Lidl

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Dieser Artikel handelt von der deutschen Discounterkette Lidl. Zu anderen Bedeutungen siehe Lidl (Begriffsklärung).
Lidl Stiftung & Co. KG
Logo
Rechtsform Stiftung & Co. KG
Gründung 1973[1]
Sitz Neckarsulm, Deutschland
Leitung Sven Seidel[2]
Mitarbeiter 98.821 (2012, nur Deutschland)[3]
Umsatz 26,936 Mrd. Euro (2012, nur Deutschland)[3]
Gewinn 882 Mio. Euro (2012, nur Deutschland)[3]Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Gewinn
Bilanzsumme 18,838 Mrd. Euro (28. Februar 2013)[3]Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Bilanzsumme
Branche Lebensmitteleinzelhandel
Website www.lidl.de

Lidl ist eine in Deutschland gegründete Discount-Kette, die in den meisten Ländern Europas vertreten ist. Lidl ist Teil der Schwarz-Gruppe mit Sitz in Neckarsulm.

Unternehmen[Bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten]

Die Anfänge der Handelskette Lidl reichen bis in das Jahr 1930 zurück. Zu diesem Zeitpunkt trat Josef Schwarz als persönlich haftender Gesellschafter (Komplementär) in die Südfrüchte Großhandlung Lidl & Co. in Heilbronn ein. Die Firma wurde in „Lidl & Schwarz KG“ umbenannt und zügig zu einem Großhandel für den gesamten Lebensmittelhandel ausgebaut. Nachdem das Unternehmen 1944 zerstört worden war, gelang der Wiederaufbau innerhalb von zehn Jahren. Die Firma erhielt 1954 in Heilbronn erneut ein eigenes Domizil und trat im selben Jahr in die „A&O Handelskette“ ein. 1968 eröffnete der erste Supermarkt unter dem Namen „Handelshof“ im schwäbischen Backnang. Vier Jahre später verlegte Josef Schwarz den Firmensitz von Heilbronn in das nahe gelegene Neckarsulm. Josef Schwarz verstarb 1977 im Alter von 74 Jahren.

Beteiligungen
Außenansicht einer Lidl-Filiale

Das Unternehmen übernahm sein Sohn Dieter Schwarz, der die Familiengeschäfte schon seit einigen Jahren an der Seite des Vaters führte. Dieser hatte nach seinem Einstieg in das väterliche Unternehmen 1973 seinen ersten Discountermarkt in Ludwigshafen in der Mundenheimer Straße eröffnet. Um Wortspiele zu vermeiden („Schwarzmarkt“), besann er sich auf den alten Unternehmensnamen „Lidl“ und sicherte sich rechtlich ab, indem er dem pensionierten Berufsschullehrer Ludwig Lidl für 1.000 DM die Namensrechte abkaufte.[4]

Als Josef Schwarz 1977 starb, verfügte sein Sohn bereits über ein Netz von 30 Filialen. Bis 1978 testete Schwarz verschiedene Ladentypen. Dann ging die endgültige Konzeption der Lidl-Discounter in Serie. Die Aktivitäten wurden in den Bereich der Discount-Lebensmittelmärkte (Kleinflächen) unter dem Namen Lidl sowie in den Bereich der SB-Warenhäuser und Verbrauchermärkte (Großflächen) wie Kaufland, KaufMarkt, Concord und Handelshof aufgeteilt. Im Jahr 1988 hatte Lidl nach eigenen Angaben bereits 460 Filialen in der Bundesrepublik. Nach der Expansion Lidls innerhalb Deutschlands, die ab 1990 (Eröffnung des ersten Marktes in Chemnitz) in den neuen Bundesländern fortgesetzt wurde, begann 1989[5] die internationale Expansion mit dem Markteintritt Lidls in Frankreich. 1992 folgten Italien und 1996 Großbritannien. Heute bestehen Lidl-Filialen in fast allen Ländern Europas. Im Jahr 1992 wurden Geschäfte der Nanz-Kette integriert.[5]

Mit dem Rückzug aus der Unternehmensleitung im Jahr 1999 übertrug Dieter Schwarz seinen Anteil steuersparend auf die gemeinnützige Dieter-Schwarz-Stiftung GmbH, deren Zweck unter anderem die Förderung von Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur ist.

Heute ist Klaus Gehrig als Nachfolger von Dieter Schwarz Aufsichtsratschef der Lidl-Stiftung und damit der Lenker des Unternehmens. Nach Wilfried Oskierski folgte im September 2008 Karl-Heinz Holland als Vorstandsvorsitzender.[6][7] Die Entlassung am 21. März 2014 von Holland wurde mit "unterschiedlicher, nicht überbrückbarer Auffassungen betreffend der künftigen strategischen Geschäftsausrichtung" begründet. Seitdem folgten ihm Sven Seidel und Robin Goudsblom als Führungsduo in diesem Amt nach.[2] Holland bekommt nach Informationen des Manager Magazins bis zum Ende seiner Kündigungsfrist zum 31. März 2017 sein Jahresgehalt von drei Millionen Euro.[8]

Struktur[Bearbeiten]

Lidl hat die Rechtsform einer Stiftung & Co. KG, der etwa 600 verschiedene Landes- und Servicegesellschaften unterstellt sind.[9] Die Lidl-Stiftung sowie die deutsche Geschäftsleitung haben ihren Unternehmenssitz in räumlich voneinander getrennten Gebäuden in Neckarsulm.

In Deutschland betreibt Lidl 35 Regionalgesellschaften, die wiederum (Stand 2008) etwa 3.000[10] Filialen betreuen. In jeder Regionalgesellschaft gibt es verschiedene Abteilungen, wie zum Beispiel Logistik oder Vertrieb. Für alle Bereiche einer Regionalgesellschaft ist ein Regionaldirektor zuständig, der diese führt. Der Regionaldirektor wird unterstützt durch die unter ihm stehenden Vertriebsleiter.

Den Vertriebsleitern unterstehen mehrere Verkaufsleiter, die je einen Verkaufsbezirk von fünf bis sieben Filialen verantworten. Ein Verkaufsleiter ist auch gleichzeitig Disziplinarvorgesetzter und führt bis zu 100 Mitarbeiter. In einer Lidl-Filiale gibt es einen Filialverantwortlichen, der für den Ausbildungsstand und die Einteilung des Filialpersonals sowie für die Warendisposition, Abrechnung und Erreichung der entsprechenden Filial-Kennzahlen verantwortlich ist.

Produktionsbetriebe[Bearbeiten]

Im Jahr 2008 wurde die Solent GmbH in Übach-Palenberg gegründet. Das Unternehmen produziert Schokolade und artverwandte Süßwaren.[11][12] Mit der Eigenproduktion möchte sich Lidl von Zulieferfirmen unabhängiger machen. Dies ist ein Novum, da bisher die Discounter lediglich als Händler in Erscheinung getreten sind.

Ebenfalls in Übach-Palenberg angesiedelt ist die Bonback GmbH & Co. KG. Das Tochterunternehmen produziert seit 2012 Backwaren für die Lidl-Filialen. Man beabsichtigt die Produktion fortlaufend auszubauen.[13][14]

Expansion[Bearbeiten]

Lidl-Aktivitäten

Eine internationale Expansion wird intensiv betrieben. Zur Finanzierung wurden Ende 2006 Immobilien im Wert von einer Milliarde Euro verkauft.[15] Mittlerweile (Stand 2011) ist Lidl mit etwa 9.500 Filialen in 22 Ländern vertreten.[10] In Frankreich ist Lidl z. B. mit 1.500 Filialen Marktführer im Discount-Segment.[16] Der Eintritt in den tschechischen Markt (2003) war von Affären um die Abholzung geschützter Bäume begleitet.[17] Die Expansion in die baltischen Märkte wurde 2006 aufgrund mangelnden Erfolges vorerst gestoppt. Auch in Norwegen erreichte Lidl nur einen Marktanteil von 1,5 % und stoppte vorerst die weitere Expansion.[18] Im März 2008 wurde bekannt, dass sich der Discounter von seinen 50 Märkten in Norwegen trennt und sie an die Reitan-Gruppe abgibt. Neben den Filialen werden auch Verwaltung und Distribution abgegeben.[19] In Kroatien wurden am 23. November 2006 die ersten Filialen eröffnet.[20] Am 29. März 2007 eröffnete Lidl auch die ersten Filialen in Slowenien und begleitete den Markteintritt mit einer großen Werbekampagne im Fernsehen, in Printmedien und mit Plakaten. Im März 2009 wurde die erste Filiale in der Schweiz eröffnet.[21] 2010 folgte der Markteintritt auf den Kanaren,[22] Bulgarien und Zypern.[23] 2011 kaufte LIDL die 107 von Plus in Rumänien betriebenen Filialen und flaggte diese bis Oktober auf das Lidl-Konzept um. Zur Finanzierung dieser Expansion wurde 2010 ein Kredit über 200 Millionen Euro der EBRD genehmigt.[24]

2015 sollen an der Ostküste der USA die ersten Filialen eröffnet werden. Etwa 100 Filialen soll es im ersten Schritt geben. Eine Machbarkeitsstudie zur Erweiterung wurde in Auftrag gegeben.[25]

Österreich[Bearbeiten]

Der Lidl-Konzern ist in Österreich mit der Lidl Österreich GmbH vertreten. Die Unternehmenszentrale befindet sich in Salzburg, zwei Zentrallager werden in Laakirchen und Müllendorf unterhalten. Von 2.900 Mitarbeiter wurde 2010 mit rund 200 Filialen ein Jahresumsatz von (geschätzten) 651 Millionen Euro erwirtschaftet. Am 1. August 2013 übernahm Alexander Deopito die Geschäftsleitung. Der gebürtige Österreicher war zuletzt als Leiter des internationalen Einkaufs bei der Lidl Stiftung in Neckarsulm tätig.[26]

Der Marktanteil am österreichischen Lebensmitteleinzelhandel hat sich von 2007 auf 2009 von 3,2 % auf 3,8 % erhöht, der Umsatz stieg von 510 Mio. Euro auf 650 Mio. Euro. Die Standorte vermehrten sich im selben Zeitraum um 21 auf 189. Der direkte Mitbewerber im Harddiscounter-Segment, die Aldi-Süd-Tochter Hofer, hat sich in diesem Zeitabschnitt von 19,7 % auf 19,8 % Marktanteile verändert.[27]

Lidl-Filialen in Europa[Bearbeiten]

Staat Anzahl der Läden
BelgienBelgien Belgien 290[28]
BulgarienBulgarien Bulgarien 25 Plus-Filialen wurden Anfang 2010 von Tengelmann übernommen. Eröffnung nach Umflaggung am 25. Nov. 2010.[29]
DanemarkDänemark Dänemark 78
DeutschlandDeutschland Deutschland 3100[30]
FinnlandFinnland Finnland 140[31]
FrankreichFrankreich Frankreich 1400
GriechenlandGriechenland Griechenland 200[32]
IrlandIrland Irland 160
ItalienItalien Italien 511
KroatienKroatien Kroatien 71[33]
LuxemburgLuxemburg Luxemburg 7 [34]
MaltaMalta Malta 5 [35][36]
NiederlandeNiederlande Niederlande 400
OsterreichÖsterreich Österreich 197[37]
PolenPolen Polen 525
PortugalPortugal Portugal 238[38]
RumänienRumänien Rumänien 148 [39]
SchwedenSchweden Schweden 153
SchweizSchweiz Schweiz 89 (Februar 2013)[40]
SlowakeiSlowakei Slowakei 121
SlowenienSlowenien Slowenien 50
SpanienSpanien Spanien 530 inklusive Kanaren und Balearen[41]
TschechienTschechien Tschechien 216
UngarnUngarn Ungarn 116
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 568
Zypern RepublikRepublik Zypern Zypern 11 (Markteintritt am 4. November 2010)[42]

Marketing[Bearbeiten]

Lidl gehört in Deutschland zu den größten Werbungstreibenden (Etat 2005 laut Nielsen 397 Mio. Euro). Dabei stützt sich das Unternehmen neben den klassischen Werbeformen wie Handzetteln und Zeitungen auch auf das Internet. Das Fernsehen wurde bis Oktober 2008 nur für Azubi-Werbespots und im Jahr 2007 in Zusammenarbeit mit dem Pre-Paid-Anbieter Fonic genutzt. Seit Oktober 2008 werden die Eigenmarken-Produkte unter dem Lidl-Claim „Lidl lohnt sich“ in TV-Werbespots beworben.

Personal[Bearbeiten]

Lidl beschäftigt über 150.000 Mitarbeiter, davon rund 50.000 in Deutschland.[10] In den Jahren 2005 und 2006 hat Lidl mit öffentlich wirksam inszenierten Ausbildungskampagnen auf sich aufmerksam gemacht. Dabei sollten je 1.000 neue Auszubildende eingestellt werden. Lidl bietet unter anderem eine Ausbildung zu Kaufleuten im Einzelhandel, Bürokaufleuten, Fachlageristen oder Fachkräften für Lagerlogistik an.

Sortiment[Bearbeiten]

Innenansicht einer Lidl-Filiale

Lebensmittel bilden das Kernsortiment des Discounters. Mit über 2000 Artikeln in deutschen Filialen ist Lidl in diesem Bereich untypisch breit aufgestellt; Konkurrent Aldi führt nur 700 Lebensmittel-Artikel.

Lidl bietet neben Marken- und No-Name-Artikeln (Obst, Frischfleisch) auch - wie bei Discountern üblich - Produkte unter Eigenmarken an. Diese sind etwa: Milbona (Milch und Milchprodukte), Dulano (Wurstwaren), Sondey (Backwaren), Linessa (kalorienarme Lebensmittel), Freeway, Saskia (Getränke) und seit 2006 Bioness (Bio-Lebensmittel); aus markenrechtlichen Gründen seit 2009 in Biotrend[43] umbenannt. Als erster Discounter führt Lidl seit 1. Juni 2006 mit der Eigenmarke Fairglobe auch Fair-Trade-Produkte im Sortiment, vor allem Kaffee, Tee, Schokolade und Zucker aus Entwicklungsländern.[44] Schokoladen der Eigenmarke „Fin Carré“ werden nach eigenen Angaben seit 2012 aus UTZ-zertifiziertem Kakao hergestellt.[45]

Neben Lebensmitteln und anderen Produkten des täglichen Bedarfs bietet Lidl wöchentlich wechselnde Aktionsartikel aus verschiedenen Non-Food-Bereichen, darunter etwa Textilien, Haushalts- und Elektronikwaren oder Freizeitartikel. Größere Bekanntheit erzielten die seit mehreren Jahren in wechselnden Zyklen unter dem Logo Lidl-PC angebotenen Computer.[46]

Da in den Filialen jede Woche Platz für neue Aktionsartikel geschaffen werden muss, wird nicht verkaufte Ware teilweise in eigens dafür angemieteten Lagern aufbewahrt. Der Wert der dort gelagerten Rückläufer soll mehr als 100 Millionen Euro betragen.[47]

Lidl ist außerdem mit verschiedenen Dienstleistungsportalen im Internet vertreten. Das Angebot umfasst unter anderem einen Fotoservice, einen Blumenversand, ein Reiseportal sowie seit November 2008 einen Online-Shop, in dem Aktionsware angeboten wird. Ferner werden in den Filialen regelmäßig Sonderaktionen durchgeführt. 2005 hatte der Discounter erstmals gemeinsam mit der Deutschen Bahn das sogenannte Lidl-Ticket verkauft, mit dem zum Preis von 49,90 Euro zwei einfache Fahrten in der zweiten Klasse auf beliebigen innerdeutschen Strecken (auch Fernverkehr) möglich waren.

Zu den Lidl-Angeboten zählte zeitweilig das von Lidl in einem Großteil seiner Auflage vertriebene Greenpeace-Magazin. Die Kooperation zwischen Lidl und Greenpeace fand jedoch rasch ein Ende, da Greenpeace die Unabhängigkeit seiner Tests nicht in Verruf bringen wollte und weil auch Lidl-Produkte auf Pestizidbelastung hin untersucht worden waren.[48] Die im Jahr 2005 zeitweilig im Lidl-Sortiment befindlichen Haifischsteaks wurden nach Protesten aus dem Sortiment genommen.[49][50]

Lidl tritt auch als Mobilfunkanbieter unter der Bezeichnung Lidl Mobile auf. Es werden sowohl Sprach- als auch reine Datentarife angeboten.[51]

Kritik[Bearbeiten]

Arbeitsbedingungen bei Lidl[Bearbeiten]

Teile dieses Artikels scheinen seit 2008 nicht mehr aktuell zu sein. Bitte hilf mit, die fehlenden Informationen zu recherchieren und einzufügen.

Wikipedia:WikiProjekt Ereignisse/Vergangenheit/2008

Lidl ist im Laufe der Zeit mehrfach in die Kritik geraten. Gegenstand waren häufig die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten. So warfen Gewerkschaften, insbesondere Ver.di,[52] dem Unternehmen vor, die Bildung von Betriebsräten systematisch zu verhindern. ver.di gab 2004 ein Schwarzbuch über Lidl heraus, das weitere Kritikpunkte bezüglich der Personalpolitik enthält. Ende Juli 2006 erschien auch das Schwarzbuch Lidl Europa. 2004 erhielt Lidl die alternative Negativauszeichnung Big Brother Awards, die unter Beteiligung des Chaos Computer Clubs verliehen wird, in der Kategorie Arbeitswelt.[53] Von August 2005 bis Sommer 2006 führte das globalisierungskritische Attac-Netzwerk zusammen mit der Linkspartei.PDS eine bundesweit koordinierte Kampagne gegen die Arbeits- und Produktionsbedingungen des Discounters durch, die auf breiten Widerhall stieß.[54] Günter Wallraff veröffentlichte 2008 im „Zeit-Magazin“ den Artikel „Unser täglich Brötchen“,[55] in dem er neben der schlechten Bezahlung die Arbeitsbedingungen sowie Sicherheitsmängel und Hygienezustände eines Zulieferbetriebes kritisierte. Lidl reagierte auf die Veröffentlichung mit einer öffentlichen Stellungnahme.

Lockvogelangebote[Bearbeiten]

2005 wurde der Discounter nach einer Klage der Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs vom Oberlandesgericht Stuttgart wegen Lockvogelangeboten im Non-Food-Bereich verurteilt (Urteil vom 30. Juni 2005, Az. 2 U 7/05), da beworbene Produkte bereits nach einer Stunde ausverkauft waren, wohingegen für massiv beworbene Produkte ein Vorrat für mindestens zwei Tage vorzuhalten sei.[56][57] 2011 gab es in einer gleich gelagerten Sache ein weiteres Urteil des Bundesgerichtshofes aufgrund einer Klage der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.[58]

Arbeitsbedingungen bei Lieferanten[Bearbeiten]

2007 ist Lidl der Business Social Compliance Initiative (BSCI) beigetreten. Die Mitglieder der BSCI haben sich zu einem Verhaltenskodex verpflichtet, der die Arbeitsbedingungen innerhalb ihrer Produktionsketten regulieren soll. Der Verhaltenscodex wird jedoch laut Angaben der Kampagne für Saubere Kleidung (CCC) in den Zulieferbetrieben permanent verletzt.[59]

Obwohl den Textilarbeiterinnen in Bangladesch nur 17 Euro Monatslohn bei (umgerechnet) 10 Eurocent Stundenlohn gezahlt werden, lässt Lidl seine Hausmarke Livergy in diesen bengalischen Textilfabriken herstellen, wie in einer Fernsehreportage des SWR vor Ort dokumentiert wurde.[60] Die Firma warb mit der Behauptung, die bei ihr verkaufte Kleidung sei fair produziert.[61]

Im Jahre 2014 stellte die Stiftung Warentest fest, dass der Lidl Fairglobe Orangensaft, welcher das "Fairtrade"-Logo trägt keinesfalls unter als fair zu bezeichnenden Bedingungen hergestellt wurde. Vielmehr bekam die Plantage ein "mangelhaft" für die Arbeitsbedingungen und den Umweltschutz.[62]

Datenschutz[Bearbeiten]

Nach Recherchen des Nachrichtenmagazins Stern hatte Lidl seine eigenen Beschäftigten über mehrere Jahre in über 500[63] Filialen durch Detekteien systematisch überwachen lassen. Bei der Überwachung wurden u. a. Toilettengänge der Mitarbeiter protokolliert und auch vereinzelt Kunden bei der Eingabe ihrer PIN gefilmt. Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Peter Schaar, bewertete dieses Vorgehen als einen schweren Verstoß gegen den Datenschutz.[64] Am 4. April 2008 gab die Lidl-Geschäftsführung zunächst bekannt, in allen Lidl-Filialen in Deutschland die Kameraüberwachung zu reduzieren,[65] erklärte jedoch kurz darauf, unter Aufsicht des ehemaligen Bundesdatenschutzbeauftragten Joachim Jacob doch wieder verstärkt auf Videoüberwachung zu setzen.[66] Wegen der Bespitzelung von Mitarbeitern muss das Unternehmen insgesamt 1,462 Millionen Euro Bußgeld bezahlen, wobei rund 350.000 Euro Strafe für die Nichtbestellung von betrieblichen Datenschutzbeauftragten in allen 35 Vertriebsgesellschaften verhängt wurden.[67]

Nachdem entsprechende Akten in einer Mülltonne gefunden worden waren, wurde im April 2009 bekannt, dass Lidl die Krankheitsgründe der Angestellten protokolliert hatte.[68] Der Konzern reagierte darauf mit der vorübergehenden Freistellung des Deutschland-Chefs Frank-Michael Mros.[69] Lidl bestätigte, dass Krankenakten bei Lidl gängige Praxis gewesen seien, die Arbeit mit den Listen sei bis Dezember 2008 eingestellt worden.[70] Im August 2009 wurde infolge des Datenskandals für das Unternehmen ein Bußgeld in Höhe von 36.000 Euro verhängt.[71]

Recht auf Umtausch bzw. Rücktritt[Bearbeiten]

Eine im September 2012 veröffentlichte für Deutschland gültige Studie der bzvb (Bundeszentrale Verbraucherverband) ergab, dass Lidl in vielen Fällen - und offenbar systematisch - den Kunden Rechte vorenthält, die diesen laut BGB zustehen.[72][73]

Verkauf von Goldmünzen[Bearbeiten]

Das ARD-Magazin plusminus sendete am 20. November 2013 einen Bericht über von Lidl via Internet verkaufte Goldmünzen. Ein Münzenpar kostete 2500,- Euro; sein Materialwert betrug zur gleichen Zeit etwa 520 Euro. Lidl schrieb auf Anfrage, das Angebot richte sich "an Sammler [...] und nicht an Kunden, die Münzen als Anlageobjekt erwerben möchten." Es sei Zufall, dass Lidl das Angebot kurz nach der Anfrage von seiner Site genommen habe.[74]

Aktion Verantwortung[Bearbeiten]

2012 unterstützte Lidl die Deutsche Krebshilfe mit einer Kundenaktion. Die Krebshilfe erhielt aus dem Verkauf einer saisonalen Qualitätsmarke in den Wochen vor Weihnachten Cent-Beträge je Stück als Spende. Die Aktion erbrachte einschließlich einer Firmenspende insgesamt 400.000 Euro. Des Weiteren ließ Lidl in Deutschland alle Pfandautomaten mit einem "Spenden"-Button ausstatten. Mit diesem kann der Pfandwert sofort an die Tafel gespendet werden.[75]

Literatur[Bearbeiten]

  • Andreas Hamann, Gudrun Giese: Schwarz-Buch Lidl. Billig auf Kosten der Beschäftigten. ver.di, Berlin 2004, ISBN 3-932349-12-1
  • Andreas Hamann u.a.: Schwarz-Buch Lidl Europa. ver.di, Berlin 2006, ISBN 3-932349-21-0

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Lidl – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikinews: Lidl – in den Nachrichten

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. wer-zu-wem.de: Dieter Schwarz
  2. a b Lidl wechselt den Chef Tagesschau.de, 21. März 2014
  3. a b c d Lidl Stiftung & Co. KG Neckarsulm: Konzernabschluss zum 28. Februar 2013
  4. www.markenlexikon.com: Das Portal für Markenwissen von A bis Z!
  5. a b Hinweis in Unternehmensbroschüre "40 Jahre jung!"
  6. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-Format(suc): Lidl-Chef nimmt seinen Hut. Karl-Heinz Holland rückt an die Spitze des verschwiegenen Discounters. In: Spiegel Online. 24. September 2008, abgerufen am 14. Juni 2013.
  7. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatMartin Buchenau: Chefwechsel bei Lidl. In: Handelsblatt. 9. Oktober 2008, abgerufen am 14. Juni 2013.
  8. http://www.welt.de/wirtschaft/article127075364/Warum-Lidls-Chef-trotz-Rekord-Bilanz-gehen-musste.html
  9.  Helen Pidd: Cheap – but not so cheerful?. In: The Guardian. 14. März 2007 (englisch, bei guardian.co.uk, abgerufen am 31. Januar 2010).
  10. a b c Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatManfred Stockburger: Karl-Heinz Holland führt Lidl. In: Heilbronner Stimme. 8. Oktober 2008, abgerufen am 14. Juni 2013.
  11. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatChristian Schiebold: Lidl will eigene Schokoladenfabrik bauen. In: Der Westen. 18. April 2008, abgerufen am 14. Juni 2013.
  12. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatÜbach-Palenberg: In zehn Monaten Bauzeit entstanden neue Fertigungsgebäude. In: Euregio aktuell. 27. Dezember 2009, abgerufen am 14. Juni 2013.
  13. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatVerena Müller: Die Firmen Bonback und Solent produzieren exklusiv für Lidl. In: Aachener Zeitung. 3. April 2013, abgerufen am 14. Juni 2013.
  14. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatManfred Fischer: Bonback lockt Bäcker. In: Allgemeine Bäckerzeitung. 10. Oktober 2012, abgerufen am 14. Juni 2013.
  15. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatImmobilienverkauf: Lidl füllt Kriegskasse. In: Manager-Magazin. 16. November 2006, abgerufen am 14. Juni 2013.
  16. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatStudie: Lidl und Aldi legen in Frankreich zu. In: Die Welt. 13. September 2007, abgerufen am 14. Juni 2013.
  17. econnect.cz: Stromy by v Lidlu nenakupovaly
  18. RadiOs.no: Lidl stopper byggingen av regionlageret i Ådnadalen
  19. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatHannes Gamillscheg: Im Hochpreisland Norwegen hat es sich ausge-„lidlt“. In: Die Presse. 18. Juni 2008, abgerufen am 14. Juni 2013.
  20. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatWeitergehende Pläne für 2007: Lidl startet in Kroatien. In: Handelsblatt. 14. Juni 2013, abgerufen am 14. Juni 2013.
  21. Handelsblatt : Lidl eröffnet ersten Laden in der Schweiz, vom 18. März 2009
  22. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatM. Sch.: Teneriffa – Bilder und Eindrücke von der Lidl-Eröffnung in Puerto de la Cruz. In: Kanaren Internet Portal. 5. Februar 2010, archiviert vom Original am 12. Februar 2010, abgerufen am 14. Juni 2013.
  23. www.lidl.com.cy
  24. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatSchwarz Rural Regions - Kaufland Poland. In: European Bank für Reconstruction and Development. 29. September 2010, abgerufen am 14. Juni 2013 (englisch).
  25. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatManfred Stockburger: Lidl packt Amerika an. In: Heilbronner Stimme. 13. Juni 2013, abgerufen am 14. Juni 2013.
  26. Alexander Deopito übernimmt die Geschäftsleitung von Lidl Österreich. 13. August 2013. Abgerufen am 8. Oktober 2013.
  27. Handel in Österreich – Basisdaten 2009/Konsumententrends 2009 [1] (AC-Nielsen-Jahrbuch 2009, abgerufen unter Gratispuplikationen, am 6. September 2011)
  28. brf.be
  29. www.fruchthandel.de
  30. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatNils-Viktor Sorge: Discounter: Ein Siegeszug geht zu Ende. In: Manager-Magazin. 22. Januar 2010, abgerufen am 14. Juni 2010.
  31. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatTim Rahmann: Finnen flüchten zu Lidl - Gute Chancen für deutsche Händler. In: Wirtschaftswoche. 6. Februar 2013, abgerufen am 14. Juni 2013.
  32. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatNicola de Paoli, Zacharias Zacharakis: Kampf gegen Lidl: Wie Aldis Griechenland-Abenteuer floppte. In: Financial Times Deutschland. 22. Juli 2010, archiviert vom Original am 22. Juli 2010, abgerufen am 14. Juni 2013.
  33. www.lidl.hr
  34. www.lidl.lu
  35. www.lidl.com.mt: our company
  36. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatExtended Opening hours at Lidl Malta. In: The Malta Independent. 11. August 2010, abgerufen am 14. Juni 2013 (englisch).
  37. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatChristoph Pridun: Brendan Proctor wird Österreich-Chef bei Lidl. Wirtschaftsblatt, 16. August 2011, abgerufen am 7. September 2011.
  38. http://www.correioalentejo.com/?diaria=10369&page_id=36
  39. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatAlan Iancu: Gute Nachrichten von Lidl. Netzwerk in Rumänien wächst im Februar 2013 auf 160 Filialen. In: ZF Companii. 17. Oktober 2012, abgerufen am 14. Juni 2013 (rumänisch, Deutsche Übersetzung online).
  40. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatPeter Keller: Denner eröffnet 50 neue Läden. In: Neue Zürcher Zeitung. 31. März 2013, abgerufen am 14. Juni 2013.
  41. Offizielle spanische Website
  42. Lidl Cyprus
  43. Eintragung der Wortmarke Bioness am 1. August 1997 beim Deutschen Patent- und Markenamt durch den Unternehmer Richard Jung und am 1. September 2007 um weitere zehn Jahre verlängert.
  44. www.epo.de
  45. lidl.de
  46. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatStefan Hagedorn: Lidl: Leistungsstarker PC für wenig Geld. In: netzwelt. 10. Dezember 2007, abgerufen am 19. August 2012.
  47. manager-magazin.de: Chaos-Kommando (6), 13. März 2007.
  48. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatPestizide aus dem Supermarkt - Hintergrundinformation. Greenpeace, November 2005, S. 21, abgerufen am 14. Juni 2013 (PDF, 878 kB).
  49. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatNach Kritik von Tierschützern: Lidl nimmt Hai-Steaks aus dem Sortiment. In: Handelsblatt. 25. Mai 2005, abgerufen am 14. Juni 2013.
  50. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatHeike Finke: Lidl stoppt den Verkauf von Haifisch-Steaks - Tschimpke: Fleisch bedrohter Haifische gehört nicht in den Supermarkt. Naturschutzbund Deutschland, 24. Mai 2005, abgerufen am 14. Juni 2013.
  51. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatJan Kluczniok: Lidl Mobile Smart: Internetflat und 400 Freieinheiten für 10 Euro. In: Netzwelt. 17. August 2012, abgerufen am 19. August 2012.
  52. Lidl-Kampagne: Schwarz, schwärzer... eine Lidl-Chronik. Ver.di, 2008, abgerufen am 14. Juni 2013.
  53. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatRena Tangens: Begründung der Jury zur Verleihung des Big Brother Awards 2004 in der Kategorie "Arbeitswelt". 1. November 2008, abgerufen am 14. Juni 2013 (mit weiteren Links zur Kritik an Lidl).
  54. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatArchiv zur Attac-Lidl-Kampagne. Website der Attac - Discounter - Kampagne, 2007, abgerufen am 1. Oktober 2008 (Zur Zusammenarbeit von Attac und Linkspartei siehe etwa Lidl-Aktionen Attac Gladbeck 2005).. Im Januar 2008 veröffentlichte die Kampagne für Saubere Kleidung ihre Kritik an den unmenschlichen Arbeitsbedingungen in der Bekleidungsindustrie Bangladeschs bei Lieferanten von Lidl (ref: www.sauberekleidung.de link auf Broschüre „Wer bezahlt unsere Kleidung bei Lidl und KiK?“). Lidl steht auch im Fokus der Better Bargain Campaign der internationalen Clean Clothes Campaign (ref. www.sauberekleidung.de link zur Broschüre „Cashing in, 2009“)
  55. Unser täglich Brötchen, Die Zeit, 1. Mai 2008
  56. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatLockvogel-Angebote - Lidl verliert vor Gericht. In: Focus Online. 11. Juli 2005, abgerufen am 14. Juni 2013.
  57. „Urteil gegen Lockvogel-Angebote: Auch Discounter-Sonderangebote müssen zwei Tage vorrätig sein“
  58. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatLidl: Lockvogelangebote dürfen nicht direkt weg sein. In: Focus Online. 11. Februar 2011, abgerufen am 14. Juni 2013.
  59. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatFirmenprofil Lidl. In: Kampagne für saubere Kleidung. 31. Januar 2012, abgerufen am 14. Juni 2013.
  60. SWR-Fernsehen, Reihe Betrifft, 6. März 2013: Günstiger um jeden Preis. Hauptsache billig
  61. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatLidl darf nicht mehr für "fair produzierte" Kleidung werben. In: www.123recht.net. 21. April 2010, abgerufen am 14. Juni 2013.
  62. Magazin der Stiftung Warentest vom April 2014, S. 30 Kasten
  63. Mehr als 500 Filialen wurden überwacht (Die ursprüngliche Seite ist nicht mehr abrufbar.)[2] [3] Vorlage:Toter Link/www.tagesschau.de → Erläuterung Tagesschau vom 20. Mai 2008
  64. Lidl zieht erste Konsequenzen (Die ursprüngliche Seite ist nicht mehr abrufbar.)[4] [5] Vorlage:Toter Link/www.tagesschau.de → Erläuterung tagesschau.de, 26. März 2008.
  65. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-Format(jkr): Spitzel-Skandal bei Discounter: Lidl baut die Kameras ab. In: Süddeutsche Zeitung. 4. April 2008, abgerufen am 14. Juni 2013.
  66. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-Format(hut): Lidl: Die Überwachung geht weiter. In: Focus Online. 7. Mai 2008, abgerufen am 14. Juni 2013.
  67. sueddeutsche.de:Millionen-Strafe für die Schnüffler, 11. September 2008 (abgerufen am 13. September 2008)
  68. Lidl protokollierte Mitarbeiter-Krankheiten (Die ursprüngliche Seite ist nicht mehr abrufbar.)[6] [7] Vorlage:Toter Link/www.tagesschau.de → Erläuterung Tagesschau vom 4. April 2009
  69. Krankenakten-Affäre - Lidl entlässt Deutschland-Chef Spiegel Online vom 6. April 2009
  70. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatMartin Scheele: Neuer Datenskandal: Lidl setzt Deutschlandchef vor die Tür. In: Financial Times Deutschland. 6. April 2009, archiviert vom Original am 2. November 2009, abgerufen am 14. Juni 2013.
  71. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-Format(sam): Aufzeichnung von Krankheitsdaten: Lidl muss Mini-Bußgeld zahlen. In: Spiegel Online. 19. August 2009, abgerufen am 14. Juni 2013.
  72. vzbv.de (PDF, 45 S.; 499 kB)
  73. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatTom König: Ärger mit defekter Ware: Garantiert ohne Garantie. In: Spiegel Online. 28. Dezember 2012, abgerufen am 14. Juni 2013.
  74. [8]
  75. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatKrebshilfe: Lidl-Kunden spenden 400.000. In: Ärztezeitung. 28. Februar 2013, abgerufen am 14. Juni 2013.