Alois Schwarz (Bischof)

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Alois Schwarz, Bischof von Gurk
Wappen von Alois Schwarz

Alois Schwarz (* 14. Juni 1952 in Hollenthon, Niederösterreich) ist römisch-katholischer Bischof der österreichischen Diözese Gurk.

Leben[Bearbeiten]

Er wurde als Sohn der Landwirte Alois Schwarz und Ernestine geb. Sanz geboren. Von 1962 bis 1970 besuchte er das Humanistische Gymnasium der Erzdiözese Wien in Sachsenbrunn bei Kirchberg am Wechsel und wohnte im dortigen Knabenseminar. Am 16. Juni 1970 legte er die Matura ab, trat in das Wiener Priesterseminar ein und studierte Katholische Theologie an der Universität Wien. Am 29. Juni 1976 empfing er das Sakrament der Priesterweihe und promovierte 1981 zum Dr. theol. Anschließend wurde er von 1983 bis 1992 Pfarrer in Krumbach (Niederösterreich) und übernahm am 1. September 1987 die Leitung des Pastoralamtes der Erzdiözese Wien. Am 5. Dezember 1988 verlieh ihm Papst Johannes Paul II. den Titel Kaplan Seiner Heiligkeit und ernannte ihn am 26. Dezember 1996 zum Titularbischof von Mathara in Numidia und zum Weihbischof in Wien. Am 22. Februar 1997 empfing er durch den Wiener Erzbischof Christoph Schönborn die Bischofsweihe, der ihn am 1. August zum Bischofsvikar für das Vikariat Unter dem Wienerwald berief.

Am 22. Mai 2001 wurde er von Johannes Paul II. zum Bischof der Diözese Gurk-Klagenfurt ernannt und am 23. Juni offiziell in dieses Amt eingeführt.

Im September 2009 wurde er in der katholischen Schülerverbindung Babenberg zu Klagenfurt im MKV als Ehrenmitglied aufgenommen.

Mit der österreichischen Pfarrer-Initiative suchte Schwarz als Diözesanbischof den Dialog und betonte seine grundsätzliche Offenheit, äußerte jedoch 2012 einschränkend, dass die meisten Forderungen nicht in den Bereich des Ortsbischofs, sondern in den des Papstes fielen.[1]

2013 wurde Schwarz in den Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem aufgenommen und am 21. September 2013 durch den Kardinalgroßmeister Edwin Frederick O'Brien in der Basilika Mondsee investiert.[2]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Werke[Bearbeiten]

  • Praxis der Predigterarbeitung. Neue Homiletik. Styria, Graz u. Wien 1986, ISBN 3-222-11716-0
  • Pastoraltheologie. Wiener Theologische Kurse, Wien 1990
  • Sorgt euch also nicht um morgen. Ein Bischof zur Zukunft des Glaubens. Styria, Graz u. Wien 2002, ISBN 3-222-12988-6
  • Sakramente. Liebeserklärungen Gottes in den Feiern der Kirche. Styria, Graz u. Wien 2005, ISBN 3-222-13186-4

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bischof Schwarz feiert seinen 60. Geburtstag auf www.kleinezeitung.at, online, abgerufen am 20. Juli 2012
  2. Kärntner Diözesanbischof wird Grabesritter, Kleine Zeitung, 22. September 2013
Vorgänger Amt Nachfolger
Egon Kapellari Bischof von Gurk
seit 2001
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