18. Panzer-Division (Wehrmacht)

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18.Panzerdivision
Divisionsabzeichen der 18. Panzer-Division
Divisionsemblem der 18. Panzerdivision
Aktiv 26. Oktober 1940–30. September 1943
Land Deutsches Reich NSDeutsches Reich (NS-Zeit) Deutsches Reich
Streitkräfte Wehrmacht
Teilstreitkraft Heer
Truppengattung Panzertruppe
Typ Panzerdivision
Grobgliederung Gliederung
Stärke 15.000
Aufstellungsort Chemnitz
Zweiter Weltkrieg Deutsch-Sowjetischer Krieg
Kesselschlacht bei Bialystok und Minsk
Schlacht um Moskau
Unternehmen Zitadelle
Kommandeure
Liste der Kommandeure

Die 18. Panzer-Division war ein deutscher gepanzerter Großverband, der im Zweiten Weltkrieg an der Ostfront bis zu seiner Auflösung 1943 eingesetzt wurde.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Divisionsgeschichte

[Bearbeiten] Aufstellung

Die 18. Panzer-Division wurde am 26. Oktober 1940 in Chemnitz aus Teilen der 4. und 14. Infanterie-Division sowie vier Bataillonen Tauchpanzern aufgestellt, welche zur geplanten Invasion von England unter dem Decknamen Unternehmen Seelöwe gebaut wurden. Zwei der vier Bataillone formten das 18. Panzer-Regiment, aus den anderen beiden bestand das 28. Panzer-Regiment. Im März 1941 wurde die Division neuorganisiert, das 28. Panzer-Regiment wurde aufgelöst, eines seiner Bataillone wurde das dritte Bataillon des 18. Panzer-Regiments, das andere Bataillon wurde der 3. Panzer-Division unterstellt.

[Bearbeiten] Deutsch-Sowjetischer Krieg

Der erste Gefechtseinsatz erfolgte im Deutsch-Sowjetischen Krieg, als die Division am 22. Juni 1941 den Bug unter Wasser mit Tauchpanzern überquerte, was eine Premiere darstellte. Die 18. Panzer-Division kämpfte als Teil des LXVII. Panzerkorps, und war in den nächsten sechs Monaten an der Kesselschlacht bei Smolensk, der Doppelschlacht bei Wjasma und Brjansk und dem Sturm auf Tula beteiligt. Wie auch die anderen deutschen Divisionen musste sie sich im Januar 1942 aufgrund von Mangel an Winterausrüstung unter schweren Verlusten nach Orjol zurückziehen. Das ganze Jahr 1942 verblieb sie im Mittelabschnitt und nahm an den Abwehrschlachten bei Orjol teil. Zum Jahreswechsel 1942/43 wurde sie zu einem Entsatzungsangriff bei Welikije Luki verlegt. Sie beteiligte sich ebenfalls an der letzten deutschen Großoffensive unter dem Decknamen Unternehmen Zitadelle, wo sie schwere Verluste erlitt. Nach der Niederlage im Kursker Bogen wurde die 18. Panzer-Division aufgelöst und das Restpersonal zur Aufstellung der 18. Artillerie-Division verwendet.

[Bearbeiten] Gliederung

Ein Panzer III der 18. PzDiv 1941.
1941 1943
  • Panzer-Regiment 18
  • Panzer-Regiment 28
  • Panzer-Abteilung 18
  • Schützen-Brigade 18
    • Schützen-Regiment 52
    • Schützen-Regiment 101
  • Panzer-Aufklärungsabteilung 18
  • Panzerjäger-Abteilung 88
  • Heeres-Flak-Abteilung 292
  • Panzer-Pionier-Bataillon 98
  • Panzer-Nachrichten-Abteilung 88
  • Panzer-Versorgungstruppen 88

[Bearbeiten] Kommandeure

[Bearbeiten] Unterstellungen

Bis Juli 1941 war die Division in der Heimat stationiert, dann wurde sie an der Ostfront eingesetzt.

[Bearbeiten] Literatur

  • Rosado, J. and Bishop, C: German Wehrmacht Panzer Divisions, 1939–45. Amber Books Ltd., 2005
  •  Paul, Wolfgang: Die Truppengeschichte der 18. Panzer-Division 1940–1943. mit Geschichte der 18. Artillerie-Division 1943–44 ; Anhang Heeresartillerie-Brigade 88 1944–1945. Preußischer Militär-Verlag, Reutlingen 1989, ISBN 3-927292-05-2.
  • Rolf Stoves: Die gepanzerten und motorisierten deutschen Großverbände 1935–1945, Dörfler Zeitgeschichte, ISBN 3-89555-102-3

[Bearbeiten] Weblinks

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