Auribeau

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Auribeau
Wappen von Auribeau
Auribeau (Frankreich)
Auribeau
Region Provence-Alpes-Côte d’Azur
Département Vaucluse
Arrondissement Apt
Kanton Apt
Gemeindeverband Pays d’Apt.
Koordinaten 43° 50′ N, 5° 28′ O43.83755.45944444444600Koordinaten: 43° 50′ N, 5° 28′ O
Höhe 513–1.122 m
Fläche 7,5 km²
Einwohner 75 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 10 Einw./km²
Postleitzahl 84400
INSEE-Code

Dorf Auribeau

Auribeau ist eine französische Gemeinde mit 75 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) im Département Vaucluse in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur.

Geographie[Bearbeiten]

Auribeau liegt rund sieben Kilometer südöstlich der Stadt Apt.[1] Nachbargemeinden sind Sivergues, Cucuron, Cabrières-d’Aigues, Castellet und Saignon.

Im Südosten der Gemeinde erhebt sich der Mourre Nègre, der mit 1.125 Metern Höhe der höchste Gipfel des Luberon-Gebirges ist. Auf dem Gemeindegebiet entspringt der Fluss Aigue Brun, der nach 23 Kilometern Länge in die Durance mündet.

Verkehr[Bearbeiten]

Durch den Ort Auribeau verläuft die Route départementale D48.

Geschichte[Bearbeiten]

Auribel wurde erstmals 1158 erwähnt und entwickelte sich ursprünglich um eine kleine Befestigung und eine romanische Kapelle herum. Im 14. Jahrhundert wurde die Gemeinde von den Einwohnern verlassen und 200 Jahre später an der Stelle des heutigen Dorfes wiederbesiedelt.[2]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2008 2009
Einwohner 16 22 30 38 46 59 70 73 75

Politik[Bearbeiten]

Mairie

Bei den französischen Präsidentschaftswahlen 2002 erzielte der linksradikale Politiker Olivier Besancenot (LCR) mit 38 % der Stimmen das mit Abstand beste Ergebnis im ersten Wahlgang.[3] 2007 verlor er einige Stimmen, landete jedoch zusammen mit Nicolas Sarkozy (25,42 %) nur knapp hinter der sozialistischen Präsidentschaftskandidatin Ségolène Royal (27,12 %).[4]

Bürgermeister ist seit 2001 der zum linken Wahlspektrum (DVG) zählende Politiker Guy Jussian.[5]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Gepflasterter Weg durch Auribeau

Die kleine Pfarrkirche St-Pierre-et-St-Paul wurde im frühen 18. Jahrhundert erbaut. Vorher hörten die Einwohner ihre Messe in Castellet, Saignon oder in der ehemaligen Kapelle. Die Kirche hat eine schöne Krippe mit Krippenfiguren aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Ihr Glockenturm, mit zwei Bogenöffnungen über der Westfassade versehen, trägt eine Glocke aus dem Jahr 1732, die von einem Galeeren-Kapitän gestiftet wurde.[6]

Von dem mittelalterlichen Dorf sind noch Teile des Donjon, Überreste der Ummauerung, einige mittelalterliche Häuser und die Kapelle St-Pierre erhalten. Die Bauten wurden in den 1990er Jahren einer Restaurierung unterzogen.[6]

Literatur[Bearbeiten]

  •  Michel Albarède et al.: Vaucluse (= Encyclopédies du Voyage). Gallimard Loisirs, Paris 2007, ISBN 2-7424-1900-4, S. 272.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Auribeau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Die Gemeinde auf annuaire-mairie.fr
  2. auribeau.com: Geschichte des Ortes. Abgerufen am 22. September 2012.
  3. Französisches Innenministerium: Wahlergebnisse der Präsidentschaftswahlen von 2002. Abgerufen am 22. September 2012.
  4. Französisches Innenministerium: Wahlergebnisse der Präsidentschaftswahlen von 2007. Abgerufen am 22. September 2012.
  5. francegenweb.org: MairesGenWeb – Les maires de Auribeau. Abgerufen am 22. September 2012.
  6. a b Michel Albarède et al.: Vaucluse. 2007, S. 272.