern aus einer achtfach gezinnten Mauer wachsend eine sechsfach mit Tür und Fenstern schwarz durchbrochene Kirche mit mittig eingestelltem Turm samt Spitzdach und aufgestecktem Kreuz, unten rechts in Rot silbern gekreuzt Schlägel und Eisen, belegt mit einem silbernen Zahnrad, unten links in Silber eine schwarze, einwärts gerichtete Sichel.“
Infos zu den Wappen der Vorgängergemeinden
  • 1977 erhielt die Gemeinde Limberg bei Wies ihr Wappen, das sowohl an den Namen (Lindenblätter), als auch an den Bergbau (Barbarakapelle) erinnert.
  • Die Verleihung des Gemeindewappens von Wernersdorf erfolgte 1990, es zeigt vier Gattersägen, darunter eine belaubte Weintraube; geteilt werden diese beiden Bereiche durch einen silbernen Wellenbalken, der die Weiße Sulm darstellt.
  • 1979 erhielt Wielfresen das Recht zur Führung eines Gemeindewappens. Es zeigt ein in drei Teile (drei Katastralgemeinden) zerbrochenes Richtrad (Attribut der heiligen Katharina), umkränzt von drei Birkenzweigen („breza“).
  • Das Wappen der Marktgemeinde Wies bis 2014 war ein viergeteilter Schild. Links oben ist ein silberfarbener Panther auf grünem Grund zu sehen, aus dessen Ohren und Rachen Feuerflammen kommen (ähnlich dem steirischen Wappen). Das obere rechte Feld ist in rot gehalten und zeigt eine Burgmauer mit Zinnen auf einem grünen Hügel. Innerhalb der Burgmauer ragt eine Kirche hervor. Im unteren linken, ebenfalls roten Feld ist ein, für die Region, die stark mit dem Bergbau verbunden war, typisches, Zeichen zu sehen: Ein Bergmannsschlägel mit dem dazugehörigen Eisen. Die Stiele dieser Werkzeuge sind aus Holz dessen Kreuzstelle ein eisernes Zahnrad ziert. Das untere rechte Feld zeigt eine zur Mitte gewandte Sichel auf silbernem Grund. Den ganzen Schild umgibt eine bronzefarbene Randeinfassung (Diese ist im neuen Wappen ab 2016 nicht mehr vorhanden).

Tourismusverband[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde bildet gemeinsam mit Pölfing-Brunn und Eibiswald den Tourismusverband „Südliche Weststeiermark“. Dessen Sitz ist in Eibiswald.[14]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1987: Franz Kraus (1927–2016), Bürgermeister von Vordersdorf (1955–1968), Bürgermeister von Wies (1975–1987)

Söhne und Töchter von Wies[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Wies verbundene Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wolfgang Pollanz (* 31. Mai 1954 in Graz), Schriftsteller, Hanns Koren-Preisträger 2013
  • Wolfgang Temmel (* 15. April 1953), Künstler
  • Gregor F. Waltl (* 29. April 1969), TV-Moderator u. a. bei ORF und Servus-TV

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Werner Tscherne: Auf der Wies. Eine Geschichte der Gegend von Wies von der Anfängen bis zur Gegenwart. Wies 1983.
  • Werner Tscherne: Was zwei Kirchenfenster berichten. Fürstin Marie von und zu Liechtenstein und ihre Grabkapelle in Wies. In: Gernot Peter Obersteiner (Red.): Festschrift Gerhard Pferschy zum 70. Geburtstag. Hg. von der Historischen Landeskommission für Steiermark. Forschungen zur geschichtlichen Landeskunde der Steiermark Band 42. Zeitschrift des Historischen Vereines für Steiermark: Sonderband 25. Veröffentlichungen des Steiermärkischen Landesarchives Band 26. Graz 2000, ISBN 3-901251-15-4.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Steiermärkische Gemeindestrukturreform.
  2. § 3 Abs. 2 Z 6 des Gesetzes vom 17. Dezember 2013 über die Neugliederung der Gemeinden des Landes Steiermark (Steiermärkisches Gemeindestrukturreformgesetz – StGsrG). Landesgesetzblatt für die Steiermark vom 2. April 2014. Nr. 31, Jahrgang 2014. ZDB-ID 705127-x. S. 2.
  3. Einwohner nach Ortschaften (Excel-Datei, 766 KB); abgerufen am 29. Juli 2015
  4. Katastralgemeinden Stmk. 2015 (Excel-Datei, 128 KB); abgerufen am 29. Juli 2015
  5. Verordnung vom 18. Dezember 1959, Landesgesetzblatt für die Steiermark vom 28. Dezember 1959, 33. Stück, Nr. 108. S. 152.
  6. Kundmachung vom 16. Mai 1951, Landesgesetzblatt für die Steiermark vom 28. Dezember 1959, 13. Stück, Nr. 37. S. 114.
  7. Kundmachung vom 10. Juni 1968, Landesgesetzblatt für die Steiermark vom 28. Juni 1968, 8. Stück, Nr. 4. S. 70.
  8. Fritz Lochner von Hüttenbach: Die Rodungsnamen der Steiermark. In: Michaela Ofitsch, Christian Zinko: 125 Jahre Indogermanistik in Graz. Festband anläßlich des 125jährigen Bestehens der Forschungseinrichtung „Indogermanistik“ an der Karl-Franzens-Universität Graz. Verlag Leykam, Graz 2000. ISBN 3-7011-0026-8. S. 248.
  9. Gerald M. Wolf: „Jetzt sind wir die Herren …“ Die NSDAP im Bezirk Deutschlandsberg und der Juli-Putsch 1934 (= Grazer zeitgeschichtliche Studien. Band 3) StudienVerlag, Innsbruck-Wien-Bozen 2008, ISBN 978-3-7065-4006-3, S. 168–171.
  10. Wochenzeitung „Weststeirische Rundschau“ vom 20. Juli 2012. 85. Jahrgang Nr. 29. Seite 1.
  11. Eintrag über Schloss Burgstall auf Burgen-Austria
  12. Weststeirische Rundschau. Nr. 17, Jahrgang 2015 (24. April 2015), 88. Jahrgang. ZDB-ID 2303595-X. Simadruck Aigner u. Weisi, Deutschlandsberg 2015, S. 1.
  13. 129. Verlautbarung der Steiermärkischen Landesregierung vom 27. Oktober 2016 über die Verleihung des Rechtes zur Führung eines Gemeindewappens an die Marktgemeinde Wies (politischer Bezirk Deutschlandsberg), abgerufen am 4. November 2016
  14. Grazer Zeitung, Amtsblatt für die Steiermark. 30. Dezember 2014, 210. Jahrgang, 52. Stück. ZDB-ID 1291268-2 S. 630.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Wies – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien