Wolodymyr Holubnytschyj

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Wolodymyr Holubnytschyj Leichtathletik
Nation SowjetunionSowjetunion Sowjetunion
Geburtstag 2. Juni 1936
Geburtsort Sumy
Größe 178 cm
Gewicht 77 kg
Karriere
Disziplin Gehen
Verein Spartak Sumy
Status zurückgetreten
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 2 × Gold 1 × Silber 1 × Bronze
Europameisterschaften 1 × Gold 1 × Silber 1 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Spiele
Gold Rom 1960 20 km Gehen
Bronze Tokio 1964 20 km Gehen
Gold Mexiko-Stadt 1968 20 km Gehen
Silber München 1972 20 km Gehen
Europameisterschaften
Bronze Belgrad 1962 20 km Gehen
Silber Budapest 1966 20 km Gehen
Gold Rom 1974 20 km Gehen
 

Wolodymyr Holubnytschyj (ukrainisch Володимир Голубничий, engl. Transkription Volodymyr Holubnychyy; auch russisch Владимир Степанович Голубничий Wladimir Stepanowitsch Golubnitschi – Vladimir Golubnichiy; * 2. Juni 1936 in Sumy in der Ukraine) ist ein ehemaliger ukrainischer Geher, der für die Sowjetunion startend Olympiasieger wurde.

Holubnytschyj ist in der Leichtathletik-Disziplin 20-km-Gehen ein absoluter Ausnahmeathlet, der an fünf aufeinander folgenden Olympischen Spielen teilnahm. Bei den Europameisterschaften erreichte er 1962 in Belgrad Bronze, 1966 in Budapest Silber und 1974 in Rom Gold.

Bei seinen ersten Olympischen Spielen 1960 in Rom gewann er auf Anhieb die Goldmedaille vor dem Australier Noel Freeman und dem Briten Stan Vickers. Bei den folgenden Olympischen Spielen 1964 in Tokio gewann er Bronze hinter dem Briten Ken Matthews und dem Deutschen Dieter Lindner aus der DDR. Trotz der Höhenluft wieder in Topform bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko-Stadt gelang ihm die Wiederholung seines Sieges von 1960, dieses mal vor dem Mexikaner José Pedraza und dem ebenfalls für die Sowjetunion startenden Nikolai Smaga.

Bei den Olympischen Spielen 1972 in München holte er sich die Silbermedaille, zwischen den beiden DDR-Gehern Peter Frenkel und Hans-Georg Reimann. 16 Jahre nach seinem ersten olympischen Start wurde er bei den Spielen 1976 in Montreal Siebter.

2012 wurde Holubnytschyj in die IAAF Hall of Fame aufgenommen.

Weblinks[Bearbeiten]