Durlangen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Durlangen
Durlangen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Durlangen hervorgehoben
Koordinaten: 48° 52′ N, 9° 48′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Landkreis: Ostalbkreis
Höhe: 470 m ü. NHN
Fläche: 10,43 km2
Einwohner: 2832 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 272 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 73568, 73565
Vorwahl: 07176
Kfz-Kennzeichen: AA, GD
Gemeindeschlüssel: 08 1 36 015
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hermann-Löns-Weg 5
73568 Durlangen
Webpräsenz: www.durlangen.de
Bürgermeister: Dieter Gerstlauer
Lage der Gemeinde Durlangen im Ostalbkreis
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Über dieses Bild

Durlangen ist eine Gemeinde in Baden-Württemberg und gehört zum Ostalbkreis.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Durlangen liegt auf einem Höhenrücken nördlich des Leintals im Osten des Naturraumes Welzheimer Wald, rund sechs Kilometer nördlich von Schwäbisch Gmünd.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde grenzt im Norden an Spraitbach, im Nordosten an Ruppertshofen, im Osten an Täferrot, im Süden an Schwäbisch Gmünd und Mutlangen und im Westen an Alfdorf im Rems-Murr-Kreis.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde besteht aus den Dörfern Durlangen, Tanau und Zimmerbach, dem Weiler Mooswiese, den Höfen Amandusmühle, Bruckacker, Gehau und Karrenstrietle und den Häusern Hummelbühl, Leinhaus, Leinmühle und Stutzenklinge.[2][3]

Flächenaufteilung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Daten des Statistischen Landesamtes, Stand 2014.[4]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durlangen gehörte seit Anfang des 19. Jahrhunderts zum Oberamt Gmünd, aus dem später der Landkreis Schwäbisch Gmünd wurde. Als dieser im Zuge der Kreisreform 1973 aufgelöst wurde, kam die Gemeinde zum neuen Ostalbkreis.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Einwohnerzahlen 1852 bis 1970 sind Volkszählungsergebnisse[5] und ab 1980 amtliche Fortschreibungen des Statistischen Landesamtes (nur Hauptwohnsitze).

Jahr Einwohnerzahlen
1852 740
1871 781
1880 830
1890 784
1900 790
1910 803
1925 832
1933 826
1939 788
Jahr Einwohnerzahlen
1950 1070
1956 1101
1961 1297
1970 2098
1980 2614
1990 2663
2000 2941
2010 2893
2015 2936

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

St.-Cyriakus-Kirche in Zimmerbach

Die katholische St.-Cyriakus-Kirche in Zimmerbach wurde 1853 erbaut.

Im Ortsteil Tanau befindet sich die Wallfahrtskapelle Sankt Anna. Turm und Schiff stammen aus romanischer Zeit, der Chor ist spätgotisch. Vor allem wegen des Bildnisses der Anna selbdritt und einer Pieta aus dem 15. Jahrhundert ist die Sankt Anna Kapelle das Ziel vieler Wallfahrer.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verwaltungsverband[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde ist Mitglied des Gemeindeverwaltungsverbands Schwäbischer Wald mit Sitz in Mutlangen.

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinderatswahl brachte am 25. Mai 2014 dieses Ergebnis: 12 Sitze für die FWV.

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dieter Gerstlauer, Bürgermeister seit 1994, wurde im Januar 2010 mit 97,2 Prozent und im Januar 2018 mit 54 Prozent der gültigen Stimmen wiedergewählt[6].

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen der Gemeinde Durlangen

Blasonierung: In Rot auf grünem Dreiberg eine silberne Tanne.

Das Wappenbild verweist auf den Waldreichtum der Durlanger Gemarkung. Die Farben Silber und Rot wurden dem Wappen der ehemaligen Reichsstadt Schwäbisch Gmünd entnommen und verweisen auf die Gmünder Patrizier, die in der Gemeinde Grundbesitz besaßen.

Die Gemeindeflagge ist Weiß-Rot.

Am 19. September 1957 wurden der Gemeinde vom Innenministerium Baden-Württemberg das heute gültige Wappen und die Flagge verliehen.[7][8]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Durlangen gibt es eine Grundschule, die nächstgelegenen weiterführenden Schulen, Realschule sowie Hauptschule (mit Werkrealschule), befinden sich in Mutlangen. Andere weiterführende Schulen stehen in Schwäbisch Gmünd zur Verfügung.

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Franz Schuster (* 1943), deutscher Politiker (CDU), MdL (Thüringen), Innen- und Wirtschaftsminister des Landes Thüringen (1992–2003)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Durlangen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Bevölkerung nach Nationalität und Geschlecht am 31. Dezember 2017 (CSV-Datei) (Hilfe dazu).
  2. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg. Kohlhammer, Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005708-1, S. 755–757.
  3. Kurzinfo, Gemeinde Durlangen, abgerufen 29. Juli 2009.
  4. Statistisches Landesamt, Fläche seit 1988 nach tatsächlicher Nutzung für Durlangen.
  5. Volkszählungsergebnisse auf Leo-BW
  6. Dieter Gerstlauer als Bürgermeister in Durlangen wiedergewählt auf remszeitung.de, abgerufen am 21. Januar 2018.
  7. Heinz Bardua: Die kommunalen Wappen des Ostalbkreises. Ostalb-Einhorn 10 (1983), Seiten 75–88
  8. Heinz Bardua: Kreis- und Gemeindewappen in Baden-Württemberg. Band 1: Die Kreis- und Gemeindewappen im Regierungsbezirk Stuttgart. Landesarchivdirektion Baden-Württemberg (Hrsg.), Konrad Theiss Verlag Stuttgart, 1987, 158 Seiten, ISBN 3-8062-0801-8