Abdülkadir Aksu

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Abdülkadir Aksu (* 12. Oktober 1944 in Diyarbakır) ist ein türkischer Politiker und ehemaliger Minister für Innere Angelegenheiten.[1]

Er absolvierte die Fakultät für Politikwissenschaft an der Universität Ankara und die staatliche Sprachschule.[1]Aksu war Kaymakam im Landkreis Kınık (İzmir) und im Landkreis Sarıkaya (Yozgat).[1] Er war Polizeipräsident in Malatya, stellvertretender Vali von der Provinz Kahramanmaraş, stellvertretender Polizeipräsident, Vali und Bürgermeister von Rize sowie Vali von der Provinz Gaziantep.[1] Während seiner Amtszeit in Gaziantep wurde Aksu zum Bürokraten des Jahres (Yılın Bürokratı) gewählt.[1]

Abdülkadir Aksu ist Gründungsmitglied der Adalet ve Kalkınma Partisi (AKP).[1] Er war in der 18. und 20. Legislaturperiode Abgeordneter für die Provinz Diyarbakır in der Großen Nationalversammlung der Türkei.[1] Aksu war Abgeordneter der AKP in der 21., und 22. Legislaturperiode für die Provinz İstanbul[1] Er war in der 46. Regierung (Kabinett Özal II) und in der 47. Regierung (Kabinett Akbulut) Minister für Innere Angelegenheiten.[1] Weiters war er Staatsminister in der 53. Regierung (Kabinett Yılmaz II). In der 58. und 59. AKP-Regierung (Kabinett Gül und Kabinett Erdoğan I) war Akbulut erneut Minister für Innere Angelegenheiten.[1]

Aksu ist verheiratet und Vater zweier Kinder.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e f g h i j k Große Nationalversammlung der Türkei: Biografie des Abgeordneten Abdülkadir Aksu abgerufen am 17. August 2008