Streitkräfte der Slowakischen Republik

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Flag of Slovakia.svg                Streitkräfte
der Slowakischen Republik

(Ozbrojené sily Slovenskej republiky)
Regrut 01 znak ossr.jpg Coat of arms of Slovakia.svg
Führung
Oberbefehlshaber: Präsident Andrej Kiska
Verteidigungsminister: Peter Gajdoš
Militärischer Befehlshaber: Chef GenStab
General Milan Maxim
Militärische Führung: Generalstab
Sitz des Hauptquartiers: Bratislava
Teilstreitkräfte: Slovak Army Roundel.svg Heer (Pozemné sily Slovenskej republiky)

Luftwaffe (Vzdušné sily Slovenskej republiky)

  • Ausbildungs- und Unterstützungskräfte (Sily podpory a výcviku Slovenskej republiky)
Militärische Stärke
Aktive Soldaten: 13.500
Wehrpflicht: Nein
Wehrtauglichkeitsalter: 18
Anteil am Bruttoinlandsprodukt: 1
Geschichte
Gründung: 1. Januar 1993

Die Streitkräfte der Slowakischen Republik, auch Slowakische Streitkräfte oder Streitkräfte der Slowakei (slowakisch:Ozbrojené sily Slovenskej republiky; 1993–2002 auch Armáda Slovenskej republiky) sind die bewaffneten Streitkräfte der Slowakei.

Trennung 1993[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1993 erfolgte die Trennung der Tschechischen und Slowakischen Föderativen Republik in die Tschechische Republik und die Slowakische Republik. Die Soldaten der Tschechoslowakischen Armee durften selbst entscheiden, ob sie zukünftig in den Tschechischen Streitkräften oder in den Slowakischen Streitkräften dienen wollten. Seit 2004 ist die Slowakei Mitglied der NATO und der EU.

Organisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Struktur der Slowakischen Streitkräfte

Die Streitkräfte der Slowakischen Republik befinden sich im Organisationsbereich des Verteidigungsministeriums der Slowakischen Republik und sind truppendienstlich dem Generalstab der Slowakischen Streitkräfte unterstellt. Sie untergliedern sich in die Teilstreitkräfte

  • Heer (Heer der Slowakischen Republik),
  • Luftwaffe (Luftwaffe der Slowakischen Republik)

und die

  • Ausbildungs- und Unterstützungskräfte.

Truppenstärke und Ausrüstung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Streitkräfte bestehen seit etwa 2006 aus Berufssoldaten mit einem Anteil von rund 8,65 % Soldatinnen (Stand Juni 2007)[1]. Die Slowakei verfügt aktuell etwa über 13.500 Soldaten (Stand: 2016). Das Land hat derzeit 22 Kampfpanzer. Die Luftstreitkräfte verfügen über 24 Kampfflugzeuge.[2]

Ausrüstung Luftwaffe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Slowakische MiG-29A

Die Ausrüstung der slowakischen Luftstreitkräfte wurde zum größten Teil aus den Beständen der Tschechoslowakischen Luftwaffe übernommen, wobei in den letzten Jahren einige Maschinen stillgelegt, modernisiert oder durch neue ersetzt wurden. Am bedeutendsten dürfte dabei der Zugang von zwei Alenia C-27J-Transportmaschinen sein. Auch für die Mikojan-Gurewitsch MiG-29-Kampfjets der Truppe wird aktuell nach einem Nachfolgemodell gesucht. Unklar ist noch, welche und wie viele Maschinen beschafft werden sollen und ob diese gekauft, oder geleast werden sollen.

Aktuell verfügt die Luftwaffe unter anderem über:

Ausrüstung Heer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kampfpanzer:

  • TschechienTschechien T-72M1 – 30 (Stand August 2013)[3]
  • TschechienTschechien T-72M2 Moderna – nur einige Probeversionen sind verfügbar

Transportpanzer:

  • SowjetunionSowjetunion BVP-2 Schützenpanzer – 91
  • SowjetunionSowjetunion BVP-1 Schützenpanzer – 162
  • SowjetunionSowjetunion BPsV-1 Spähpanzer (basiert auf dem BMP-1) – 71

Ausrüstung Nahkampf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Slowakischer Soldat bei Camp Echo im Irak

Handfeuerwaffen:

Friedenseinsätze der slowakischen Streitkräfte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den 1990er-Jahren nahmen die slowakischen Streitkräfte an den UN-Missionen UNAVEM II und UNAVEM III in Angola teil.[4][5] Ab 1998 nahm das slowakische Militär an der SFOR, ab 1999 bei der KFOR und ab 2001 an der ISAF teil.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Slovak National Briefing. (Memento vom 13. November 2010 im Internet Archive) (PDF; 15 kB) nato.int, S. 1.
  2. Slovakia Military Strength Globalfirepower, abgerufen am 23. Juli 2016.
  3. Defence Statistics 2013. (PDF; 223 kB) dasa.mod.uk, S. 10.
  4. UNAVEM III Facts and Figures as of 30 June 1997. (Memento vom 29. Juni 2013 im Internet Archive) un.org
  5. Angola UNAVEM II – Facts and figures. Auf un.org