Steier und Mey

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Tatort Logo.svg Frank Steier
Schauspieler Joachim Król

Schauspieler Joachim Król

Sender HR
Aktiv 2011–2015
Ort Frankfurt am Main
Assistenten Conny Mey (KHKin)
(2011–2013)
Linda Dräger (Kriminalassistentin)
(2013–2014)
Fälle 7
Vorgänger Dellwo und Sänger
Nachfolger Janneke und Brix (ab 2015)
Team
Hillinger (Chef MK)
Peter Fuchs (Rechtsmedizin)
(2011–2014)
(2011–2014)
Frank Steier (Hessen)
Frank Steier

Ermittlungsort Frankfurt am Main

Die Frankfurter Kriminalhauptkommissare Frank Steier, gespielt von Joachim Król, und Conny Mey, gespielt von Nina Kunzendorf (bis 2013), sind fiktive Personen in den vom Hessischen Rundfunk (HR) verantworteten Folgen der Krimireihe Tatort. Die ersten beiden Fälle mit den Ermittlern wurden im Mai 2011 ausgestrahlt.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Steier und Mey lösten das bisherige Frankfurter Ermittlerduo Dellwo und Sänger ab, das 2010 nach 18 Folgen vom HR abgesetzt wurde. Ermittlungs- und Drehorte sind Frankfurt und Umgebung.

Im sechsten Fall ermittelt Kommissarsanwärterin Linda Dräger, dargestellt von Alwara Höfels, an der Seite von Hauptkommissar Frank Steier, bevor dieser die letzte Folge mit den Worten beschließt: „Kriminalhauptkommissar. außer Dienst“.

Figuren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frank Steier[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kriminalhauptkommissar Frank Steier (Joachim Król) ist ein eigenwilliger, fleißiger, unauffälliger Ermittler mit einem Alkoholproblem. Privat lebt er mit Edgar, einem Friseur, zusammen. Seine Vorgesetzten lassen ihm selbst den Alkoholkonsum am Arbeitsplatz durchgehen, weil er früher einer der Besten war und trotz seiner Probleme immer noch in der Lage ist, komplizierte Mordfälle zu lösen. Er scheint sehr introvertiert zu sein, neigt aber dennoch zu gelegentlichen emotionalen Ausbrüchen.

Conny Mey[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kriminalhauptkommissarin Conny Mey (Nina Kunzendorf) ist eher extrovertiert und damit charakterlich das genaue Gegenteil ihres Kollegen Steier. Wie ihre Darstellerin stammt auch die Figur der Conny Mey ursprünglich aus Mannheim. Als Steier spät abends einen Stärkungstrunk aus seinem Flachmann nimmt, wehrt sie einen Schluck ab mit der Begründung, sie habe einen Gendefekt für Alkoholunverträglichkeit. Meys Herkunft aus einem nicht näher bezeichneten "Mannheimer Prolo-Viertel" wird im dritten Fall Es ist böse zunächst von Steier, im späteren Verlauf auch noch einmal von Mey selbst thematisiert. Im fünften und letzten gemeinsamen Fall Wer das Schweigen bricht erklärt sie ihren Wechsel an die Polizeischule in Kiel.

Nebenfiguren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erik Seidel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kommissar Erik Seidel (Peter Kurth) ist ein langjähriger Kollege von Steier und freundschaftlich mit ihm verbunden. Direkt im ersten Fall Eine bessere Welt deckt Mey auf, dass Seidel ein sexuelles Verhältnis zu einer Tatbeteiligten hatte und das Einsatzprotokoll zu ihren Gunsten verfälscht hat. Das belastet seine Ehe und von Anfang an die Zusammenarbeit mit Kollegin Mey.

Edgar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Edgar, dessen Nachname ungenannt bleibt, ist ein Mitbewohner von Steier. Der Kommissar hat ihn in einer früheren Ermittlung fälschlicherweise verdächtigt und dadurch dessen Familie zerstört. Er wird Mey im dritten Fall Es ist böse vorgestellt und verabschiedet sich in ihrem letzten Fall Wer das Schweigen bricht von ihr, weil er unheilbar an Krebs erkrankt ist.

Fälle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fall Titel Erstausstrahlung Folge Drehbuch Regie Besonderheiten
1 Eine bessere Welt 8. Mai 2011 800 Lars Kraume Lars Kraume
2 Der Tote im Nachtzug 20. November 2011 817 Lars Kraume Lars Kraume
3 Es ist böse 22. April 2012 836 Lars Kraume Stefan Kornatz
4 Im Namen des Vaters 26. Dezember 2012 855 Lars Kraume Lars Kraume
5 Wer das Schweigen bricht 14. April 2013 870 Lars Kraume Edward Berger Letzter Fall von KHK Mey
6 Der Eskimo 5. Januar 2014 894 Hendrik Handloegten, Achim von Borries Achim von Borries
7 Das Haus am Ende der Straße 22. Februar 2015 937 Michael Proehl, Erol Yesilkaya Sebastian Marka

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]