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Traun (Stadt)

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Stadtgemeinde
Traun
Wappen Österreichkarte
Wappen von Traun
Traun (Stadt) (Österreich)
Traun (Stadt) (Österreich)
Basisdaten
Staat: Osterreich Österreich
Land: Oberösterreich Oberösterreich
Politischer Bezirk: Linz-Land
Kfz-Kennzeichen: LL
Fläche: 15,49 km²
Koordinaten: 48° 13′ N, 14° 14′ OKoordinaten: 48° 13′ 18″ N, 14° 14′ 23″ O
Höhe: 273 m ü. A.
Einwohner: 25.345 (1. Jän. 2025)
Bevölkerungsdichte: 1636 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4050
Vorwahl: 07229
Gemeindekennziffer: 4 10 21
Adresse der Gemeinde-
verwaltung:
Hauptplatz 1
4050 Traun
Website: www.traun.at
Politik
Bürgermeister: Karl-Heinz Koll (ÖVP)
Gemeinderat: (Wahljahr: 2021)
(37 Mitglieder)
13
12
8
3
1
13 12 
Insgesamt 37 Sitze
Lage von Traun im Bezirk Linz-Land
Lage der Gemeinde Traun (Stadt) im Bezirk Linz-Land (anklickbare Karte)AnsfeldenAstenEggendorf im TraunkreisEnnsHargelsbergHofkirchen im TraunkreisHörschingKematen an der KremsKirchberg-TheningKronstorfLeondingNeuhofen an der KremsNiederneukirchenOfteringPaschingPiberbachPuckingSt. Florian (Linz-Land)St. MarienTraun (Stadt)WilheringAllhamingLinzOberösterreich
Lage der Gemeinde Traun (Stadt) im Bezirk Linz-Land (anklickbare Karte)
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Luftbild des Stadtzentrums
Luftbild des Stadtzentrums
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Traun ist eine Stadtgemeinde im Bezirk Linz-Land und ist mit 25.345 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025) die fünftgrößte Gemeinde in Oberösterreich. Traun liegt im Alpenvorland auf einer Seehöhe von rund 270 m.

Das Stadtgebiet liegt auf 273 m Höhe im Oberösterreichischen Zentralraum und grenzt unmittelbar an die Stadt Linz sowie an mehrere Gemeinden des Bezirks Linz-Land. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 6,5 km, von West nach Ost 5,1 km. Die nördliche Stadtgrenze bildet die Wiener Straße B1 und die südliche die Traun. Diese prägt das Stadtbild und bildet stellenweise natürliche Grün- und Erholungsräume. Teile des Stadtgebietes bestehen aus Siedlungsflächen, Industrie- und Gewerbegebieten sowie landwirtschaftlich genutzten Flächen (48,1 %). Die Gesamtfläche beträgt 15,4 km² und 11,7 % davon sind bewaldet.

Gemeindegliederung

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Das Stadtgebiet umfasst vier Stadtteile (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2025[1]):

  • Oedt (3078)
  • St. Dionysen (3222)
  • St. Martin (7020)
  • Traun (11.903)

Diese vier Stadtteile sind durch die rege Bautätigkeit der letzten Jahre immer enger zusammengewachsen. Als fünfter Ortsteil tritt noch die Ortschaft Neubau (mit 122 Einwohnern im Gemeindegebiet Trauns) an der Grenze zu Hörsching hinzu. Einzige Katastralgemeinde ist Traun.

Der zuständige Gerichtsbezirk ist der Gerichtsbezirk Traun.

Nachbargemeinden

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Das Gebiet des heutigen Traun war bereits in der Vor- und Frühgeschichte besiedelt. Archäologische Funde deuten auf eine Nutzung des Raumes in der Hallstatt- und Latènezeit hin, womit eine Besiedlung durch keltische Bevölkerungsgruppen als wahrscheinlich gilt. Die Lage an der Traun begünstigte frühe Siedlungs- und Verkehrsstrukturen.

Zur Zeit des Römischen Reiches lag das Gebiet im Einflussbereich der Provinz Noricum. In der Umgebung von Traun verliefen römische Verkehrswege, die den Donauraum mit den Alpenregionen verbanden. Einzelne Funde weisen auf landwirtschaftliche Nutzung und Siedlungstätigkeit in dieser Epoche hin, auch wenn kein geschlossenes römisches Stadtzentrum nachgewiesen ist.

Im Frühmittelalter entwickelte sich im Raum Traun eine bäuerlich geprägte Siedlungsstruktur. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte im Mittelalter. Über Jahrhunderte blieb Traun vorwiegend landwirtschaftlich geprägt, wobei der Fluss Traun eine wichtige Rolle für Mühlen, Fischerei und lokale Wirtschaft spielte. Erst mit der Industrialisierung ab dem 19. Jahrhundert setzte eine stärkere wirtschaftliche und demografische Entwicklung ein.

Traun ist ein beliebter Wohnort geworden, da die Stadt über eine gute Infrastruktur, wie hohe Wohnqualität, schulische Einrichtungen, große Einkaufsmöglichkeiten, viele sportliche und kulturelle Angebote, Bezirksbehörden und eine rasche Verkehrsanbindung an die nahe Landeshauptstadt Linz und an die Autobahnen A1 und A25 verfügt.

In den 2010er- und 2020er-Jahren wurden in Traun mehrere zentrale städtebauliche und infrastrukturelle Projekte realisiert, die das Stadtbild und die urbane Nutzung verändert haben. Der Kulturpark Traun verbindet das historische Schloss Traun mit dem neu errichteten Veranstaltungszentrum Spinnerei, das Platz für mehrere hundert Besucher bietet und als Veranstaltungs- und Kulturort genutzt wird. Die Umgestaltung und Revitalisierung dieser Bereiche erfolgten schrittweise, wobei der Kulturpark heute einen der wichtigsten Kulturstandorte der Stadt darstellt. Im Bereich dieser Neuentwicklungen sind auch Einrichtungen wie die Arbeiterkammer Oberösterreich und das Arbeitsmarktservice (AMS) Traun angesiedelt. Der Neubau des AMS am Madlschenterweg wurde nach dem Spatenstich im Mai 2016 nach rund einem Jahr Bauzeit im Juni 2017 eröffnet und umfasst etwa 2 400 m² Nutzfläche. Der Hauptplatz der Stadt wurde im Rahmen einer städtebaulichen Erneuerung neu gestaltet, wobei die Verlängerung der Straßenbahnlinie bis zum Schloss und neue Aufenthalts- und Begegnungszonen einen modernisierten öffentlichen Raum schaffen. Im Stadtteil St. Dionysen wurde das Stadtteilzentrum Weidfeld (STZ Weidfeld) gebaut, ein auf etwa 19 000 m² Fläche entwickeltes Zentrum mit Handels-, Dienstleistungs-, Gesundheits- und Frei- und Begegnungsräumen. Es wurde offiziell am 13. Mai 2022 eröffnet und dient als lokales Versorgungs- und Begegnungszentrum im nördlichen Stadtgebiet.

Die Stadt Traun ist seit 1994 im Sinne einer gesunden Umwelt „Klima-Bündnis-Gemeinde“ und auch „Fahrradfreundliche Gemeinde“.

Bevölkerungsentwicklung

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Traun: Einwohnerzahlen von 1869 bis 2025
Jahr  Einwohner
1869
  
1.781
1880
  
2.378
1890
  
3.308
1900
  
4.271
1910
  
5.026
1923
  
4.830
1934
  
5.512
1939
  
5.985
1951
  
9.655
1961
  
16.026
1971
  
21.215
1981
  
21.464
1991
  
22.260
2001
  
23.470
2011
  
23.709
2021
  
24.896
2025
  
25.345
Quelle(n): Statistik Austria, Gebietsstand 1.1.2021

Kultur und Sehenswürdigkeiten

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Schloss Traun
Stadtpfarrkirche Traun
Evangelische Pfarrkirche Traun
Spinnerei Traun – kultur.park.traun
Spinnerei Traun – kultur.park.traun
  • Schloss Traun: Nach heutigem Wissen wird angenommen, dass bereits Anfang des 12. Jahrhunderts eine Burg in Traun bestand. Sie befindet sich seit 1120 bis heute im Besitz der Grafen Abensperg-Traun. Nach jahrelanger und mühsamer Arbeit wurde das Schloss revitalisiert und ist heute neben der Spinnerei das kulturelle Zentrum der Stadt.
  • Katholische Stadtpfarrkirche Traun hl. Dionysius: Die Kirche im Zentrum von Traun wurde im neugotischen Stil erbaut und im Jahre 1890 geweiht. Architekt war Raimund Jeblinger.
  • Evangelische Pfarrkirche Traun
  • Die katholische Pfarrkirche Traun-St. Martin wurde 1960 geweiht.
  • Die katholische Pfarrkirche Traun-Oedt wurde 1989 geweiht.
  • Kraftwerk Traun/Pucking: Am 8. Juli 1983 fand die Kraftwerkseröffnung statt. Nach dem Bau des Kraftwerkes wurden die Traunauen revitalisiert und Rad- und Wanderwege entlang der Traun errichtet.
  • Die Galerie der Stadt Traun bietet den Besuchern ständig wechselnde Ausstellungen von Künstlern (z. B. Bilder, Plastiken) an.

Regelmäßige Veranstaltungen

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  • In der Spinnerei werden den Gästen Kabarett, Kleinkunst, Konzerte (z. B. Rock, Pop, Alternative, a cappella), Theaterprojekte der Trauner Schulen und Weiteres angeboten.
  • Seit der Eröffnung des renovierten Schlosses Traun werden im neugeschaffenen „Schönberg-Saal“ Veranstaltungen abgehalten, wobei das Hauptaugenmerk auf klassischer Musik und Darstellung gelegt wird.
  • Im Frühsommer finden die „Trauner-Kulturtage“ statt.
  • Im Sommer werden unter dem Titel „FR.I.Z.“ (Freitag im Zentrum) open-air Rock-Konzerte auf dem Pfarrplatz abgehalten.
  • Der jeden Freitagnachmittag in der ehemaligen Fußgeherzone (Linzer Straße) abgehaltene Bauernmarkt mit regionalen Spezialitäten ist ein Anziehungspunkt für die Bevölkerung Trauns und der Umgebung.
  • Am letzten Samstag im Juli findet im Stadtzentrum das beliebte „Traun-Vinum“ statt, wobei die besten Winzer Österreichs ihre besten Weine vorstellen und ausschenken.
  • Jährlich findet im September das Trauner Fest in der Halle des Sportzentrums und dem Parkplatz und der Wiese südlich vom Stadion statt.
  • Der Ostermarkt am Palmsamstag und Palmsonntag im Schlosshof ist bereits zu einer traditionellen und liebgewordenen Einrichtung für viele Besucher geworden.
  • Am 1. Advent-Wochenende wird ein Weihnachtsmarkt im stimmungsvollen Hof des Schlosses abgehalten.

Wirtschaft und Infrastruktur

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Bei der Arbeitsstättenzählung der Statistik Austria mit Stichtag 15. Mai 2001 wurden 892 Arbeitsstätten (darunter 12 mit mehr als 100 und 6 mit mehr als 200 Beschäftigten) mit insgesamt 10.029 Beschäftigten gezählt. Das sind zwar 21,9 Prozent mehr Arbeitgeber als 1991, aber zwei Prozent weniger Beschäftigte.

Ansässige Unternehmen

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Das bekannteste hier ansässige Unternehmen ist der PEZ-Erfinder und -Hersteller Haas (seit 1915), mit ca. 70 Mitarbeitern in Traun.

Wichtige Industriebetriebe sind Internorm (Fensterproduzent), delfort (Papierfabrik, Zigarettenpapierhersteller für das Mundstücksbelagspapier), Gabler Band (Hersteller für Textilzubehör), HAKA Küche (Küchenhersteller), Transgourmet Österreich (ehemals C+C Pfeiffer, Lebensmittelgroßhandel, Abholgroßmarkt), Laska (Fleischereimaschinen), Voith (Kranbau), C. Bergmann (Baustoffunternehmen), sowie viele mittelständische Betriebe.

Bahnhof Traun
Haltestelle Schloss Traun der Straßenbahnlinie 4

Die Stadt ist über die West Autobahn A1 und die Welser Autobahn A25 über die Anschlussstellen Ansfelden bzw. Traun zu erreichen. Weitere wichtige Straßen sind die Wiener Straße B1 und die Kremstal Straße B139. Eine wesentliche Verkehrsentlastung für das Zentrum brachte die 1999 eröffnete Umfahrung Traun.

Der Bahnhof Traun und der Bahnhof St. Martin liegen an der Pyhrnbahn (Linz–Graz). Der Flughafen Linz-Hörsching liegt in der Nähe.

Die Straßenbahnlinien 3 und 4 der Straßenbahn Linz führen über den Bahnhof Linz durch Leonding, Pasching und über die Trauner Kreuzung (Ende Linie 3) zum Schloss Traun (nur Linie 4). Die Verlängerung bis zur Stadtgrenze wurde im Februar 2016, bis zum Schloss Traun am 10. September 2016 eröffnet.

Die vier Stadtviertel sind untereinander und mit dem Zentrum durch die vier Linien des „City-Bus“ erreichbar.

Außerdem ist Traun mit Linz und Linz-Land durch die Busse der Wilhelm Welser Verkehrsbetriebe Traun verbunden. Diese sowie der City-Bus sind am Trauner Hauptplatz miteinander verknüpft. Weiters bedient die Linie 43 des Linzer Oberleitungsbusses die Strecke vom Linzer Zentrum bis zum Stadtfriedhof Linz im Trauner Stadtteil St. Martin.

Durch seine günstige Verkehrslage, der Nähe zu der Landeshauptstadt Linz und seiner Wirtschaftsbedeutung hat sich in Traun eine rege Hotellerie und Gastronomie entwickelt.

Öffentliche Einrichtungen

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Soziale Einrichtungen:

  • Bezirks-Altenheim mit betreubaren Wohnungen sowie Essen auf Räder
  • Tagesheimstätten, Kindergärten und Horte in allen Stadtteilen
  • Ärzte-Zentrum mit Ordinationen verschiedener Fachärzte

Bezirksbehörden und Einrichtungen:

  • Bezirks-Polizeikommando
  • Bezirksgericht
  • Ortsstelle des Roten Kreuzes
  • Bezirksstelle des AMS (Arbeitsmarkt-Service)
  • Bezirksstelle der Arbeiterkammer OÖ
  • Die öffentliche Bibliothek mit Büchern aller Gebiete, CD, DVD steht allen Interessierten zur Ausleihe offen.

Freizeit und Sport

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  • Badezentrum Traun und Oedter See: Zu den wichtigsten Freizeiteinrichtungen zählt das Badezentrum Traun, mit seinem Hallenbad, Freibad und Eishalle, sowie der sich gleich daneben befindliche Oedter See, welcher im Sommer tausende Badegäste und in der restlichen Zeit viele Spaziergänger anlockt.
  • Am Trauner Stadion (Sportzentrum) befinden sich eine große Sporthalle, die in drei kleine Hallen unterteilt werden kann, ein Hartplatz sowie zwei Fußballfelder (ein Haupt- und ein Nebenfeld). Das Hauptfeld wird von einer Laufbahn eingefasst. Auf der Westtribüne befinden sich Sitz- in der Südkurve und auf der Osttribüne Stehplätze. Die Gesamtkapazität des Stadions beträgt ca. 6.000 Plätze. Seit 2010 lautet der Name des Stadions HAKA-ARENA.
  • Von der westlichen Stadtgrenze bis zur Eisenbahnbrücke wird die Traun entlang des Ufers von einem asphaltierten Radweg, dem Traunauradweg, begleitet, bei der Eisenbahnbrücke verlässt der Radweg das Traunufer und führt wenige hundert Meter nördlich, parallel zum Fluss bis zur östlichen Stadtgrenze, von dort besteht die Möglichkeit nach Linz weiter zu fahren. In westlicher Richtung kann man nach Marchtrenk und noch weiterfahren. Dieser Radweg wird auch von vielen Spaziergängern, Wanderern, Joggern und anderen Freizeitsportlern gerne benützt, da er mit seinen vielen Routenmöglichkeiten innerhalb der Traunauen ein optimales Naherholungsgebiet der Stadt ist.
Das Trauner Rathaus, erbaut 1982, im Jahr 2005

Der Gemeinderat hat 37 Mitglieder.

  • Franz Reinthaler (1. Februar 1860 bis 6. Jänner 1867)
  • Josef Dorn (6. Jänner 1867 bis 8. August 1870)
  • Johann Leitner (8. August 1870 bis 30. Oktober 1873)
  • Josef Hörschinger (30. Oktober 1873 bis 5. Juli 1876)
  • Josef Ossberger (5. Juli 1876 bis 31. Dezember 1876)
  • Josef Dorn (28. Jänner 1880 bis 6. Februar 1882)
  • Wilhelm Lang (6. Dezember 1882 bis 17. Juni 1884)
  • Johann Roithner (17. Juni 1884 bis 21. Juli 1887)
  • Heinrich Gruber (21. Juli 1887 bis 23. September 1928)
  • Josef Oberegger (29. September 1928 bis 28. Dezember 1933)
  • Johann Mayrleb (13. Jänner 1934 bis 13. Februar 1934)
  • Alois Mayr (1. März 1934–März 1938)
  • Johann Stadler (März 1938–September 1938)
  • Emil Schmöller (September 1938 bis 9. Dezember 1941)
  • Johann Zdenek (10. Dezember 1941 bis 17. Mai 1945)
  • Gustav Kögler (18. Mai 1945 bis 14. Februar 1946)
  • Johann Mayrleb (15. Februar 1946 bis 10. Juni 1958)
  • Franz Hannl (11. Juni 1958 bis 15. Dezember 1982)
  • Josef Famler (16. Dezember 1982 bis 9. Februar 1994)
  • Peter Schlögl (10. Februar 1994 bis 17. Oktober 2003)
  • Harald Seidl (SPÖ) (14. November 2003 bis 6. November 2015)
  • Rudolf Scharinger (SPÖ) (seit 6. November 2015 bis 2021)
  • seit 2021 Karl-Heinz Koll (ÖVP)

Das Gemeindewappen ist folgendermaßen beschrieben:

Gespalten von Silber und Schwarz mit einem anstoßenden Antoniuskreuz in gewechselten Farben.

Gemeindefarben: Rot-Weiß

Das von Franz Krenn aus Traun entworfene Wappen wurde der Gemeinde am 15. Februar 1971 verliehen. Es basiert auf dem Stammschild der Herren von Traun, späterhin Grafen von Abensperg und Traun, und zeigt ein stilisiertes „T“, welches heraldisch als Antoniuskreuz beschrieben wird.

Durch die Stadterhebung im Jahre 1973 erfolgte keine Änderung des Gemeindewappens und der Gemeindefarben.

Persönlichkeiten

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Ehrenbürger der Gemeinde

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  • 1890: Franz Xaver Gruber, Pfarrer von Traun[4]
  • 1890: Rudolf Penner, Ministerialrat
  • 1900: Heinrich Gruber, Bürgermeister von Traun 1887–1928
  • 1915: Graf Hermann Attems, Statthalter und Bezirkshauptmann von Linz
  • 1916: Karl Knechtl, Mediziner
  • 1917: Eugen Edler von Chavanne, Bezirkskommissär
  • 1917: Rudolf Lang, Industrieller
  • 1935: Otto von Habsburg, die Ehrenbürgerschaft wurde nach dem Anschluss Österreichs widerrufen.
  • 1942: Kajetan Schmiedinger, Komponist, Organist, Lehrer und Direktor
  • 1946: Mark Wayne Clark, US-amerikanischer General
  • 1982: Franz Hannl, Bürgermeister von Traun
  • 1999: Josef Pühringer, Politiker ÖVP, ehemaliger Gemeinderat und Stadtrat von Traun, Alt-Landeshauptmann von Oberösterreich, ab 2021 wieder im Gemeinderat
  • 2019: Franz Wild, Pfarrer von Traun, ehemaliger Generaldechant

Söhne und Töchter der Gemeinde

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Personen mit Bezug zur Gemeinde

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  • Rudolf Haunschmied (* 1966), Autor und Heimatforscher
  • Magdalena Jakober (* 1993), Fußballspielerin
  • Maria Koller-Feuchtinger (1897–1987), Gemeinderätin in Traun und Landtagsabgeordnete (SPÖ)
  • Herwig Mahr (* 1959), Politiker, Landtagsabgeordneter (FPÖ) und Techniker
  • Helmut Obermayr (* 1949), Jurist, Journalist und ehemaliger Rundfunkintendant
  • Wilhelm ANGER (sen), (1901–1995) Industrieller
  • Wilhelm ANGER (jun), (1926.2014) Industrieller
  • Anton ANGER (1929–2013) Industrieller und Techniker
  • Martina Salomon (* 1960), Journalistin und Chefredakteurin des Kurier
  • Rudolf Scharinger (* 1965), Politiker (SPÖ), ehemaliger Bürgermeister
Commons: Traun – Sammlung von Bildern und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2025 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2025), (ODS, 500 KB)
  2. Wahlen Oberösterreich 2021. In: orf.at. Abgerufen am 15. März 2024.
  3. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2021 in Traun. (PDF) Land Oberösterreich, 26. September 2021, abgerufen am 13. April 2025.
  4. Ehrenbürger der Stadt Traun. In: Stadt Traun. Abgerufen am 22. Juli 2020.