Durlangen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Durlangen
Durlangen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Durlangen hervorgehoben
Koordinaten: 48° 52′ N, 9° 48′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Landkreis: Ostalbkreis
Höhe: 470 m ü. NHN
Fläche: 10,43 km2
Einwohner: 2936 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 281 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 73568, 73565
Vorwahl: 07176
Kfz-Kennzeichen: AA, GD
Gemeindeschlüssel: 08 1 36 015
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hermann-Löns-Weg 5
73568 Durlangen
Webpräsenz: www.durlangen.de
Bürgermeister: Dieter Gerstlauer
Lage der Gemeinde Durlangen im Ostalbkreis
Schwäbisch Gmünd Landkreis Heidenheim Landkreis Schwäbisch Hall Rems-Murr-Kreis Landkreis Göppingen Aalen Abtsgmünd Adelmannsfelden Bartholomä Böbingen an der Rems Bopfingen Durlangen Ellenberg (Württemberg) Ellwangen (Jagst) Eschach (bei Schwäbisch Gmünd) Essingen (Württemberg) Göggingen (Württemberg) Gschwend Heubach Heuchlingen Hüttlingen (Württemberg) Hüttlingen (Württemberg) Iggingen Jagstzell Kirchheim am Ries Lauchheim Leinzell Lorch (Württemberg) Mögglingen Mutlangen Neresheim Neuler Obergröningen Oberkochen Rainau Riesbürg Riesbürg Rosenberg (Württemberg) Ruppertshofen (Ostalbkreis) Schechingen Schwäbisch Gmünd Spraitbach Stödtlen Täferrot Tannhausen Tannhausen Unterschneidheim Waldstetten (Ostalbkreis) Waldstetten (Ostalbkreis) Westhausen (Württemberg) Wört BayernKarte
Über dieses Bild

Durlangen ist eine Gemeinde in Baden-Württemberg und gehört zum Ostalbkreis.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durlangen liegt am Ostrand der Schwäbischen Alb rund sechs Kilometer nördlich von Schwäbisch Gmünd und gehört naturräumlich zum Welzheimer Wald.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde grenzt im Norden an Spraitbach, im Nordosten an Ruppertshofen, im Osten an Täferrot, im Süden an Schwäbisch Gmünd und Mutlangen und im Westen an Alfdorf im Rems-Murr-Kreis.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde besteht aus den Dörfern Durlangen, Tanau und Zimmerbach, dem Weiler Mooswiese, den Höfen Amandusmühle, Bruckacker, Gehau und Karrenstrietle und den Häusern Hummelbühl, Leinhaus, Leinmühle und Stutzenklinge.[2][3]

Flächenaufteilung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Daten des Statistischen Landesamtes, Stand 2014.[4]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durlangen gehörte seit Anfang des 19. Jahrhunderts zum Oberamt Gmünd, aus dem später der Landkreis Schwäbisch Gmünd wurde. Als dieser im Zuge der Kreisreform 1973 aufgelöst wurde, kam die Gemeinde zum neuen Ostalbkreis.

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

St.-Cyriakus-Kirche in Zimmerbach

Die katholische St.-Cyriakus-Kirche in Zimmerbach wurde 1853 erbaut.

Im Ortsteil Tanau befindet sich die Wallfahrtskapelle Sankt Anna. Turm und Schiff stammen aus romanischer Zeit, der Chor ist spätgotisch. Vor allem wegen des Bildnisses der Anna selbdritt und einer Pieta aus dem 15. Jahrhundert ist die Sankt Anna Kapelle das Ziel vieler Wallfahrer.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verwaltungsverband[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde ist Mitglied des Gemeindeverwaltungsverbands Schwäbischer Wald mit Sitz in Mutlangen.

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinderatswahl brachte am 25. Mai 2014 dieses Ergebnis: 12 Sitze für die FWV.

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dieter Gerstlauer, Bürgermeister seit 1994, wurde im Januar 2010 mit 97,2 Prozent der gültigen Stimmen wiedergewählt.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen der Gemeinde Durlangen

Blasonierung: In Rot auf grünem Dreiberg eine silberne Tanne.

Das Wappenbild verweist auf den Waldreichtum der Durlanger Gemarkung. Die Farben Silber und Rot wurden dem Wappen der ehemaligen Reichsstadt Schwäbisch Gmünd entnommen und verweisen auf die Gmünder Patrizier, die in der Gemeinde Grundbesitz besaßen.

Die Gemeindeflagge ist Weiß-Rot.

Am 19. September 1957 wurden der Gemeinde vom Innenministerium Baden-Württemberg das heute gültige Wappen und die Flagge verliehen.[5][6]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Durlangen gibt es eine Grundschule, die nächstgelegenen weiterführenden Schulen, Realschule sowie Hauptschule (mit Werkrealschule), befinden sich in Mutlangen. Andere weiterführende Schulen stehen in Schwäbisch Gmünd zur Verfügung.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Franz Schuster (* 1943), deutscher Politiker (CDU), MdL (Thüringen), Innen- und Wirtschaftsminister des Landes Thüringen (1992–2003)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Durlangen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Alle politisch selbständigen Gemeinden mit ausgewählten Merkmalen am 30.09.2016 (3. Quartal 2016) (XLS-Datei, 4,86 MB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg. Kohlhammer, Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005708-1, S. 755–757.
  3. Kurzinfo, Gemeinde Durlangen, abgerufen 29. Juli 2009.
  4. Statistisches Landesamt, Fläche seit 1988 nach tatsächlicher Nutzung für Durlangen.
  5. Heinz Bardua: Die kommunalen Wappen des Ostalbkreises. Ostalb-Einhorn 10 (1983), Seiten 75–88
  6. Heinz Bardua: Kreis- und Gemeindewappen in Baden-Württemberg. Band 1: Die Kreis- und Gemeindewappen im Regierungsbezirk Stuttgart. Landesarchivdirektion Baden-Württemberg (Hrsg.), Konrad Theiss Verlag Stuttgart, 1987, 158 Seiten, ISBN 3-8062-0801-8