Wildberg (Reichshof)

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Wildberg
Gemeinde Reichshof
Koordinaten: 50° 55′ 57″ N, 7° 46′ 2″ O
Höhe: 389 (370–430) m
Einwohner: 531 (31. Dez. 2014)
Postleitzahl: 51580
Vorwahl: 02297
Karte
Lage von Wildberg in Reichshof

Wildberg ist ein Ort von 106 Ortschaften der Gemeinde Reichshof im Oberbergischen Kreis im Regierungsbezirk Köln in Nordrhein-Westfalen, Deutschland.

Lage und Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die nächstgelegenen Zentren sind Gummersbach (15 km nordwestlich), Köln (64 km westlich) und Siegen (25 km südöstlich).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstnennung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1258 wurde der Ort das erste Mal urkundlich erwähnt: „In einem Schiedsspruch – ,Großer Schied’ – über die Abgrenzung der Rechte der Stadt Köln und des Erzbischofs Konrad von Hochstaden wird die Münzstätte in Wielberg genannt.“

Die Schreibweise der Erstnennung war Wielberg.[1]

Wildberg gehört zum Reichshof. Dieser wurde von Kaiser Barbarossa dem Bischof Rainhard von Dassel wegen seiner Kreuzzug-Verdienste geschenkt. In Wildberg gab es bis 1911 ein großes Silber-, Blei- und Zinkbergwerk. Aus diesem Silber wurde der „Wildberger Taler“ geprägt. Im führen Mittelalter waren die Grafen zu Berg die Herren des Reichshof und somit auch der Wildberger Grube. Das Bergwerk wurde 1911/1912 geschlossen (zuletzt in Besitz einer englischen Company), weil es unrentabel wurde und die Berg-Gewerkschaft Konkurs anmelden musste.

Wildberg liegt unmittelbar an den Grenzen zu Westfalen, Rheinland-Pfalz, den Regierungsbezirken Arnsberg, Koblenz, den Landkreisen Altenkirchen und Olpe, den Gemeinden Wenden (Westfalen) und Friesenhagen (Rheinland-Pfalz) sowie den Erzbistümern Mainz und Paderborn.

Freizeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereinswesen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Schützenverein Einigkeit Wildberg e.V.
  • Dorf- und Heimatverein Wildberg e.v.
  • Dorfgemeinschaft Wildberg e.V.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Klaus Pampus: Urkundliche Erstnennungen oberbergischer Orte (= Beiträge zur Oberbergischen Geschichte. Sonderbd. 1). Oberbergische Abteilung 1924 e.V. des Bergischen Geschichtsvereins, Gummersbach 1998, ISBN 3-88265-206-3.