Wejherowo

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Wejherowo
Wappen von Wejherowo
Wejherowo (Polen)
Wejherowo
Wejherowo
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Pommern
Powiat: Wejherowo
Fläche: 25,65 km²
Geographische Lage: 54° 36′ N, 18° 15′ OKoordinaten: 54° 36′ 0″ N, 18° 15′ 0″ O
Höhe: 24 m n.p.m
Einwohner: 50.310
(30. Jun. 2014)[1]
Postleitzahl: 84-200 bis 84-204
Telefonvorwahl: (+48) 58
Kfz-Kennzeichen: GWE
Wirtschaft und Verkehr
Straße: E 28 SłupskDanzig
Schienenweg: Danzig–Stettin
Nächster int. Flughafen: Flughafen Danzig
Gmina
Gminatyp: Stadtgemeinde
Fläche: 25,65 km²
Einwohner: 50.310
(30. Jun. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 1961 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 2215031
Verwaltung (Stand: 2012)
Stadtpräsident: Krzysztof Hildebrandt
Adresse: pl. Wejhera 8
84-200 Wejherowo
Webpräsenz: www.wejherowo.pl



Wejherowo (deutsch Neustadt in Westpreußen, früher Weyersfrey; kaschubisch Wejrowò) ist eine Stadt in der polnischen Woiwodschaft Pommern.

Die Landgemeinde Wejherowo, zu der die Stadt selbst nicht zählt, hat ihren Verwaltungssitz in der Stadt Wejherowo,

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt liegt in der historischen Landschaft Westpreußen, im breiten Urstromtal der Rheda, westlich der Danziger Bucht, etwa zwanzig Kilometer nordwestlich der Hafenstadt Gdingen (Gdynia).

Der nächste Flughafen befindet sich in 40 Kilometern Entfernung in Danzig.

Stadtgebiet aus der Vogelperspektive

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neustadt an der Rheda nordwestlich von Danzig und südwestlich von Putzig auf einer Landkarte von 1910.
Rathaus, erbaut 1729[2]
Jakob v.Weiher – Gründer der Stadt

Von 1308 bis 1466 gehörte die Landschaft zum Deutschordensland Preußen, und kam dann bei der Zweiteilung Preußens zum westlichen Teil, später auch als autonomes Polnisch-Preußen bekannt, das sich freiwillig unter den Schutz der polnischen Krone begeben hatte.

Durch sein Dekret vom 16. März 1569 auf dem Lubliner Reichstag kündigte König Sigismund II. August die Autonomie Westpreußens jedoch unter Androhung herber Strafen einseitig auf, weshalb die Oberhoheit des polnischen Königs in diesem Teil des ehemaligen Gebiets des Deutschen Ordens von 1569 bis 1772 als Fremdherrschaft empfunden wurde.[3]

1576 kam die Siedlung Schmechau, nahe der späteren Stadt, unter die Herrschaft des Putziger Starosten Ernst v. Weiher (aus der seit 1234 bekannten adligen Familie von Weiher).

Am 28. Mai 1643 gründete der Woiwode der Marienburg Jakob von Weiher die nach ihm benannte Siedlung Weyersfrey, Weihersfrei nahe dem Dorf Schmechau und errichtete im selben Jahr die Kirche zur Heiligen Dreifaltigkeit. Während der Belagerung von Smolensk 1633/34 hatte Jakob v. Weiher gelobt, zwei Kirchen zu errichten, wenn er die Belagerung überleben sollte. Die zweite Kirche war die Kirche der Heiligen Anna, die 1648 bis 1651 erbaut wurde. Zudem ließ Weiher einen Kreuzweg und Kalvarienberg mit 19 Kapellen errichten, deren Zahl sich später auf 26 erhöhte. In diesen Jahren kamen hierher auch Franziskaner (OFM). Weihersfrei wurde zu einem bekannten Wallfahrtsort.[4]

Am 13. Januar 1650 erhielt die Stadt von Johann II. Kasimir das Stadtrecht nach preußischem Kulmer Recht. Sie war damit die einzige von einer Privatperson gegründete Stadt in Pommerellen, abgesehen von Topolno, das sein Stadtrecht bald wieder verlor. Im selben Jahr wurde das Rathaus errichtet, welches aber später mehrfach zerstört wurde. Ende des 17. Jahrhunderts war die Stadt Eigentum der Reichsfürsten-Familie Radziwill und nachfolgend der Sobieskis, unter ihnen auch König Johann III. Sobieski. Später wurde der Graf Przebendowski Eigentümer und nachfolgend der englische Konsul in Danzig, Alexander Gibson.

Im Jahr 1701 fanden in Neustadt Hexenprozesse statt.[5]

1723 wird der nach dem Gründer benannte Ort Weihersfrei, früher auch Weyersfrey[6] im Scriptorum Prutenicorum des preußischen Historikers David Braun aufgeführt.

Durch die Erste Teilung Polen-Litauens 1772 wurde das westliche Preußen mit dem Gebiet um Putzig und Neustadt unter Friedrich II. von Preußen mit dem östlichen Teil des Königreichs Preußen in dem Maße wiedervereinigt, wie diese Teile zur Zeit des Deutschordensstaats Preußen miteinander verbunden gewesen waren, und so von der polnischen Fremdherrschaft befreit. Von da an gehörte die Stadt unter dem Namen Neustadt zum Königreich Preußen. Im Jahr 1785 wird Neustadt oder Weyersfrey, polnisch Weyherowo oder Nusdz, als ein adliges Mediat-Städtchen mit einer katholischen Filialkirche von Gohra, einem Franziskaner-Reformaten-Kloster an der Rheda und Bialla und mit einer herrschaftlichen Mahl-, Walk- und Schneidemühle bezeichnet, das 130 Feuerstellen (Haushaltungen) aufweist.[7]

1790 verkaufte der Konsul die Stadt an die Familie Keyserling.

1818 wurde Neustadt Sitz eines eigenen preußischen Landkreises Neustadt (Westpr.). Während dieser Zeit stieg der Anteil der deutschsprachigen Einwohner auf fast 50 % an (bei der preußischen Volkszählung von 1905 gaben 27.358 Bewohner Kaschubisch und 27.048 Deutsch als Muttersprache an). 1870 wurde die Stadt an das Eisenbahnnetz angeschlossen und erhielt eine direkte Verbindung nach Danzig und Stettin.

Nachdem die von Franziskaner-Gegenreformaten 1651 zu Neustadt gegründete Klosterschule 1826 eingegangen war, wurde 1857 in der Stadt ein Progymnasium eröffnet, das 1861 zu einem vollständigen Gymnasium erweitert wurde.[8] In der Stadt gab es eine evangelische Kirche, zwei katholische Kirchen und eine Synagoge.

Bis 1920 gehörte Neustadt zum Kreis Neustadt im Regierungsbezirk Danzig der Provinz Westpreußen des Deutschen Reichs.

Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges musste der Kreis Neustadt, wie der größere Teil Westpreußens, aufgrund der Bestimmungen des Versailler Vertrags 1920 zum Zweck der Einrichtung des Polnischen Korridors an Polen abgegeben werden, ohne Volksabstimmung und mit Wirkung vom 20. Januar 1920. Neustadt wurde in Wejherowo umbenannt. 1921 erschien dort die Zeitung „Gazeta Kaszubska“ (Zeitung Kaschubiens).

Durch den Polenfeldzug im September 1939 kam das entnommene Territorium des Polnischen Korridors an das Reichsgebiet zurück. Das Kreisgebiet mit der Stadt Neustadt in Westpreußen wurde in den Reichsgau Danzig-Westpreußen eingegliedert, zu dem Neustadt bis 1945 gehörte.

Am 27. September 1939 kam es zum ersten Massaker an Psychiatriepatienten in Neustadt. Anschließend wurde in der betroffenen Klinik ein deutsches Lazarett eingerichtet.[9]

In der Stadt waren ab 1940 mehrere Ersatztruppenteile der Wehrmacht untergebracht. Während der Zeit der Eingliederung der Stadt in den Reichsgau Danzig-Westpreußen war die polnische Untergrundorganisation Gryf Pomorski in der Gegend aktiv.

Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs besetzte am 12. März 1945 die Rote Armee die Stadt. Bald darauf wurde der Kreis Neustadt zusammen mit Westpreußen und der südlichen Hälfte Ostpreußens unter polnische Verwaltung gestellt. In Neustadt begann nun die Zuwanderung polnischer Zivilisten, die sich der Behausungen und Anwesen der eingesessenen deutschen Bevölkerung bemächtigten und die Einwohner daraus verdrängten. Als Ortsname wurde wieder Wejherowo eingeführt. Soweit die deutschen Einwohner nicht geflohen waren, wurden sie in der darauf folgenden Zeit größtenteils von der örtlichen polnischen Verwaltungsbehörde vertrieben.

Bei einer Verwaltungsreform 1975 verlor die Stadt ihren Sitz als Powiat, erhielt ihn aber bei einer erneuten Reform 1999 wieder.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner Anmerkungen
1776 789 in 129 Wohnhäusern[2]
1783 ca. 700 sämtlich Deutsche, evangelischer oder katholischer Konfession, in 130 Wohnhäusern[10]
1831 1.690 [11]
1845 1.800 [12]
1853 2.500 [13]
1865 3.200 [14]
1875 4.506 [15]
1880 4.715 [15]
1890 5.546 darunter 2.336 Protestanten, 3.039 Katholiken und 160 Juden[16] (240 Polen[15])
1905 8.389 darunter 3.044 Protestanten, 5.171 Katholiken, 26 andere Christen und 148 Juden[17]
1921 8.786 [17], darunter 1.800 Deutsche[18]
1943 16.490 [17]
1948 13.400
1960 24.500
1980 42.400
2000 46.200
2012 50.258 Stand vom 30. Juni 2012[19]

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt Wejherowo besteht aus folgenden Stadtteilen:

Polnischer Name Kaschubischer Name Deutscher Name
Dzielnica Zachodnia
Nanice Nańc Nanitz
Śmiechowo Smiechòwò Schmechau
Śródmieście Stadtmitte

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Partnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schloss Neustadt um 1860, Sammlung Alexander Duncker
Schloss der Familien Przebendowski und Keyserling. Heute ein kaschubisches Museum
Altes Krankenhaus und Obdachlosenheim

Wejherowo nennt sich selbst die "Geistige Hauptstadt der Kaschuben". Ziel der Pilger ist die Schutzheilige Wejherowos und seiner Umgebung, die Muttergottes, deren Heiligenbild 1999 von Johannes Paul II. gekrönt wurde.

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • der Kalvarienberg
  • das Schloss der Familie Keyserling
  • das Rathaus, welches 1650 errichtet wurde, aber nach Zerstörungen seine heutige Architektur im Jahr 1908 erhielt
  • die Stiftskirche zur Heiligen Dreifaltigkeit, welche 1643 errichtet wurde und bis 1972 vielfach umgebaut wurde
  • die Klosterkirche St. Anna (17. Jahrhundert), deren Innenausstattung aus dem 18. Jahrhundert stammt

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten, die in der Stadt gewirkt haben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jakob von Weiher (1609–1657), gründete 1643 die Stadt Weyersfrey (Weihersfrei)
  • Matthäus Prätorius (* um 1635 vermutlich in Memel; † um 1704 in Weyherststadt), evangelischer Pfarrer, später katholischer Geistlicher, Historiker und Ethnograph
  • Stanislaus Maronski (1825–1907), Historiker, arbeitete von 1857 bis 1872 als Gymnasiallehrer in Neustadt
  • Clara Quandt (1841–1919), deutsche Schriftstellerin, leitete ab 1869 in Neustadt eine private höhere Lehranstalt für Mädchen
  • Paul Gottlieb Nipkow (1860–1940), deutscher Techniker und Erfinder, besuchte von 1880 bis 1882 das Königliche Gymnasium in Neustadt und begann hier mit praktischen Experimenten der Telefonie
  • Ottomar Schreiber (1889–1955), deutscher Politiker und Landespräsident des Memellandes, wuchs in Neustadt auf
  • Edmund Roszczynialski (1888-1939), polnischer Priester, Chronist und Gründer der Untergrundorganisation Polska Żyje ("Polen lebt")

Ehrenbürger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gmina Wejherowo[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Landgemeinde Wejherowo mit 23.372 Einwohnern (Stand 30. Juni 2014) gehören die folgenden Ortschaften:

Polnischer Name Kaschubischer Name Deutscher Name
Biała Biôła Biala
Białasowizna
Bieszkowice Bieszkòjce Bieschkowitz (1942–1945 Beschenfeld)
Bolszewo Bòlszéwò Bohlschau
Borowo Bòròwò Borrowo
Burch
Cierżnia Cérzniô Czersnia (1942–1945 Schirsen)
Gacyny Gacynë Buchwald
Głodówko Głodowkò Glodowken (1942–1945 Gloden)
Gniewowo Gniéwòwò Gnewau (1942–1943 Zornwalde, 1943–1945 Newau)
Góra Gòra Gohra (1942–1943 Bergen, 1943–1945 Rhedaberg)
Gościcino Gòścëcëno Gossentin
Gwizdówka
Kąpino Kempinò Kompino (1876–1945 Waldenburg)
Kniewo Kniewò Kniewenbruch
Krystkowo Kristkòwò Kristkowo
Łężyce Łãżëce Lensitz
Małe Gowino Môłé Gòwino Klein Gowin (1942–1945 Kleinwarndorf)
Marianowo Marienhain
Miga Mëga Neusasserei
Młynki Młënki Mehlken
Nowiny Nowinë Nowinnen
Nowy Dwór Wejherowski Wejrowsczi Nowi Dwòr Neuhof
Orle Worle
Paradyż Paradëz Paradies
Pętkowice Pentkòwice Pentkowitz (1942–1945 Paulinenhof)
Piecewo Piecewò Piecewo
Piekiełko Môłé Piékło Piekelken
Pińskie Piński Pinsk
Pnie Pnié
Prajsów
Pryśniewo Prësniéwò Prissnau
Reszki Reszki Reschke
Rogulewo Regùléwò Rogulewo
Sopieszyno Sopiészëno Soppieschin (1942–1945 Sophienhof)
Sopieszyno-Wybudowanie
Ustarbowo Ùstôrbòwò Ustarbau (1942–1945 Wusterbau)
Warszkowo Warszkòwò Warschkau (1942–1945 Neuwerder)
Warszkowski Młyn Warszkòwsczi Młën Warschkauermühle
Wielkie Gowino Wiôlgé Gòwino Groß Gowin (1942–1945 Warndorf)
Wygoda Wëgòda Wigodda
Wyspowo Wëspòwò Wispau
Zamostne Zômòstné Kniewenzamosten (1942–1945 Überbrück)
Zbychowo Zbëchòwò Sbichau (1942–1945 Weihersfelde)
Zibertowo Zëbertòwo
Zielony Dwór Zélonë Dwòr Grünhof

Denkmal und Massengräber[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein zwölf Meter hohes Denkmal am nördlichen Gemeinderand in der Nähe von Wielka Piaśnica an der Hauptstraße zwischen Wejherowo und Krokowa erinnert an die Massaker von Piaśnica ab September 1939.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2014. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF), archiviert vom Original am 7. Dezember 2014, abgerufen am 26. Dezember 2014.
  2. a b Hans Prutz: Geschichte des Kreises Neustadt in Westpreußen. Danzig 1872, S. 197–204.
  3. Hans Prutz: Geschichte des Kreises Neustadt in Westpreußen. Danzig 1872, S. 104.
  4. G. R. Jaquet: Skizzen aus Ost- und Westpreußen. In: Erheiterungen. Eine Hausbibliothek zur Unterhaltung und Belehrung für alle Stände. Band 36, Stuttgart 1864, S. 332–337, insbesondere S. 336–337.
  5. Hans Prutz: Geschichte des Kreises Neustadt in Westpreußen. Danzig 1872, S. 151–154.
  6. Scriptorum Prutenicorum, David Braun 1723
  7. Johann Friedrich Goldbeck: Volständige Topographie des Königreichs Preußen. Teil I, Königsberg/Leipzig 1785, Volständige Topographie vom West-Preußischen Cammer-Departement, S. 149.
  8. L. Wiese: Das höhere Schulwesen in Preußen. Historisch-statistische Darstellung. Berlin 1864, S. 70-71
  9. Ute Gerlant: Auf dieser schiefen Ebene gibt es kein Halten mehr pdf, S. 4, abgerufen 10. Oktober 2015
  10. Johann Friedrich Goldbeck: Volständige Topographie des Königreichs Preussen. Teil II, Marienwerder 1789, S. 53–54, Nr. 4.
  11. August Eduard Preuß: Preußische Landes- und Volkskunde. Königsberg 1835, S. 411–412, Nr. 27.
  12. Universal-Lexikon der Gegenwart und Vergangenheit (H. A. Pierer, ed.), 2nd edition, Vol. 19, Altenburg 1845, S. 407, Nr. 14.
  13. Conversations-Lexikon, 10. Auflage, Band 11, Brockhaus, Leipzig 1853, S. 163.
  14. Meyer's Konversations-Lexikon, 2. Auflage, Band 11, Hildburghausen 1865, S. 1085, Nr. 17.
  15. a b c Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte Provinz Westpreußen, Kreis Neustadt (2006).
  16. Brockhaus' Konversations-Lexikon, 14. Auflage, Band 12, Berlin und Wien 1894, S. 289, Nr. 32
  17. a b c Handbuch der historischen Stätten, Ost und Westpreußen, Kröner, Stuttgart 1981, ISBN 3-520-31701-X, S. 157.
  18. Der Große Brockhaus, 15. Auflage, Band 13, Leipzig 1932, S. 329, Nr. 19.
  19. http://www.stat.gov.pl/cps/rde/xbcr/gus/l_ludnosc_stan_struktura_30062012.pdf