Slack (Software)

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Slack
Logo von Slack
Maintainer Stewart Butterfield, Eric Costello, Cal Henderson, and Serguei Mourachov[1]
Entwickler Slack Technologies
Erscheinungsjahr 2013
Aktuelle Version Desktop

Windows 2.0.6
macOS 2.5.2
Linux 2.0.6 (Beta)

Mobil
Android 2.13.0-C
iOS 3.1.2
Windows Phone (Beta)

Betriebssystem Windows, macOS, Linux, Apple iOS, Android, Microsoft Windows Phone[2], Commodore 64[3]
Kategorie Groupware[4]
Lizenz Proprietäre Software
www.slack.com

Slack ist ein webbasierter Instant-Messaging-Dienst des US-amerikanischen Unternehmens Slack Technologies zur Kommunikation innerhalb von Arbeitsgruppen. Slack Technologies wurde 2009 in Vancouver, Kanada gegründet, hat den Firmensitz aber nach San Francisco verlegt.

Slack erlaubt, Nachrichten auszutauschen, mit Einzelpersonen oder in einer Gruppe zu chatten sowie gemeinsam Dokumente zu bearbeiten. Andere Online-Dienste wie Dropbox, Google Drive oder GitHub lassen sich in Slack integrieren.[5] Zusätzlich zur Webanwendung gibt es Clients für die Betriebssysteme Windows, macOS, Linux, Android und iOS. Slack ist in einer Version mit begrenzten Funktionen kostenlos nutzbar und darüber hinaus über ein monatliches Entgelt je Benutzer ab 8 US-Dollar.[6] Nach Unternehmensangaben nutzten 2014 täglich 750.000 Arbeitsgruppen Slack.[7] Anfang 2016 waren es bereits 2,3 Millionen Nutzer, davon 675.000 zahlende Kunden.[8]

Zu den Gründern von Slack gehört Stewart Butterfield, der auch den Bilderdienst Flickr ins Leben rief.

Der Name "Slack" ist ein Akronym; es bedeutet "Searchable Log of All Conversation and Knowledge".[9]

2014 und 2015 wurden mehrere hundert Millionen US-Dollar in Slack investiert. Daraus erwachsen Schätzungen für den Wert von Slack von über zwei Milliarden Dollar.[7] Anfang 2016 wollte Microsoft-Vorstandsmitglied Qi Lu Medienberichten zufolge Slack für acht Milliarden Dollar übernehmen. Die Übernahme wurde aber von Microsoft-CEO Satya Nadella und Microsoft-Aufsichtsrat Bill Gates gestoppt.[8] Microsoft veröffentlichte im Oktober 2016 seine konkurrierende Plattform Microsoft Teams, die ähnliche Funktionen bietet. Im Dezember 2016 wurde offiziell bekannt, dass Slack mit Google Cloud eine strategische Zusammenarbeit eingeht. Diese bezieht sich auf gemeinsam entwickelte Software-Funktionalitäten und eine tiefere Integration in verschiedene Google-Dienste, zum Beispiel einen Google-Drive-Bot, der Kommentare und Anfragen für den Zugang zu Drive-Dokumenten auf Slack postet.[10]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Greg Kumparak: Slack’s Co-Founders Take Home The Crunchie For Founder Of The Year. In: TechCrunch. 5. Februar 2015, abgerufen am 13. Juni 2016 (englisch).
  2. Slack: Slack apps for computers, phones & tablets. Abgerufen am 19. April 2015.
  3. Jeffrey Harris: Slack client for Commodore 64. Abgerufen am 29. November 2016.
  4. Crunchbase - Slack Technologies. TechCrunch. Abgerufen am 19. April 2015.
  5. Liste von Internet-Diensten, die sich in Slack integrieren lassen auf der Seite von Slack.com
  6. Preisübersicht auf Slack.com Stand: August 2015
  7. a b Bericht auf dem Internetwirtschafts-Portal T3n.de vom 23. April 2014 (Abruf: 10. August 2015)
  8. a b Jon Russell, Ingrid Lunden: Source: Microsoft mulled an $8 billion bid for Slack, will focus on Skype instead. In: TechCrunch.com. 4. März 2016, abgerufen am 9. März 2016 (englisch).
  9. Business Insider, abgerufen am 29. September 2016
  10. Jörn Brien: Gemeinsam gegen Microsoft und Facebook: Slack kooperiert enger mit Google. t3n. 7. Dezember 2016. Abgerufen am 23. Dezember 2016.