Mögglingen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Mögglingen
Mögglingen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Mögglingen hervorgehoben
Koordinaten: 48° 49′ N, 9° 58′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Landkreis: Ostalbkreis
Höhe: 413 m ü. NHN
Fläche: 10,27 km2
Einwohner: 4173 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 406 Einwohner je km2
Postleitzahl: 73563
Vorwahl: 07174
Kfz-Kennzeichen: AA, GD
Gemeindeschlüssel: 08 1 36 043
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Zehnthof 1[2]
73563 Mögglingen
Webpräsenz: www.moegglingen.de
Bürgermeister: Adrian Schlenker
Lage der Gemeinde Mögglingen im Ostalbkreis
Schwäbisch Gmünd Landkreis Heidenheim Landkreis Schwäbisch Hall Rems-Murr-Kreis Landkreis Göppingen Aalen Abtsgmünd Adelmannsfelden Bartholomä Böbingen an der Rems Bopfingen Durlangen Ellenberg (Württemberg) Ellwangen (Jagst) Eschach (bei Schwäbisch Gmünd) Essingen (Württemberg) Göggingen (Württemberg) Gschwend Heubach Heuchlingen Hüttlingen (Württemberg) Hüttlingen (Württemberg) Iggingen Jagstzell Kirchheim am Ries Lauchheim Leinzell Lorch (Württemberg) Mögglingen Mutlangen Neresheim Neuler Obergröningen Oberkochen Rainau Riesbürg Riesbürg Rosenberg (Württemberg) Ruppertshofen (Ostalbkreis) Schechingen Schwäbisch Gmünd Spraitbach Stödtlen Täferrot Tannhausen Tannhausen Unterschneidheim Waldstetten (Ostalbkreis) Waldstetten (Ostalbkreis) Westhausen (Württemberg) Wört BayernKarte
Über dieses Bild

Mögglingen ist eine Gemeinde in Baden-Württemberg und gehört zum Ostalbkreis. Der Ort gehört zur Randzone der Metropolregion Stuttgart.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mögglingen vom Rosenstein aus gesehen

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mögglingen liegt in 398 bis 475 Meter Höhe im oberen Remstal am Fuße der nordöstlichen Schwäbischen Alb zwischen Schwäbisch Gmünd (13 km) und der Kreisstadt Aalen (11 km).

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde grenzt im Norden an Heuchlingen, im Osten an Essingen, im Süden an die Stadt Heubach und im Westen an Böbingen an der Rems.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Gemeinde Mögglingen gehören Dorf Mögglingen, die Weiler Hermannsfeld und die Höfe Christenhof, Gollenhof und Sternhof sowie die abgegangenen Ortschaften Hegeloch, Sulbach und Stöckach.[3]

Flächenaufteilung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Daten des Statistischen Landesamtes, Stand 2014.[4]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung von Mögglingen erfolgte im Jahre 1143. Der Ort gehörte lange zum Landgebiet der Reichsstadt Schwäbisch Gmünd. Als diese aufgrund des Reichsdeputationshauptschlusses 1803 an das Königreich Württemberg fiel, wurde auch Mögglingen württembergisch und gehörte zum neugebildeten Oberamt Gmünd, ab 1938 Landkreis Schwäbisch Gmünd. Als dieser durch die Kreisreform 1973 aufgelöst wurde, ging Mögglingen an den neuen Ostalbkreis.

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mögglingen blieb auch nach Einführung der Reformation in Württemberg katholisch, da der Großteil der Güter Bürgern und Klöstern der katholisch gebliebenen freien Reichsstadt Gmünd gehörte. Die Gläubigen sind heute in die römisch-katholische Kirchengemeinde St. Petrus und Paulus eingepfarrt.

Mögglingen Ostalbkreis Katholische Kirche St. Petrus und Paulus

Eine evangelische Kirche wurde erst 1968 errichtet. Sie gehört zur Kirchengemeinde Oberböbingen. Von den Einwohnern Mögglingens sind 58,2 % katholisch, 21,0 % evangelisch, 20,8 % gehören anderen Konfessionen oder keiner an.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1871: 1.003
  • 1900: 1.058
  • 1933: 1.443
  • 1950: 2.150
  • 1970: 2.933
  • 1987: 3.316
  • 2000: 3.884
  • 2005: 4.167
  • 2010: 4.180

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Rosenstein mit Sitz in Heubach.

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dem Gemeinderat gehören nach der Kommunalwahl vom 25. Mai 2014 neben dem Bürgermeister als Vorsitzenden 14 Mitglieder an. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:[5]

  1. FUMB (Freie und Unabhängige Mögglinger Bürger) 30,16 % (+0,48) – 4 Sitze (±0)
  2. CDU 27,48 % (−5,13) – 4 Sitze (-1)
  3. JMB (Junge Mögglinger Bürger) 22,62 % (+2,23) – 3 Sitze (±0)
  4. SPD 19,74 % (+2,49) – 3 Sitze (+1)

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: Ein schwarzer Brackenkopf (Brackenhaupt) auf weißem (silberfarbenem) Grund mit heraushängender Zunge.

Partnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mögglingen unterhält seit 1991 partnerschaftliche Beziehungen zu Saleux in der Nähe von Amiens in der Picardie in Frankreich.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Mögglingen sind rund 24 Vereine tätig. Die mitgliederstärksten sind der Turnverein Mögglingen (1.863 Mitglieder), der Musikverein Mögglingen (544) und der FC Stern Mögglingen (428).[6]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Regional-Express-Züge auf der Remsbahn (StuttgartAalen) sowie die Bundesstraße 29 (WaiblingenNördlingen) verbinden Mögglingen mit den überregionalen Verkehrsnetzen. Der nächste Autobahnanschluss ist die Anschlussstelle 115 (Aalen/Oberkochen) der Bundesautobahn 7 in ca. 21 km Entfernung über die B 29 Richtung Aalen und die L 1084.

Der Öffentliche Personennahverkehr wird durch die Verkehrskooperationen OstalbMobil sichergestellt.

Radfernwege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mehrerer Radwanderwege durchqueren die Gemeinde:

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der Limesschule verfügt Mögglingen über eine Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule. Zudem gibt es zwei römisch-katholische Kindergärten.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Anton Vogt (* 1891, † nicht bekannt), Politiker (NSDAP)

Personen, die mit der Gemeinde in Verbindung stehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Karl Eduard Paulus: Mögglingen. In: Beschreibung des Oberamts Gmünd. Verlag Lindemann, Stuttgart 1870 (Volltext bei Wikisource)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Mögglingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Mögglingen in der Beschreibung des Oberamts Gmünd von 1870 – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Alle politisch selbständigen Gemeinden mit ausgewählten Merkmalen am 30.09.2016 (3. Quartal 2016) (XLS-Datei, 4,86 MB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Das Rathaus steht jetzt auf dem Zehnthof. Gemeinde Mögglingen, 15. Oktober 2010, abgerufen am 20. Januar 2011.
  3. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg. Kohlhammer, Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005708-1, S. 731–732.
  4. Statistisches Landesamt, Fläche seit 1988 nach tatsächlicher Nutzung für Mögglingen.
  5. http://wahlen11.rz-kiru.de/08136043W/gw2014.html
  6. Vereine. Gemeinde Mögglingen, abgerufen am 20. Januar 2011.