Askanier

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Wappen des Herzogtums Anhalt

Die Askanier sind ein deutsches Uradelsgeschlecht, das seit dem 11. Jahrhundert historisch nachweisbar ist und dessen Stammburgen Aschersleben, Ballenstedt und Anhalt sind. Die Bezeichnung Askanier entstand aus der Latinisierung ihres Burgsitzes Aschersleben.[1] Die Askanier werden auch als Haus Anhalt und als Anhaltiner bezeichnet, da seit dem Ende des 17. Jahrhunderts nur noch der anhaltische Zweig existiert. Die Burg Anhalt liegt im Harz nordöstlich von Harzgerode.

Albrecht der Bär wurde 1138 Herzog von Sachsen und mit der Beherrschung der Mark Brandenburg 1150 der erste Markgraf im vormals slawischen Siedlungsraum. Im Jahr 1180 gelangten östliche Gebiete des Stammesherzogtums Sachsen an Bernhard von Sachsen. Als Herzöge von Sachsen-Wittenberg erhielten die Askanier 1356 die erbliche Kurwürde.

Das Geschlecht beherrschte Anhalt-Dessau, Anhalt-Bernburg, Anhalt-Köthen, Anhalt-Zerbst, Anhalt-Plötzkau und Anhalt-Aschersleben, auf dessen Gebiet sich die Stammlande befand. Seit 1863 existiert nur noch die Dessauer Linie, die aufgrund der Novemberrevolution im Jahr 1918 ihren Thronverzicht im Herzogtum Anhalt erklärte und deren Familienoberhaupt heute Eduard Prinz von Anhalt ist.

Inhaltsverzeichnis

Namensherkunft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name Askanier war eine seit dem 14. Jahrhundert gebräuchliche Bezeichnung für die Grafen von Aschersleben. Er leitete sich von Askaria, der lateinischen Bezeichnung für Aschersleben ab, und wurde später zu Ascania leicht verändert, möglicherweise in Anlehnung an den griechischen mythischen Ascanius.

Graf Heinrich I. von Anhalt, ein Enkel Albrechts des Bären, verwendete in einer im Jahr 1213 ausgestellten Urkunde erstmals die Variante comes Ascharie.[2] Fürst Bernhard III. von Anhalt war 1320 der erste, der sich als comes Ascanie bezeichnete.[3] Die Geschichtsschreibung des 19. Jahrhunderts verwendete die Bezeichnung dann für alle Angehörigen der Familie der Grafen von Ballenstedt und Aschersleben seit dem 11. Jahrhundert.

Frühe Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ballenstedt, Aschersleben und schließlich die Burg Anhalt bildeten die drei wichtigsten Stammburgen der Familie im alten Schwabengau, um die sich im Verlauf der Jahrhunderte die Fürstentümer Anhalt herausbildeten. Die Anhaltiner titulierten sich wechselweise „Graf von Anhalt“ und „Graf von Aschersleben“. Auch die Markgrafen von Brandenburg bis zu ihrem Aussterben im männlichen Stamm 1320 werden in der Geschichtsschreibung als Askanier bezeichnet.

Die Askanier stammen als Grafen von Ballenstedt aus der Gegend, die heute zum sachsen-anhaltinischen Landkreis Harz gehört. Die Familie hat nicht nur ihre Stammlande und andere Gebiete im heutigen Sachsen-Anhalt regiert, die „Anhalt“ im Namen trugen, sondern auch bis 1320 Brandenburg, bis 1422 Sachsen-Wittenberg, bis 1689 Sachsen-Lauenburg und weitere Gebiete. Sachsen-Wittenberg und Sachsen-Lauenburg gingen aus einer Aufteilung des askanischen Herzogtums Sachsen hervor, das wiederum aus dem östlichen Teil des früheren Stammesherzogtums Sachsen entstand. Das Stammesherzogtum lag hauptsächlich auf dem Territorium des heutigen Bundeslands Niedersachsen, aber auch auf Gebieten des heutigen Westfalens und im westlichen Teil von Sachsen-Anhalt.

Die ältesten bekannten Askanier:

  • Adalbert (I.) (* um 970)
  • Esico († um 1060)
  • Adalbert II. (* um 1030; † 1080)
  • Otto der Reiche (* um 1070; † 1123), Graf von Ballenstedt
  • Albrecht der Bär (* um 1100; † 1170), Graf von Ballenstedt, Aschersleben und Anhalt, Herzog von Sachsen, Markgraf der Nordmark und der Lausitz, Markgraf von Brandenburg und seine Nachkommen

Der erste in zeitgenössischen Urkunden auftretende Vertreter der Askanier war Graf Esico (comitatu Esiconis bedeutet in der Grafschaft des Esico), der in einem auf der Pfalz Tilleda ausgestellten Diplom Kaiser Konrads II. vom 26. Oktober 1036 erwähnt wird.[4] Seine Sippe war im ostsächsischen Schwabengau ansässig, weshalb sie im Sachsenspiegel dem dort angesiedelten suebischen Uradel zugerechnet wird. Beim Schwabengau handelte es sich um eine östlich von Quedlinburg gelegene Gaugrafschaft.

Die wichtigste Quelle zur Genealogie der frühen Askanier ist die Chronik des Annalista Saxo, der diese in der Mitte des 12. Jahrhunderts schrieb. Demnach war Esico mütterlicherseits ein Enkel des Markgrafen Hodo († 993) und erbte nach dem Tod seines Onkels Siegfried († um 1030) mehrere Allodialgüter im Schwaben- und Serimuntgau.[5] Der Name von Esicos Vater ist unbekannt, erst in wesentlich später verfassten Genealogien wurde ihm der Name Adalbert (I.) beigegeben, weil der um das Jahr 1080 ermordete Graf Adalbert (II.) vom sächsischen Annalisten als Sohn des Esico genannt wird.[6]

Der sächsische Annalist bezeichnete sowohl Esico als auch die später lebenden Adalbert (II.) und Otto den Reichen als „Grafen von Ballenstedt“, jedoch ist dieser Titel erst für Otto (Ottoni comiti de Ballenstide) auch zeitgenössisch verbürgt.[7] Auf dem heutigen Schlossberg von Ballenstedt ließ Esico das Kollegiatstift St. Pancratius und Abundus errichten, das 1046 im Beisein von König Heinrich III. geweiht wurde.

Adalbert (II.) hatte zwei Söhne, Otto der Reiche und Siegfried, von denen ersterer wiederum der Vater von Albrecht dem Bären war. Bei Otto dem Reichen findet sich in den Quellen erstmals der Zuname „von Ballenstedt“ (1106). Er war im Jahr 1112 für eine kurze Zeitdauer Herzog von Sachsen. Der Graf starb 1123 und fand seine Ruhestätte in Ballenstedt. Seine Gemahlin Eilika lebte nach dem Tode ihres Mannes in Halle und Bernburg.

Albrecht der Bär war das erste wichtige Familienmitglied und der bedeutendste Askanier im Mittelalter, der als Zeitgenosse und Rivale Heinrichs des Löwen (Welfen) und Konrads des Großen (Wettiner) die deutsche Besiedelung der slawischen Grenzmarken maßgebend mit vorantrieb und schließlich die Mark Brandenburg gründete.[8] Er amtierte kurzzeitig als Herzog von Sachsen, wurde dann schließlich zum Markgrafen von Brandenburg und begründete die Hausmachtstellung seiner Familie in den sächsischen Ostmarken.

Die Mark Brandenburg lag auf dem Gebiet der damaligen Nordmark. Albrecht der Bär wurde anlässlich eines Gerichtstages, dem er am 8. August 1147 vorsaß, erstmals als „Graf von Aschersleben“ (comes Asscherslovensis) urkundlich tituliert.[9] Otto der Reiche und Albrecht der Bär wandelten das Stift Ballenstedt 1123 in ein Benediktinerkloster um. Albrecht der Bär wurde 1170 in der Klosterkirche von Ballenstedt beigesetzt.

Albrecht der Bär teilte seinen umfangreichen Territorialbesitz unter seinen Söhnen auf, woraus sich die zu dieser Zeit vier Hauptlinien der Askanier bilden sollten. Es handelt sich hier um die Linie von Brandenburg (bis 1320), die Linie von Weimar-Orlamünde (bis 1486), die Linie von Sachsen-Lauenburg (bis 1689) und die Linie von Anhalt (bis heute).

Die Besitzungen der Söhne Albrechts des Bären:

Herzog Bernhard III. teilte seine Gebiete unter seinen Söhnen auf:

  • Der ältere Sohn Albrecht I. († 1261) erhielt das sächsische Herzogtum.
  • Der jüngere Sohn Heinrich I. († 1252) bekam die anhaltinischen Stammlande.

Die Söhnen von Heinrich I. von Anhalt begründeten auf dem Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalts die Ascherslebener Linie, die Bernburger Linie und die Köthener Linie. Die Anhaltiner beherrschten auch später die Gebiete (und Anhalt-Zerbst), zuletzt als Herzogtum Anhalt bis 1918.

Anhalt nach der Erbteilung unter den Söhnen Heinrichs I. von 1259
Gebiet des 1180 entstandenen askanischen Herzogtums Sachsen um das Jahr 1235 (grün hinterlegt), bestehend aus Teilen des ehemaligen Herzogtums Sachsen um Wittenberg und bei Lauenburg und dem Hadelner Gebiet

Askanische Fürsten und Herzöge zu Anhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mark Brandenburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Mark Brandenburg wurde 1323 an das Geschlecht der Wittelsbacher zu Lehen gegeben.

Die Regenten von Brandenburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stammesherzogtum Sachsen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Stammesherzogtum Sachsen um das Jahr 1000

Das alte Stammesherzogtum Sachsen wurde 1143 an den Welfen Heinrich dem Löwen übertragen. Die Würde des Herzogs von Sachsen ging 1180 nach der Absetzung Heinrichs des Löwen von den Welfen mit der Gelnhäuser Urkunde von Kaiser Friedrich I. Barbarossa auf die Askanier über, die jedoch nur Ostfalen erhielten. Westfalen und Engern waren vom Kaiser abgetrennt worden. Von dem altsächsischen Territorium erhielt Herzog Bernhard III. dazu allerdings nur dessen östliche Gebiete um Wittenberg und Lauenburg.

Sachsen-Wittenberg und Sachsen-Lauenburg gingen aus einer Aufteilung des askanischen Herzogtums Sachsen hervor, das wiederum aus einem Teil des früheren Stammesherzogtums Sachsen entstand. (Siehe Abschnitt Weitere Herrschaftsgebiete.)

Bedeutend war die Linie Sachsen-Wittenberg, die 1356 durch die Goldene Bulle die erbliche Kurwürde verliehen bekam. Sie erlosch allerdings 1422, und Sachsen-Wittenberg („Kursachsen“) wurde nun an die Wettiner verliehen, die Askanier verloren damit ihre Zugehörigkeit zum Stand der Kurfürsten.

Die Regenten des Stammesherzogtums[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Linienbildungen der Anhaltiner[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Relevant für die Geschichte der Familie auf dem Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalts sind vor allem fünf Fürstentümer, die durch Erbteilungen und erhaltenes Erbe sich teilweise oftmals gebietsmäßig verändert haben: Anhalt-Aschersleben, Anhalt-Bernburg, Anhalt-Köthen, Anhalt-Dessau und Anhalt-Zerbst. Am Anfang der Familiengeschichte bestanden lediglich drei Fürstentümer.

Die erste Bildung von Linien erfolgte durch die Landesteilung von 1252 bei den Söhnen von Heinrich I. von Anhalt. Heinrich II. begründete die Ascherslebener Linie, Bernhard I. die Bernburger Linie und Siegfried I. die Köthener Linie. Neben Köthen lagen Dessau und Coswig in diesem Fürstentum. Dessau hatte als spätere Residenz große Bedeutung. Ballenstedt gehörte zu Anhalt-Aschersleben und gab den Askanier als Grafen von Ballenstedt ihren Namen. Die Familie regierte das Fürstentum Anhalt-Aschersleben bis 1315. Das Fürstentum Anhalt-Zerbst wurde erst 1396 geschaffen, ebenso das Fürstentum Anhalt-Dessau.

Es gab diverse Landesteilungen und Erbschaften an andere Linien. Bestimmte Nebenlinien wurden nicht mehr weitergeführt. Im Jahr 1468 erlosch der Bernburger Familienzweig und das Land kam zu Anhalt-Zerbst. Nach der Landesteilung von 1544 entstanden neu die Linien Anhalt-Zerbst, Anhalt-Dessau und Anhalt-Plötzkau. Da Wolfgang von Anhalt-Köthen († 1566) kinderlos blieb, fiel sein Land an Joachim Ernst von Anhalt.

Joachim Ernst von Anhalt konnte 1570 die gesamten Besitzungen in einer Hand vereinen und verlegte seinen Regierungssitz nach Dessau. Allerdings kam es 1603 erneut zu einer Erbteilung in Anhalt-Dessau, Anhalt-Bernburg, Anhalt-Köthen und Anhalt-Zerbst. Der Zerbster Familienzweig starb 1793 aus, die Köthensche Linie 1847 und 1863 auch die Bernburger Linie. Somit konnte 1863 das Herzogtum Anhalt mit der Residenz Dessau gebildet werden, was das einzige Herrschaftsgebiet nunmehr darstellte.

Anhalt-Aschersleben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heinrich II. war Sohn von Heinrich I. von Anhalt. In Anhalt-Aschersleben lag Ballenstedt und die Burg Anhalt. Aus dieser Gegend stammen die Askanier her.

Die Regenten von Anhalt-Aschersleben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Fürstentum fällt an das Bistum Halberstadt, mit diesem 1648 an die Markgrafschaft Brandenburg. Der Halberstädter Bischof belehnte im Dezember 1316 Bernhard II. von Anhalt-Bernburg, womit Anhalt-Aschersleben als Lehen an Anhalt-Bernburg ging.

Fürstentum Anhalt-Bernburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bernhard I. (* 1218; † 1287) wurde als Sohn von Heinrich I. von Anhalt geboren und war Stifter der alten Bernburgischen Linie.

Nach dem Tod von Bernhard VI. 1468 erhielt Georg I. von Anhalt-Zerbst die Besitzungen.

Anhalt-Bernburg gelangte nach der Regierungszeit von Alexander Carl (* 1805; † 1863) an Leopold IV. Friedrich von Anhalt-Dessau.

Die Regenten von Anhalt-Bernburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1252–1468

Das Land fällt 1468 an Georg I. von Anhalt-Zerbst; siehe Abschnitt Fürstentum Anhalt-Zerbst. Ganz Anhalt wurde 1570 durch Erbfälle vereinigt.

1603–1863
Im Jahr 1603 erfolgte eine Teilung in Anhalt-Bernburg, Anhalt-Dessau, Anhalt-Zerbst, Anhalt-Köthen und Anhalt-Plötzkau, wodurch Anhalt-Bernburg neu entstand.

Das Land fällt an Leopold IV. Friedrich von Anhalt-Dessau; siehe Abschnitt Fürstentum Anhalt-Dessau.

Anhalt-Bernburg-Schaumburg-Hoym[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fürstentum Anhalt-Köthen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siegfried I. († 1298) war Sohn von Heinrich I. von Anhalt und erhielt Köthen. Sein Sohn Albrecht I. lebte ab 1295 auf Burg Köthen.

Wolfgang traf Martin Luther 1521 auf dem Reichstag zu Worms. Er bekannte sich zur Reformation; auch unterstützte Luther im Heiligen Römischen Reich Kurfürst Friedrich III. von Sachsen.

Heinrich (* 1778; † 1847) war der letzter Herzog von Anhalt-Köthen. Das Land fiel an die Linien Anhalt-Bernburg (von Anhalt-Dessau verwaltet) und Anhalt-Dessau. Auf eine Teilung wurde in Hinblick auf das absehbare Erlöschen der Anhalt-Bernburger Linie und den dann eintretenden Erbfall an Anhalt-Dessau verzichtet.

Die Regenten von Anhalt-Köthen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1252–1570

1570-1603
1570 Vereinigung ganz Anhalts durch Erbfälle; siehe Joachim Ernst von Anhalt († 1586) im Abschnitt Fürstentum Anhalt-Dessau

1603-1847
1603 Teilung in Anhalt-Köthen, Anhalt-Dessau, Anhalt-Bernburg und Anhalt-Zerbst

Ab 1847
Land fällt an die Linien Anhalt-Bernburg (von Anhalt-Dessau verwaltet) und Anhalt-Dessau. Auf eine Teilung wird in Hinblick auf das absehbare Erlöschen der Anhalt-Bernburger Linie und den dann eintretenden Erbfall an Anhalt-Dessau verzichtet.

Anhalt-Köthen-Pless[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Regenten von Anhalt-Köthen-Pless[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(der Besitz fällt als Allodialerbe an den Neffen Graf Hans Heinrich X. von Hochberg-Fürstenstein)

Fürstentum Anhalt-Dessau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Residenzschloss Dessau (erbaut Anfang 16. Jhdt.)

Das Fürstentum Anhalt-Dessau existierte ab 1396 und wurde als Territorium 1863 Teil des Herzogtums Anhalt.

Joachim Ernst von Anhalt († 1586), Sohn von Johann IV. von Anhalt-Zerbst, verfügte ab 1570 über den gesamten anhaltinischen Besitz und wählte Dessau als Residenz.

In einer Teilung zwischen Joachims Ernst Söhnen 1603 bekam Johann Georg Anhalt-Dessau, Christian Anhalt-Bernburg, Rudolf Anhalt-Zerbst und Ludwig Anhalt-Köthen.

Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (* 1567; † 1618), Sohn von Joachim Ernst von Anhalt, übernahm von 1586 bis 1606 die Alleinregierung, da seine Brüder noch minderjährig waren. Die Erbteilung wurde in einem Vertrag 1603 niedergeschrieben und drei Jahre später realisiert. Das Fürstentum wurde in Anhalt-Dessau, Anhalt-Bernburg, Anhalt-Zerbst und Anhalt-Köthen geteilt, wobei Johann Georg I. Anhalt-Dessau und das Seniorat erhielt. Er starb 1618 unmittelbar vor Beginn des Dreißigjährigen Kriegs.

Im Jahr 1660 folgte Johann Georg II. seinem Vater Johann Kasimir als Regent. Unter seiner Regierung kam Groß-Alsleben als Besitz hinzu.[10]

Leopold I. von Anhalt-Dessau

Leopold I., genannt „Der Alte Dessauer“ (* 1676; † 1747) war preußischer Heeresreformer und Generalfeldmarschall. Seine Hauptleistung stellte die Reform der preußischen Truppen dar, vor allem der Infanterie. Sein Regiment wurde zum Modell für die ganze preußische Armee.

Leopold III. Friedrich Franz ließ den Wörlitzer Park erstellen, einen Landschaftsgarten im englischen Stil.

Die Regenten von Anhalt-Dessau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vor 1396
Das Gebiet wurde gemeinsam mit Köthen und Zerbst regiert; siehe Abschnitt Fürstentum Anhalt-Köthen.

Ab 1396

  • 1382–1405 Sigismund I.
  • 1405–1417 Waldemar V., Mitregent seines Bruders Georg I.
  • 1405–1448 Sigismund II., Mitregent seines Bruders Georg I.
  • 1405–1448 Albrecht VI., Mitregent seines Bruders Georg I.
  • 1405–1474 Georg I. (* ca. 1390; † 1474), Teilung des Gebiets in Anhalt-Dessau und Anhalt-Köthen
  • 1474–1487 Sigismund III. (* 1456; † 1487), Mitregent
  • 1474–1509 Georg II. (* 1454; † 1509), Mitregent
  • 1474–1510 Rudolf IV. (* um 1466; † 1510), Mitregent
  • 1474–1516 Ernst (* 1454; † 1516), 1544 Teilung des Gebiets in Anhalt-Plötzkau, Anhalt-Dessau und Anhalt-Zerbst
  • 1509–1561 Joachim (* 1509; † 1561)
  • 1516–1551 Johann IV. (* 1504; † 1551), Mitregent
  • 1530–1553 Georg III., der Gottselige, Mitregent
  • 1561–1586 Joachim Ernst von Anhalt (* 1536; † 1586)

Im Jahr 1570 Vereinigung ganz Anhalts durch Erbfälle.

Im Jahr 1606 (Vertrag 1603) Teilung des Gebietes in Anhalt-Dessau, Anhalt-Bernburg, Anhalt-Köthen, Anhalt-Plötzkau und Anhalt-Zerbst.

Fürstentum Anhalt-Zerbst[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Zerbster Linie wurde 1793 nicht mehr weitergeführt und der Besitz fiel 1797 an die anderen Brüder. Die Köthensche Linie endete 1847 und Cöthen wurde 1853 mit Dessau vereinigt. Nachdem ebenfalls die Bernburger Linie 1863 ausstarb, wurde unter Leopold IV. Friedrich († 1871) das Herzogtum Anhalt gebildet.

Die Regenten von Anhalt-Zerbst[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vor 1396
Das Land wurde gemeinsam mit Köthen und Dessau regiert.

Ab 1396

Die Linie Anhalt-Zerbst erlischt 1793.

Anhalt-Plötzkau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Fürstentum Anhalt-Plötzkau entstand erstmals 1544 nach der Teilung von Anhalt-Dessau und erneut am Anfang des 17. Jahrhunderts.

Die Regenten von Anhalt-Plötzkau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1544–1553 Georg III., der Gottselige. Das Land fällt wieder an Anhalt-Zerbst.
  • 1611–1653 August (* 1575; † 1653), durch Ausgliederung von Anhalt-Bernburg
  • 1653–1654 vormundschaftlich Leberecht und Emanuel für ihren Bruder Ernst Gottlieb
  • 1653–1654 Ernst Gottlieb (* 1620; † 1654), Sohn von August
  • 1654–1665 Leberecht (* 1622; † 1669) und Emanuel (* 1631; † 1670) gemeinschaftlich (Übernahme von Anhalt-Köthen; Anhalt-Plötzkau geht an Anhalt-Bernburg zurück)

Anhalt-Harzgerode[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Regenten von Anhalt-Harzgerode[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1635–1670 Friedrich
  • 1670–1709 Wilhelm (Land fällt wieder an Anhalt-Bernburg)

Herzogtum Anhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anhalt im 18. Jahrhundert mit Bernburg, Köthen, Dessau und Zerbst

Die Zerbster Linie wurde 1793 nicht mehr weitergeführt, und der Besitz fiel 1797 an die anderen Brüder. Die Köthensche Linie endete 1847, und Cöthen wurde 1853 mit Dessau vereinigt. Als 1863 auch die Bernburger Linie ausstarb, wurde unter Herzog Leopold IV. Friedrich († 1871) das Herzogtum Anhalt gebildet.

Im Bundesbeschluss vom 14. Juni 1866 stimmte das Herzogtum Anhalt mit Preußen, trat 1867 dem Norddeutschen Bund und 1871 dem Deutschen Reich bei. Das Herzogtum existierte bis zur Novemberrevolution im Jahr 1918 und wurde danach zum Freistaat Anhalt. Prinzregent Aribert von Anhalt erklärte stellvertretend für den minderjährigen Herzog Joachim Ernst für die Askanier den Thronverzicht.

Die Regenten von Anhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Katharina die Große[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Katharina die Große

Die bekannteste und historisch bedeutendste Vertreterin der Askanier in der Neuzeit war Sophie Auguste Friederike von Anhalt-Zerbst-Dornburg (* 1729; † 1796), deren Vater in preußischen Diensten stand, weshalb sie hauptsächlich nicht in Zerbst, sondern im Stettiner Schloss aufwuchs. 1745 wurde sie mit Karl Peter Ulrich von Schleswig-Holstein-Gottorf verheiratet, dem zukünftigen russischen Zaren Peter III., und nahm zu diesem Anlass den russisch-orthodoxen Glauben mit dem Namen Jekaterina Alexejewna an. Nachdem sie 1762 die Entmachtung ihres Ehemannes betrieben hatte, der dabei ermordet wurde, übernahm sie als Zarin Katharina II. die Alleinherrschaft in Russland, das sie 34 Jahre lang regierte.

Weitere Herrschaftsgebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Linie Sachsen-Wittenberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rudolf I. von Sachsen-Wittenberg, 1355 als erster Herzog von Sachsen mit der erblichen Kurwürde ausgestattet

Sie waren Herzöge und ab 1355 Kurfürsten von Sachsen. Nach dem Tod Albrechts III. und damit dem Aussterben der Wittenberger Askanier im Mannesstamme wird am 6. Januar 1423 Sachsen-Wittenberg samt seiner Herzogs- und Kurwürde von König Sigismund an Friedrich den Streitbaren, Markgraf von Meißen, aus dem Geschlecht der Wettiner verliehen, aufgrund dessen Engagements in Reichsangelegenheiten beim Kampf gegen die böhmischen Hussiten.

Die Regenten von Sachsen-Wittenberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Linie Sachsen-Lauenburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Herzogtum Sachsen-Lauenburg um 1400

Die Linie Sachsen-Lauenburg starb erst 1689 aus, Nachfolger wurden dort die Welfen (aus der im benachbarten Fürstentum Lüneburg regierenden Linie). Zurück blieb einzig die anhaltinische Linie, die sich inzwischen in mehrere Unterlinien verzweigt hatte und deshalb historisch weniger bedeutend war.

Die Regenten von Sachsen-Lauenburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weimar-Orlamünde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Albrecht I. der Bär erhielt 1140 die Grafschaft Weimar-Orlamünde. Orlamünde musste am 27. April 1344 an die Wettiner verkauft werden.[11]

Die Regenten von Weimar-Orlamünde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fürsten von Lüneburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Belehnung der askanischen Herzöge von Sachsen-Wittenberg durch Kaiser Karl IV. führte zum Lüneburger Erbfolgekrieg.

Im Jahr 1370 kam es zum Lüneburger Erbfolgekrieg, da das ältere Haus Lüneburg erlosch. Das Fürstentum Lüneburg gelang im gleichen Jahr an die Askanier. Diese wurden 1388 wiederum abgelöst durch Albrechts Stiefsöhne aus dem Welfenhause.

Die Regenten des Fürstentums Lüneburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Senioren des Hauses Anhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Senioren führten laut Teilungsvertrag von 1603 die Gesamtangelegenheiten des anhaltinischen Hauses.

Das Haus Anhalt seit dem Ende der Monarchie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eduard von Anhalt, das Oberhaupt der Askanier

Aribert von Anhalt erklärte 1918 für seinen minderjährigen Neffen Joachim Ernst den Thronverzicht als Herzog. Nach der Novemberrevolution und dem Ende der Monarchie entstand der Freistaat Anhalt, der ab 1934 als Land Anhalt bezeichnet wurde und bis 1945 bestand.

Joachim Ernst war bis 1947 das Familienoberhaupt. Sein ältester Sohn Friedrich übte diese Funktion bis 1963 aus, danach dessen Bruder Eduard Prinz von Anhalt (* 1941). Der derzeitige Chef und seine drei Töchter sind die einzigen legitimen Abkömmlinge der Askanier im agnatischen Stamm. Es gibt mit den Grafen von Westarp und von Waldersee noch zwei morganatische Linien des Geschlechts, die aus illegitimen Verbindungen zweier Fürsten von Anhalt hervorgegangen sind.

Außerdem existiert noch eine größere Anzahl von als Erwachsene adoptierte Namensträger. Die Adoptierten und deren Familienmitglieder mit gleichem Nachnamen übersteigen zahlenmäßig deutlich die geborenen Askanier. Diese „Prinzen von Anhalt“ werden von Eduard von Anhalt nicht als Teil der Familie betrachtet. Bekannt unter den Adoptierten ist vor allem Frédéric von Anhalt, der von Marie Auguste von Anhalt adoptiert wurde, und selbst auch zahlreiche Erwachsene adoptiert hat.

Eduard von Anhalt ist der letzte männliche Askanier; die Familie wird nach seinem Ableben im Mannesstamm erloschen sein. Im Januar 2010 änderte er als Chef des Hauses das Hausgesetz und führte die gleichberechtigte weibliche Erbfolge ein. Somit ist seine älteste Tochter, Julia Katharina, Erbin des Hauses Anhalt. Eduard von Anhalt ist das erste Oberhaupt eines vormals regierenden deutschen Adelshauses, das auch die weibliche Erbfolge ermöglichte.[12]

Chefs des Hauses Anhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Forschungsaktivitäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem 16. Jahrhundert bemühten sich Haushistoriker der Anhaltiner und Sachsen-Lauenburger Familienzweige die Abkunft ihrer Dienstherren von Ascanius, dem Sohn des trojanischen Helden Aeneas, oder gar vom biblischen Aschkenas, dem Urenkel Noachs, herzuleiten. Den Anfang machte 1519 der „Panegiricus Genealogiarum illustrium Principum Dominorum in Anhalt“ des Ballenstädtener Mönchs Heinrich Basse.

In den Jahren 1912 und 1913 veröffentlichte der herzogliche Archivar Hermann Wäschke die dreibändige "Anhaltische Geschichte", die eine Darstellung der Gesamtgeschichte Anhalts ist und zum Standardwerk avancierte.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke der Askanier[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Askanische Äbtissinnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stift Gernrode[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stift Gandersheim[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Übersicht zu den Landesteilungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Namensträger durch Erwachsenenadoption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neue Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Lorenz Friedrich Beck: Herrschaft und Territorium der Herzöge von Sachsen-Wittenberg (1212–1422). (= Bibliothek der Brandenburgischen und Preußischen Geschichte, Band 6), Potsdam 2000.
  • Werner Freitag, Michael Hecht (Hrsg.): Die Fürsten von Anhalt. Herrschaftssymbolik, dynastische Vernunft und politische Konzepte in Spätmittelalter und Früher Neuzeit. Halle (Saale) 2009, ISBN 978-3-89812-199-6.
  • Michael Hecht: Die Erfindung der Askanier. Dynastische Erinnerungsstiftung der Fürsten von Anhalt an der Wende vom Mittelalter zur Neuzeit, In: Zeitschrift für historische Forschung Band 33 (2006), S. 1–32
  • Gerd Heinrich: Askanier. In: Lexikon des Mittelalters (LexMA). Band 1, Artemis & Winkler, München/Zürich 1980, ISBN 3-7608-8901-8, Sp. 1109–1112.
  • Jörg Meyn: Vom spätmittelalterlichen Gebietsherzogtum zum frühneuzeitlichen „Territorialstaat“. Das askanische Herzogtum Sachsen 1180–1543. (= Schriftenreihe der Stiftung Herzogtum Lauenburg, Band 20), Hamburg 1995.
  • Britta Kägler, Michael Hecht: Dynastien und Hochadel: Die anhaltischen Askanier / Die bayerischen Wittelsbacher, in: Werner Freitag, Michael Kißener, Christine Reinle, Sabine Ullmann, Sabine (Hrsg.): Handbuch Landesgeschichte, Berlin 2018, S. 268–302.
  • Lutz Partenheimer: Albrecht der Bär. Gründer der Mark Brandenburg und des Fürstentums Anhalt. 2. Auflage, Böhlau, Köln/Weimar/Wien 2003, ISBN 3-412-16302-3,
  • Lutz Partenheimer: Die frühen Askanier und die Entstehung Anhalts. In: 800 Jahre Anhalt. Geschichte, Kultur, Perspektiven (Stekos historische Bibliothek 2). Herausgegeben vom Anhaltischen Heimatbund, Dößel 2012, S. 153–173.
  • Ralf Regener: Der Sturz der Askanier 1918 in Anhalt. Bedingungen, Verlauf und Nachwirkungen des Untergangs einer kleinstaatlichen deutschen Monarchie. Dessau-Roßlau 2013.
  • Mathias Tullner: Geschichte Sachsen-Anhalts. Beck, München 2008, ISBN 978-3-406-57286-9.

Alte Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • J.C. Beckman, Historie des Fürstendums. Zerbst, 1710.
  • P.E. Bertram, J.C. Krause Geschichte des Hauses und Fürstenthums. Halle, 1779–1782.
  • H.F. von Ehrenkrook, 'Die nicht ebenbürtigen Verbindungen des Hauses Anhalt', in: Familiengeschichtliche Blätter. 1933.
  • H.L. Gudde, Staat von Anhalt. Halle, 1706.
  • P. Herre, Die Geheime Ehe des Erbprinzen W.G. von Anhalt und die Reichsgrafen von Anhalt. Zerbst, 1933.
  • Friedrich von Raumer: Beitrag zur Genealogie der Kurfürsten von Brandenburg, Askanischen Stammes. In: Allgemeines Archiv für die Geschichtskunde des Preußischen Staates. Band 8, Berlin/Posen/Bromberg 1832, S. 284–290 (Volltext).
  • Siebigk, Das Herzogtum Anhalt. Dessau, 1867.
  • Hermann Wäschke, Die Askanien in Anhalt. Dessau, 1904.
  • Hermann Wäschke, Anhaltische Geschichte. 3 Baende. Koethen, 1912–1913.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Askanier – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
WiktionaryWiktionary: Askanier – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gerd Heinrich: Askanier. In: Lexikon des Mittelalters (LexMA). Band 1, Artemis & Winkler, München/Zürich 1980, ISBN 3-7608-8901-8, Sp. 1109–1112.
  2. Codex diplomaticus Anhaltinus (CDA), Teil II, Nr. 9
  3. CDA, Teil III, Nr. 406
  4. Monumenta Germaniae Historica (MGH) DD K II, Nr. 234, S. 319. Kaiser Konrad II. errichtete einen Markt in Kölbigk den er an seine Frau Gisela verlieh.
  5. Annalista Saxo, hrsg. von Georg Heinrich Pertz in: MGH SS 6 (1844), S. 678
  6. Annalista Saxo, hrsg. von Georg Heinrich Pertz in: MGH SS 6 (1844), S. 676
  7. Annalista Saxo, hrsg. von Georg Heinrich Pertz in: MGH SS 6 (1844), S. 744
  8. Albrecht der Bär nannte sich selbst erstmals in einer am 3. Oktober 1157 ausgestellten Urkunde als „Markgraf von Brandenburg“ (Adelbertus dei gratia marchio in Brandenborch). CDA, Teil I, Nr. 436
  9. CDA, Teil I, Nr. 337. Neben dem Titel „Graf von Aschersleben“ ist auch der Titel „Graf von Anhalt“ erstmals für Albrecht den Bären verbürgt.
  10. https://books.google.de/books?id=9FljAAAAcAAJ&pg=PA198&dq=gro%C3%9F+alsleben+1666&hl=en&sa=X&ved=0ahUKEwiXrPnA583lAhXJGuwKHTtyC1wQ6AEIMjAB#v=onepage&q=gro%C3%9F%20alsleben%201666&f=false
  11. Askanier www.manfredhiebl.de
  12. Julius Eduard Prinz von Anhalt: Aktualisierung des Hausgesetzes der Familie Anhalt-Askanien. Berlin, 1. Januar 2010. [1]