ACME

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Dieser Artikel befasst sich mit dem fiktiven Namen ACME; zu weiteren Bedeutungen siehe Acme.
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ACME (englisch acme ‚Gipfel‘, ‚Höhepunkt‘; von griechisch akmē ακμή ‚Höhepunkt‘) wird im englischen Sprachraum gern als fiktiver Name für ein Unternehmen verwendet.

Der Begriff wurde mit den Zeichentrickfilmen der Warner Bros. und Disney, insbesondere der Road-Runner-Reihe, bekannt und steht für ein fiktives Unternehmen.[1] Um nicht mit dem US-amerikanischen Markenrecht in Konflikt zu kommen, haben die Zeichner ein Unternehmen erfunden, das alle Gegenstände produziert, welche in den Filmen benötigt werden. Von alltäglichen Dingen wie Kleidung und Zahnpasta bis hin zu ausgefallenen Sachen wie Taschenraketen und Laserkanonen gibt es nichts, was ACME nicht herstellt. Es gibt Andeutungen in verschiedenen Warner-Bros.-Zeichentrickserien, dass Acme vom Road Runner betrieben wird (z. B. in Road Runner: To Beep or not to Beep, Freeze Frame; Tiny Toon in einem Gerichtsverfahren). Erst später interpretierte man das Wort ACME als Backronym für A Company that Manufactures/Makes Everything („Ein Unternehmen, das alles herstellt“) oder auch American Company that Manufactures/Makes Everything.

Es gab und gibt jedoch mehrere wirkliche Unternehmen, die als ACME firmieren.

Mögliche Vorbilder[Bearbeiten]

Ein ACME-Produkt aus dem Sears-Katalog von 1902

Chuck Jones, Regisseur zahlreicher Warner-Brothers-Cartoons, hat Anfang der 1980er-Jahre im Rahmen eines Vortrags an der Universität von Dayton erklärt, dass ACME der Name eines realen Unternehmens war. Die Werbung dieses Unternehmens war Mitte der 1930er-Jahre auf der Rückseite eines Telefonbuchs in Burbank, Kalifornien zu finden; im allgemeinen Sprachgebrauch wurde seither dieses Rufnummernverzeichnis gerne als „das ACME“ bezeichnet.

Acme war Anfang der 1900er-Jahre der Name einer Eigenmarke des Versandhandelsunternehmens Sears Roebuck and Company, besser bekannt unter der Kurzform Sears. Der Katalog von Sears war damals schon eine Institution, da das Unternehmen nicht nur Konsumartikel des alltäglichen Bedarfs, sondern auch Großgeräte für Haus und Küche sowie ganze Häuser in Bausätzen bis in die entlegensten Regionen der USA versandte.

In Deutschland gab es in den 1920er-Jahren eine Plattenmarke ACME, die US-Aufnahmen für den deutschen Markt herausbrachte.

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. GP Markham: The ORIGINAL Illustrated Catalog of ACME Products. In: Webarchiv vom 10. Juli 2008 der eingelagerten Webseite: The ORIGINAL Illustrated Catalog Of ACME Products.