Verbandsgemeinde Daun

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Verbandsgemeinde Daun
Verbandsgemeinde Daun
Deutschlandkarte, Position der Verbandsgemeinde Daun hervorgehoben
Koordinaten: 50° 12′ N, 6° 50′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Vulkaneifel
Fläche: 315,91 km2
Einwohner: 22.739 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 72 Einwohner je km2
Verbandsschlüssel: 07 2 33 5001
Verbandsgliederung: 38 Gemeinden
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Leopoldstraße 29
54550 Daun
Webpräsenz: www.daun.de
Bürgermeister: Werner Klöckner (CDU)
Lage der Verbandsgemeinde Daun im Landkreis Vulkaneifel
ScheidHallschlagOrmontKerschenbachReuthStadtkyllJünkerathSchüllerGönnersdorfEschFeusdorfLissendorfBirgelSteffelnWiesbaumBerndorfHillesheim (Eifel)OberbettingenBasbergKerpen (Eifel)ÜxheimNohnOberehe-StroheichWalsdorfDohm-LammersdorfDuppachKalenborn-ScheuernRockeskyllPelmBerlingenHohenfels-EssingenGerolsteinNerothBirresbornKopp (Vulkaneifel)MürlenbachDensbornSalmDreis-BrückBetteldorfDaunDockweilerHinterweilerKirchweilerKradenbachNerdlenSarmersbachGefellHörscheidDarscheidUtzerathSchönbachSteiningenSteinebergDemerathWinkel (Eifel)ImmerathStrotzbüschMückelnStrohnGillenfeldEllscheidSaxlerUdlerMehrenSchalkenmehrenÜdersdorfBrockscheidBleckhausenOberstadtfeldWallenbornNiederstadtfeldWeidenbachSchutzMeisburgDeudesfeldBorlerBongardBoxbergNeichenBeinhausenKatzwinkelHörschhausenBerenbachKötterichenHöchstbergKaperichLirstalOberelzArbachRetterathUersfeldMannebachBerebornKolverathSassenGunderathHorperathUeßMosbruchKelbergGelenbergBodenbachReimerathWelcherathBrücktalKirsbachDreesNitzLandkreis Mayen-KoblenzLandkreis Cochem-ZellLandkreis Bernkastel-WittlichEifelkreis Bitburg-PrümNordrhein-WestfalenLandkreis AhrweilerBelgienKarte
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Die Verbandsgemeinde Daun ist eine Verwaltungseinheit in der Rechtsform einer Gebietskörperschaft im Landkreis Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz. Der Verbandsgemeinde gehören die Stadt Daun sowie 37 eigenständige Ortsgemeinden an, der Verwaltungssitz ist in der namensgebenden Stadt Daun.

Verbandsangehörige Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsgemeinde, Stadt Fläche (km²) Einwohner
Betteldorf 3,31 273
Bleckhausen 6,32 301
Brockscheid 2,05 215
Darscheid 5,80 820
Daun, Stadt 48,97 7.964
Demerath 10,52 300
Deudesfeld 8,03 386
Dockweiler 6,05 652
Dreis-Brück 18,18 823
Ellscheid 5,21 261
Gefell 2,79 102
Gillenfeld 14,99 1.444
Hinterweiler 5,32 213
Hörscheid 4,04 131
Immerath 5,95 224
Kirchweiler 6,31 386
Kradenbach 1,73 151
Mehren 12,95 1.436
Meisburg 7,05 246
Mückeln 4,73 218
Nerdlen 4,45 241
Niederstadtfeld 9,13 455
Oberstadtfeld 10,21 544
Sarmersbach 5,19 186
Saxler 1,82 81
Schalkenmehren 10,40 577
Schönbach 4,67 266
Schutz 9,04 138
Steineberg 2,93 225
Steiningen 7,60 203
Strohn 8,60 507
Strotzbüsch 6,45 411
Üdersdorf 17,47 1.097
Udler 6,30 276
Utzerath 5,70 181
Wallenborn 8,23 435
Weidenbach 10,73 236
Winkel (Eifel) 6,69 134
Verbandsgemeinde Daun 315,92 22.739

(Einwohner am 31. Dezember 2016)[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Verbandsgemeinde Daun ist im Rahmen der in der zweiten Hälfte der 1960er und Anfang der 1970er Jahre durchgeführten rheinland-pfälzischen Funktional- und Gebietsreform aus dem seit 1927 bestehenden Amt Daun entstanden. Zum 1. Oktober 1968 wurden bezüglich der Verbandsgemeinden aufgrund des „Landesgesetzes zur Änderung kommunalverfassungsrechtlicher Vorschriften und zur Vorbereitung der Neugliederung von Gemeinden“ vom 16. Juli 1968 zunächst alle 132 Ämter in den Regierungsbezirken Koblenz und Trier, darunter das Amt Daun, in Verbandsgemeinden umgewandelt.[2]

1968 gehörten zur Verbandsgemeinde Daun die Stadt Daun sowie die Ortsgemeinden Beinhausen, Boxberg, Brück, Darscheid, Dockweiler, Dreis, Gefell, Hörscheid, Hörschhausen, Katzwinkel, Kirchweiler, Kradenbach, Mehren, Neichen, Nerdlen, Rengen, Sarmersbach, Schalkenmehren, Schönbach, Steinborn, Utzerath und Waldkönigen.[2]

In einem weiteren Schritt der Gebietsreform wurden durch das „Achte Landesgesetz über die Verwaltungsvereinfachung im Lande Rheinland-Pfalz“ vom 28. Juli 1970 die Verbandsgemeinden im Kreise Daun mit Wirkung vom 7. November 1970 neu gebildet. Der neuen Verbandsgemeinde Daun wurden folgende Gemeinden zugeordnet:[2]

  • von der bisherigen Verbandsgemeinde Daun die Stadt Daun sowie die Ortsgemeinden Darscheid, Dockweiler, Dreis, Gefell, Hörscheid, Kirchweiler, Kradenbach, Mehren, Nerdlen, Rengen, Sarmersbach, Schalkenmehren, Schönbach, Steinborn, Utzerath und Waldkönigen,
  • von der aufgelösten Verbandsgemeinde Niederstadtfeld die Gemeinden Bleckhausen, Deudesfeld, Meisburg, Niederstadtfeld, Oberstadtfeld, Schutz, Tettscheid, Trittscheid, Üdersdorf, Wallenborn, Weidenbach und Weiersbach,
  • von der aufgelösten Verbandsgemeinde Gillenfeld die Gemeinden Brockscheid, Demerath, Ellscheid, Gillenfeld, Mückeln, Saxler, Steineberg, Steiningen, Strohn, Strotzbüsch, Udler und Winkel,
  • von der bisherigen Verbandsgemeinde Gerolstein die Gemeinden Betteldorf und Hinterweiler.

Die neue Verbandsgemeinde Daun wurde Rechtsnachfolger der aufgelösten Verbandsgemeinden Daun, Gillenfeld und Niederstadtfeld. Verwaltungssitz blieb die Stadt Daun.[3]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Entwicklung der Einwohnerzahl auf dem heutigen Gebiet der Verbandsgemeinde Daun; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[4][1]

Jahr Einwohner
1815 9.375
1835 12.251
1871 13.174
1905 14.665
1939 16.845
1950 17.402
Jahr Einwohner
1961 18.105
1970 20.500
1987 21.480
1997 24.093
2005 24.091
2016 22.739

Verbandsgemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verbandsgemeinderat Daun besteht aus 36 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem hauptamtlichen Bürgermeister als Vorsitzendem.

Die Sitzverteilung im Verbandsgemeinderat:[5]

Wahl SPD CDU GRÜNE FDP BUV FWG Gesamt
2014 9 15 3 2 2 5 36 Sitze
2009 9 13 2 4 4 4 36 Sitze
2004 7 20 2 2 5 36 Sitze
1999 11 19 2 0 4 36 Sitze
  • FWG = Freie Wähler VG Daun e.V. in der Verbandsgemeinde Daun
  • BUV = BürgerUnion Vulkaneifel e.V.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Statistisches Bundesamt – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2016 (Hilfe dazu).
  2. a b c Friedbert Wißkirchen: Neugliederung der Verbandsgemeinden mit umfassenden Reformen in Jahrbuch 1995 Kreis Daun
  3. Historie des Landkreises Vulkaneifel auf www.vulkaneifel.de
  4. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Verbandsgemeinderatswahlen