Looney Tunes: Back in Action

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Filmdaten
Deutscher Titel Looney Tunes: Back in Action
Originaltitel Looney Tunes: Back in Action
Looney Tunes Back in Action logo.png
Produktionsland Vereinigte Staaten
Deutschland
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2003
Länge 91 Minuten
Altersfreigabe FSK 6
JMK 0
Stab
Regie Joe Dante
Drehbuch Larry Doyle
Produktion Bernie Goldmann
Joel Simon
Paula Weinstein
Musik Jerry Goldsmith
Kamera Dean Cundey
Schnitt Rick Finney
Marshall Harvey
Besetzung

Looney Tunes: Back in Action ist eine US-amerikanische Filmkomödie aus dem Jahr 2003. Der auf der Trickfilmserie Looney Tunes beruhende Film verbindet Zeichentrickfiguren mit den Aufnahmen der realen Welt. Regie führte Joe Dante, das Drehbuch schrieb Larry Doyle.

Handlung[Bearbeiten]

Der für das Produktionsunternehmen Warner Bros. tätige Daffy Duck fühlt sich gegenüber von Bugs Bunny benachteiligt. Er fordert von der Managerin Kate Houghton bessere Vertragsbedingungen, worauf sie ihn entlässt. Währenddessen bewirbt sich der Wachmann DJ Drake als Stuntman, aber wird nicht angenommen. Er soll auf Daffy Duck auf dessen Weg nach draußen aufpassen, Daffy Duck richtet jedoch auf dem Studiogelände einige Zerstörungen an. DJ Drake wird ebenfalls entlassen.

Daffy Duck geht zu DJ Drake, weil er nirgendwo sonst unterkommen kann. Sie sprechen über DJs Vater Damian Drake, den Daffy Duck für einen Spion hält. Es stellt sich später heraus, dass dies zutrifft; Damian Drake wird von dem die Weltherrschaft anstrebenden Mr. Chairman entführt. Das Management von Warner Bros. kommt zum Schluss, dass die Entlassung von Daffy Duck ein Fehler war. Man versucht erfolglos, ihn telefonisch zu erreichen.

DJ Drake und Daffy Duck reisen nach Las Vegas. Sie lernen dort Dusty Tails kennen, die offenbart, dass sie eine Killerin ist. Bugs Bunny und Kate Houghton – die sich vor dem Haus von DJ treffen – schließen sich an. Sie erreichen die Anlage Area 52, wo sie von der als Mutter bezeichneten Wissenschaftlerin Hinweise erhalten. Sie werden dort von Marvin the Martian und seinen Verbündeten (die ebenfalls Außerirdische sind und eigentlich fliehen wollen) angegriffen und fliehen.

Houghton wird entführt und zum Eiffelturm gebracht. Sie fällt vom Turm, wird jedoch von DJ Drake gerettet. Houghton und DJ Drake finden Damian Drake. Mr. Chairman wird festgenommen.

Am Ende sprechen Daffy Duck und Bugs Bunny über die erlebten Abenteuer. Bugs Bunny sagt, Daffy Duck sei ihm ebenbürtig.

Kritiken[Bearbeiten]

Roger Ebert schrieb in der Chicago Sun-Times vom 14. November 2003, der Film sei im ähnlichen Geist gehalten wie Falsches Spiel mit Roger Rabbit, aber er sei nicht genauso inspiriert.[1]

Luke Sader schrieb in der Zeitschrift The Hollywood Reporter vom 10. November 2003, man würde den Film niemals mit dem „wegweisendenFalsches Spiel mit Roger Rabbit verwechseln, er enttäusche aber auch nicht. Joe Dante sei als Regisseur solcher Filme wie Gremlins – Kleine Monster und Die Reise ins Ich die „ideale“ Wahl; die „absurde“ Handlung weise „Schubkraft“ auf.[2]

Das Lexikon des internationalen Films schrieb, die „episodisch erzählte Mischung aus Real- und Animationsfilm“ biete „tricktechnisch einige amüsante Kabinettstücke“, jedoch schwächele stark an „einem einfallslosen Drehbuch“ und „lustlosen realen Schauspielern“.[3]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Der Film als Bester animierter Film und die Musik von Jerry Goldsmith wurden im Jahr 2004 für den Saturn Award nominiert. Der Film wurde 2004 als Bester animierter Film für den Golden Satellite Award und den Online Film Critics Society Award nominiert. Der Film erhielt außerdem 2004 vier Nominierungen für den Annie Award.

Hintergründe[Bearbeiten]

Der Film wurde in Los Angeles und in den anderen Orten in Südkalifornien sowie in Las Vegas gedreht. [4] Seine Produktionskosten betrugen schätzungsweise 80 Millionen US-Dollar. Der Film spielte in den Kinos der USA ca. 20,95 Millionen US-Dollar ein.[5] Alle Aliens, die in der "Area 52" auftreten, sind in Wirklichkeit bekannte Filmmonster aus den 50er und 60er Jahren: unter anderem treten dort "Robby der Roboter" aus dem Film Alarm im Weltall (1956) auf, ein Dalek aus der seit langem laufenden, berühmten Science Fiction-Fernsehserie Doctor Who (1963 bis heute), der außerirdische Invasor aus dem B-Movie The Eye Creatures (1965), der Außerirdische "Exeter" aus dem Film Metaluna IV antwortet nicht (1955), der affenähnliche Außerirdische aus Robot Monster (1953), die außerirdische Killerpflanze aus Blumen des Schreckens (1962), dem Besucher aus dem All aus The Man from Planet X (1951) sowie dem lebenden Gehirn mit Stielaugen aus dem Film Fiend Without a Face (1958).[6] Ebenso gibt es zahlreiche Anspielungen auf den Science Fiction-Film Krieg der Sterne (1977), so aktiviert Bugs Bunny gegen Ende des Film einen Laserstrahl, der aus einer seiner Karotten kommt, um so gegen Marvins "Bubble-gun" (eine Anspielung auf ein Spielzeug, dass sich vor allem während den späten 60ern bei Kindern großer Beliebtheit erfreute) zu kämpfen.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Filmkritik von Roger Ebert, abgerufen am 18. Oktober 2007
  2. Filmkritik von Luke Sader, abgerufen am 18. Oktober 2007
  3. Looney Tunes: Back in Action im Lexikon des Internationalen Films, abgerufen am 18. Oktober 2007
  4. Filming locations für Looney Tunes: Back in Action, abgerufen am 18. Oktober 2007
  5. Box office / business für Looney Tunes: Back in Action, abgerufen am 18. Oktober 2007
  6. Cinematic references