Wissersheim

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wissersheim
Gemeinde Nörvenich
Koordinaten: 50° 49′ 5″ N, 6° 41′ 53″ O
Höhe: 107 m ü. NHN
Fläche: 6,64 km²
Einwohner: 976 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 147 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1969
Eingemeindet nach: Erftstadt
Postleitzahl: 52388
Vorwahl: 02426
Karte
Ortsplan
Wasserturm der ehemaligen Wasserwerke Wissersheim-Rath von 1908
Der Dorfbrunnen
Die Pfarrkirche St. Martinus

Wissersheim liegt in der Gemeinde Nörvenich im Kreis Düren in NRW.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wissersheim wird erstmals im Jahre 836 in einer Schenkungsurkunde Ludwig des Frommen erwähnt. Damals erhielt Hruotbert das Gut Wistrikisheim im Herzogtum Ripuarien, das heutige Wissersheim, das er bald an die Abtei Prüm weitergab. Im späten Mittelalter ging das Dorf an das Stift Münstereifel, das es bis zur französischen Zeit besaß. Aber auch Groß St. Martin, St. Gereon und die Antoniter in Köln hatten, neben anderen Grundherren, hier großen Besitz.

Eingemeindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Juli 1969 wurde der Ort in die neue Kommune Erftstadt eingegliedert. Somit war er die einzige Gemeinde aus dem Landkreis Düren, die in der neuen Stadt Erftstadt aufging.[2] Am 1. Januar 1975 wurde er in die Gemeinde Nörvenich umgegliedert.[3]

In den letzten 40 Jahren hat sich die Einwohnerzahl von Wissersheim fast verdoppelt. Der damals erbaute „Wohnpark“ am Nordwestrand des Ortes und kleinere Neubaugebiete werden vielfach von Pendlern bewohnt, die in der Region Köln-Bonn arbeiten.

Weithin sichtbar ist der Wasserturm des Ortes. Der Bildhauer Günter Thelen (Köln/Leverkusen) hat als neuer Eigentümer das Wahrzeichen zu einem „Wohnhaus“ mit Künstler-Atelier umgestaltet. Der Wasserturm war von 1908 bis 1952 in Betrieb.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohnerzahl   Jahr Einwohnerzahl   Jahr Einwohnerzahl
1885 511   1905 486   1925 530
1945 526   1955 529   1965 573
1975 767   1985 767   1995 964
2005 958   2010 917   2015 950

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.noervenich.de/gemeinde/downloads/20170106-Einwohnerzahlen_201612.pdf
  2. Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 86.
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 307.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]