20,3-cm-Kanone (E)

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20,3-cm-Kanone (E)
Allgemeine Angaben
Militärische Bezeichnung: 20,3-cm-Kanone (E)
Herstellerland: Deutsches Reich
Entwickler/Hersteller: Krupp, Essen
Produktionszeit: 1940 bis 1942
Stückzahl: 8
Technische Daten
Rohrlänge: 11,587 m
Kaliber:

20,3 cm

Kaliberlänge: L/60
Kadenz: 0,5 Schuss/min
Höhenrichtbereich: 0° bis +47 Winkelgrad
Seitenrichtbereich: Lafette 2°24', Drehscheibe 360

Die 20,3-cm-Kanone (E) war ein deutsches Eisenbahngeschütz der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg.

Geschichte[Bearbeiten]

Bei der Kanone handelte es sich um die modifizierte 20,3 cm SK C/34 wie sie auf den deutschen Kreuzern der Admiral-Hipper-Klasse eingesetzt wurde. Die Marine übergab die überschüssigen Geschütze 1939 an das Heer wo sie mit einer Eisenbahnlafettenkonstruktion aus dem Ersten Weltkrieg zusammengebaut wurden.

Die so zwischen 1940 und 1942 in acht Exemplaren ausgelieferte Kanone konnte unabhängig von vorhandenen Gleisstrecken auf kurzfristig gebauten Gleisen und Drehscheiben eingesetzt werden.

Es waren die einzigen Geschütze mit 20,3-cm Kaliber im gesamten Heer. Dies führte zu Problemen mit der Munitionsversorgung. Um die wenige Munition zusammenzufassen setzte man alle Geschütze zur Küstenverteidigung hinter dem Atlantikwall im Cherbourg und Brest im besetzten Frankreich ein. Im Juli 1944 wurden einige durch die vorrückenden US-Truppen erbeutet.

Literatur[Bearbeiten]

  • Terry Gander, Peter Chamberlain: Enzyklopädie deutscher Waffen 1939–1945. 2. Auflage. Spezialausgabe. Motorbuchverlag, Stuttgart 2006, ISBN 3-613-02481-0.