Iggingen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Iggingen
Iggingen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Iggingen hervorgehoben
Koordinaten: 48° 50′ N, 9° 53′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Landkreis: Ostalbkreis
Höhe: 464 m ü. NHN
Fläche: 11,42 km2
Einwohner: 2560 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 224 Einwohner je km2
Postleitzahl: 73574
Vorwahl: 07175
Kfz-Kennzeichen: AA, GD
Gemeindeschlüssel: 08 1 36 034
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Marktplatz 6
73574 Iggingen
Webpräsenz: www.iggingen.de
Bürgermeister: Klemens Stöckle
Lage der Gemeinde Iggingen im Ostalbkreis
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Über dieses Bild

Iggingen ist eine Gemeinde in Baden-Württemberg und gehört zum Ostalbkreis. Sie gehört zur Region Ostwürttemberg und zur Randzone der europäischen Metropolregion Stuttgart.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Iggingen liegt auf einem Höhenrücken zwischen den Flüssen Rems und Lein etwa 10 km von Schwäbisch Gmünd entfernt.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde grenzt im Norden an Täferrot, Leinzell und Göggingen, im Osten an Heuchlingen und Böbingen an der Rems, und im Süden und Westen an die Stadt Schwäbisch Gmünd.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Gemeinde Iggingen gehören das Dorf Iggingen, die Weiler Brainkofen und Schönhardt und das Haus Schafhäusle sowie die abgegangenen Ortschaften Airlighofen und Edelweiler.[2]

Flächenaufteilung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Daten des Statistischen Landesamtes, Stand 2014.[3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Iggingen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Iggingen wurde bereits im Jahre 855 erstmals unter dem Namen Ucchinga im Lorscher Codex urkundlich erwähnt.[4] Aus dem Jahr 1274 ist die Schreibweise Uggingen bekannt. Von 1275 bis zum Beginn des 16. Jahrhunderts führten die Herren von Iggingen das Dorf. Das Geschlecht der Herren von Iggingen starb aus, nachdem Junker Hans zu Uckingen gestorben war, da seine Nachkommen nicht mehr als adlig galten. Iggingen fiel an Schwäbisch Gmünd. Der Ort gehörte zum Landkreis Schwäbisch Gmünd und ging durch die Kreisreform 1973 mit diesem im Ostalbkreis auf.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1939 952
1961 1412
1970 1634
1987 1959
1997 2385
2005 2580
2010 2560
2015 2554

Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schönhardt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstmals 1278 wurde Schönhardt erwähnt. Es ist auch heute noch landwirtschaftlich geprägt.

Brainkofen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf der Gemarkung Brainkofen wurde ein Faustkeil gefunden, dessen Alter mit etwa 100.000 Jahren bestimmt wurde. Auch eiszeitliche Jäger haben in der Zeit von 18.000 bis 4000 v. Chr. Spuren hinterlassen, ebenso wie die Kelten.

Als letzter Ortsteil wurde Brainkofen 1288 das erste Mal in einer Urkunde erwähnt.

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

St.-Martinus-Kirche

Iggingen ist vorwiegend römisch-katholisch geprägt. Einzige Kirche im Ort ist die 1859 erbaute St.-Martinus-Kirche, die wenigen evangelischen Gläubigen werden von der Kirchengemeinde Täferrot aus geistlich versorgt.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verwaltungsverband[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde ist Mitglied des Gemeindeverwaltungsverbands Leintal-Frickenhofer Höhe mit Sitz in Leinzell.

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Bürgermeisterwahl am 7. Februar 2010 wurde Klemens Stöckle mit 97,35 Prozent der Stimmen wiedergewählt. Er hat sein Amt seit 1994.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: In von Silber und Blau schräggeteiltem Schild oben ein nach der Teilung schreitender roter Löwe.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bundesstraße 29 (WaiblingenNördlingen) verbindet Iggingen mit dem überregionalen Straßennetz.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Iggingen gibt es lediglich eine Grundschule. Daneben gibt es einen kommunalen und einen römisch-katholischen Kindergarten. Die nächstgelegene Hauptschule ist die Gemeindeverbandsschule in Leinzell. Auch die nächstgelegene Realschule findet sich in Leinzell. Weiterführende Schulen befinden sich in Schwäbisch Gmünd und Heubach.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2016 (Hilfe dazu).
  2. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg. Kohlhammer, Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005708-1, S. 744–745.
  3. Statistisches Landesamt, Fläche seit 1988 nach tatsächlicher Nutzung für Iggingen.
  4. Minst, Karl Josef [Übers.]: Lorscher Codex (Band 5), Urkunde 3618, 24. Oktober 855 – Reg. 3386. In: Heidelberger historische Bestände – digital. Universitätsbibliothek Heidelberg, S. 229, abgerufen am 15. Juni 2018.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Iggingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien