Zwei bärenstarke Typen

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Film
Deutscher TitelZwei bärenstarke Typen
OriginaltitelNati con la camicia
Zwei baerenstarke typen.svg
Produktionsland Italien
USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1983
Länge 105 Minuten
Altersfreigabe FSK 6
Stab
Regie Enzo Barboni
Drehbuch Marco Barboni
Musik Franco Micalizzi
Douglas Meakin
Titelsong:
In The Middle Of All That Trouble again
Kamera Ben McDermot
Schnitt Eugene Ballaby
Besetzung

Zwei bärenstarke Typen (Originaltitel: italienisch Nati con la camicia) ist eine Filmkomödie und Agententhriller-Parodie mit Terence Hill und Bud Spencer aus dem Jahr 1983. Der Film erschien in Deutschland am 23. September 1983.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der charmante Herumtreiber Rosco Frazer und der vor kurzem aus der Haft entlassene Doug O’Riordan lernen sich bei einer wüsten Schlägerei mit Truckern in einem Schnellimbiss kennen und fahren anschließend mit einem Lastwagen fort, wobei beide den jeweils anderen für den Besitzer des Lastwagens halten.

Sie werden wegen Geschwindigkeitsüberschreitung von zwei Polizisten angehalten, die sie für die schon seit langem gesuchten Lastwagendiebe halten. Durch Roscos Fähigkeiten als Bauchredner können sie aber die Polizisten täuschen und entkommen. Doug würde lieber alleine flüchten, wird Rosco aber nicht los. Sie fahren mit dem Polizeiauto zum Flughafen, um unterzutauchen. Da der Flug nach Miami ausgebucht ist, geben sie sich als Steinberg und Mason aus, die über die Lautsprecheranlage mehrmals aufgefordert werden, ihre Tickets abzuholen – nicht ahnend, dass es sich dabei um zwei CIA-Agenten handelt. Als solche bekommen sie einen Koffer mit einer Million Dollar übergeben. Nach diversen Pannen und Verwicklungen werden sie ins CIA-Hauptquartier zu „Tiger“, ihrem neuen Chef gebracht. Dabei werden sie des Öfteren darum gebeten, bestimmte Vorkommnisse in ihrem Abschlussbericht zu verschweigen.

Rosco und Doug sollen sich als reiche Texaner ausgeben. Das gelingt ihnen auch sehr gut und zu guter Letzt stöbern sie schließlich den größenwahnsinnigen Verbrecher K1 auf, der mit seiner K-Bombe das Verständnis der Menschheit für alle Zahlen auslöschen will. Sie legen ihm das Handwerk. Von ihren Vergünstigungen – auch dem Koffer mit der einen Million Dollar – haben sie letztlich nichts mehr, denn „Tiger“ hat das Geld übereifrig bereits zurück an die Behörden gegeben. Lediglich ein Besuch beim Präsidenten der USA bleibt den Freunden übrig.

Synchronisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die Synchronfassung[1] war Ivar Combrinck verantwortlich, der das Buch schrieb und auch Regie führte. Bei den meisten anderen Spencer/Hill-Filmen übernahmen das Karlheinz Brunnemann oder Rainer Brandt. Bud Spencer und Terence Hill wurden dennoch von ihren Stammsprechern synchronisiert. Combrinck ist in dem Film auch selbst als Radiosprecher bzw. Sprecher der Raumstation zu hören.

Darsteller Rolle Synchronsprecher
Bud Spencer Doug O‘ Riordan alias Mason Wolfgang Hess
Terence Hill Rosco Frazer alias Steinberg Thomas Danneberg
Buffy Dee K1 Herbert Weicker
David Huddleston Tiger Erik Schumann
Riccardo Pizzuti Mr Spider n.n.
Faith Minton Spiders Flamme Ilona Wiedem
Dan Rambo Agent Jeremy Fred Maire
Susan Teesdale Barmädchen Eva Kinsky
Dan Fitzgerald Hotelpage Leonard Matthias von Stegmann
Woody Woodbury Agent Christian Marschall

Wissenswertes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Szenen auf dem Schiff, in denen Rosco und Doug gegen K1 kämpfen, wurden auf dem Kreuzfahrtschiff Festivale der Carnival Cruise Lines gedreht, das mit Passagieren unterwegs war.
  • In der Szene, nachdem Steinbergs und Masons Auto explodiert ist, sieht man Spider und seine Frau noch im Auto sitzen; nachdem sie losgefahren sind, sieht man in der hinteren Fensterscheibe des Autos kurz das Spiegelbild des Kamerateams.
  • Running Gag des Filmes ist, dass Bud Spencer und Terence Hill als Agenten immer von den anderen Agenten gebeten werden, deren Missgeschicke, Verspätungen oder Fehler an ihre Vorgesetzten nicht zu melden bzw. in ihrem Bericht nicht zu erwähnen.
  • In Deutschland lockte der Film 1.674.363 Zuschauer in die Kinos.[2]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Die altbekannte Handlung wird um mäßig komische Seitenhiebe auf die ‚James Bond‘-Serie erweitert. Zwar zurückhaltender mit dem üblichen Prügelklamauk, doch kaum einfallsreicher als frühere Spencer/Hill-Filme.“

Veröffentlichungen auf DVD und Blu-ray[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film erschien am 21. August 2003 bei e-m-s new media auf DVD. 2009 folgte eine Neuauflage bei 3L mit verbesserter Bildqualität auf DVD. Am 17. Januar 2013 erschien der Film dann in HD-Qualität (vom italienischen Originalnegativ abgetastet) auf Blu-ray.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Deutsche Synchronkartei. Deutsche Synchronkartei. Abgerufen am 8. Oktober 2020.
  2. http://www.insidekino.com/DJahr/D1983.htm