Pians

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Pians
Wappen Österreichkarte
Wappen von Pians
Pians (Österreich)
Pians (Österreich)
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Landeck
Kfz-Kennzeichen: LA
Fläche: 2,90 km²
Koordinaten: 47° 8′ N, 10° 31′ OKoordinaten: 47° 8′ 4″ N, 10° 30′ 38″ O
Höhe: 856 m ü. A.
Einwohner: 787 (1. Jän. 2023)
Bevölkerungsdichte: 271 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6551
Vorwahl: 05442
Gemeindekennziffer: 7 06 18
Adresse der
Gemeinde­verwaltung:
Hnr. 47
6551 Pians
Website: www.pians.tirol.gv.at
Politik
Bürgermeister: Peter Rauchegger (Liste der Pianner Arbeiter, Angestellten und Zimmervermieter)
Gemeinderat: (Wahljahr: 2004)
(11 Mitglieder)

5 Allgemeine Liste Gert Pfeifer, 6 Liste der Pianner Arbeiter, Angestellten und Zimmervermieter

Lage von Pians im Bezirk LandeckVorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan vorhandenVorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap explizit
Lage der Gemeinde Pians im Bezirk Landeck (anklickbare Karte)FaggenFendelsFissFließFlirschGaltürGrinsIschglKapplKaunerbergKaunertalKaunsLadisLandeckNaudersPettneu am ArlbergPfundsPiansPrutzRied im OberinntalSt. Anton am ArlbergSchönwiesSeeSerfausSpissStanz bei LandeckStrengenTobadillTösensZamsTirol
Lage der Gemeinde Pians im Bezirk Landeck (anklickbare Karte)
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria
BW

Pians ist eine Gemeinde im Bezirk Landeck im Bundesland Tirol (Österreich).

Pians mit dem ÖBB EC 662 im Vordergrund

Pians liegt an der Bundesstraße zum Arlberg am Hang. Mit der Fertigstellung eines Tunnels der Arlbergschnellstraße wurde der Ort vom Durchzugsverkehr entlastet. Ortsteile sind Pians und Quadratsch. Westlich von Pians treffen die Flüsse Rosanna aus dem Stanzer Tal und Trisanna aus dem Paznauntal zusammen und vereinigen sich zur Sanna.

Das klimatisch günstige Gebiet war schon in vorrömischer Zeit besiedelt. Der Name Pians leitet sich vom lateinischen "Pedaneus" ab, was so viel wie Brücke oder Steg bedeutet. Quadratsch ist ebenfalls lateinischen Ursprungs und leitet sich von "ager quadratus", ausgedienten römischen Soldaten, die hier eine Veteranensiedlung angelegt haben, ab. Die Bevölkerung Pians' nennt man Pianner, nicht Pianser. Grund ist der rätoromanische Ursprung des Ortsnamens. Dieser endet mit der lateinischen Nominativendung -s, deshalb wird der Genitiv ohne -s gebildet.[1]

Im Mittelalter war Pians ein Straßenkreuzungspunkt, es ließen sich mit der Zeit viele Gewerbetreibende wie Wagner und Sattler nieder. 1849 wütete eine Brandkatastrophe, der etliche Häuser zum Opfer fielen. Von 1880 bis 1884 wurde die Arlbergbahn erbaut, Pians erhielt einen Bahnhof. Der Personennahverkehr im Stanzer Tal ist mittlerweile eingestellt.

Eine Sehenswürdigkeit ist die Margarethenkapelle, erhöht am oberen Dorfrand gelegen. Sie stammt aus dem 14. Jahrhundert und enthält Fresken aus dem 15. Jahrhundert. Den Altar schnitzte der Bildhauer Michael Lechleitner aus Grins um 1650.

Bedeutendster Arbeitgeber ist der Speck- und Wurstproduzent Handl Tyrol, dessen Produkte auch überregional vermarktet werden. Daneben gibt es kleinere Handwerksbetriebe und etwas Tourismus. Die Landwirtschaft ist im Rückgang begriffen.

Nachbargemeinden

Grins, Landeck, Tobadill

Quellen

  1. Bild_Diskussion:102-0215_IMG.JPG

Weblinks