Täferrot

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Täferrot
Täferrot
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Täferrot hervorgehoben
Koordinaten: 48° 51′ N, 9° 50′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Landkreis: Ostalbkreis
Höhe: 425 m ü. NHN
Fläche: 12 km²
Einwohner: 1001 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 83 Einwohner je km²
Postleitzahl: 73527
Vorwahl: 07175
Kfz-Kennzeichen: AA, GD
Gemeindeschlüssel: 08 1 36 070
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Durlanger Straße 2
73527 Täferrot
Webpräsenz: www.taeferrot.de
Bürgermeister: Daniel Vogt
Lage der Gemeinde Täferrot im Ostalbkreis
Schwäbisch Gmünd Landkreis Heidenheim Landkreis Schwäbisch Hall Rems-Murr-Kreis Landkreis Göppingen Aalen Abtsgmünd Adelmannsfelden Bartholomä Böbingen an der Rems Bopfingen Durlangen Ellenberg (Württemberg) Ellwangen (Jagst) Eschach (bei Schwäbisch Gmünd) Essingen (Württemberg) Göggingen (Württemberg) Gschwend Heubach Heuchlingen Hüttlingen (Württemberg) Hüttlingen (Württemberg) Iggingen Jagstzell Kirchheim am Ries Lauchheim Leinzell Lorch (Württemberg) Mögglingen Mutlangen Neresheim Neuler Obergröningen Oberkochen Rainau Riesbürg Riesbürg Rosenberg (Württemberg) Ruppertshofen (Ostalbkreis) Schechingen Schwäbisch Gmünd Spraitbach Stödtlen Täferrot Tannhausen Tannhausen Unterschneidheim Waldstetten (Ostalbkreis) Waldstetten (Ostalbkreis) Westhausen (Württemberg) Wört BayernKarte
Über dieses Bild

Täferrot ist eine Gemeinde in Baden-Württemberg und gehört zum Ostalbkreis.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Täferrot liegt im oberen Leintal an der Mündung der Rot in die Lein, zwischen Welzheimer Wald und Frickenhofer Höhe, etwa 7 km nordöstlich von Schwäbisch Gmünd.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde grenzt im Norden an Ruppertshofen und Eschach, im Osten an Göggingen und Leinzell, im Südosten an Iggingen, im Süden an die Stadt Schwäbisch Gmünd und im Westen an Durlangen.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde besteht aus dem im Leintal gelegenen Hauptort Täferrot, den beiden auf Anhöhen gelegenen Weilern Tierhaupten und Utzstetten sowie den Gehöften Buchhof, Koppenkreut und der Rehnenmühle sowie der abgegangenen Ortschaft Mähderschafhaus.[2]

Pfarrkirche St. Afra

Flächenaufteilung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Daten des Statistischen Landesamtes, Stand 2014.[3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Täferrot ist zur Stauferzeit auf gerodetem Boden entstanden. 1293 als Roth erwähnt,[4] wurde der Ort 1298 erstmals Afrenrot genannt. Zu dieser Zeit gehörte der Ort den Herren von Weinsberg, später den Herren von Rechberg. Diese veräußerten 1357 das Patronatsrecht und die Pfarrgüter an das Kloster Lorch.

1560, nach der Reformation, wurde im Ort die erste Schule eingerichtet; sie war im Rathaus untergebracht. Auch im 1842 neu erbauten Rathaus waren Schulräume untergebracht.[5] 1818 gehörte Täferrot zu den wenigen Altwürttembergischen Orten, die dem neuen Oberamt Gmünd, ab 1934 Landkreis Schwäbisch Gmünd, zugeordnet wurden. 1973 kam die Gemeinde zum neuen Ostalbkreis.

Name und Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort trägt seinen Namen nach der Kirchenpatronin St. Afra. Der Ortsname hat sich mit der Zeit von Afrenrot über Dafrenrot und Tefferrot (1525)[4] zu Täferrot entwickelt.

Das Wappen zeigt auf rotem Grund im oberen Teil eine stilisierte St. Afra inmitten von Flammen, da sie den Feuertod erlitten haben soll. Darunter ist in Weiß symbolisch der Zusammenfluss der Flüsse Rot und Lein in symmetrischer Form dargestellt.

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als in Württemberg im 16. Jahrhundert die Reformation eingeführt wurde, bekam auch Täferrot die neue evangelisch-lutherische Konfession. Auch heute gehört die St.-Afra-Kirche der Lutherischen Landeskirche an. Die wenigen Katholiken werden von Durlangen und Leinzell aus betreut.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde ist Mitglied des Gemeindeverwaltungsverbands Schwäbischer Wald mit Sitz in Mutlangen. Der Gemeinderat besteht aus acht Bürgern und dem Bürgermeister.

Sehenswerte Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rückhaltebecken Täferrot

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Täferrot verfügt über eine Grundschule und einen Kindergarten.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Täferrot – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden Baden-Württembergs 2014 (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg. Kohlhammer, Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005708-1. S. 726–728.
  3. Statistisches Landesamt, Fläche seit 1988 nach tatsächlicher Nutzung für Täferrot.
  4. a b Diethelm Winter (Hrsg.): Der Ostalbkreis. Theiss, Stuttgart 1992, ISBN 3-8062-0891-3, S. 367 f.
  5. Täferrot (Memento vom 28. Juli 2010 im Internet Archive) , Freiwillige Feuerwehr Täferrot.