Christian Redl (Schauspieler)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Christian Redl, 2009

Christian Redl (* 20. April 1948 in Schleswig) ist ein deutscher Schauspieler und Musiker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Christian Redl ist der Sohn eines Lehrers. Er wuchs in Kassel auf, wurde von 1967 bis 1970 an der Schauspielschule Bochum ausgebildet und war danach an Theatern in Wuppertal, Frankfurt, Bremen und Hamburg engagiert, wo er u. a. mit Claus Peymann, Luc Bondy und Peter Zadek arbeitete. 1986 spielte er seine erste große Rolle in einer Kinoproduktion: Sierra Leone von Uwe Schrader. Bekannt wurde er Ende der 1980er und Anfang der 1990er Jahre durch Filme von Bernd Schadewald, vor allem durch die Hauptrolle in der Fernsehproduktion Der Hammermörder, für die er mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet wurde und durch Angst, für den er eine Telestar-Nominierung erhielt.

Neben dem Theater kam es dann zu weiteren Fernsehproduktionen, wobei die Arbeiten mit Matti Geschonneck einen besonderen Platz einnahmen: Der Rosenmörder, Ein mörderischer Plan und Späte Rache. Zwei weitere Kinoproduktionen waren Lea von Ivan Fíla und Das Trio von Hermine Huntgeburth. Im Hitler-Film Der Untergang stellte er Generaloberst Alfred Jodl dar. Abgründige Figuren spielte er auch in der deutschen Kinoproduktion Tattoo von Robert Schwentke sowie in einem Film der ZDF-Polizeifilm-Reihe Nachtschicht (Nachtschicht – Vatertag) von Lars Becker. Redl ist regelmäßig in Kino- und Fernsehproduktionen zu sehen, insbesondere in Fernsehkrimis wie in der ZDF-Reihe KDD – Kriminaldauerdienst und in internationalen Kinoproduktionen wie Krabat von Marco Kreuzpaintner und Die Päpstin von Sönke Wortmann. An den Hamburger Kammerspielen spielte er in Kunst und Der Totmacher, und am St.-Pauli-Theater in der Dreigroschenoper, in Sonny Boys und in Arsen und Spitzenhäubchen. Im Frühjahr 2009 spielte er in Tod in der Eifel, einem Fernsehfilm von Johannes Grieser, und in Der Tote im Spreewald. Seit 2006 spielt Redl den wortkargen, einzelgängerischen Kommissar Thorsten Krüger in der im Spreewald spielenden ZDF-Krimireihe Spreewaldkrimi, deren Folgen sporadisch gedreht werden. 2013 erhielt er für seine Rolle in Marie Brand und die offene Rechnung den Preis der Deutschen Akademie für Fernsehen als bester Nebendarsteller.

Redl ist auch als Hörbuchsprecher und Musiker tätig.

Er ist der Stiefbruder des Schauspielers Wolf Redl.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hörspiele (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Der Herr der Ringe (Hörspiel). In: Ardapedia. (herr-der-ringe-film.de [abgerufen am 11. Januar 2017]).
  2. CLEOPATRA – Prämierter niederländischer Krimi als zweiteiliges Hörspiel. In: krimikiosk.blogspot.de. Abgerufen am 28. Oktober 2016.
  3. Carlos Ruiz Zafón – Der Schatten des Windes (WDR 2005 / der hörverlag) – Rezensionen & Kritiken – Die Hoerspiel-Freunde. In: www.hoerspiel-freunde.de. Abgerufen am 28. Oktober 2016.
  4. Jürgen Fuchs (Schriftsteller). In: Wikipedia. 16. November 2016 (Spezial:Permanenter Link/159761382 [abgerufen am 7. Februar 2017]).
  5. 04913. Abgerufen am 7. Februar 2017.
  6. Im Dschungel der Stasi-Akten: Magdalena. Abgerufen am 7. Februar 2017.
  7. Tennessee Williams: Hörspiel Licht unter Tage von Tennessee Williams – WDR 3 Hörspiel – Sendungen – Programm – WDR 3 – Radio – WDR. 8. September 2016 (wdr.de [abgerufen am 28. Oktober 2016]).
  8. Tennessee Williams: Hörspiel Licht unter Tage von Tennessee Williams – WDR 3 Hörspiel – Sendungen – Programm – WDR 3 – Radio – WDR. 8. September 2016 (wdr.de [abgerufen am 16. Januar 2017]).
  9. BR Hörspiel Pool – Schulze, Augusto, der Richter, Podcast/Download
  10. Christian Redl & Vlatko Kucan: Die Blumen des Bösen, Goldbek Rekords 2010