Dies ist ein als lesenswert ausgezeichneter Artikel.

Steinway & Sons

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Steinway & Sons
Logo
Rechtsform Niederlassung einer Aktiengesellschaft nach amerikanischem Recht[1]
Gründung 5. März 1853[2]
Sitz Europa und weltweit:
Hamburg, Deutschland[3]
Amerika:
New York, USA[3]
Leitung Werner Husmann, Manfred Sitz[1]
Branche Musikinstrumente
Website Europa und weltweit
Amerika
Ein Steinway-Flügel (Modell D-274).

Steinway & Sons (oft Steinway genannt) ist ein Hersteller von Flügeln und Klavieren. Das Unternehmen wurde von Heinrich Engelhard Steinweg (Henry E. Steinway) und seinen Söhnen 1853 in New York gegründet.[4] Seitdem hat Steinway & Sons mehr als 125 Patente erfolgreich angemeldet.[5][6] Steinway & Sons’ Flügel und Klaviere werden in Hamburg und New York, gefertigt.[7]

Das frühere Mutterunternehmen, die Aktiengesellschaft Steinway Musical Instruments, unter deren Dach neben Steinway & Sons auch Selmer Company, United Musical Instruments und weitere Musikinstrumentenhersteller versammelt waren, wurde im August 2013 von John Paulsons Paulson & Co. gekauft und von der Börse genommen.[8][9] Das internationale Unternehmen beschäftigt ca. 1.700 Mitarbeiter in 11 Produktionsstätten in den USA und Europa.

Steinway & Sons fertigt außerdem in Japan Flügel und Klaviere mit der Markenbezeichnung Boston und in China Flügel und Klaviere mit der Markenbezeichnung Essex.

Zum Vertriebsnetz für die Flügel und Klaviere gehören die Steinway-Häuser (englisch: Steinway Halls).

Geschichte

Die Familie Steinway

Heinrich Engelhard Steinweg (Henry E. Steinway) fotografiert von Mathew B. Brady

Der gebürtige Deutsche Heinrich Engelhard Steinweg war gelernter Möbeltischler, später wurde er Orgelbauer und Kirchenorganist. Aus musikalischem Interesse beschäftigte er sich mit dem Bau von Musikinstrumenten und später auch mit dem Klavierbau. In der Küche seiner Wohnung in Seesen verfertigte Steinweg 1836 seinen ersten Flügel, welcher heute Küchenflügel genannt wird und noch immer erhalten ist.

Aus wirtschaftlichen Gründen wanderte er mit seiner Frau Juliane (Johanna Juliane Henriette Thiemer), drei Töchtern und vier seiner Söhne 1850 in die USA aus, der zweitälteste Karl war schon ein Jahr zuvor, 1849, kundschaftend in die USA gegangen. In New York nahm die Familie den anglisierten Nachnamen Steinway an, auch die Vornamen erhielten eine anglisierte Form. Anfangs arbeiteten Henry E. Steinway und seine Söhne in verschiedenen Klavierfabriken, bis sie sich 1853 als Familienunternehmen selbständig machten. Schnell stellte sich für Henry E. Steinway mit seinem amerikanischen Familienunternehmen Steinway & Sons der Erfolg ein. Ein weiterer Sohn, C. F. Theodor, war in Deutschland verblieben und führte das väterliche Geschäft fort. Wenig später siedelte er den Betrieb nach Wolfenbüttel um. Mit der Aufnahme von Friedrich Grotrian als Geschäftspartner wurde der Betrieb ein weiteres Mal ins benachbarte Braunschweig verlegt. Trotz der räumlichen Distanz entwickelte die Familie einen regen, bis heute dokumentierten Schriftverkehr, um sich über den Fortschritt in der Klavierbautechnik auszutauschen.

Die Steinway-Söhne Heinrich (Henry Jr.) und Karl (Charles) starben im März 1865. Auf dringlichen Wunsch der Familie siedelte nun auch C. F. Theodor in die USA über, um in der Nachfolge seiner verstorbenen Brüder in die Geschäftsführung von Steinway in New York einzutreten. Er verkaufte noch im gleichen Jahr die Familienanteile am Braunschweiger Unternehmen für 20.000 Taler an Wilhelm Grotrian, Sohn und Erbe seines verstorbenen kurzzeitigen Partners Friedrich Grotrian, und an die Mitarbeiter Adolf Helfferich und H. O. W. Schulz. Die Instrumente des Braunschweiger Unternehmens sollten gemäß Kaufvertrag noch zehn Jahre lang den Verweis auf Th. Steinweg Nachfolger tragen dürfen und in Lizenz nach Plänen der US-Konstruktionen gebaut werden. Sie wurden mit Grotrian, Helfferich, Schulz, Th. Steinweg Nachfolger auf der Tastaturklappe beschriftet und trugen bis 1875 auch – wie die US-Instrumente – die charakteristischen Kurven der Wangen von Erard, der Flügel, die den Steinway-Technikern als Vorlage gedient hatten. Es gibt aus der Zeit um 1875 sogar Instrumente aus Braunschweig, in deren Tastenklappe Steinway New York, Braunschweig steht. Aus dem Braunschweiger Unternehmen entstand Grotrian-Steinweg. Unterschiedliche Sichtweisen zu den Namensbezeichnungen lösten in den folgenden Jahrzehnten zwischen Steinway und Grotrian-Steinweg eine Vielzahl an Rechtsstreitigkeiten aus.

Zuschauer, die Eintrittskarten für eine Charles-Dickens-Lesung in der Steinway Hall in New York 1867 kaufen

C. F. Theodor (C. F. Theodore) folgte dem Ruf der Familie nach New York. Henry E. Steinway verstarb am 7. Februar 1871 im Alter von 74 Jahren. Sein ältester Sohn C. F. Theodore sowie die beiden jüngeren Söhne Wilhelm (William) und Albert übernahmen die Leitung des Unternehmens. William war Hauptanteilseigner und Vorsitzender der Geschäftsführung, der jüngste Sohn Albert der Leiter der Fabriken, und der älteste Sohn C. F. Theodore der Entwickler. William ging in die Steinway-Geschichte als Marketing-Genie ein. Er war der Erfinder der Steinway Hall, der Steinway-Concert & Artist-Abteilung sowie zusammen mit C. F. Theodore Wegbereiter der Hamburger Fabrik, die die beiden 1880 eröffneten und zunächst zu zweit besaßen. C. F. Theodore entwickelte in den nächsten Jahren viele der Steinway-Patente, orientierte sich an der Forschung zur Akustik und ließ sich hierzu von dem Physiker Hermann von Helmholtz beraten, dem um 1870 für seine Forschungsarbeiten von Steinway ein großer Konzertflügel zur Verfügung gestellt wurde. Der Flügel wurde von New York nach Berlin geschickt und dort von Carl Bechstein in Empfang genommen, auch die Steuer von 20 Thalern wurden von Bechstein bezahlt. Diese 20 Thaler wurden Bechstein von William persönlich erstattet.[10] Dieser Flügel wird heute im Deutschen Museum in München ausgestellt.[11] Wesentliches Ergebnis dieser Untersuchungen war die für Steinway patentierte Duplex-Skala, die genaue Bestimmung der mit den Saiten mitschwingenden Anhanglängen und damit die Möglichkeit, diese den Ton im Diskant bereichernden Nebenschwingungen zu stimmen.

C. F. Theodore setzte sich auch gegen seine Brüder mit dem Wunsch durch, ein aufrecht stehendes Klavier zu bauen. Sein Bestreben war es, neben dem Bau hochwertiger Flügel immer auch preisgünstigere Instrumente für breitere Bevölkerungsschichten anbieten zu können und Herstellungstechniken zu optimieren. Zwischen den Steinway-Söhnen C. F. Theodore, Henry Jr. und Charles hatte es, auch zuvor schon in den Jahren der Trennung, einen intensiven Schriftverkehr über den Atlantik hinweg und auch einen brüderlichen Wettstreit um die besten Wege in der Klaviertechnik gegeben. Letztlich hatte das Schicksal entschieden, indem C. F. Theodore nach dem Tode seiner Brüder in der Familie neben seinem Vater als einziger Techniker verblieb. Mit der grundlegenden Neugestaltung der Flügel (Klaviaturmechanik von 1871, einteiliger Gussrahmen in Kuppelform, Längsstreben über der Saitenanlage, mit abgedecktem Stimmstock, Prototypen 1869, Konzertflügel 1875, mit dem Rim-Gehäuse aus verleimten Holzdickten 1878) und deren konsequenter Umsetzung in allen Flügelgrößen entstammten nach 1886 (Einführung des Semikonzertflügels C-227) alle Instrumente der Handschrift C. F. Theodores. Mit der Style II-Flügelgröße, Vorläufer des C-227, verschwanden die Instrumente nach Konstruktionen Henry Jr. aus der Produktion.

C. F. Theodore ging nach Jahren in New York im Alter wieder nach Deutschland zurück; er starb am 26. März 1889 in Braunschweig. William leitete die Geschicke des Unternehmens noch über viele Jahre bis zu seinem Tode 1896. Er arbeitete ab 1891/1892 auch mit Gottlieb Daimler zusammen und baute in der Rikers-Fabrik in Queens Daimler-Wagen in Lizenz. Er verstand es auch, passende Nachfolger in der Familie in die richtigen Positionen zu heben. William wurde am 21. Januar 1896 von Kaiser Franz Joseph I. zum k.u.k. Hoflieferanten ernannt. William starb am 30. November 1896. Williams Neffen Charles H. und Frederick übernahmen nun die Führung, ihr Vetter Henry Ziegler wurde Leiter der Forschungsabteilung.

Steinway war außerdem britischer, italienischer, preußischer, sächsischer, osmanischer, spanischer, norwegischer, schwedischer und russischer Hoflieferant.[12]

Das Unternehmen Steinway

Ende 19. Jahrhundert

Steinway-Fabrik an der 4. Avenue, 52. Straße, Manhattan, New York, 1876

Die ersten Steinway-Flügel wurden ab 1856 zunächst noch als sogenannte „Geradsaiter“ gefertigt. Wesentlicher Schritt war dann die erfolgreiche Integration des bei Tafelklavieren und Pianinos bereits bekannten kreuzsaitigen Bezuges, mit dem die umsponnenen Seiten des Bassbezuges die Mittellage der Saiten kreuzt (Overstrung Scale 1859). Dies verlagert die Schwingungen der Basssaiten mit dem Basssteg mehr zur Mitte des Resonanzbodens hin und erbringt so eine bessere Klangentfaltung. Die Bassüberkreuzung und der einteilig gegossene Rahmen in Glockenform (Cupola) wurden als wichtigste Merkmale des Steinway-Systems sehr früh von vielen Klavierproduzenten kopiert.

Im Jahre 1866 wurde die von William Steinway entwickelte Steinway Hall in New York eröffnet, eine Kombination aus Konzertsaal und Verkaufsräumen, die, wie sich schnell herausstellte, sehr werbewirksam und erfolgreich war. In der Folge von Handelsaktivitäten in Europa und den Erfolgen auf der Weltausstellung in Paris entstand 1866 eine ca. fünf Jahre lang mit der Fa. Mangeot in Nancy betriebene Zusammenarbeit zur Fertigung von Flügeln (Parlor Grand Style II, ca. 220 cm lang) für den französischen und englischen Markt. Steinway lieferte deren Klanganlagen und Mechaniken, Mangeot fertigte die Flügelgehäuse, baute dann die Komponenten ein und vertrieb die komplettierten Instrumente sowie andere aus New York nach Europa verschiffte Steinway-Instrumente dann in Frankreich und Großbritannien.[13]

Eine weitere Steinway Hall in London sollte 1875 folgen, einschließlich einer Fertigung von Flügeln, die aber nur über wenige Monate betrieben und zugunsten einer dann in Hamburg installierten Fabrikation fallengelassen wurde. 1875 wurde auch die Fertigung der Centennial Concert Grands begonnen, die mit ihrer erstmals verwendeten Vollgussplatte mit Stimmstockabdeckung und dem von C. F. Theodore Steinway zusammen mit dem Physiker Hermann von Helmholtz entwickelten System der Duplex-Skala im Jahr darauf als weltbeste Flügel auf der Weltausstellung in Philadelphia prämiert wurden. Ein Zeitgenosse von Franz Liszt benannte sie in einer angesehenen Musikzeitschrift als „Stradivari der Klaviere“. Richard Wagner erhielt anlässlich der Eröffnung seines Konzerthauses einen solchen Konzertflügel zum Geschenk. Diese 424 Instrumente, die schwersten und aufwendigst gebauten Serieninstrumente der Firmengeschichte, sind unmittelbare Vorgänger der seit 1884 zu Zehntausenden nahezu unverändert gebauten, weltweit erfolgreichsten Konzertflügel des Modells D-274.

Steinway-Fabrik, Schanzenstraße, Hamburg, 1915

Der Klang und die robuste Bauweise von Steinway-Instrumenten setzten sich immer stärker durch. Aufgrund der großen Nachfrage wurde im Jahre 1880 eine zweite Fabrik in Hamburg eröffnet, um den europäischen Markt zu versorgen und um dort mit den europäischen Wettbewerbern zu konkurrieren. Mit der Gründung der Hamburger Steinway’s Pianofortefabrik wurden 1880 erstmals wieder Steinway-Klaviere in Deutschland produziert. Hier sollte der Bedarf für den europäischen Kontinent abgedeckt werden. Die Verwaltung war in der Schanzenstraße im Stadtteil Sternschanze untergebracht. Die Gründerväter William und C. F. Theodore sahen im Hamburger Freihafen einen Wettbewerbsvorteil. Erster Direktor der Hamburger Fabrik wurde C. F. Theodores enger Mitarbeiter Arthur von Holwede. C. F. Theodore leitete alle europäischen Operationen, während William, der Vorstandsvorsitzende, wieder zurück nach New York ging.

Die Hamburger Fabrik – zunächst im persönlichen Eigentum von William und C. F. Theodore – montierte anfangs lediglich aus New Yorker Zulieferungen, stellte sich aber mittels europäischer Zukaufteile stets eigenständiger auf, bis dann seit ca. 1906 das Hamburger Werk komplett selbständig fertigen konnte. Die Zulieferungen von New York an Hamburg, die Verrechnungspreise hierfür und die damals günstigere Preisgestaltung von in Hamburg gefertigten Instrumenten als interne Konkurrenz zu New Yorker Instrumenten waren zum Gegenstand familiärer und dann auch gerichtlicher Auseinandersetzungen mit einem Vertreter der Enkelgeneration geworden, welche die späten, ansonsten höchst erfolgreichen Lebensjahre von William Steinway überschatteten.

Erstes Drittel des 20. Jahrhunderts

Anfang 1900 stellte sich ein neues System zur Reproduktion von Klaviermusik als Verkaufsschlager heraus. Steinway belieferte in den folgenden Jahren Hersteller von mechanischen Einbausystemen für Reproduktionsklaviere, z. B. M. Welte & Söhne aus Freiburg, die das berühmte System Welte-Mignon einbauten, sowie die Aeolian Company, die das Duo-Art-System entwickelt hatte, mit Klavieren und Flügeln.

Der Steinway-Flügel von 1938 im Weißen Haus

Im Jahre 1903 wurde das 100.000. Instrument fertiggestellt, ein Konzertflügel in Sonderausführung, der als Geschenk an das amerikanische Volk ging und 35 Jahre lang im Weißen Haus in Gebrauch war. Der Flügel wurde 1938 durch das Instrument mit der Seriennummer 300.000 ersetzt, ebenso ein Konzertflügel in Sonderausführung, der bis heute im Weißen Haus steht.[14][15] Diese sogenannten Art Case Pianos wurden ein weiteres Geschäftsfeld von Steinway. Die Kunstinstrumente wurden für viele berühmte Familien gefertigt. Auch Künstler und Architekten verewigten sich in Gehäusen von Steinway & Sons-Flügeln und -Klaviere.

Eine neue Produktionsstätte im Hamburger Stadtteil Bahrenfeld führte seit 1928 zur Erweiterung der Kapazität.

Zweiter Weltkrieg

Während des Zweiten Weltkrieges wurden im Werk in New York Lastensegler aus Holz gebaut, um sie im Krieg in Europa einzusetzen. Außerdem wurde noch eine besondere Klaviereinheit gefertigt, das Victory Vertical or G.I. Piano, ein olivgrünes kleines Klavier, welches, zusammen mit dem Hocker in einer Kiste verpackt, aus dem Flugzeug abgeworfen werden konnte, um die GIs mit Musik zu versorgen.[16][17]

Das Werk in Hamburg wurde, da es sich in amerikanischen Händen befand, faktisch stillgelegt, von 1941 bis 1944 wurden dort nur ca. 100 Instrumente pro Jahr gebaut, die Holzvorräte wurden zu Gewehrkolben und Särgen verarbeitet. Gegen Ende des Kriegs wurde das Hamburger Werk von Bomben getroffen und schwer beschädigt. Die Produktion von Instrumenten wurde in Hamburg erst 1948 wieder aufgenommen.

1960er bis 1990er Jahre

In den USA machten Probleme mit einer 1961 in die New Yorker Produktion eingeführten Neuerung von sich reden: mit der Permafree-Buchsenlagerung wurden die hundertfachen winzigen Lagerungen von Hämmern und Repetitionsgliedern im Innern der Flügelmechanik von Filz auf Teflon umgestellt. Da Teflon auf Veränderungen der Luftfeuchtigkeit weit weniger reagiert als das umgebende Holz, kam es teils zu störenden Klickgeräuschen, deren Ursache jedoch lange unerkannt blieb, weil sie meist nur zu bestimmten Jahreszeiten auftraten. 1982 verabschiedete sich Steinway von den Teflon-Buchsen und führte wiederum Filz ein, nun mit einem Teflon enthaltenden Spezialschmierstoff imprägniert.

In Hamburg wurden in den 1960er Jahren weit über 1.000 Flügel im Jahr hergestellt und verkauft. Die Lieferzeit für einen Steinway-Flügel betrug ab Bestellung oft mehr als ein Jahr. In den folgenden Jahren wurden aber Investitionen vernachlässigt, was dazu führte, dass für den modernen Markt benötigte Produktionsstätten veraltet waren und man nicht in der Lage war, auf Nachfrage des Marktes höhere Stückzahlen zu produzieren. Das Unternehmen Steinway war dadurch nicht mehr länger lukrativ genug. Wegen des Kapitalbedarfs und aus Problemen um eine Familiennachfolge traf die Familienleitung von Steinway den Entschluss, zu verkaufen. 1972 ging das Unternehmen in den Besitz des amerikanischen Medienunternehmens Columbia Broadcasting System (CBS) über, zu der z. B. auch Fender-Gitarren und Electro-Musik gehörten. Henry Ziegler Steinway, der letzte Steinway in der Firmenleitung, blieb auch für CBS und Nachfolger als angestellter Manager an Bord; er widmete sich mit den Jahren mehr und mehr repräsentativen Aufgaben. 1985 verkaufte CBS das Unternehmen an drei Bostoner Unternehmer der Birmingham-Familie. Diese gründeten eine neue Holdinggesellschaft, die Steinway Musical Properties.

Steinway-Instrument Nummer 500.000 von 1988

1988 wurde der Flügel der Künstler mit der Nummer 500.000 gefertigt. In das Sondermodell sind die Unterschriften von mehreren Hundert Steinway Artists eingraviert. Im Jahre 1995 fusionierte Steinway & Sons mit Selmer Company zum größten Musikinstrumentenhersteller der USA mit dem Namen Steinway Musical Instruments mit Sitz in Queens, New York. Von 1996 wird Steinway Musical Instruments an der New Yorker Börse (NYSE) unter LVB (Ludwig van Beethoven) geführt. Das Unternehmen ist zu 100 % an seinen Tochtergesellschaften Steinway Piano Company und Conn-Selmer beteiligt.

21. Jahrhundert

Im Jahre 2003 feierte Steinway & Sons in der New Yorker Carnegie Hall das 150-jährige Bestehen mit drei großen Konzerten der Musiksparten Klassik, Jazz und Pop. 2005 feierte dann auch die Fabrikation in Hamburg ihr 125-jähriges Bestehen in der Laeiszhalle in Hamburg. Zu den Gratulanten gehörten zahlreiche Steinway-Händler aus der ganzen Welt, der Steinway Artist Lang Lang und der Erste Bürgermeister der Stadt Hamburg Ole von Beust.

Im Jahre 2013 wurde Steinway für 512 Millionen US-Dollar an den Hedgefonds-Manager John Paulson verkauft.[9] Paulson versicherte: „An der Qualität der Musikinstrumente werde sich nichts ändern. Es sind die besten der Welt.“

Produktion

Jährlich produziert Steinway etwa 3.000 Flügel und 600 Klaviere – bis Anfang 2016 wurden weltweit insgesamt rund 600.000 Instrumente hergestellt. Der Bau eines Steinway-Flügels dauert ohne die Trocknungszeiten des Holzes mehr als ein Jahr. Aus rund 12.000 Einzelteilen wird ein Flügel in Handarbeit zusammengesetzt.[18] So liefert beispielsweise der renommierte Mechanik-Hersteller Louis Renner die komplette Mechanik, aber in Einzelteilen. Die Hammerköpfe stellt Steinway selbst her.

Zwar werden die stets gleichen Konstruktionspläne und Materialien verwendet, trotzdem gleicht kein Instrument dem anderen. Sie zeichnen sich durch einen individuellen Klangcharakter aus.

Viele Steinway-Käufer, gleich ob Privatkunde oder Institution, besuchen daher die Auswahlsäle der Fabriken in Hamburg oder New York, um sich unter mehreren Instrumenten eines Modells den Flügel mit den gewünschten Klangeigenschaften auszusuchen.

Anhand der weltweit einmaligen Fabrikationsnummer kann jedes Steinway-Instrument einem Produktionszeitraum zugeordnet werden.[19]

Klang und Eigenschaften

Steinway-Flügel auf dem Podium

Der Steinway-Klang wird von vielen als brillant, von einigen als hart bezeichnet. Die wesentlichen Eigenschaften eines Instrumentes sollten ein voller Bass, eine ausgeglichene Mittellage und ein teiltonreicher Diskant sein. Im Klavierbau ist die Mittellage klanglich am einfachsten zu gestalten. Die Herausforderungen sind die Bass- und Diskantpartie. Die Steinway-Techniker haben für diese Bereiche spezielle Lösungen erarbeitet, um sie gut erklingen zu lassen. Zum Beispiel wird in ein Steinway-Instrument ausschließlich bis zu zwei Jahre getrocknetes Holz verbaut. Hammerköpfe und Resonanzboden sind in jedem Instrument einzigartig und verleihen ihm seinen eigenen speziellen Charakter.

Eine weitere herausragende Eigenschaft der Steinway-Instrumente ist die Stimmstabilität, welche durch den patentierten Hexagrip-Stimmstock erzielt wird. Die Regulierfestigkeit der Klaviatur und Mechanik wird durch das so genannte Tubengestell der Mechanik erreicht. Das Standgerüst der Mechanikteile wird aus verlöteten Messingstreben gefertigt, in welches Bubinga-Holzstreben eingepresst werden. Durch die Verwendung von Bubinga-Holz können alle Schrauben in Holz geschraubt und es kann dennoch die Verwindungssteifigkeit des Metalles genutzt werden.

Hamburg und New York

In beiden Fabriken entstehen nahezu die gleichen Flügel. Unterschiede bestehen in der Klangkultur, der Gehäuseoptik und Lackierung.

Der Hamburger Steinway hat ein hochglanzpoliertes Gehäuse und eine abgerundete Tastenklappe, der New Yorker Steinway ein seidenglanzschwarz lackiertes Gehäuse und eine rechtwinklige Tastenklappe. Die New Yorker Fertigung in Queens, Long Island, baut Mechanikteile und Hämmer selbst, die Klaviaturen kommen aus Deutschland vom Tochterunternehmen Kluge (Remscheid); die Hamburger Fertigung baut ebenfalls Klaviaturen von Kluge ein, allerdings werden Hämmer und Mechanikteile von Louis Renner (Gärtringen) nach Vorgaben zugeliefert. Bei Hamburger Flügeln wird der Hammerfilz der Mittellagen nicht „getränkt“, nur der im Bass- und Diskantbereich.

Große Pianisten der Welt hatten und haben unterschiedliche Vorlieben und bevorzugten Instrumente aus der einen oder der anderen Fabrik. Vladimir Horowitz spielte einen Steinway D aus New York, der ihn auf seinen Konzertreisen begleitete. Artur Rubinstein nannte einen Hamburger Steinway D-274 sein eigen, den er zeit seines Lebens spielte. Es gibt eine formelle geografische Aufteilung der Märkte, Steinway New York beliefert Nord- und Südamerika, Hamburg beliefert den Rest der Welt. Es ist jedoch auch möglich, ein Instrument aus der jeweils anderen Fabrikation zu ordern.

Liebhaber von Steinway-Flügeln sagen den Instrumenten nach, die Hamburger Flügel klängen „europäischer“, heller, brillanter, derweilen die New Yorker Instrumente „glockiger“, runder, weicher seien. Jedoch überdecken sich die Bandbreiten; jeder Flügel sollte individuell ausgewählt werden. Hierzu sind in beiden Fabriken Auswahlsäle vorhanden, in denen die häufigst nachgefragten Instrumente der Baugrößen B-211 und D-274 für die Standardausführungen schwarz mitunter aus jeweils bis zu zwölf frisch produzierten Exemplaren vom Kunden ausgewählt werden können. Gängige Praxis bei Steinway-Instrumenten ist, dass ein Händler seinen Präsentationsflügel behält und der Kunde nach Hamburg reist, um sich seinen künftigen Flügel in der Fabrik aus den kürzlich produzierten Exemplaren selbst zu wählen.

Steinway Hamburg fertigt sieben Flügelmodelle und zwei Klaviermodelle.

  • Flügelmodelle: S-155, M-170, O-180, A-188, B-211, C-227, D-274
  • Klaviermodelle: V-125, K-132

Steinway New York fertigt sechs Flügelmodelle und drei Klaviermodelle.

  • Flügelmodelle: S, M, O, A, B, D
  • Klaviermodelle: 4510, 1098, K-52

Modelle

Flügelmodelle
Modell Länge [cm] Breite [cm] Gewicht [kg] Bauzeit seit
S-155
S
155 146,5 252 1935
M-170
M
170 146,5 275 1911
O-180
O
180 146,5 280 1900
A-188
A
188 148 315 1878
B-211
B
211 148 345 1878
C-227 227 155 400 1886
D-274
D
274 156 480 1884
Klaviermodelle
Modell Höhe [cm] Breite [cm] Tiefe [cm] Gewicht [kg] Bauzeit seit
4510 114 148 64 218 1938
1098 118 148 64 218 1938
V-125 125 152,5 67,5 267 1915
K-132
K-52
132 152,5 68 305 1903

Marken

Während unter dem Markennamen Steinway & Sons hochwertige Flügel und Klaviere aus Hamburg und New York vertrieben werden, sollen die Marken Boston und Essex das mittlere und das Einsteiger-Preissegment bedienen.

Flügel und Klaviere hergestellt von Steinway & Sons
  • Steinway & Sons-Flügel und -Klaviere werden in Hamburg und New York gefertigt. Die hochwertige Produktserie umfasst insgesamt sieben Flügel- und vier Klaviermodelle.
Flügel und Klaviere designt von Steinway & Sons
  • Boston-Flügel und -Klaviere werden unter Lizenz bei Kawai in Japan gefertigt. Viele Steinway-Patente sind in die Instrumenten-Serie eingeflossen, und alle Konstruktionen sind von Steinway & Sons. Die Produktserie umfasst fünf Flügel- und drei Klaviermodelle des mittleren Preissegments.
  • Essex-Flügel und -Klaviere werden unter Lizenz seit 2006 bei der Pearl River Piano Group in China gefertigt.[20] Die komplette Essex-Serie besteht aus eigenen Konstruktionen und umfasst zwei Flügel- und vier Klaviermodelle des unteren Preissegments.

Pianisten

Steinway Artist Lang Lang

Der Steinway-Konzertflügel Modell D-274 steht heute in vielen Konzerthäusern der Welt. Seit 150 Jahren arbeitet das Unternehmen Steinway intensiv daran, weltweit Konzertpodien mit ihren Flügeln auszustatten. Steinway kann seine Führungsposition auch dadurch festigen, dass viele Pianisten Steinway Artists (deutsch: Steinway-Künstler) sind und nur dann auftreten, wenn ein Steinway-Instrument zur Verfügung steht.

Immortal Steinway Artist Sergei Rachmaninow

Die Idee der Steinway Artists begründete sich auf den Musikliebhaber William Steinway. Dieser erkannte sehr schnell, dass hochkarätige Künstler die öffentliche Verbreitung der Erzeugnisse von Steinway & Sons werbewirksam unterstützen würden. Die großen Flügelhersteller der Zeit buhlten um die Gunst der Pianisten durch das Verschenken von Instrumenten. William engagierte hingegen 1873 den russischen Pianisten Anton Rubinstein für eine Konzerttournee in den USA. So spielte Rubinstein 215 Konzerte in verschiedenen Städten in einer Gesamtzeit von 239 Tagen nur auf Flügeln des Unternehmens Steinway. Später spielte der Pianist Ignacy Jan Paderewski, nach dem auch eine Baureihe von Flügeln benannt wurde, in den USA 107 Konzerte in 117 Tagen. Die Reise mit der Bahn wurde getätigt in einem eigens angemieteten Salonwagen, in dem selbstverständlich auch der Steinway-Flügel stand, auf dem konzertiert wurde. Dieser Flügel steht heute im National Museum of American Art.

Die Idee des Steinway Artist war geboren. Heute gehören weltweit viele tausend Pianisten den Steinway Artists an, z. B. Daniel Barenboim, Harry Connick junior, Billy Joel, Jewgeni Kissin, Diana Krall und Lang Lang, und Immortal Steinway Artists (deutsch: Unsterbliche Steinway-Künstler) Benjamin Britten, Duke Ellington, George Gershwin, Vladimir Horowitz, Cole Porter und Sergei Rachmaninow/Rachmaninoff.[21][22]

Patente

Rim-Patent für Holzbiegemaschine, 1880
Rimbiegeblock

Eine Auswahl der über 125 eingetragenen Steinway-Patente:[5][6]

  • Die Agraffeneinrichtung (1855), welche die Widerstandsfähigkeit des Rahmens gegen den Zug der Saiten erhöht.
  • Kreuzsaitige Mensur (1859), Vorteile durch verlängerte Stege und deren Verschiebung zur Mitte des Resonanzbodens, wodurch größere Resonanzflächen in Schwingung versetzt werden.
  • Vibrierender Resonanzbodensteg mit akustischen Klangpfosten (1869), beruhend auf der Tonleitung durch Stäbe, und besonders bei Pianinos und Flügeln von kleinerer Dimension angewendet.
  • Ringsteg am Resonanzboden (1869), wodurch eine bis dahin unerreichte Gleichheit der Klangfarbe im Übergang von den glatten zu den übersponnenen Saiten erzielt wird.
  • Mechanik-Tubengestell (1869).
  • Duplex-Skala (1872), die im Diskant die Obertonfülle erheblich erweitert.
  • Tonhaltevorrichtung (1875), das sogenannte Sostenuto-Pedal.
  • Überarbeitete Metallrahmenkonstruktion Cupola (1875).
  • Klaviaturrahmenstellschraube (1879).
  • Rimbiege-Patent (1880) für eine Spannvorrichtung zum Formen der Flügelkontur aus verleimten Holzfurnierstreifen.
  • Durch Flügel-Diskantglocke (1885) stabilisierte Gussplatte im Diskant.

Musik

Siehe auch

Literatur

Deutsch

  • Richard K. Lieberman: Steinway & Sons: Eine Familiengeschichte um Macht und Musik. Kindler, München 1996, ISBN 3-463-40288-2.
  • Ronald V. Ratcliffe: Steinway & Sons. Propyläen-Verlag, 1992, ISBN 3-549-07192-2.
  • Lutz Reibeholz: Das Regulieren von Steinway & Sons: Klaviermechaniken und deren Reparatur. Eine Arbeitsanleitung für Werkstatt und Service. Verlag Das Musikinstrument, 1981, ISBN 3-920112-81-4.
  • Konstantin Restle, Attila Csampai, Musikinstrumenten-Museum Berlin (Hrsg.): Faszination: Klavier. 300 Jahre Pianofortebau in Deutschland. Prestel, 2000, ISBN 3-7913-2308-3.
  • Dirk Stroschein: Von Steinweg zu Steinway: Eine deutsch-amerikanische Familiensaga. Hoffmann und Campe, 2003, ISBN 3-455-32013-9.
  • Paul Zimmermann: Steinweg, Heinrich. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 36, Duncker & Humblot, Leipzig 1893, S. 22–25.

Englisch

  • James Barron: Piano: The Making of a Steinway Concert Grand. Holt, 2006, ISBN 0-8050-7878-9.
  • Miles Chapin, Rodica Prato: 88 keys: The making of a Steinway piano. Potter, 1997, ISBN 0-517-70356-4.
  • Donald W. Fostle: The Steinway Saga: An American Dynasty. Scribner, 1995, ISBN 0-684-19318-3.
  • Richard K. Liebermann: Steinway & Sons. Yale University Press, 1995, ISBN 0-300-06364-4.
  • Ronald V. Ratcliffe, Stuart Isacoff: Steinway & Sons. Chronicle Books, 2002, ISBN 0-8118-3389-5.
  • Theodore E. Steinway: People and pianos: A century of service to music. 3. Auflage. Amadeus Press, 2005, ISBN 1-57467-112-X.

Weblinks

 Commons: Steinway & Sons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Artikel
Dokumentarfilme
Museum

Einzelnachweise

  1. a b Impressum der Webseite
  2. Donald W. Fostle: The Steinway Saga: An American Dynasty. Scribner, 1995, ISBN 0-684-19318-3, S. 25 (englisch).
  3. a b Larry Fine: Acoustic & Digital Piano Buyer – Fall 2014. Brookside Press LLC., 2014, ISBN 978-1-929145-39-3, S. 194–195 (englisch).
  4. Über Steinway. Abgerufen am 1. Februar 2016.
  5. a b Steinway Changing Amid Tradition. The New York Times, 28. März 1991, abgerufen am 27. Juli 2011 (englisch).
  6. a b Google Patent Search. Abgerufen am 18. August 2011 (englisch).
  7. Einklang von Prestige und Perfektion. Westdeutscher Rundfunk Köln, 15. Februar 2012, abgerufen am 5. Januar 2016.
  8. Steinway Musical Instruments. Steinway & Sons, abgerufen am 9. Juni 2014 (englisch).
  9. a b Legendärer Klavierbauer: Steinway geht an Hedgefonds-Manager Paulson. Spiegel Online, 14. August 2013, abgerufen am 9. Juni 2014.
  10. Berlin, June 19th 1871. National Museum of American History, Smithsonian Institution, abgerufen am 5. Januar 2016 (englisch).
  11. Die Musik in Geschichte und Gegenwart. Band 12, 1965, S. 1246–1247.
  12. Steinway Vienna 004. Wikimedia Commons, abgerufen am 16. September 2011.
  13. Steinway / Mangeot Freres. Piano Salon Christophorie, abgerufen am 19. Dezember 2013.
  14. Playing the White House: Entertaining with the US president. BBC News Magazine, 30. September 2011, abgerufen am 11. Oktober 2011 (englisch).
  15. A Piano Is Born, Needing Practice; Full Grandness of K0862 May Take Several Concerts to Achieve. The New York Times, 2. April 2004, abgerufen am 12. März 2010 (englisch).
  16. Ronald V. Ratcliffe, Stuart Isacoff: Steinway & Sons. Chronicle Books, 2002, ISBN 0-8118-3389-5, S. 49–55 (englisch).
  17. Steinway and Sons Special Photo Collection. San Diego Air & Space Museum, abgerufen am 5. Januar 2016 (englisch).
  18. Reparaturwerkstatt. Abgerufen am 1. Februar 2016.
  19. Steinway Serial Numbers. Abgerufen am 1. Februar 2016 (englisch).
  20. Steinway aus China. Die Welt, 6. Dezember 2005, abgerufen am 5. Januar 2016.
  21. Künstler. Abgerufen am 1. Februar 2016.
  22. Steinway Artists – Immortals. Abgerufen am 28. April 2016 (englisch).
  23. Paderewski plays Chopin. Pearl (Entsprechend dem Booklet in der CD des Albums Paderewski plays Chopin ist der Flügel ein „Steinway grand“).
  24. Sergej Rachmaninov Piano Recital. (Entsprechend dem Booklet in der CD des Albums Sergej Rachmaninov Piano Recital ist der Flügel ein „Steinway & Sons Grand Piano“).
  25. Lin-Manuel Miranda Performs at the White House Poetry Jam: 8 of 8. The White House, 12. Mai 2009, abgerufen am 7. August 2011 (englisch).
  26. Harry Connick, Jr. at the White House. The White House, 21. Februar 2010, abgerufen am 23. August 2011 (englisch).
Dieser Artikel wurde am 19. September 2006 in dieser Version in die Liste der lesenswerten Artikel aufgenommen.