Sebastian Urzendowsky

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Sebastian Urzendowsky (* 28. Mai 1985 in Berlin) ist ein deutscher Schauspieler.

Sebastian Urzendowsky (2012)

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sebastian Urzendowsky wurde während seiner Schulzeit als Schauspieler entdeckt und spielte 1999 in Hendrik Handloegtens preisgekröntem Debütfilm Paul Is Dead die Hauptrolle des jungen Beatles-Fan Tobias (hier noch unter dem Namen Sebastian Schmidtke). Seitdem war er in mehreren Rollen im Fernsehen zu sehen, so spielte er in Ein Leben lang kurze Hosen tragen den jungen, späteren Kindermörder Jürgen Bartsch und in Oliver Storz’ Politdrama Im Schatten der Macht den Sohn des Kanzleramtspions Günter Guillaume. In Guter Junge verkörperte er an der Seite von Klaus J. Behrendt dessen in sich gekehrten Sohn, der ein beunruhigendes Geheimnis birgt. Sebastian Urzendowsky wirkte auch in Kinoproduktionen von Regisseuren wie Dominik Graf in Der Felsen, Hans-Christian Schmid in Lichter und in Stefan Ruzowitzkys Oscar-prämiertem Drama Die Fälscher mit. 2008 stand er für Max Färberböcks Verfilmung von Anonyma – Eine Frau in Berlin als junger Soldat in den Wirren von Zusammenbruch und Kriegsende vor der Kamera. In Peter Weirs The Way Back – Der lange Weg (The Way Back) war er 2011 an der Seite von Colin Farrell und Ed Harris zu sehen. 2010 stand er außerdem unter der Regie von Roger Vontobel im Stück Penthesilea von Heinrich Kleist am Schauspielhaus Hamburg und bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen auf der Bühne.

Sebastian Urzendowsky lebt in Berlin. Im Oktober 2009 schloss er sein Schauspiel-Studium an der Universität der Künste ab. Seine 15 Jahre jüngere Schwester Lena hatte ihre erste Filmrolle 2014 in dem Märchenfilm Die Schneekönigin.

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hörspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sebastian Urzendowsky – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Grimme-Preis 2013: Der Turm/Preisträger, abgerufen am 13. Februar 2015.