Olympische Sommerspiele 1964/Leichtathletik

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Leichtathletik bei den
XVIII. Olympischen Sommerspielen
Olympische Ringe
Leichtathletik
Informationen
Datum: 14. Oktober bis 21. Oktober
Wettkampfort: JapanJapan Tokio
Austragungsort: Olympiastadion
Entscheidungen: Männer: 24 / Frauen: 12[1]
Rom 1960 Mexiko Stadt 1968
Darstellung auf einer ungarischen Sondermarke von 1964
Darstellung auf einer ungarischen Sondermarke von 1964
Olympische Sommerspiele 1964
(Medaillenspiegel Leichtathletik)
Platz Mannschaft Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen Total
1 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 14 7 3 24
2 Sowjetunion 1955Sowjetunion Sowjetunion 5 2 11 18
3 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Großbritannien 4 7 1 12
4 Deutschland Mannschaft GesamtdeutschGesamtdeutsche Mannschaft Deutschland 2 5 3 10
5 Polen 1944Polen Polen 2 4 2 8
6 NeuseelandNeuseeland Neuseeland 2 2 4
7 Rumänien 1952Rumänien Rumänien 2 1 3
8 AustralienAustralien Australien 1 1 4 6
9 ItalienItalien Italien 1 1 2
10 Athiopien 1941Äthiopien Äthiopien 1 1
BelgienBelgien Belgien 1 1
FinnlandFinnland Finnland 1 1
13 Ungarn 1957Ungarn Ungarn 3 1 4
14 TschechoslowakeiTschechoslowakei Tschechoslowakei 2 2
15 Trinidad und TobagoTrinidad und Tobago Trinidad und Tobago 1 2 3
16 FrankreichFrankreich Frankreich 1 1 2
KanadaKanada Kanada 1 1
18 KubaKuba Kuba 1 1
TunesienTunesien Tunesien 1 1
20 JapanJapan Japan 1 1
KeniaKenia Kenia 1 1
SchwedenSchweden Schweden 1 1

Bei den XVIII. Olympischen Sommerspielen 1964 in Tokio fanden 36 Wettkämpfe in der Leichtathletik statt, die im Olympiastadion Tokio ausgetragen wurden.

Teilnehmer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie auch bei den letzten Olympischen Spielen gab es einige Probleme und Sonderfälle im Hinblick auf die Teilnahme bestimmter Nationen. Gleich fünf Nationen wurden vom IOC nicht zugelassen:

Die Westindische Föderation von den Karibik-Inseln trat nicht mehr als gemeinsames Team auf.

Letztmals wurde Deutschland wie bereits 1956 und 1960 durch eine gesamtdeutschen Mannschaft, gebildet von Sportlern aus der Bundesrepublik Deutschland und der DDR, vertreten. Verbunden war dieses Konstrukt inzwischen noch verschärft u.a. durch den Bau der Berliner Mauer mit vielen Auseinandersetzungen und Streitigkeiten zur Frage der Fahne, der Hymne, der offiziellen Bekleidung etc. Das IOC musste immer wieder vermitteln, bevor letzte Vereinbarungen getroffen waren. Wie in zahlreichen anderen Sportarten auch wurden Ausscheidungswettkämpfe zwischen den Sportlern aus Ost- und Westdeutschland ausgetragen, die über die Teilnahme an den Olympischen Spielen ausschlaggebend waren.[2] Natürlich mussten bei Meldung von mehr als einem Sportler in einer Disziplin alle betroffenen Athleten den Regeln entsprechend die Olympianorm erfüllt haben, damit sie teilnahmeberechtigt waren. Von 1968 an traten die Bundesrepublik Deutschland und die DDR dann als jeweils eigenes Land bei Olympischen Spiele an.

Stadion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Olympiastadion Tokio verfügte über acht Bahnen, daher konnten erstmals in allen Laufdisziplinen acht Teilnehmer am Endlauf teilnehmen. In den Wurfdisziplinen sowie im Weit- und Dreisprung wurden hingegen nur jeweils sechs Sportler zu den letzten drei Finalversuchen zugelassen. Diese Ungleichgewichtigkeit wurde vier Jahre später in Mexiko-Stadt auch für die Springer und Werfer angepasst.

Eröffnet wurde das Stadion sechs Jahre zuvor zu den Asienspielen 1958. Es hatte eine Kapazität für knapp 60.000 Zuschauer und besaß eine ausgezeichnete Bahn mit der üblichen Rundenlänge von vierhundert Metern. Letztmals wurden die Laufwettbewerbe der Leichtathletik auf einer Aschenbahn ausgetragen, bevor von 1968 an Kunststoffbahnen zur Verfügung standen.

Wettbewerbe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Wettbewerbsangebot gab es zwei zusätzliche Disziplinen im Frauenbereich: den 400-Meter-Lauf und den Fünfkampf. Beide Wettbewerbe hatten ihre Premiere bei internationalen Meisterschaften bereits hinter sich, und zwar bei den Leichtathletik-Europameisterschaften. Der 400-m-Lauf hatte dort seit 1958 und der Fünfkampf sogar schon seit 1950 auf dem Programm gestanden.

Ansonsten war das Angebot identisch mit dem der letzten Spiele in Rom. Es gab 24 Disziplinen im Männerbereich und zwölf für die Frauen, die nun fünf Einzellaufdisziplinen – 100 m, 200 m, 400 m und 80-m-Hürden und als Mittelstrecke 800 m – im Programm vorfanden. Im Laufbereich wurde darüber hinaus nur noch die 4-mal-100-Meter-Staffel ausgetragen. Mit Hoch- und Weitsprung gab es weiterhin zwei Sprungdisziplinen sowie mit Kugelstoßen, Diskuswurf und Speerwurf drei Stoß-/Wurfwettbewerbe. Dazu gab es mit dem Fünfkampf erstmals auch einen Mehrkampf. Bis heute – Stand Oktober 2017 – hat sich im Bereich der olympischen Männerdisziplinen nichts mehr verändert. Bei den Frauen dagegen standen noch zahlreiche Ergänzungen für die Zukunft an.

Sportliche Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Leistungsniveau war auch bei dieser Großveranstaltung sehr hoch. Es gab neun neue oder eingestellte Weltrekorde in neun Disziplinen und in einer Disziplin eine Weltbestleistung. In weiteren 21 Disziplinen wurde der Olympische Rekord 22 Mal verbessert oder egalisiert.

Erfolgreichste Nation waren wie bei allen Spielen in der Leichtathletik zuvor die Vereinigten Staaten mit vierzehn Goldmedaillen. Der Abstand zum Zweiten in dieser Rangliste, der Sowjetunion, die fünf Olympiasiege zu verzeichnen hatte, war wieder größer geworden. Dahinter lag Großbritannien mit vier Goldmedaillen, gefolgt von vier Nationen mit je zwei Olympiasiegen: Deutschland, Polen Neuseeland und Rumänien, wobei Deutschland und Polen deutlich mehr Silbermedaillen errangen als die beiden anderen Länder. Für alle weiteren Nationen gab es in der Leichtathletik höchstens einen Olympiasieg.

Eine Sportlerin und vier Sportler errangen je zwei Goldmedaillen in der Leichtathletik bei diesen Spielen:

Darüber hinaus sind weitere drei Leistungen besonders hervorzuheben:

Resultate Männer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

100 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Bob Hayes Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 10,0 WRe
2 Enrique Figuerola KubaKuba CUB 10,2
3 Harry Jerome Kanada 1957Kanada CAN 10,2
4 Wiesław Maniak Polen 1944Polen POL 10,4
5 Heinz Schumann Deutschland Mannschaft GesamtdeutschGesamtdeutsche Mannschaft EUA 10,4
6 Gaoussou Koné ElfenbeinküsteElfenbeinküste CIV 10,4
Mel Pender Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 10,4
8 Tom Robinson Bahamas 1964Bahamas BAH 10,5

Finale am 15. Oktober

Wind: + 1,03 m/s

200 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Henry Carr Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 20,3 OR
2 Paul Drayton Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 20,5
3 Edwin Roberts Trinidad und TobagoTrinidad und Tobago TRI 20,6
4 Harry Jerome Kanada 1957Kanada CAN 20,7
5 Livio Berruti ItalienItalien ITA 20,8
6 Marian Foik Polen 1944Polen POL 20,8
7 Richard Stebbins Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 20,8
8 Sergio Ottolina ItalienItalien ITA 20,9

Finale am 17. Oktober

Wind: - 0,78 m/s

400 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Mike Larrabee Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 45,1
2 Wendell Mottley Trinidad und TobagoTrinidad und Tobago TRI 45,2
3 Andrzej Badeński Polen 1944Polen POL 45,6
4 Robbie Brightwell Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 45,7
5 Ulis Williams Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 46,0
6 Tim Graham Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 46,0
7 Peter Vassella AustralienAustralien AUS 46,3
8 Edwin Skinner Trinidad und TobagoTrinidad und Tobago TRI 46,8

Finale am 19. Oktober

800 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Peter Snell NeuseelandNeuseeland NZL 1:45,1 OR
2 Bill Crothers Kanada 1957Kanada CAN 1:45,6
3 Wilson Kiprugut KeniaKenia KEN 1:45,9
4 George Kerr JamaikaJamaika JAM 1:45,9
5 Tom Farrell Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 1:46,6
6 Jerry Siebert Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 1:47,0
7 Dieter Bogatzki Deutschland Mannschaft GesamtdeutschGesamtdeutsche Mannschaft EUA 1:47,2
8 Jacques Pennewaert BelgienBelgien BEL 1:50,5

Finale am 16. Oktober

1500 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Peter Snell NeuseelandNeuseeland NZL 3:38,1
2 Josef Odložil TschechoslowakeiTschechoslowakei TCH 3:39,6
3 John Davies NeuseelandNeuseeland NZL 3:39,6
4 Alan Simpson Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 3:39,7
5 Dyrol Burleson Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 3:40,0
6 Witold Baran Polen 1944Polen POL 3:40,3
7 Michel Bernard FrankreichFrankreich FRA 3:41,2
8 John Whetton Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 3:42,4

Finale am 21. Oktober

5000 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Bob Schul Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 13:48,8
2 Harald Norpoth Deutschland Mannschaft GesamtdeutschGesamtdeutsche Mannschaft EUA 13:49,6
3 Bill Dellinger Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 13:49,8
4 Michel Jazy FrankreichFrankreich FRA 13:49,8
5 Kipchoge Keino KeniaKenia KEN 13:50,4
6 Bill Baillie NeuseelandNeuseeland NZL 13:51,0
7 Nikolai Dutow Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 13:53,8
8 Thor Helland NorwegenNorwegen NOR 13:57,0

Finale am 18. Oktober

10.000 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Billy Mills Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 28:24,4 OR
2 Mohamed Gammoudi TunesienTunesien TUN 28:24,8
3 Ron Clarke AustralienAustralien AUS 28:25,8
4 Mamo Wolde Athiopien 1941Äthiopien ETH 28:31,8
5 Leonid Iwanow Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 28:53,2
6 Kōkichi Tsuburaya Japan 1870Japan JPN 28:59,4
7 Murray Halberg NeuseelandNeuseeland NZL 29:10,8
8 Tony Cook AustralienAustralien AUS 29:15,8

14. Oktober

Zieleinlauf: Mills vor Gammoudi und Clarke, innen der überrundete Deutsche Siegfried Herrmann

Marathon[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (h)
1 Abebe Bikila Athiopien 1941Äthiopien ETH 2:12:11,2 WBL
2 Basil Heatley Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 2:16:19,2
3 Kōkichi Tsuburaya Japan 1870Japan JPN 2:16:22,8
4 Brian Kilby Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 2:17:02,4
5 József Sütő Ungarn 1957Ungarn HUN 2:17:55,8
6 Buddy Edelen Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 2:18:12,4
7 Aurèle Vandendriessche BelgienBelgien BEL 2:18:42,6
8 Kenji Kimihara Japan 1870Japan JPN 2:19:49,0

21. Oktober

110 m Hürden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Hayes Jones Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 13,6
2 Blaine Lindgren Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 13,7
3 Anatoli Michailow Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 13,7
4 Eddy Ottoz ItalienItalien ITA 13,8
5 Gurbachan Singh Randhawa IndienIndien IND 14,0
6 Marcel Duriez FrankreichFrankreich FRA 14,0
7 Giovanni Cornacchia ItalienItalien ITA 14,1
8 Giorgio Mazza ItalienItalien ITA 14,1

Finale am 18. Oktober

Wind: + 2,00 m/s

400 m Hürden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Rex Cawley Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 49,6
2 John Cooper Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 50,1
3 Salvatore Morale ItalienItalien ITA 50,1
4 Gary Knoke AustralienAustralien AUS 50,4
5 Jay Luck Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 50,5
6 Roberto Frinolli ItalienItalien ITA 50,7
7 Wassili Anissimow Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 51,1
8 Wilfried Geeroms BelgienBelgien BEL 51,4

Finale am 16. Oktober

3000 m Hindernis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Gaston Roelants BelgienBelgien BEL 8:30,8 OR
2 Maurice Herriott Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 8:32,4
3 Iwan Beljajew Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 8:33,8
4 Manuel de Oliveira PortugalPortugal POR 8:36,2
5 George Young Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 8:38,2
6 Guy Texereau FrankreichFrankreich FRA 8:38,6
7 Adolfas Aleksejūnas Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 8:39,0
8 Lars-Erik Gustafsson SchwedenSchweden SWE 8:41,8

Finale am 17. Oktober

4 × 100 m Staffel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Athleten Zeit (s)
1 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA Paul Drayton
Gerry Ashworth
Richard Stebbins
Bob Hayes
39,0 WR
2 Polen 1944Polen Polen Andrzej Zieliński
Wiesław Maniak
Marian Foik
Marian Dudziak
39,3
3 FrankreichFrankreich Frankreich Paul Genevay
Bernard Laidebeur
Claude Piquemal
Jocelyn Delecour
39,3
4 JamaikaJamaika Jamaika Pablo McNeil
Patrick Robinson
Lynsworth Headley
Dennis Johnson
39,4
5 Sowjetunion 1955Sowjetunion Sowjetunion Edwin Osolin
Boris Subow
Gusman Kossanow
Boris Sawtschuk
39,4
6 Venezuela 1954Venezuela Venezuela Arquímedes Herrera
Lloyd Murad
Rafael Romero
Hortensio Fucil
39,5
7 ItalienItalien Italien Livio Berruti
Ennio Preatoni
Sergio Ottolina
Pasquale Giannattasio
39,5
8 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Großbritannien Peter Radford
Ronald Jones
Menzies Campbell
Lynn Davies
39,6

Finale am 21. Oktober

4 × 400 m Staffel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Athleten Zeit (min)
1 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA Ollan Cassell
Mike Larrabee
Ulis Williams
Henry Carr
3:00,7 WR
2 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Großbritannien Tim Graham
Adrian Metcalfe
John Cooper
Robbie Brightwell
3:01,6
3 Trinidad und TobagoTrinidad und Tobago Trinidad und Tobago Edwin Skinner
Kent Bernard
Edwin Roberts
Wendell Mottley
3:01,7
4 JamaikaJamaika Jamaika Lawrence Kahn
Malcolm Spence
Melville Spence
George Kerr
3:02,3
5 Deutschland Mannschaft GesamtdeutschGesamtdeutsche Mannschaft Deutschland Jörg Jüttner
Hans-Ullrich Schulz
Johannes Schmitt
Manfred Kinder
3:04,3
6 Polen 1944Polen Polen Marian Filipiuk
Ireneusz Kluczek
Stanisław Swatowski
Andrzej Badeński
3:05,3
7 Sowjetunion 1955Sowjetunion Sowjetunion Grigori Swerbetow
Wiktor Bytschkow
Wassili Anissimow
Wadim Archiptschuk
3:05,9
8 FrankreichFrankreich Frankreich Michel Hiblot
Bernard Martin
Germain Nelzy
Jean-Pierre Boccardo
3:07,4

Finale am 21. Oktober

20 km Gehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (h)
1 Ken Matthews Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 1:29:34,0 OR
2 Dieter Lindner Deutschland Mannschaft GesamtdeutschGesamtdeutsche Mannschaft EUA 1:31:13,2
3 Wolodymyr Holubnytschyj Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 1:31:59,4
4 Noel Freeman AustralienAustralien AUS 1:32:06,8
5 Gennadi Solodow Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 1:32:33,0
6 Ronald Zinn Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 1:32:43,0
7 Boris Chrolowitsch Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 1:32:45,4
8 John Edgington Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 1:32:46,0
9 Gerhard Sperling Deutschland Mannschaft GesamtdeutschGesamtdeutsche Mannschaft EUA 1:33:15,8
12 Hans-Georg Reimann Deutschland Mannschaft GesamtdeutschGesamtdeutsche Mannschaft EUA 1:34:51,0

15. Oktober

50 km Gehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (h)
1 Abdon Pamich ItalienItalien ITA 4:11:12,4 OR
2 Paul Nihill Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 4:11:31,2
3 Ingvar Pettersson SchwedenSchweden SWE 4:14:17,4
4 Burkhard Leuschke Deutschland Mannschaft GesamtdeutschGesamtdeutsche Mannschaft EUA 4:15:26,8
5 Bob Gardiner AustralienAustralien AUS 4:17:06,8
6 Christoph Höhne Deutschland Mannschaft GesamtdeutschGesamtdeutsche Mannschaft EUA 4:17:41,6
7 Anatoli Wedjakow Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 4:19:55,8
8 Kurt Sakowski Deutschland Mannschaft GesamtdeutschGesamtdeutsche Mannschaft EUA 4:20:31,0

18. Oktober

Hochsprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Höhe (m)
1 Waleri Brumel Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 2,18 OR
2 John Thomas Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 2,18 OR
3 John Rambo Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 2,16
4 Stig Pettersson SchwedenSchweden SWE 2,14
5 Robert Schawlakadse Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 2,14
6 Ralf Drecoll Deutschland Mannschaft GesamtdeutschGesamtdeutsche Mannschaft EUA 2,09
Kjell-Åke Nilsson SchwedenSchweden SWE 2,09
8 Ed Caruthers Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 2,09
17 Wolfgang Schillkowski Deutschland Mannschaft GesamtdeutschGesamtdeutsche Mannschaft EUA 2,06
19 Rudolf Köppen Deutschland Mannschaft GesamtdeutschGesamtdeutsche Mannschaft EUA 2,00

Finale am 21. Oktober

Stabhochsprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Höhe (m)
1 Fred Hansen Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 5,10 OR
2 Wolfgang Reinhardt Deutschland Mannschaft GesamtdeutschGesamtdeutsche Mannschaft EUA 5,05
3 Klaus Lehnertz Deutschland Mannschaft GesamtdeutschGesamtdeutsche Mannschaft EUA 5,00
4 Manfred Preußger Deutschland Mannschaft GesamtdeutschGesamtdeutsche Mannschaft EUA 5,00
5 Gennadi Blisnezow Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 4,95
6 Rudolf Tomášek TschechoslowakeiTschechoslowakei TCH 4,90
7 Pentti Nikula FinnlandFinnland FIN 4,90
8 Billy Pemelton Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 4,80

Finale am 17. Oktober

Weitsprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Lynn Davies Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 8,07
2 Ralph Boston Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 8,03
3 Igor Ter-Owanesjan Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 7,99
4 Wariboko West NigeriaNigeria NGR 7,60
5 Jean Cochard FrankreichFrankreich FRA 7,44
6 Luis Felipe Areta Spanien 1945Spanien ESP 7,34
7 Mike Ahey Ghana 1964Ghana GHA 7,30
8 Andrzej Stalmach Polen 1944Polen POL 7,26
10 Wolfgang Klein Deutschland Mannschaft GesamtdeutschGesamtdeutsche Mannschaft EUA 7,15

Finale am 18. Oktober

Dreisprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Józef Szmidt Polen 1944Polen POL 16,85 OR
2 Oleg Fjodossejew Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 16,58
3 Wiktor Krawtschenko Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 16,57
4 Fred Alsop Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 16,46
5 Șerban Ciochină Rumänien 1952Rumänien ROM 16,23
6 Manfred Hinze Deutschland Mannschaft GesamtdeutschGesamtdeutsche Mannschaft EUA 16,15
7 Georgi Stojkowski Bulgarien 1948Bulgarien BUL 16,10
8 Hans-Jürgen Rückborn Deutschland Mannschaft GesamtdeutschGesamtdeutsche Mannschaft EUA 16,09

Finale am 16. Oktober

Kugelstoßen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Darstellung des ungarischen Medaillengewinners auf einer ungarischen Sondermarke von 1965
Platz Athlet Land Weite (m)
1 Dallas Long Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 20,33 OR
2 Randy Matson Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 20,20
3 Vilmos Varjú Ungarn 1957Ungarn HUN 19,39
4 Parry O’Brien Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 19,20
5 Zsigmond Nagy Ungarn 1957Ungarn HUN 18,88
6 Nikolai Karassjow Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 18,86
7 Les Mills NeuseelandNeuseeland NZL 18,52
8 Adolfas Varanauskas Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 18,41
11 Rudolf Langer Deutschland Mannschaft GesamtdeutschGesamtdeutsche Mannschaft EUA 17,29
12 Dieter Hoffmann Deutschland Mannschaft GesamtdeutschGesamtdeutsche Mannschaft EUA 17,11

Finale am 17. Oktober

Diskuswurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Al Oerter Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 61,00 OR
2 Ludvík Daněk TschechoslowakeiTschechoslowakei TCH 60,52
3 Dave Weill Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 59,49
4 Jay Silvester Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 59,09
5 József Szécsényi Ungarn 1957Ungarn HUN 57,23
6 Zenon Begier Polen 1944Polen POL 57,06
7 Edmund Piątkowski Polen 1944Polen POL 55,81
8 Wladimir Trussenjow Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 54,78
11 Hartmut Losch Deutschland Mannschaft GesamtdeutschGesamtdeutsche Mannschaft EUA 52,08

Finale am 15. Oktober

Hammerwurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Darstellung des ungarischen Medaillengewinners auf einer ungarischen Sondermarke von 1965
Platz Athlet Land Weite (m)
1 Romuald Klim Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 69,74 OR
2 Gyula Zsivótzky Ungarn 1957Ungarn HUN 69,09
3 Uwe Beyer Deutschland Mannschaft GesamtdeutschGesamtdeutsche Mannschaft EUA 68,09
4 Juri Nikulin Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 67,69
5 Juri Bakarinow Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 66,72
6 Hal Connolly Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 66,65
7 Edward Burke Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 65,66
8 Olgierd Ciepły Polen 1944Polen POL 64,83

Finale am 18. Oktober

Speerwurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Darstellung der ungarischen Medaillengewinner auf einer ungarischen Sondermarke von 1965
Platz Athlet Land Weite (m)
1 Pauli Nevala FinnlandFinnland FIN 82,66
2 Gergely Kulcsár Ungarn 1957Ungarn HUN 82,32
3 Jānis Lūsis Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 80,57
4 Janusz Sidło Polen 1944Polen POL 80,17
5 Urs von Wartburg SchweizSchweiz SUI 78,72
6 Jorma Kinnunen FinnlandFinnland FIN 76,94
7 Rolf Herings Deutschland Mannschaft GesamtdeutschGesamtdeutsche Mannschaft EUA 74,72
8 Wladimir Kusnezow Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 74,26

Finale am 14. Oktober

Zehnkampf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land P - offiz. Wert. P - 85er Wert.
1 Willi Holdorf Deutschland Mannschaft GesamtdeutschGesamtdeutsche Mannschaft EUA 7887 7960
2 Rein Aun Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 7842 7677
3 Hans-Joachim Walde Deutschland Mannschaft GesamtdeutschGesamtdeutsche Mannschaft EUA 7809 7666
4 Paul Herman Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 7787 7651
5 Yang Chuan-Kwang TaiwanRepublik China (Taiwan) TPE 7650 7539
6 Horst Beyer Deutschland Mannschaft GesamtdeutschGesamtdeutsche Mannschaft EUA 7647 7488
7 Wassili Kusnezow Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 7569 7454
8 Michail Storoschenko Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 7464 7421

19. und 20. Oktober

Gewertet wurde nach der Punktetabelle von 1964, die das seit 1952 gültige Wertungssystem ablöste. Zur besseren Einordnung der Leistung sind neben den offiziellen Punkten nach der Wertungstabelle von 1964 die nach dem heutigen Wertungssystem von 1985 umgerechneten Punktzahlen mit angegeben. Nach dieser heute gültigen Tabelle wäre die Reihenfolge der ersten Acht identisch mit der Wertung von 1964. Die Punktedifferenz zwischen dem Erst- und Zweitplatzierten wäre allerdings deutlich höher ausgefallen. Aber diese Vergleiche sind nur Anhaltswerte, denn als Grundlage müssen die jeweils unterschiedlichen Maßstäbe der Zeit gelten.

Resultate Frauen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

100 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Wyomia Tyus Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 11,4
2 Edith McGuire Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 11,6
3 Ewa Kłobukowska Polen 1944Polen POL 11,6
4 Marilyn White Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 11,6
5 Miguelina Cobián KubaKuba CUB 11,7
6 Marilyn Black AustralienAustralien AUS 11,7
7 Halina Górecka Polen 1944Polen POL 11,8
8 Dorothy Hyman Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 11,9

Finale am 16. Oktober

Wind: - 1,25 m/s

200 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Edith McGuire Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 23,0 OR
2 Irena Kirszenstein Polen 1944Polen POL 23,1
3 Marilyn Black AustralienAustralien AUS 23,1
4 Una Morris JamaikaJamaika JAM 23,5
5 Ljudmila Samotjossowa Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 23,5
6 Barbara Sobotta Polen 1944Polen POL 23,9
7 Janet Simpson Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 23,9
8 Daphne Arden Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 24,0

Finale am 19. Oktober

Wind: + 0,80 m/s

400 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Betty Cuthbert AustralienAustralien AUS 52,0 OR
2 Ann Packer Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 52,2
3 Judy Amoore AustralienAustralien AUS 53,4
4 Antonia Munkácsi Ungarn 1957Ungarn HUN 54,4
5 Marija Itkina Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 54,6
6 Tilly van der Zwaard NiederlandeNiederlande NED 55,2
7 Gertrud Schmidt Deutschland Mannschaft GesamtdeutschGesamtdeutsche Mannschaft EUA 55,4
8 Evelyne Lebret FrankreichFrankreich FRA 55,5

Finale am 17. Oktober

800 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Ann Packer Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 2:01,1 WR
2 Maryvonne Dupureur FrankreichFrankreich FRA 2:01,9
3 Marise Chamberlain NeuseelandNeuseeland NZL 2:02,8
4 Zsuzsa Szabó Ungarn 1957Ungarn HUN 2:03,5
5 Antje Gleichfeld Deutschland Mannschaft GesamtdeutschGesamtdeutsche Mannschaft EUA 2:03,9
6 Laine Erik Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 2:05,1
7 Gerda Kraan NiederlandeNiederlande NED 2:05,8
8 Anne Smith Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 2:05,8

Finale am 20. Oktober

80 m Hürden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Karin Balzer Deutschland Mannschaft GesamtdeutschGesamtdeutsche Mannschaft EUA 10,5
2 Teresa Ciepły Polen 1944Polen POL 10,5
3 Pam Kilborn AustralienAustralien AUS 10,5
4 Irina Press Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 10,6
5 Ikuko Yoda Japan 1870Japan JPN 10,7
6 Maria Piątkowska Polen 1944Polen POL 10,7
7 Draga Stamejčič JugoslawienJugoslawien YUG 10,8
8 Rosie Bonds Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 10,8

Finale am 19. Oktober

Wind: + 2,23 m/s

Der Rückenwind war zu stark für eine Anerkennung der Zeiten in offiziellen Bestenlisten.

4 × 100 m Staffel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Athletinnen Zeit (s)
1 Polen 1944Polen Polen Teresa Ciepły
Irena Kirszenstein
Halina Górecka
Ewa Kłobukowska
43,6
2 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA Willye White
Wyomia Tyus
Marilyn White
Edith McGuire
43,9 WR
3 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Großbritannien Janet Simpson
Mary Rand
Daphne Arden
Dorothy Hyman
44,0
4 Sowjetunion 1955Sowjetunion Sowjetunion Galina Gaida
Renāte Lāce
Ljudmila Samotjossowa
Galina Popowa
44,4
5 Deutschland Mannschaft GesamtdeutschGesamtdeutsche Mannschaft Deutschland Karin Frisch
Erika Pollmann
Martha Pensberger
Jutta Heine
44,7
6 AustralienAustralien Australien Dianne Bowering
Marilyn Black
Margaret Burvill
Joyce Bennett
45,0
7 Ungarn 1957Ungarn Ungarn Erszébeth Bartos
Margit Nemesházi
Antonia Munkácsi
Ida Such
45,2
8 FrankreichFrankreich Frankreich Marlène Canguio
Danielle Guéneau
Michèle Lurot
Denise Guénard
46,1

Finale am 21. Oktober

Nach einem Geschlechtstest vor dem Leichtathletik-Europacup 1967 wurde Ewa Kłobukowska als intersexuell eingestuft. 1969 strich der Weltleichtathletikverband Kłobukowskas erzielte Weltrekorde, darunter auch den von diesem Finale in Tokio. Die polnische Staffel blieb Olympiasieger, doch der Weltrekord wurde nun der zweitplatzierten US-Staffel zugesprochen, die wie auch die britische Staffel schneller als der damals aktuelle Weltrekord war.

Hochsprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Höhe (m)
1 Iolanda Balaș Rumänien 1952Rumänien ROM 1,90 OR
2 Michele Brown AustralienAustralien AUS 1,80
3 Taissija Tschentschik Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 1,78
4 Aída dos Santos Brasilien 1960Brasilien BRA 1,74
5 Dianna Gerace Kanada 1957Kanada CAN 1,71
6 Frances Slaap Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 1,71
7 Olga Pulić JugoslawienJugoslawien YUG 1,71
8 Eleanor Montgomery Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 1,71

Finale am 15. Oktober

Weitsprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Mary Rand Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 6,76 WR
2 Irena Kirszenstein Polen 1944Polen POL 6,60
3 Tatjana Schtschelkanowa Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 6,42
4 Ingrid Becker Deutschland Mannschaft GesamtdeutschGesamtdeutsche Mannschaft EUA 6,40
5 Viorica Viscopoleanu Rumänien 1952Rumänien ROM 6,35
6 Diana Jorgowa Bulgarien 1948Bulgarien BUL 6,24
7 Hildrun Laufer Deutschland Mannschaft GesamtdeutschGesamtdeutsche Mannschaft EUA 6,24
8 Helga Hoffmann Deutschland Mannschaft GesamtdeutschGesamtdeutsche Mannschaft EUA 6,23

Finale am 14. Oktober

Kugelstoßen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Tamara Press Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 18,14 OR
2 Renate Garisch-Culmberger Deutschland Mannschaft GesamtdeutschGesamtdeutsche Mannschaft EUA 17,61
3 Galina Sybina Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 17,45
4 Valerie Young NeuseelandNeuseeland NZL 17,26
5 Margitta Helmbold Deutschland Mannschaft GesamtdeutschGesamtdeutsche Mannschaft EUA 16,91
6 Irina Press Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 16,71
7 Nancy McCredie Kanada 1957Kanada CAN 15,89
8 Ana Maria Sălăjan Rumänien 1952Rumänien ROM 15,83

Finale am 20. Oktober

Diskuswurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Tamara Press Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 57,27 OR
2 Ingrid Lotz Deutschland Mannschaft GesamtdeutschGesamtdeutsche Mannschaft EUA 57,21
3 Lia Manoliu Rumänien 1952Rumänien ROM 56,97
4 Wirschinija Michajlowa Bulgarien 1948Bulgarien BUL 56,70
5 Jewgenija Kusnezowa Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 55,17
6 Jolán Kleiber Ungarn 1957Ungarn HUN 54,87
7 Kriemhild Limberg Deutschland Mannschaft GesamtdeutschGesamtdeutsche Mannschaft EUA 53,81
8 Olimpia Cataramă Rumänien 1952Rumänien ROM 53,08

Finale am 19. Oktober

Speerwurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Darstellung der ungarischen Medaillengewinnerin auf einer ungarischen Sondermarke von 1965
Platz Athletin Land Weite (m)
1 Mihaela Peneș Rumänien 1952Rumänien ROM 60,54
2 Márta Rudas Ungarn 1957Ungarn HUN 58,27
3 Jelena Gortschakowa Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 57,06
4 Birutė Kalėdienė Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 56,31
5 Elvīra Ozoliņa Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 54,81
6 Maria Diaconescu Rumänien 1952Rumänien ROM 53,71
7 Hiroko Sato Japan 1870Japan JPN 52,48
8 Anneliese Gerhards Deutschland Mannschaft GesamtdeutschGesamtdeutsche Mannschaft EUA 52,37

Finale am 16. Oktober

Fünfkampf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Punkte
1 Irina Press Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 5246 WR
2 Mary Rand Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 5035
3 Galina Bystrowa Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 4956
4 Mary Peters Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 4797
5 Draga Stamejčič JugoslawienJugoslawien YUG 4790
6 Helga Hoffmann Deutschland Mannschaft GesamtdeutschGesamtdeutsche Mannschaft EUA 4737
7 Pat Winslow Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 4724
8 Ingrid Becker Deutschland Mannschaft GesamtdeutschGesamtdeutsche Mannschaft EUA 4717

16. und 17. Oktober

Erstmals fand bei Olympischen Spielen der Mehrkampf für die Frauen statt. Die fünf ausgetragenen Disziplinen waren: 80-Meter-Hürdenlauf, Kugelstoßen, Hochsprung, Weitsprung und 200-Meter-Lauf.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Offizieller Report der Olympischen Sommerspiele 1960, S. 17 (englisch) auf library.la84.org (PDF), abgerufen am 24. Oktober 2017
  2. Elke Brick, Die gesamtdeutschen Olympiamannschaften – eine Paradoxie der Sportgeschichte?, Dissertation der Fakultät für Psychologie und Sportwissenschaft an der Universität Bielefeld, Mai 2013, S. 168-183 (PDF), abgerufen am 24. Oktober 2017

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ekkehard zur Megede, Die Geschichte der Olympischen Leichtathletik, Band 2: 1948–1968, Verlag Bartels & Wernitz KG, Berlin, 1. Auflage 1969, S. 240–318

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Video[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

The Complete Tokyo 1964 Olympics Film | Olympic History, veröffentlicht am 8. November 2013, abgerufen am 24. Oktober 2017