Rommelsheim

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Rommelsheim
Gemeinde Nörvenich
Koordinaten: 50° 47′ 2″ N, 6° 33′ 6″ O
Höhe: 140 m ü. NHN
Fläche: 9,63 km² (mit Binsfeld)
Einwohner: 487 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 51 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1969
Postleitzahl: 52388
Vorwahl: 02421
Karte
Ortsplan
Der Ort

Rommelsheim liegt in der Gemeinde Nörvenich im Kreis Düren, Nordrhein-Westfalen.

Rommelsheim war bis zum 1. Januar 1969, als sich die bisherigen selbstständigen Gemeinden Binsfeld, Eggersheim, Eschweiler über Feld, Frauwüllesheim, Hochkirchen, Irresheim, Nörvenich, Oberbolheim, Poll und Rath bei Nörvenich zur neuen Gemeinde Nörvenich zusammenschlossen,[2] ein Ortsteil von Binsfeld. Zu Rommelsheim gehören der Bahnhof Bubenheim an der Bördebahn, das Gut Bubenheim, die Burg Bubenheim (sie wurde im Juni 2002 Burg des Monats) und der Scheidtweilerhof, der auf den untergegangenen Weiler Scheidtweiler hinweist.

In den letzten Jahren wurde der kleine Ort durch den Abenteuerspielplatz mit dem Maislabyrinth bekannt.

Mitten durch den Ort fließt der kleine Ellebach, der bei Kreuzau-Stockheim entspringt und bei Jülich in die Rur mündet.

Einwohnerentwicklung des Ortsteiles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohnerzahl   Jahr Einwohnerzahl   Jahr Einwohnerzahl
1975 469   1985 461   1995 516
2005 544   2010 520   2015 496

(Der Ort gehörte bis 1969 als Ortsteil zu Binsfeld)

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sonderzug am Hp Bubenheim – 2007

Außerhalb der Honschaft liegt der ehemalige Bahnhof Bubenheim. In den 1970er Jahren wurden die Panzer aus der Panzerkaserne in Düren (heute Automeile) hier über transportable Rampen auf Eisenbahnwaggons verladen und zu Manövern etc. gebracht. Dadurch wurden die Fahrten durch die Innenstadt zur betonierten Verladerampe am Bahnhof Düren überflüssig. Man vermied so große Verkehrsbehinderungen durch die Panzerkolonnen.

Das Empfangsgebäude wird seit 1982 nicht mehr benutzt. Bis vor wenigen Jahren war das Obergeschoss im Bahnhof noch als Wohnung vermietet. Das Gebäude wurde an die Buir-Bliesheimer Agrargenossenschaft verkauft und später (2014) abgerissen.

Neben dem Bahnhof liegt der Haltepunkt Bubenheimer Spieleland der Strecke Düren-Euskirchen der Bördebahn. Seit 2010 halten hier wieder Personenzüge der Bördebahn.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bodendenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.noervenich.de/gemeinde/downloads/20170106-Einwohnerzahlen_201612.pdf
  2. Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 77.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]