Alexander Schleicher

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Alexander Schleicher GmbH & Co
As-logo.svg
Rechtsform GmbH & Co. KG
Gründung 1927
Sitz Poppenhausen, Deutschland
Leitung Peter und Ulrich Kremer
Branche Flugzeugbau
Produkte SegelflugzeugeVorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Produkte
Website www.alexander-schleicher.de

Die Alexander Schleicher GmbH & Co ist ein deutscher Segelflugzeughersteller mit Hauptsitz in Poppenhausen (Wasserkuppe) im Landkreis Fulda in Hessen. Das Unternehmen hat etwa 105 Mitarbeiter und stellt etwa 90 bis 100 Segelflugzeuge im Jahr her. 65 % der Flugzeuge werden ins Ausland exportiert.

Wichtige Flugzeugtypen dieses Herstellers waren unter anderem Rhönlerche Ka 4, Ka 6, K 7, K 8, ASK 13, ASK 21, ASW 12, ASW 15, ASW 17, ASW 19, ASW 22, ASW 24, ASH 25, ASH 26, ASW 27, ASW 28 und ASG 29. Die neuesten Entwicklungen sind die ASH 31 Mi und die ASH 30 Mi. Im April 2013 kündigte der Flugzeughersteller mit der ASG 32 eine Neuentwicklung für die FAI-20m-Klasse an. Viele dieser Flugzeuge waren Meilensteine der Segelflugzeug-Entwicklung und wurden für Rekordflüge verwendet, so flog zum Beispiel Hans-Werner Grosse mit der ASW 12 am 25. April 1972 von Lübeck nach Biarritz in Frankreich mit 1.460 km einen neuen Strecken-Weltrekord für Segelflugzeuge. Auch heute noch ist die Alexander Schleicher GmbH einer der weltweit führenden Segelflugzeughersteller.[1]

Die Namen der Flugzeugtypen werden seit der Einführung der ASW 12 stets nach dem gleichen Muster vergeben: AS für Alexander Schleicher, gefolgt vom Anfangsbuchstaben des Namens des Flugzeugkonstrukteurs. Bei der Zahl handelt es sich um die fortlaufende Nummerierung der Flugzeugtypen.

So wurden die ASK-Modelle von Rudolf Kaiser, die ASW-Modelle von Gerhard Waibel und die ASH-Modelle von Martin Heide entwickelt. Für die neuen ASG-Modelle zeichnet Michael Greiner verantwortlich.

Vorstand[Bearbeiten]

  • Firmengründer: Alexander Schleicher (* 1901, † 1968)
  • Geschäftsführer: Peter und Ulrich Kremer
  • Seniorchef: Edgar Kremer

Geschichte[Bearbeiten]

Alexander Schleicher gründete 1927 das Werk in Poppenhausen. Das Unternehmen zählte im Jahre 1936 50 Mitarbeiter. 1939 waren es bereits 120 Mitarbeiter. Nach Kriegsende durften zwischen 1945–1951 keine Flugzeuge mehr hergestellt werden. Rudolf Kaiser trat 1952 als Flugzeugkonstrukteur in das Unternehmen ein. 1963 begann Gerhard Waibel, GfK-Flugzeuge zu entwickeln. Martin Heide erweiterte 1981 als weiterer Flugzeugkonstrukteur das Unternehmen.

Die Zufahrtsstraße zum Firmengelände wurde 2003 in Alexander-Schleicher-Straße umbenannt. Gerhard Waibel trat im selben Jahre nach 39 Jahren in den Ruhestand.

Flugzeugtypen (ab 1952)[Bearbeiten]

ASH 25.

(siehe auch: Liste aller bei Schleicher hergestellten Flugzeugtypen )

Einsitzer[Bearbeiten]

Doppelsitzer[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Alexander Schleicher ist einer der weltweit führenden Segelflugzeughersteller (www.luftfahrtlexikon.net)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Alexander Schleicher – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien