Vier Fäuste gegen Rio

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Film
Deutscher TitelVier Fäuste gegen Rio
OriginaltitelNon c’è due senza quattro
Vier faeuste gegen rio.svg
Produktionsland Italien
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1984
Länge 100 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie E. B. Clucher
Drehbuch Marco Barboni
Produktion Vittorio Galiano
Musik Franco Micalizzi
Kamera Silvano Ippoliti
Hélio Silva
Schnitt Philip Edwards
Besetzung

Vier Fäuste gegen Rio (Originaltitel: Non c’è due senza quattro) ist eine italienische Komödie aus dem Jahr 1984 mit dem schlagkräftigen Schauspielergespann Bud Spencer und Terence Hill.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die beiden milliardenschweren brasilianischen Vettern Bastiano (Terence Hill) und Antonio Coimbra (Bud Spencer) wollen ein Riesengeschäft abschließen, allerdings müssen sie deswegen um ihr Leben fürchten, da die Konkurrenz anscheinend auch vor Mord nicht zurückschreckt. Deshalb lassen sie sich von einer Doppelgänger-Agentur in New York zwei Doubles aus den USA suchen: den Stuntman Elliot Vance und den Kleinkriminellen und Jazz-Saxophonisten Greg Wonder. Diese nehmen den Auftrag für je eine Million Dollar an. Sie vereinbaren, dass jeder noch eine halbe Million Dollar zusätzlich erhält, sollten sie den Urheber der Anschläge identifizieren.

Nachdem sie im privaten Passagierjet der Coimbras nach Brasilien geflogen sind, beziehen die beiden schlagkräftigen Draufgänger Elliot und Greg das luxuriöse, riesenhafte Anwesen der Coimbras in Rio. Sie finden schnell Gefallen am Leben in Saus und Braus mit umfangreichem Dienstpersonal und Rolls-Royce. Gleichzeitig ermitteln sie gegen die Feinde der Coimbras. Sie machen mit diversen Eskapaden – unter anderem einer Barschlägerei – Schlagzeilen. Dieses rufschädigende Verhalten lässt die ängstlich-verkrampften Coimbras vorzeitig nach Rio zurückkehren; dabei geraten sie jedoch gemeinsam mit ihren Ebenbildern in die Schusslinie: Auf einer abgelegenen Hazienda kommt es zum Showdown mit einer ganzen Söldnertruppe, die die Coimbras für den Auftraggeber gefangen nehmen soll.

Elliot und Greg identifizieren den Drahtzieher: Donna Olympia Chavez di Altamirano, die platonische Freundin Bastianos. Diese will ihren Vater rächen, der die Schuld an seinem Bankrott Antonio in die Schuhe schiebt. Antonio plant, sich mit ihr zu versöhnen. Elliot und Greg kassieren ihre Belohnung und reisen zurück in die USA. Bastiano und Antonio nehmen sich vor, das Leben lockerer anzugehen.

Synchronisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Synchronfassung entstand bei der Rainer Brandt Filmproduktions GmbH in Berlin. Brandt schrieb das Dialogbuch und übernahm auch die Regie[1].

Darsteller Rolle Synchronsprecher
Bud Spencer Greg Wonder/ Antonio Coimbra de la Coronilla y Azevedo Arnold Marquis
Terence Hill Elliot Vance/ Bastiano Coimbra de la Coronilla y Azevedo Thomas Danneberg
Nello Pazzafini Tango Andreas Mannkopff
Dary Reis van der Bosch Jochen Schröder
Atayde Acroverde Vinoicio Ronald Nitschke
C. V. Wood jr. Polizist Horst Schön
Fernando Amaral Angel Duarte Manfred Petersen
Claudioney Penedo Boss von Don Tango Claus Jurichs
Harold Bergman Chef der Doppelgängeragentur Hans Nitschke
Dennis Bourke Dr. Albert von Eisenburg Harry Wüstenhagen
Roberto Roney Nadino Uwe Paulsen
April Clough Olympia Chavez Evelyn Gressmann
Giancarlo Bastianoni Schläger Knut Reschke
Sam Siegel Headhunter der Vermittlungsfirma 2 Hermann Ebeling

Drehorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„14 Jahre nach Die rechte und die linke Hand des Teufels sind Spencer und Hill hier sichtlich in die Jahre gekommen. Fazit: Acht Fäuste, aber kein bisschen Grips“

„Nur mäßig unterhaltsamer Serienaufguß, meist vorhersehbar und im üblichen Prügelklamauk ertrinkend.“

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Bürohaus in New York, wo die beiden ihren Auftrag erhalten, liegt auf einem Schemel die Ausgabe 15/1984 der deutschen Zeitschrift Der Spiegel mit dem Titel "Der Rheuma-Skandal"

Für kurze Redewendungen wird statt Englisch bzw. Deutsch Spanisch gesprochen, die Landessprache Brasiliens ist jedoch Portugiesisch. Auch die Namen der Protagonisten sind spanisch, nicht portugiesisch.

Veröffentlichung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blu-Ray[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 15. November 2012 erschien bei 3L die Blu-Ray Version des Films. Das Filmmaterial wurde hier vom Originalnegativ abgetastet und für die Blu-Ray Version restauriert.

DVD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film erschien am 24. April 2003 bei e-m-s new media auf DVD. Eine Neuauflage erschien 15. November 2012 bei 3L. Im Gegensatz zur vorherigen Veröffentlichung war nur noch die 16:9-Fassung enthalten.

Soundtrack[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Soundtrack des Films erschien im selben Jahr wie der Film als Schallplatte in Deutschland. Die Platte enthielt elf Songs[4] und wurden von Franco Micalizzi mitkomponiert. Im Jahre 2008 wurde der Soundtrack erneuert und auf CD veröffentlicht.

Originalauflage
  1. What's goin' on (in Brazil) (Intro)
  2. Flying Carousel
  3. What's goin' on (in Brazil)
  4. The Mysterios Man
  5. A Guy with it's Pretty Girl
  6. What's goin' on (in Brazil)
  7. Hear it Tonight
  8. What's goin' on (in Brazil) (Instrumental)
  9. Mississippi Dream
  10. What's goin' on (in Brazil) (Version zwei)
  11. Samba é alegria
Neuauflage
  1. Whats going on in Brazil
  2. The mysterious man
  3. Flying Carousel
  4. Double Trouble theme (Bossanova)
  5. A guy with it's pretty girls
  6. Double trouble theme (Jazz Theme)
  7. Hear it tonight
  8. Double Trouble theme (Samba)
  9. Mississippi dream
  10. Quica theme
  11. The mysterious man
  12. Flute Rhythm
  13. Double Trouble theme

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Vier Fäuste gegen Rio. In: synchronkartei.de. Deutsche Synchronkartei, abgerufen am 9. Oktober 2020.
  2. Vier Fäuste egegen Rio. In: Cinema.de. Abgerufen am 14. Februar 2021.
  3. Vier Fäuste gegen Rio. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 2. März 2017. 
  4. http://www.terencehill.de/de_sound_doubletrouble.html