SSIO

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Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben[1]
Spezial Material
  DE 69 21.09.2012 (1 Wo.)
BB.U.M.SS.N
  DE 6 27.09.2013 (3 Wo.)
  AT 19 27.09.2013 (1 Wo.)
  CH 18 29.09.2013 (2 Wo.)
0,9
  DE 1 05.02.2016 (… Wo.)
  AT 4 12.02.2016 (… Wo.)
  CH 6 07.02.2016 (… Wo.)
Singles
Chronik III (mit Kollegah & Karate Andi)
  DE 77 11.09.2015 (6 Wo.)
Nullkommaneun
  DE 56 25.12.2015 (… Wo.)
Ich fibicke jeden
  DE 61 05.02.2016 (… Wo.)
Halb Mensch, halb Nase
  DE 68 05.02.2016 (… Wo.)
Pibissstrahlen auf 808 Bässe (feat. Haftbefehl)
  DE 89 05.02.2016 (… Wo.)
SIM-Karte
  DE 93 05.02.2016 (… Wo.)
Hör dir nicht dieses Lied an
  DE 100 05.02.2016 (… Wo.)
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SSIO (* 28. Januar 1989 in Bonn; bürgerlich Ssiawash Sadat) ist ein deutscher Rapper mit afghanischen Wurzeln.

Biografie[Bearbeiten]

SSIOs Familie musste im Jahr 1986 aus politischen Gründen aus ihrem Heimatland Afghanistan fliehen. SSIO wuchs im Bonner Ortsteil Tannenbusch auf. Um die Jahrtausendwende weckte die Hip-Hop-Kultur erstmals SSIOs Interesse. Er trat 2007 dem Independent-Label Alles oder Nix Records von Xatar unter dem Namen Kanakonda bei. Später änderte er seinen Künstlernamen zu SSIO. Er nannte sich so, da er aufgrund der im Vergleich zu seiner Familie dunkleren Hautfarbe seit seiner Kindheit سياه (ausgesprochen Siah; persisch für schwarz) genannt wurde.[2] Sein älterer Bruder Sohail Sadat ist ebenfalls bei Alles oder Nix Records tätig, wobei er neben Xatar das Labelmanagement unter dem Künstlernamen Dingens betreibt.[3]

Im September 2012 veröffentlichte SSIO das Mixtape Spezial Material mit dem er auf Platz 69 in den Charts einsteigen konnte.[4] Ein Jahr später veröffentlichte er sein Debütalbum BB.U.M.SS.N, mit dem er auf Platz 6 in die deutschen Charts einstieg und sich auch in Österreich und der Schweiz in den Top 20 platzieren konnte. Sein Album 0,9, veröffentlicht am 29. Januar 2016, stieg direkt auf Platz 1 der deutschen Albumcharts ein. Gleichzeitigt platzierten sich sechs Einzeltracks aus dem Album in den deutschen Singlecharts.[5]

Musikalisch bewegt sich SSIO im Stile des G-Funk und Boom bap der 1990er Jahre und benutzt vereinzelt auch Elemente des New Jack Swing.[6]

SSIO nutzt in seinen Texten häufig die Bi-Sprache, wie sie zum Beispiel auch Joachim Ringelnatz in seinem Gedicht Gedicht in Bi-Sprache verwendet.

Neben seinem Dasein als Rapper studiert SSIO am RheinAhrCampus Remagen der Hochschule Koblenz Betriebswirtschaftslehre.[7]

Diskographie[Bearbeiten]

Alben
  • 2013: BB.U.M.SS.N
  • 2016: 0,9 [8]
Mixtapes
  • 2012: Spezial Material
EP
  • 2006: Spezial Material (als "Kanakonda"; zusammen mit Obacha als "BullDog")
Juice-Exclusives
Aggro-TV Halt die Fresse
  • 2011: "SSIO HALT DIE FRESSE 04 NR. 163"

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • Juice (Magazin)
    • 2012: Mixtape des Monats in der Ausgabe 10/2012 für Spezial Material
    • 2013: Album des Jahres in der Kategorie Alben National für BB.U.M.SS.N
  • HipHop.de
    • 2013: Release des Jahres für BB.U.M.SS.N

Quellen[Bearbeiten]

  1. Chartquellen: Deutschland, Österreich, Schweiz
  2. laut.de: LAUT.DE-BIOGRAPHIE Ssio
  3. Juice (Magazin): Kalim – Thronfolger Feature
  4. Chartsurfer.de: SSIO Spezial Material
  5. Erstmals Musik-Streams in offiziellen deutschen Album-Charts,offiziellecharts.de am 5.Februar 2016
  6. Juice (Magazin): SSIO vs. The Beats
  7. Bonner Rap-Star SSIO: Im Puff wollte ich Hausmeister werden, auf Express.de, auf 5. Januar 2016.
  8. SSIO - 0,9 (2016) Album Info

Weblinks[Bearbeiten]

Alles oder Nix Records offizielle Webseite