Schleicher K 7

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Schleicher K 7 Rhönadler
Eine K 7 am Boden
Typ: Segelflugzeug
Entwurfsland: Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland BR Deutschland
Hersteller:

Alexander Schleicher GmbH & Co

Erstflug: 27. September 1956
Produktionszeit: 1956 – 1966
Stückzahl: 511 (davon 21 als Lizenzbau)

Die Schleicher K 7 Rhönadler ist ein doppelsitziges, in Gemischtbauweise als Schulterdecker ausgeführtes Segelflugzeug für die Anfängerschulung. Die Flügelspannweite beträgt 16 m. Sie war die Vorgängerin der Schleicher ASK 13 und die Vorvorgängerin der ASK 21. Die K 7 wird in einigen Vereinen noch zur Anfängerschulung verwendet und wird auch von Oldtimerfreunden geflogen.

Die K 7 war der Nachfolger der Schleicher Ka 4 Rhönlerche; sie ist – abgesehen vom Rumpf – konstruktiv identisch mit der Ka 2b. Sie besitzt den gleichen negativ gepfeilten Flügel, hat aber anstelle des Sperrholzrumpfes einen bespannten Gitterrumpf aus Stahlrohr. Der Vorteil ist – gerade in der Anfängerschulung – die Robustheit und einfachere Reparierbarkeit dieser Konstruktion. Die Rumpfform ist aerodynamisch etwas ungünstiger als die der Ka 2b (Gleitzahl 25; Ka 2b: 27). Von 1956 bis 1966 wurden bei Schleicher 490 Exemplare der K 7 gebaut, weitere 21 als Lizenzbau.[1]

Technische Daten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

K 7 mit Bugrad-Fahrwerk anstelle einer Kufe
Tragfläche einer K 7 im unbespannten Zustand
Kenngröße Daten
Konstrukteur Rudolf Kaiser
Klasse Doppelsitzer
Erstflug 1956
Stückzahl 511 (davon 21 als Lizenzbau außerhalb der Firma Schleicher)
Sitzplätze 2
Bauart Gemischtbauweise
Länge 8,15 m
Spannweite 16 m
Flügelfläche 17,5 m²
Streckung 14,6
V-Stellung
Leermasse (inkl. Ausrüstung) 285 kg
Cockpit-Zuladung vorn max. 97 kg
Cockpit-Zuladung hinten max. 97 kg
Mindestgeschwindigkeit 59 km/h
Gleitzahl 25 bei 85 km/h
Geringstes Sinken 0,89 m/s bei 67 km/h
Höchstgeschwindigkeit 170 km/h
Flügelprofil Gö 533 mod., Außenflügel: Gö 532 mod.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Peter F. Seliger: Rhön-Adler. 75 Jahre Alexander Schleicher Segelflugzeugbau. 2. Auflage, Verlag R.G. Fischer, Frankfurt a.M. 2003, ISBN 978-3-8301-0554-1.
  • Richard und Monique Ferrière: Les Planeurs et Motoplaneurs d' Alexander Schleicher 1951–1981. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 1988, ISBN 3-613-01190-5.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Schleicher K 7 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Alexander Schleicher: Alle Flugzeugtypen seit 1951, K 7 „Rhönadler“, abgerufen am 8. März 2017