ACME

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Dieser Artikel befasst sich mit dem fiktiven Namen ACME; zu weiteren Bedeutungen siehe Acme.
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ACME wird im englischen Sprachraum gern analog zum fiktiven Personennamen John Doe (zu Deutsch ungefähr Otto Normalverbraucher oder Max Mustermann) als fiktiver Name für eine Körperschaft in Beispielfällen – z. B. bei juristischen Fragen – verwendet.

Ein ACME Produkt

Der Begriff wurde mit den Zeichentrickfilmen der Warner Bros. und Disney, insbesondere der Road-Runner-Reihe, bekannt und steht für ein fiktives Unternehmen[1]. Um nicht mit dem US-amerikanischen Markenrecht in Konflikt zu kommen, haben die Zeichner ein Unternehmen erfunden, das alle Gegenstände produziert, welche in den Filmen benötigt werden. Von alltäglichen Dingen wie Kleidung und Zahnpasta bis hin zu ausgefallenen Sachen wie Taschenraketen und Laserkanonen gibt es nichts, was ACME nicht herstellt. Es gibt Andeutungen in verschiedenen Warner Bros. Zeichentrickserien, dass Acme vom Road Runner betrieben wird (z. B. in Road Runner: To Beep or not to Beep, Freeze Frame; Tiny Toon in einem Gerichtsverfahren). Erst später interpretierte man das Wort ACME als Backronym für A Company that Manufactures Everything (Eine Firma, die alles herstellt) oder auch American Company that Manufactures Everything. Eine weitere, auch den tertiären Sektor abdeckende Leseart ist A Company Making Everything (Ein Unternehmen, das alles macht) oder American Company Making Everything.

Es gab und gibt jedoch mehrere wirkliche Unternehmen, die ACME als Firmenname oder Abkürzung des Firmennamens verwenden.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Beispiele in Film und Fernsehen

  • Die Verwendung des Begriffs entwickelt sich weiter und trennt sich manchmal von dem Unternehmen. So ist in dem Zeichentrickfilm Roger Rabbit der Gründer der fiktiven Firma Marvin Acme (gespielt von Stubby Kaye) zu sehen.

[Bearbeiten] Mögliche Vorbilder

Chuck Jones, Regisseur zahlreicher Warner Brothers Cartoons, hat Anfang der 1980er Jahre im Rahmen eines Vortrags an der Universität von Dayton erklärt, dass ACME der Name einer realen Firma war. Die Werbung dieser Firma war Mitte der 1930er Jahre auf der Rückseite eines Telefonbuchs in Burbank, Kalifornien zu finden; im allgemeinen Sprachgebrauch wurde seither dieses Rufnummernverzeichnis gerne als "das ACME" bezeichnet.

Acme war Anfang der 1900er Jahre der Name einer Eigenmarke des Versandhandelsunternehmens "Sears Roebuck and Company", besser bekannt unter der Kurzform "Sears". Der Katalog von Sears war damals schon eine Institution, da das Unternehmen nicht nur Konsumartikel des alltäglichen Bedarfs, sondern auch Großgeräte für Haus und Küche sowie ganze Häuser in Bausätzen bis in die entlegensten Regionen der USA versandte.

In Deutschland gab es in den 20er Jahren eine Plattenmarke "ACME", die US-Aufnahmen für den deutschen Markt herausbrachte.

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. GP Markham: The ORIGINAL Illustrated Catalog of ACME Products. In: Internet Archive Feb 12, 2008.
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